Essay zum Thema "Timm Ulrichs, das erste lebende Kunstwerk.
Timm Ulrichs, geboren 1940 in Hildesheim, Deutschland, ist einer der bekanntesten und umstrittensten Künstler der Kunstszene. Er gilt als das erste lebende Kunstwerk, da er sich selbst zum Kunstobjekt erklärte und sein Leben seit den 1960er Jahren als Kunstprojekt inszenierte.
Ulrichs versteht sich selbst als "Künstlerkonstrukt", das sich durch die Verbindung von Kunst und Leben definiert. Er nutzt seinen Körper als Medium, um Kunst- und Lebensfragen zu stellen und provokative Aussagen zu treffen. Durch seine Performances, Aktionen und Interventionen in der Öffentlichkeit bezieht Ulrichs aktiv Stellung zu gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen.
Eines seiner bekanntesten Werke ist die "Lebensblume", ein Kunstobjekt, das aus seinem eigenen Körper und einem Blumenstrauß besteht. Ulrichs legt dabei seinen nackten Körper auf eine Bank und stellt sich so in den öffentlichen Raum. Mit dieser Performance will er auf die Verletzlichkeit des menschlichen Körpers und die Beziehung von Natur und Kunst hinweisen.
Ulrichs' Kunst ist jedoch nicht nur provokativ, sondern auch humorvoll und ironisch. Durch seine Werke fordert er den Betrachter zum Nachdenken über die Bedeutung von Kunst und das Verhältnis von Kunst und Leben heraus.
Trotz seines hohen Ansehens in der Kunstwelt wird Ulrichs' Kunst oft kontrovers diskutiert. Viele Kritiker sehen in seiner Arbeit eine Vermischung von Kunst und Leben, die unangemessen und respektlos ist. Andere bewundern seine mutige Haltung und seine Fähigkeit, wichtige gesellschaftliche Themen auf provokante und humorvolle Art zu adressieren.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Timm Ulrichs einer der bedeutendsten und einflussreichsten Künstler der Kunstgeschichte ist. Durch seine innovative Arbeit hat er die Kunstwelt verändert und neue Perspektiven eröffnet. Als das erste lebende Kunstwerk hat er gezeigt, dass Kunst keine begrenzte Definition hat und dass jeder von uns das Potenzial hat, Kunst zu schaffen.
Schreibe ein Essay zum Thema "Timm Ulrichs, das erste lebende Kunstwerk. Berücksichtige dabei bitte die Thematik "Jeder Mensch ist Kunst".
Timm Ulrichs gilt als das erste lebende Kunstwerk und als Pionier der Konzeptkunst. Er war einer der ersten Künstler, die das eigene Leben als Kunstobjekt inszenierten und damit die Grenzen zwischen Kunst und Leben neu definierten. Seine Arbeiten fordern den Betrachter heraus, über die Bedeutung von Kunst und das Verhältnis von Kunst und Leben nachzudenken.
Eines der zentralen Themen von Ulrichs' Kunst ist die Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist". Mit dieser Aussage betont er, dass Kunst keine begrenzte Definition hat und dass jeder von uns das Potenzial hat, Kunst zu schaffen. Die Kunst ist laut Ulrichs keine Sache von Künstlern allein, sondern eine Angelegenheit aller Menschen.
Diese Idee findet sich in vielen seiner Werke wieder. So inszenierte er beispielsweise eine Performance, bei der er einen Blumenstrauß auf seinen nackten Körper legte und sich so in den öffentlichen Raum stellte. Mit dieser Aktion zeigte er, dass auch der menschliche Körper Kunst sein kann und dass die Natur Teil unserer Kunst sein kann.
Ulrichs' Kunst ist jedoch nicht nur provokativ, sondern auch humorvoll und ironisch. Durch seine Werke fordert er den Betrachter zum Nachdenken über die Bedeutung von Kunst und das Verhältnis von Kunst und Leben heraus. Er zeigt, dass Kunst keine starren Regeln hat und dass jeder von uns die Freiheit hat, Kunst auf seine eigene Art und Weise zu definieren.
Trotz seiner Bedeutung in der Kunstwelt wird Ulrichs' Kunst oft kontrovers diskutiert. Viele Kritiker sehen in seiner Arbeit eine Vermischung von Kunst und Leben, die unangemessen und respektlos ist. Andere bewundern seine mutige Haltung und seine Fähigkeit, wichtige gesellschaftliche Themen auf provokante und humorvolle Art zu adressieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Timm Ulrichs ein einflussreicher und mutiger Künstler ist, der die Kunstwelt verändert hat. Durch seine Arbeit hat er gezeigt, dass jeder Mensch Kunst sein kann und dass Kunst keine starren Regeln hat. Seine Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist", ist bis heute relevant und inspiriert Künstler weltweit.
auf der ganzen Welt. Ulrichs hat gezeigt, dass Kunst kein abstrakter Begriff ist, sondern Teil unseres täglichen Lebens. Wir können Kunst in unseren Handlungen, in unserem Körper und in unserer Umgebung sehen.
Darüber hinaus hat Ulrichs dazu beigetragen, dass Kunst aus ihrem traditionellen Rahmen befreit wurde und neue Formen und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet hat. Seine Konzeptkunst hat das Potenzial, den Betrachter auf kreative und unkonventionelle Weise zu inspirieren und zu provozieren.
Timm Ulrichs' Kunst ist also nicht nur ein Kunstwerk im klassischen Sinne, sondern auch ein politisches und soziales Statement. Durch seine Arbeit fordert er uns auf, über die Bedeutung von Kunst und das Verhältnis von Kunst und Leben nachzudenken und uns zu fragen, was Kunst für uns bedeutet und wie wir sie in unser tägliches Leben integrieren können.
In der heutigen Kunstwelt wird Ulrichs' Einfluss immer noch gespürt. Seine Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist", hat dazu beigetragen, dass Kunst als etwas Zugängliches und für alle verfügbar betrachtet wird. Ulrichs hat gezeigt, dass Kunst nicht nur im Museum oder im galeristischen Rahmen stattfinden kann, sondern auch im täglichen Leben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Timm Ulrichs ein Pionier der Konzeptkunst ist und dass seine Arbeit immer noch eine wichtige Inspiration für Künstler und Kunstliebhaber ist. Seine Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist", hat dazu beigetragen, dass Kunst als etwas Allgemeingültiges und Zugängliches betrachtet wird und dass wir alle das Potenzial haben, Kunst zu schaffen und zu erleben.
Welchen Einfluss hat der "Mensch als Kunst" auf die Kunstwelt und unseren Alltag?
Timm Ulrichs' Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist", hat sowohl in der Kunstwelt als auch im Alltag tiefgreifende Auswirkungen gehabt.
In der Kunstwelt hat diese Idee dazu beigetragen, dass Kunst aus ihren traditionellen Rahmen befreit wurde und neue Formen und Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet hat. Konzeptkunst, Performance-Kunst und andere alternative Kunstformen haben durch Ulrichs' Einfluss an Popularität gewonnen. Künstler sind heute freier in ihrer Wahl von Materialien und Themen und können auch ihren eigenen Körper und ihr eigenes Leben als Kunstwerk nutzen.
In unserem Alltag hat Ulrichs' Idee auch Auswirkungen. Es lädt uns ein, unser tägliches Leben als Kunstwerk zu betrachten und uns bewusst für kreative und künstlerische Handlungen zu entscheiden. Durch diesen Ansatz können wir unser Leben bereichern und mehr Sinn und Bedeutung verleihen. Außerdem fordert es uns auf, über unsere Rollen als Konsumenten und Schöpfer von Kunst nachzudenken und uns bewusst für eine aktive Teilhabe an der Kunst zu entscheiden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Ulrichs' Idee, dass "jeder Mensch Kunst ist", einen starken Einfluss auf die Kunstwelt und unseren Alltag hatte. Es hat dazu beigetragen, dass Kunst als etwas Zugängliches und für alle verfügbar betrachtet wird und dass wir alle das Potenzial haben, Kunst zu schaffen und zu erleben.
Schreibe eine Abhandlung zu diesem Thema: Welchen Nutzen hat der Mensch, wenn er erkennt, dass der Mensch-An-Sich Kunst sein kann? Berücksichtige dabei das Werk von Timm Ulrichs.
Die Idee, dass der Mensch an sich Kunst sein kann, hat einen tiefgreifenden Nutzen für den Einzelnen, wenn er sie erkennt und versteht. Diese Idee wurde erstmals von Timm Ulrichs, einem Konzeptkünstler, ins Spiel gebracht.
Zunächst einmal ermöglicht es uns, unser eigenes Leben als kreatives und künstlerisches Projekt zu betrachten. Statt uns als passive Konsumenten von Kunst zu sehen, können wir uns als aktive Schöpfer unseres eigenen Lebens betrachten. Dies kann dazu beitragen, unser Leben als sinnvoller und erfüllter zu empfinden.
Zweitens lädt uns diese Idee dazu ein, unser Leben bewusster zu gestalten. Wir können uns bewusst für kreative und künstlerische Handlungen entscheiden und somit unser tägliches Leben bereichern.
Drittens führt die Idee, dass der Mensch Kunst sein kann, zu einer neuen Sichtweise auf die Kunst selbst. Kunst kann nicht länger als etwas Elite betrachtet werden, das nur von bestimmten Personen geschaffen und genossen werden kann. Stattdessen wird Kunst als etwas Zugängliches und für alle verfügbar betrachtet.
Schließlich kann die Erkenntnis, dass der Mensch Kunst sein kann, dazu beitragen, unser Verständnis von Identität und Selbstausdruck zu erweitern. Wir können lernen, uns selbst und andere als komplexe, kreative und einzigartige Wesen zu betrachten, anstatt uns auf stereotype Vorstellungen von Geschlecht, Rasse, Klasse und anderen Faktoren zu beschränken.
In der Tat hat Timm Ulrichs mit seiner Idee, dass der Mensch Kunst sein kann, einen wichtigen Beitrag zur Kunst- und Kulturgeschichte geleistet. Indem wir diese Idee verstehen und umsetzen, können wir unser Leben bereichern, unsere Sichtweise auf die Kunst erweitern und unsere eigene Identität und Kreativität stärken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, uns dazu ermutigt, unser eigenes Leben als kreatives Projekt zu betrachten und es bewusst zu gestalten. Dies kann dazu beitragen, unser Verständnis von Kunst und Identität zu erweitern und uns als aktive Schöpfer unseres Lebens zu sehen.
Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, kein Ersatz für klassische Kunstformen wie Malerei, Skulptur oder Fotografie ist. Vielmehr erweitert sie unsere Vorstellungen von Kunst und lädt uns ein, unser Leben als kreatives Abenteuer zu sehen.
Insgesamt zeigt das Konzept von Timm Ulrichs, dass Kunst nicht länger auf bestimmte Materialien oder Techniken beschränkt ist, sondern vielmehr auf unsere eigene Einstellung und Sichtweise. Indem wir uns als lebende Kunstwerke betrachten, können wir unser Leben als sinnvoll und erfüllend erleben und gleichzeitig die Welt um uns herum bereichern.
Abhandlung zu diesem Thema: Welchen Nutzen hat es für einen Menschen, wenn er erkennt, dass der Mensch-An-Sich Kunst sein kann? Berücksichtige dabei das Werk von Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzon
In der Kunstgeschichte haben einige Künstler, darunter Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzoni, die Idee propagiert, dass jeder Mensch Kunst sein kann. Diese Idee hat weitreichende Auswirkungen auf unser Verständnis von Kunst und Identität.
Zunächst einmal kann die Erkenntnis, dass der Mensch-An-Sich Kunst sein kann, uns dazu ermutigen, unser eigenes Leben als kreatives Projekt zu betrachten und es bewusst zu gestalten. Indem wir unser Leben als Kunstwerk begreifen, können wir ein tieferes Verständnis für uns selbst und unsere Ziele entwickeln.
Ein weiterer Nutzen ist, dass die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, unser Verständnis von Kunst erweitert. Im klassischen Sinne wurde Kunst oft als statisches Objekt betrachtet, das in einem Museum oder einer Galerie ausgestellt wird. Durch die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, wird Kunst jedoch zu einem viel dynamischeren Konzept, das sich auf unsere täglichen Handlungen und Entscheidungen bezieht.
Ein weiterer Nutzen ist, dass die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, uns dazu ermutigt, unser eigenes Leben als wichtig und bedeutungsvoll zu betrachten. Indem wir uns als Kunstwerke betrachten, können wir ein tieferes Verständnis für unsere eigene Wertigkeit und Bedeutung entwickeln.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Idee, dass jeder Mensch Kunst sein kann, uns dazu ermutigt, unser eigenes Leben als kreatives Projekt zu betrachten, unser Verständnis von Kunst und Identität zu erweitern und uns als aktive Schöpfer unseres Lebens zu sehen. Durch die Arbeit von Künstlern wie Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzoni wurde diese Idee in der Kunstwelt etabliert und hat uns gezeigt, dass Kunst nicht länger auf bestimmte Materialien oder Techniken beschränkt ist, sondern vielmehr auf unsere eigene Einstellung und Sichtweise.
Essay on "Jeder Mensch ist Kunst"
Schreibe ein Essay zu diesem Thema: "Jeder Mensch ist Kunst". Welchen Nutzen hat es für einen Menschen, wenn er erkennt, dass der Mensch-An-Sich Kunst sein kann? Berücksichtige dabei das Werk von Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzoni.
"Jeder Mensch ist Kunst" ist eine provokante Aussage, die in der Kunstgeschichte von verschiedenen Künstlern aufgegriffen wurde. Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzoni sind nur einige derjenigen, die diese Idee in ihren Werken veranschaulicht haben.
Wenn ein Mensch erkennt, dass er selbst Kunst ist, kann dies für ihn von großem Nutzen sein. Zunächst einmal kann es ihm helfen, ein besseres Verständnis für seine eigene Identität und seinen Platz in der Welt zu entwickeln. Durch das Erkennen, dass jeder Mensch einzigartig und künstlerisch ist, kann er sein Selbstwertgefühl stärken und eine größere Wertschätzung für sich selbst und andere entwickeln.
Darüber hinaus kann das Verständnis, dass jeder Mensch Kunst ist, auch zu einem größeren Respekt für die Vielfalt führen. Indem wir jeden Menschen als künstlerisch betrachten, können wir uns von Stereotypen und Vorurteilen befreien und eine Haltung der Akzeptanz und Inklusion entwickeln.
Diese Idee findet sich auch in den Werken von Künstlern wie Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Wolf Vostell und Piero Manzoni wieder. Ulrichs betrachtete sich selbst als lebendes Kunstwerk und Beuys verwendete seinen eigenen Körper als Medium für seine Kunst. Vostell und Manzoni hingegen erforschten die Beziehung zwischen dem Individuum und der Gesellschaft und die Rolle, die Kunst dabei spielen kann.
Insgesamt zeigt das Verständnis, dass jeder Mensch Kunst ist, dass Kunst nicht nur etwas ist, das in Galerien und Museen zu finden ist, sondern dass es in uns allen und in allem, was wir tun, präsent ist. Wenn wir uns selbst und andere als Kunst betrachten, können wir eine größere Wertschätzung für die Vielfalt und Einzigartigkeit jedes Individuums entwickeln und eine inklusivere Gesellschaft schaffen.
Welche Künstler haben noch dieses Thema aufgegriffen? Erstelle eine Liste.
Einige der bekannten Künstler, die das Thema "Jeder Mensch ist Kunst" aufgegriffen haben, sind:
- Yoko Ono
- Marina Abramović
- Chris Burden
- Guerrilla Girls
- Yves Klein
- Gina Pane
- Gustav Metzger
- Hannah Wilke
- Nam June Paik
- Barbara Hammer
Dies ist jedoch nur eine kurze Liste. Es gibt viele andere Künstler, die sich mit dem Konzept von Kunst und dem Menschen auseinandersetzen, und jeder bringt eine einzigartige Perspektive und Vision ein.
- Carolee Schneemann
- Ana Mendieta
- Fluxus-Bewegung (wie George Maciunas, Yoko Ono, Joseph Beuys, John Cage)
- Vito Acconci
- Hannah Höch
- Frida Kahlo
- Jenny Holzer
- Adrian Piper
- Kehinde Wiley
- Cindy Sherman
Wie bereits erwähnt, ist dies nur eine fortgesetzte Liste von Künstlern, die das Thema "Jeder Mensch ist Kunst" aufgegriffen haben. Jeder Künstler bringt eine eigene Vision und Perspektive ein, was zu einem vielfältigen und reichen Verständnis führt.
- Ellsworth Kelly
- Robert Rauschenberg
- David Hockney
- Edvard Munch
- Pablo Picasso
- Auguste Rodin
- Constantin Brâncuși
- Henry Moore
- Paul Cézanne
- Michelangelo
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle dieser Künstler direkt das Thema "Jeder Mensch ist Kunst" angesprochen haben, aber sie haben alle auf ihre Weise Kunst geschaffen, die den Menschen zum Thema hatte oder dessen menschliche Erfahrungen darstellt. Jeder dieser Künstler hat eine eigene Handschrift und Sichtweise, die zu einer reichen und vielfältigen Gesellschaft beitragen kann.
Begründe, warum diese Namen in der Liste oben stehen: Yoko Ono Marina Abramović Chris Burden Guerrilla Girls Yves Klein
Yoko Ono: Yoko Ono ist eine bekannte Konzeptkünstlerin, die das Thema "Jeder Mensch ist Kunst" auf viele Arten aufgegriffen hat, insbesondere durch ihre Kunstprojekte und Performances, die den Zuschauer dazu einladen, selbst Teil ihrer Kunst zu werden.
Marina Abramović: Marina Abramović ist eine Performance-Künstlerin, die sich oft mit dem menschlichen Körper und seinen Beziehungen zu anderen Menschen, Kunst und Gesellschaft auseinandersetzt. Ihre Performances fordern den Betrachter heraus, sich mit den Themen Identität, Grenzen und Verantwortung auseinanderzusetzen.
Chris Burden: Chris Burden war ein Konzeptkünstler, dessen Arbeiten oft eine Herausforderung für die gängigen Vorstellungen von Kunst und menschlichem Verhalten darstellen. Seine Performances waren oft kontrovers und brachten die Beziehung zwischen Künstler, Kunstwerk und Betrachter in Frage.
Guerrilla Girls: Die Guerrilla Girls sind eine feministische Künstlergruppe, die sich für die Sichtbarkeit und Gleichstellung von Frauen in der Kunst einsetzt. Sie nutzen Kunst als Mittel, um gesellschaftliche Probleme zu thematisieren und Bewusstsein zu schaffen.
Yves Klein: Yves Klein war ein französischer Künstler, der durch seine monochromen Werke und Konzepte, die den Raum und den menschlichen Körper betonen, bekannt wurde. Seine Arbeiten haben einen bedeutenden Einfluss auf die Konzeptkunst und die Performance-Kunst gehabt.
Jeder dieser Künstler hat auf seine Weise das Thema "Jeder Mensch ist Kunst" aufgegriffen und hat durch seine Werke und Ideen zu einem vielfältigen Verständnis beigetragen. Ob durch Performances, Konzeptkunst oder politische Kunst - jeder dieser Künstler hat die Grenzen der Kunst ausgetestet und den Betrachter dazu eingeladen, selbst Teil der Kunst zu sein. Diese Vielfalt an Perspektiven und Techniken zeigt, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch als Kunst betrachtet wird und wie wertvoll es ist, eine Kunstgeschichte zu haben, die die menschliche Erfahrung und das menschliche Potenzial widerspiegelt.
Jeder Mensch ist Kunst

Jeder Mensch ist Kunst | Every human is Art






AI Timm Ulrichs "Jeder Mensch ist Kunst"
Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortete am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten:
„Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“
Jeder Mensch ist Kunst!?
Scheinbar haben sich an diesem Tag mehrere Leute echauffiert. Die Kunsthistorikerin Fässler findet es im Anschluss typisch, wenn beim Publikum in einem intellektuellen Diskurs vor allem die oberflächliche Frage gestellt wird, warum Beuys so unhöflich ist und in einer sitzenden Gesprächsrunde sich nicht an die Etikette halten kann. Jahre später bringt auch der damalige Meisterschüler und in Beuys-Jubiläumsjahren immer präsente Johannes Stüttgen den Menschen als Kunstwerk ins Spiel: „Er (Beuys) ist als Künstler gleichzeitig Bestandteil des Kunstwerks“ (Stüttgen in SWP, 2021). In einem Vortrag, der auf YouTube zu finden ist, wird er auch konkreter: Es gilt „also nicht: Jeder Mensch ist ein Künstler. Sondern jetzt heißt es: Jeder Mensch ist ein Kunstwerk“ (Stüttgen in Der erweiterte Kunstbegriff, 2021, Min. 1:20:10). Was hat diese Aussage mit uns heute zu tun? Ist nun also nicht nur jeder Mensch ein Künstler, sondern kann auch jeder Mensch ein Kunstwerk sein? Kann jeder Mensch Kunst sein, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt? (Der Spiegel, 1984) Kann nun jeder Mensch sich und andere zur Kunst erklären? Für die Kunstwelt wäre dies doch eine Sensation. Es wäre mehr als die seit den 60er Jahren immer wieder versprochene Partizipation an der Kunst – es wäre eine Übernahme der Kunst durch jeden Menschen. Der Internetfund in dem ORF-Archiv könnte ein Glücksfall für die Kunsttheorie sein oder sogar eine Revolution auslösen, die Beuys immer anstrebte, da das Zitat eine ungeheure Energie beinhaltet, aber leider noch nicht ausreichend in der Fachliteratur diskutiert wurde. Es geht um die ganz großen Themen, wie Freiheit, Demokratie, Liebe und Tod. Oder wäre es für die Kunstwelt eher ein Zitat, das man besser schnell wieder vergessen und den Mantel des Schweigens darüber legen sollte?
Situation & Glaubwürdigkeit
Glaubwürdig und passend erscheint das Zitat, wenn man sich mit dem Werk des Künstlers auseinandersetzt. „Alles kann Kunst werden. Insbesondere alles Kraftspeichernde. So lautet die Kunstformel,“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 7:53) behauptet Beuys. „An und für sich ist der Kunstbegriff so erweitert, dass jede normale Situation Kunst ist“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 12:05). Zudem ist Beuys dafür bekannt, sich mit hoher Präzision auszudrücken und seine Worte mit Bedacht zu wählen. Es ist also auf den ersten Blick davon auszugehen: nach Beuys schlummert in jedem Menschen die Möglichkeit, ein Kunstwerk zu sein. Jeder von uns kann Künstler sein. Und unsere Kunst ist – nach diesem 80er Zitat – schon immer direkt vor unseren Augen. Sie liegt oder besser läuft auf der Straße. Jeder Mensch ist ein Kunstwerk. Jeder Mensch kann ein Kunstwerk sein. Wenn wir es wollen und wenn wir in der Lage sind, dies wahrzunehmen, ist die Welt voller Kunst. Für eine Kunsterfahrung brauchen wir nicht unbedingt einen Museumsbesuch, es reicht ein Blick in den Spiegel oder aus dem Fenster. Ein Spaziergang oder ein Ausflug in die Stadt kommt einem kulturellen Ereignis, einem Louvre-Besuch gleich. Manch einer wird vielleicht vorgeben, eine Galerie zu besuchen und doch in ein Wirtshaus wandern. Wenn wir alle Menschen als Kunstwerke erfahren könnten, wäre unser Leben reicher. Lassen wir uns auf den Versuch ein: Jeder Mensch ist ein Kunstwerk. Gehen wir zu Menschen und versuchen wir diese als Kunst zu erkennen. Nach einiger Zeit des intensiven Betrachtens drängt sich (bei mir) der Konjunktiv in die Gedanken: Jeder Mensch könnte ein Kunstwerk sein. Die Wahrnehmung des Menschen als Kunst ist nicht so einfach. Sie findet oszillierend statt. Meist sind Menschen für uns „nur“ Menschen. Manchmal kann es schwer sein, Menschen nicht nur als wandelnde Objekte zu sehen. Manchmal gelingt es uns, Menschen als Subjekte zu respektieren. In seltenen Augenblicken können wir sie als Kunst – also nicht mehr als „Werk“ – erfahren und wünschen uns, dass diese Augenblicke nicht verfliegen: „Verweile doch. Du bist so schön.“ möchten wir wie Goethes Faust sagen. Und Fragen kommt auf: Ist das, was wir als Kunst schätzen, eine hochstilisierte Facette des Subjektiven? Kann jeder Mensch die Menschen als Kunst empfinden?
Rolle des Künstlers
Wenn jeder Mensch Kunst sein kann, welche Rolle spielt dann der Künstler? Wer ist der Divino artista? In dem ewigen Dreigestirn Künstler, Kunst und Betrachter gibt es m.E. drei Möglichkeit: A) Der Betrachter ist der Künstler, weil in seinem Auge oder besser in seinem Gehirn der Mensch als Kunst entsteht. Seine Instrumente sind nicht mehr Pinsel und Farbe, sondern sein Geist. Der Betrachter wäre eine Art Konzeptkünstler, da seine Idee von Kunst keine zusätzliche visuelle Umsetzung benötigt. B) Der Mensch als Kunst ist der „göttliche Schöpfer“, weil er die Menschen dazu bringt, ihn als Kunst wahrzunehmen. Aber sind das dann nur die Menschen, die wir eh als eine Art „Gesamtkunstwerk“ betrachten, wie z.B. Da Vinci, Goethe, Dylan, Brecht oder eben Beuys? Müssen diese Menschen eine schöpferische Lebensleistung vollbringen, damit sie als Kunst anerkannt werden? Oder: C) Der Künstler ist nicht vorhanden, da zwar das Urteil über einen Menschen als Kunst für den Betrachter wahrhaftig ist, aber das Verständnis darüber fehlt, das erklären könnte, warum der Mensch Kunst ist. Der Betrachter bleibt dann nur der Betrachter. Ihm fehlt das Schöpferische. Der Mensch als Kunst bleibt Kunst. Auch dieser Mensch ist kein schaffender Künstler. Ist der Künstler nun Gott, die Psyche des Betrachters, seine Eltern oder eine mystische Bestimmung? Muss so lange nach Verständnis oder Schöpfung gesucht werden, bis der Künstler gefunden ist? Können wir mit dem fehlenden Künstler leben? Heißt es dann: Kein Mensch ist Künstler? Für den ungewissen Zustand bis Verständnis erreicht ist, fehlt der Künstler. Dieser taucht vielleicht auch niemals auf. Das ist mehr als Chance zu begreifen, als dass es einen Verlust darstellt, da offene Diskurse immer Bewegung bedeuten, welche eine Entwicklung des Geistes hervorrufen können. Das Erzeugen eines Verständnisses oder eines Konsenses muss nicht die Aufgabe der Kunst sein.
Private Plastik, Subjektkunst & der Mensch-An-Sich
Die private Plastik ist immer eine Soziale Plastik: Für Beuys waren die Gedanken, Worte und Werke eine Soziale Plastik, wenn diese die Welt formen. So konnte jeder Mensch Künstler an einer geformten Welt werden. Plastik oder Skulptur war in diesem Sinne also kein Gegenstand, auf den man z.B. einen Hut legen kann. Die Idee des Menschen als Kunst schafft eine private Plastik, indem die persönlichen Gedanken geformt werden. Und: Ein geformter Geist kann nicht nicht die Gesellschaft formen. Obgleich das Grundinteresse der Betrachtung des Menschen-An-Sich als Kunst nicht einer Weltverbesserung dienen soll, so sind die Auswirkungen eines diesbezüglich von Gedanken geformten Geistes auf die Gesellschaft doch nachzuvollziehen. Sie haben kein heuchlerisches Interesse. Die Gedanken können frei, sogar egoistisch sein. Der Gedanke des Menschen als Kunst kann als Schatz betrachtet werden, an dem man sich bereichern kann, ohne wo anders Armut herbeizuführen. Die Entscheidung, Menschen als Kunst wahrzunehmen kann nicht im Privaten bleiben, da diese die Haltung allen Menschen gegenüber verändert. In jedem Menschen steckt das Potential Kunst zu sein - unabhängig von Herkunft, Glaubenszugehörigkeit, Geschlecht usw. Die Freiheit über die Entscheidung und die vielseitige, persönliche Erfahrung des Menschen als Kunst ist hierfür ebenfalls essenziell. Diese Haltung vor Menschen kann positive Effekte auf die Gesellschaftsentwicklung haben. Die Verinnerlichung des Menschen als Kunst könnte eine wirkliche Änderung der Gesellschaft bewirken, sollte es gelingen, eine aufrichtige Empfindung der Menschen als Kunst zu etablieren. Werden Menschen als Kunst gesehen, können diese Menschen als Kunst nicht anders als nur mit höchstem Respekt behandelt werden. Diese Grundhaltung übertragen auf alle Menschen der Welt würde sicherlich viele Probleme auf der Welt lösen. Sie ist auch die schlüssigste Haltung, wenn man an die Idee des erweiterten Kunstbegriffs denkt. Der Mensch als Kunst wäre hier ein Perpetuum mobile des Respekts vor dem Menschen. Die private Plastik der geformten Gedanken wäre immer eine Soziale Plastik der geformten Welt.
Themen: Kunst gegen Krieg und Kunst der Pandemie
Für die Soziale Plastik von Beuys ist Fridays for Future ein aktuelles passendes Beispiel, um diese Interpretation der Kunst zu verstehen. Hier wird durch das Engagement der Menschen die Welt geformt. Somit werden sie zu Künstlern. Bei der Privaten Plastik geht es um Themen wie die zwischenmenschlichen Beziehungen, alles Fleischliche, die Wertschätzung des persönlichen Kontaktes in einer Pandemie, Sex, die Unversehrtheit des Fleisches, Gewalt, Schönheit, das Zeigen der eigenen Wunde und auch um den Krieg. Die Private Plastik mit Gesellschaftsrelevanz lässt sich durch Kriege gut erklären. Hier hat sich in den Köpfen der einzelnen Kriegsparteien über Jahre hinweg eine Idee geformt. Diese Idee vertreten diese Menschen auch gegen einen übermächtigen Gegner und stellen sich mit Fleisch und Blut gegen den Feind, auch wenn dies Familien zerreißt, Tod und Verderben bedeutet. Beide Seiten glauben an Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und eine schöne Zukunft. Bis dahin ist die Private Plastik wertneutral. Im Ukraine-Krieg würde man mit dieser Haltung keine Seite bevorzugen. Wenn nun der Mensch als Kunst wahrgenommen werden würde, dann würde kein Mensch, kein Soldat auf andere Menschen schießen oder ihnen anderes Leid zufügen. Jeder einzelne Mensch würde sich über die gesellschaftlichen Zwänge hinwegsetzen und keine Kunst gefährden. Das Erkennen des geformten Geistes würde viele weitere Geister inspirieren. Der "Mensch als Kunst" würde sich von der Privaten zur Sozialen Plastik wandeln und eine ethische Komponente erlangen, auch wenn dies eine (utopische) Zielethik wäre, die vielleicht durch Synkretismus und nicht durch Diskursethik entsteht. Der Respekt vor dem Menschen steht im Zentrum dieser Kunst. Die Private Plastik im Kopf der Menschen würde eine Soziale Plastik der geformten Welt bedeuten.
Leseprobe Online-Texte: Kann Plastik die Welt verändern?
Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein
Der Mensch kann sich weigern, Kunst zu sein oder die Fragestellung danach ignorieren. Er kann fühlen, denken, tun und lassen, was er will, der Mensch-An-Sich bleibt Kunst. Gedanken und Nicht-Gedanken, Ideen und Nicht-Ideen sind persönliche Plastik und damit immer auch Soziale Plastik. [Meist bewirken die Ideen, die man nicht hat mehr, als die Ideen, die man hat.] Als ein sich stetig wandelndes Subjekt oder als ein selbstverantwortetes Objekt bleibt der Mensch Kunst. Der Mensch-An-Sich als Kunst ist nie nur ein Objekt. Er ist nie nur ein Werk. Er ist auch nicht nur ein Subjekt. Er ist auch nicht die Summe aus seiner Betrachtung als ein Objekt und /oder als ein Subjekt. Er ist „mehr“ als ein Mensch, wenn es gelingt, ihn als Kunst zu erkennen. Die Möglichkeit jedes Menschen andere Menschen sowohl als ein objektives KunstWERK, als auch als subjektive Kunst zu erkennen, lässt vermuten, dass hier ein Axiom (nach Watzlawick) entstehen könnte: Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein. Das wäre eine revolutionäre Neuerung zu den eher gebräuchlichen Erkenntnissen: Der Mensch kann nicht nicht entscheiden, was Kunst ist. Und: Der Mensch kann nicht nicht Kunst schaffen.
Die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
Wenn jeder Mensch-An-Sich Kunst ist, dann ist es einfach, ein Künstler zu sein. Es genügt sich zu besinnen. An jedem Ort. Zu jeder Zeit. Wir brauchen kein Museum, keine Galerie und kein Internet. Auch wenn Beuys meinte: „Der Fehler fängt schon an, wenn einer sich anschickt Keilrahmen und Leinwand zu kaufen“ (Asholt / Fähnders, 2000, S. 90). Jeder Mensch kann trotzdem Bilder malen. Man darf trotzdem Zeichnungen, Fotos, Drucke, Skulpturen erschaffen und auf jedem erdenklichen Netzwerk posten. Man sollte oder muss trotzdem jeden Freitag zu einer Demonstration gehen und aktiv die Welt durch eine Soziale Plastik ändern. Es ist jedoch so, wir ändern schon die Welt mit einer viel persönlicheren Handlung: Der gedanklichen Leistung, jemanden als Kunst zu empfinden. Diese Haltung formt unseren Geist und macht diesen zur Plastik. Dieser geformte Geist bzw. diese persönliche Plastik hat immer auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Alles kann Kunst sein. Jeder Mensch kann Kunst sein. Auch ohne einen Künstler. Damit ist die Kunst aber nicht tot. Die Kunst ist damit in keiner Krise. Die Kunst ist, wie so oft, an einem Neuanfang mit vielen Möglichkeiten und Aussichten. Jeder Mensch besitzt die Freiheit, für sich selbst zu entscheiden, ob die Erweiterung „Mensch als Kunst“ für ihn eine Bereicherung sein kann.
Erscheinungsrelikte
Was bedeutet die Erkenntnis, dass Menschen Kunst sind, im Rückblick? Die Mona Lisa ist in der Betrachtung des Menschen als Kunst ein Erscheinungsrelikt bzw. ein Apparition Relic. Nach René Magritte müsste unter dem Gemälde der Satz stehen: „Das ist nicht La Gioconda.“ oder „Das ist kein Mensch.“ Es ist nur ein Abbild eines Menschen, der als Kunst gesehen wurde. Das Gemälde zeigt den Menschen (in diesem Fall die Mona Lisa) in seiner Zeit als Kunst. Von dem Künstler Leonardo da Vinci als Kunst empfunden, gesehen und für die Nachwelt mit besonderen technischen und ausdrucksstarken Mitteln als Kunst festgehalten. Das Lächeln der Mona bezieht sich in dieser Interpretation auf die Erkenntnis, dass diese Frau von Leonardo da Vinci als Kunst wahrgenommen wird. Vielleicht fragen die Augen der Mona Lisa nun auch: Ich bin Kunst, was bist Du? Alle kunstgeschichtlichen Darstellungen von Menschen sind darauf zu untersuchen, in wie fern die Menschen Kunst sind. Ein besonderes Augenmerk ist sicherlich dabei auf das Selbstbildnis zu richten.
Kunstanalyse
Für die Kunstanalyse ist der Mensch als Kunst eine Mammutaufgabe. Da es sich bei jedem Menschen um eine viel komplexere Kunst handelt, als dies z.B. ein zweidimensionales Gemälde oder eine Videoinstallation darstellen kann, sind neue Wege der Ausdeutung erforderlich. In der Ikonographischen Analyse wird deutlich, wie weit sich die Analyse eines Menschen als Kunst von einem formalästhetischen Kunstwerk unterscheidet. Dem Menschen wird man als Menschen und als Kunst durch eine herkömmliche Herangehensweise nicht gerecht. Selbst die einfachste Biographie ist in ihren Facetten so undurchdringlich, dass schon allein in diesem Punkt der Betrachtung eine abschließende Analyse unmöglich scheint. Trotzdem ist eine ständig scheiternde Untersuchung auch eine Kunstanalyse, die sich wissenschaftlich weiterentwickelt, bis diese Kunstform angemessen beschrieben werden kann. Es zeigt, dass der Mensch als Kunst im Stande ist, den Rahmen der gewohnten Betrachtung zu sprengen. Spannender könnte Kunst kaum sein.
Diskursive Kunst
Demokratischer könnte Kunst kaum sein. Menschen sind überall. Menschen sind immer präsent. Manche schreien stumm: „Ich bin Kunst.“ Da sich durch die wandelnde Sicht auf das, was Kunst ist und sein kann auch viele seit Jahrhunderten festgelegten Gegebenheiten ändern, sind Neudefinitionen bzw. Umformulierungen in mehreren Zweigen der Wissenschaft, Kultur und Bildung erforderlich. Eine Frage wäre: Wie soll diese Kunst heißen? Fleischkunst / Flesh Art im Bezug auf das menschliche Fleisch oder auch das tierische Fleisch und als Antwort auf die Eat oder Meat Art? Subjektkunst / Subject Art, um den Charakter des Subjekts im Gegensatz zur Objektkunst herauszustellen und mit „Mensch = Kunst“ einen Gegenpol zu Arno Holz‘ subjekteliminierenden Formel „Kunst = Natur – X“ zu setzen? Oder: Diskursive Kunst / Discursive Art, um den demokratischen Kern der Kunst hervorzuheben, der sich mit der Entscheidung darüber, was bzw. wer Kunst ist, auseinandersetzt? Das Vertrauen in die Entscheidung jedes Menschen, was Kunst ist, spiegelt sich im Diskurs über Kunst wider. Gerade diese Variante hätte m.E. viel Wichtiges für unsere heutige Gesellschaft zu bieten. Zu unterscheiden sind beim Menschen als Kunst der innere Diskurs von einem öffentlichen Diskurs. Die Dauerfrage beider Diskurse lautet: Warum ist dieser Mensch Kunst? Selbstverständlich wird bei Menschen als Kunst nicht alles Kunst sein, was mit Gedanken, Aussagen und Ausstellungen von Menschen dazu gemacht wird. Kunst wird sicherlich auch häufig mit Freundschaft, Liebe und Triebe verwechselt. Es ist gut vorstellbar, dass wir uns empören werden, wie die Aussage ausgeschlachtet und zersetzt werden wird. Aber ist das nicht schon immer in der Kunst so gewesen? Kunst erzeugt wichtige Diskurse – vor allem für unser alltägliches Leben. Der Diskurs ist die Methode der Demokratie. Kontroversen müssen wir vermutlich aushalten, wenn das Gefühl für Kunst wieder in die Gesellschaft kommen soll – und das muss es. Nicht nur, weil Kunst Kapital ist (Vgl. Beuys in Der Spiegel, 1984) , sondern auch, weil Kunst für die Entwicklung des Menschen wichtig ist. Gerade in der Bildung scheint m.E. eine wirkliche Erweiterung des Kunstbegriffes gefragt zu sein. Viele Menschen begreifen die Kunst als etwas, das in der Maslowschen Pyramide unerreicht ganz oben bei der Selbstverwirklichung oder gar Transzendenz zu finden und nur wenigen zugänglich ist. Dabei ist Kunst auch(!) ein Grundbedürfnis, wie Atmen, Essen und Schlafen. Mit dem alltäglichen Menschen als Kunst kann dieses (Defizit-)Bedürfnis nach Kunst gestillt werden, um ohne besondere Mittel, wie Reichtum und Sicherheit zu einem (Wachstums-)Bedürfnis Kunst zu gelangen. Das heißt allerdings nicht, dass bei Armut die Gedanken nicht an Existenzbedürfnisse gebunden wären. Armut bleibt immer noch ein großer Feind der Kultur.
Wird das Schweigen von Beuys unterschätzt?
Warum hat Beuys sich in seinen letzten Jahren nicht zu diesen revolutionären Gedanken öffentlich geäußert? Warum hat er diese Theorie nicht weiterentwickelt? Wird das Schweigen von Beuys unterschätzt? Vielleicht hat das folgende Beuys-Zitat mit der Antwort zu tun: „Die meisten Künstler wollen nicht um ein neues Verständnis von Kunst kämpfen, das sich mit jedermanns Arbeit befasst und mit jedermanns Problemen. Es gibt keine neuen Theorien unter Künstlern, in der Welt der Kunst an sich. Auch unter Kritikern nicht. Ganz zu schweigen von den Galerien. Die kümmern sich nur ums Geschäft“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 26:23). In der Tat ist es schwer vorstellbar, wie sich der Kunstbetrieb auf das „Mensch-als-Kunst-Zitat“ einlassen soll. Werden nun Menschen im Museum ausgestellt? Wie wird Geld gemacht? Kaufen oder leihen sich die Superreichen nun Menschen als Kunst? Wer bestimmt den Preis für den Menschen als Kunst? Wird es Agenturen geben, die sich um die „Haltung“ der MaK (Menschen als Kunst) kümmern?
Einengung des erweiterten Kunstbegriffs
Im WERK erstarren die Ideen: Vielleicht war das alles von Beuys auch nicht so gemeint!? Es gibt in der Ausführung von Beuys und Stüttgen einen kleinen Haken. Ist es richtig, von dem Menschen als KunstWERK zu reden oder sollte es besser „jeder Mensch ist Kunst“ heißen? Genauer müsste man fragen: Kann der „Mensch-An-Sich“ Kunst sein? A) Missverständnisse: Der Begriff „Kunstwerk“ in Bezug auf den Menschen kann zu Missverständnissen führen, da im heutigen Gebrauch der Sprache unter einem Werk etwas Materielles, Geschaffenes oder Abgeschlossenes verstanden wird. B) Nur Künstler: Der Begriff „Werk“ engt den erweiterten Kunstbegriff ein, wenn er nur Künstler als Kunst akzeptieren will, die bewusst Werke schaffen bzw. eine künstlerische Handlung vollziehen. Kann denn ein Mensch nur „Kunst“ mit einem „Werk“ sein? Heißt die Formel hier: „Mensch + Werk = Kunst“? Wäre mit dieser Einschränkung die Erweiterung des Kunstbegriffes nicht beschnitten? Das wäre kein revolutionärer Gedanke. Die Verdichtung von Künstler und Kunst findet z.B. im Dadaismus, Happening, Fluxus, Body Art, Aktionskunst, Performance oder Konzeptkunst häufig statt. Denken wir nur an „The Artist Is Present“ von Marina Abramovic. C) Moralische Vorgaben: Eine Einengung des erweiterten Kunstbegriffs findet für uns heute auch statt, wenn mit der Nähe zur Anthroposophie argumentiert und in manchen Fällen auch eine Moral vorgegeben wird. Um Ideen und Gedanken als Kunst zu akzeptieren, brauchen wir keine Glaubenslehre als Begründung heranziehen, wir finden diese auch in der Kommunikationswissenschaft. Ein Mensch als Kunst muss keine Welt verbessern wollen. D) Objektivierungen: Eine weitere Einengung des Kunstbegriffs wäre es, wenn Subjekte objektiviert werden müssten, um Kunst sein zu können. Der Charakter eines Werkes ist der eines Objektes, ein Objekt, das im Auge des Betrachters entsteht oder von dem Menschen als Kunst selbst geschaffen wird, wie dies bei Beuys mit den oberflächlichen Aushängeschildern (Hut, Anglerweste usw.) der Fall ist. Beim Menschen-An-Sich als Kunst werden aber auch (oder vor allem) Subjekte als Kunst betrachtet. Der Augenblick als Objekt kann beim Menschen als KunstWERK gewünscht sein, damit es den Betrachtern leichter fällt einzelne Elemente der Kunst besser zu verstehen. Wenn Beuys also oberflächlich seinen Hut als Teil des Kunstwerks „ins Spiel“ bringt, formuliert er es verständlich. Der Hut ist Objekt. Seine Weste ist Objekt. „Das Theater mit dem Hut“ (wie er es selbst bezeichnet) ist eine Objektivierung von seiner Person als KunstWERK. Es ist jedoch sicherlich auch Beuys in diesem Moment klar, dass er als Subjekt besteht. Er sagt allerdings nicht, dass dieses Subjekt auch als Kunst (ohne Werk) existiert. Eine Einengung des erweiterten Kunstbegriffs auf Menschen als Objekte scheint aber nicht sinnvoll. Aus diesem Grund sollte m.E. der offene Begriff „Kunst“ für den „Menschen als Kunst“ verwendet werden. Dies wird dem Menschen-An-Sich eher gerecht.
Beuys und der Mensch als KunstWERK
Private Plastik
Kunstrechte
Joblin Factory und Jeder Mensch ist Kunst
Fleisch in der Kunstgeschichte
Der Wille schön zu sein, ist der Wunsch Kunst zu sein
Kunstrechte
Wer könnte Jack Joblin sein?

Radikale Beuys-Folge
Info

Präsentation

Bücher
Jeder Mensch ist Kunst



„Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“
Mit der Selbstausstellung "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." setzt die Joblin Factory vor allem mit "Memento Multiples" ein Thema bildnerisch um, das bereits von Joseph Beuys, Wolf Vostell und einigen anderen Künstlern angerissen, aber nie fortgesetzt oder künstlerisch verwirklicht wurde. Bislang blieb die Idee des Menschen als Kunst nur in der Kunsttheorie eine Entwicklungsoption. Der Mensch-An-Sich war nie Kunst. Durch das Erkennen eines Menschen als Kunst formt sich unser Geist. Der geformte Geist ist keine soziale, sondern eine private Plastik. Die Joblin Factory sieht sich als einzig wahre Nachfolger von Beuys. Im Folgenden geben Informationen zu Künstlern, Materialien, Publikationen und Ausstellungsbeispiele einen Einblick in die Arbeit der Künstlergemeinschaft. "Jeder Mensch ist Kunst" ist eine Publikationsreihe, welche den Themenkomplex "Mensch als Kunst" und "Fleisch-Kunst" beleuchtet:
Kerngedanke
- Ausgangspunkt ist ein Zitat von Joseph Beuys (1983): „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. … der Mensch selbst soll das Kunstwerk werden.“
- Daraus folgt die These: Jeder Mensch ist Kunst, unabhängig von Beruf, Rolle oder Status.
Begründung und Argumentationslinien
Erweiterter Kunstbegriff
Kunst ist nicht auf Objekte beschränkt, sondern umfasst auch Gedanken, Worte, Gesellschaft und Individuen.
Rolle von Betrachter und Künstler
- Wer Kunst im Menschen erkennt, wird selbst zum Künstler.
- Der Mensch kann zugleich Subjekt und Werk sein.
Private Plastik & Soziale Plastik
- Private Plastik: innere Formung von Denken und Fühlen.
- Soziale Plastik: gesellschaftliche Veränderung durch Gestaltung.
Ethik und Menschenbild
- Wenn jeder Mensch Kunst ist, erfordert das Respekt und Achtung.
- Dieses Denken eröffnet ein neues Menschenbild ohne Ausgrenzung und Gewalt.
Utopie und Kritik
- Die Idee stößt auf Widerstände im Kunstbetrieb und in der Gesellschaft.
- Gefahr: Objektivierung oder moralische Engführung des Begriffs „Kunst“.
- Beuys’ Zurückhaltung gegenüber seiner eigenen radikalen Idee wird kritisch hinterfragt.
Schlussfolgerung
- Der Mensch ist an sich Kunst – nicht nur metaphorisch, sondern als Haltung und Wirklichkeit der Wahrnehmung.
- Selbst wenn nie vollständig realisiert, bleibt die Idee ein Impuls für neue Sichtweisen auf Kunst, Gesellschaft und Menschlichkeit.
- Provokante Konklusion: Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein.

Ausstellungsobjekte >> Memento Multiples
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Diskussionen
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Theoretisches Fundament: Du bist Kunst - Beuys und die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
"Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Das behaupten sowohl Joseph Beuys, als auch Wolf Vostell. Mit dieser These setzen sich die Autoren von "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." auseinander. LESEPROBE: Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortet am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten: „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“ (Beuys, 1983, Min. 47:16) ZUSAMMENFASSUNG: "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." >>
Theoretisches Fundament: Du bist Kunst - Beuys und die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
"Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Das behaupten sowohl Joseph Beuys, als auch Wolf Vostell. Mit dieser These setzen sich die Autoren von "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." auseinander. LESEPROBE: Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortet am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten: „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“ (Beuys, 1983, Min. 47:16) ZUSAMMENFASSUNG: "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." >>
Praktische Umsetzung: Fleisch ist Kunst


AI Timm Ulrichs "Jeder Mensch ist Kunst"
Die Gegenwart des toten Fleisches macht die Gegenwart des lebendigen Fleisches bewusst. In "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." geht es um die künstlerische Umsetzung des Axioms "Der Mensch-An-Sich kann nicht nicht Kunst sein." LESEPROBE: Sie und Ihre Galerie-Besucher sind Kunst. (...) Für Ben Vautier war alles Kunst, was man signieren konnte. Er signierte in den 1960ern auch sich selbst. Der selbsternannter „Totalkünstler“ Timm Ulrichs erklärte sich 1961 zum ersten lebenden Kunstwerk. 1969 bildet mit „The Singing Sculpture“ den Auftakt zur „Living Sculputure“, einer Selbsternennung zur Kunst von Gilbert & George. Joseph Beuys, Wolf Vostell und Johannes Stüttgen behaupten "Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Die Joblin Factory setzt sich seit Jahren mit dieser Betrachtungsweise des Menschen als Kunst theoretisch in Publikationen und in künstlerischen Arbeiten auseinander. Mit „Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst.“ stellt die Joblin Factory einen Ausstellungskatalog für Galerien vor. Galeristen können aus vier Kategorien Werke zu einer klassischen Ausstellung oder zu einem Multiple-Shop kombinieren.
Inhalt
- Jeder Mensch ist Kunst. Multiple Shop: Die Joblin Factory verwandelt Ihre Galerie in einen Shop für signierte Multiples und ausgewählte Kunstwerke. Gründe für einen Galerie-Shop, die Zielgruppe und eine Auswahl an Multiples finden Sie in Kapitel 1.
- Jack Joblin Lachskunst Originalarbeiten: Klassische Ausstellung mit Lachsgegenständen und Bildern aus Lachs. Nicht alle aufgeführten Werke der letzten 25 Jahre sind noch in dem abgelichteten Zustand vorhanden.
- Bob Joblin Series: Die Ausstellungsoptionen in diesem Bereich erstrecken sich über Malerei, Bücher, Dosen, Lachs, Foto, Automaten, Dokumentationen der Herstellung und des Fleischverfalls und digitaler Kunst. Die Arbeiten lassen sich auch gut mit den Shop-Multiples kombinieren.
- Joblin Factory Fotoarbeiten: Totes Fleisch vs. lebendiges Fleisch. In diesem Kapitel sind Joblin Factory Mitarbeiter mit Werken von Jack Joblin zu sehen.
Ich bin Kunst - Jack Joblin im Interview
In „Jeder Mensch ist Kunst. Ich bin Kunst.“ wird Jack Joblin von einem langjährigen Begleiter seiner Arbeit interviewt, Thomas Gloom. Der Leser bekommt Einblicke in die heterogene Künstlergemeinschaft „Joblin Factory“ und erfährt viel über die ungewöhnliche Konzeptkunst, die sich als konsequente Fortsetzung des beuysschen Universums versteht und eine „wirkliche“ Erweiterung des Kunstbegriffs durch die Private Plastik im Auge hat. (DER SPIEGLER) „Mit unseren JEDER MENSCH IST KUNST. FLEISCH IST KUNST. Shop-Ausstellungen, wollen wir durch Memento Multiples und Lachsgemälde die Menschen dazu anregen, sich selbst oder ihre Nächsten als Kunst zu erkennen. Die Gegenwart des toten Fleisches, macht die Gegenwart des lebendigen Fleisches bewusst. Das tote Fleisch verweist auf das lebendige Fleisch, das die eigentliche Kunst ist.“
(Jack Joblin)
Jack Joblin Interview
- Bei Beuys müssen die Mensch handeln, um Kunst zu sein - Bei mir ist der Mensch-An-Sich Kunst
- Kunstwahlgrundsätze
- Kunstrechte statt Grundrechte
- Diskursive Kunst
- Sierra & Koon
- Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis
- Guerilla Ausstellung und Abholzung der 7000 Beuys Eichen
- Memento Multiple Topp Shop
- FleischesKUNST
- Würde Jesus austreten?
- Addbooks = Kunst + Literatur
- P4P MOOCs für Menschen als Kunst
- Private Plastik = Kunst + Welt retten
- Jack Joblin
Zusatztexte
- Spezial Online
- Wird Kunst beliebig?
- Besser ein heimlicher Misanthrop, als ein scheinheiliger Anthroposoph
- Kinder sind Kunst
- Sind Tiere Kunst?
- Ölfarben sind ein Symbol der Unterdrückung
- Beispiele
- Synkretismus in der Kunstanalyse des Menschen als Kunst
- Bob Joblin Interview
- Kostenlose Kunst - Jeder Mensch ist Kunst
- Kunst und die Schönheitsindustrie
- Plastik verändert die Welt
Kruzifix Kaaba
DOCUMENTA 15 / Guerilla Vernissage
DOCUMENTA 15 Jeder Mensch ist Kunst
Mitarbeiter der Joblin Factory sind an Lachsbildern, am Beuys-Hut, einem goldenen Dürerhasen und anderen Beuys-Utensilien zu erkennen.
- Lachsbilder wandern mit Menschen durch Kassel
- Bücher + Postkarten werden verschenkt >> Parkbänke
- Postkarten (Spiegelpostkarten, Tiere, Jesus, ...) liegen überall aus: Museen, Restaurants, Bars, Kneipen, ...
- Edelstahlspiegel (Blanko, Filz, Postkarte) sind in den Museen zu finden
- Einkaufwagenchips: Werden auf dem Boden vor dem Fridericianum verstreut und sind auf Parkbänke usw. zu finden
- Museumsklo >> Spiegelbeschriftungen
- 7000 Eicheln werden gesammelt + Einzelne Eichen werden für das schlagen vorbereitet >> Farbspray
Guerilla Vernissage 15
Dokumentation der Joblin Factory Guerilla Vernissage "Fish You Were Here" auf der documenta.

DOCUMENTA 15 GUERILLA VERNISSAGE: Das Beuys Jahr ging unspektakulär zu Ende. Direkte Demokratie wurde aus den Parteiprogrammen in Deutschland gestrichen. In den nächsten Jahren steht kein Beuys-Jubiläum an. Und doch wird Beuys 2022 auf der Documenta 15 erscheinen. Vertreten wird er von der Joblin Factory mit einer Guerilla Vernissage. Passend zum Partizipationsthema nimmt Beuys mit dem Thema „Jeder Mensch ist Kunst“ teil. Die Idee ist, dass die Besucher der Documenta selbst die Kunst sind und sich auch als solche erfahren (ohne selbst im Sinne einer Sozialen Plastik tätig sein zu müssen oder Teil eines „externen“ Kunstwerkes zu werden). Mehrere Mitarbeiter der Joblin Factory machen mit Multiples, T-Shirt-Verkäufen, Taschenspiegel-Schenkungen, Spiegel und Fleisch auf das Thema aufmerksam. Die Joblin Factory wurde nicht offiziell eingeladen. Die Documenta-Besucher können den Joblin-Künstlern aber in ganz Kassel auf den Straßen und den geschlossenen Ausstellungsräumen begegnen. Auch Sie können sich auf der DOCUMENTA als Kunst ausstellen. Mehr Informationen finden Sie unter Konzept >>.
Majelis
Majelis sind Zusammenkünfte in kleinen und großen Arbeitsgruppen. Sollten Sie sich selbst im Sinne von "Jeder Mensch ist Kunst" als Kunst ausstellen, dann machen Sie dies bitte von Anfang bis zum Ende der DOCUMENTA an welchem Ort Sie es wünschen. Verbinden Sie sich auch gerne mit anderen "Menschen als Kunst" zu einer Kunst- und Arbeitsgemeinschaft. Jeder Mensch ist Kunst ist die konsequente Erweiterung des Kunstbegriffs nach Beuys. Mehr Informationen finden Sie hier >>
Lumbung
lumbung ist das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune, in welcher die überschüssige Ernte zum Wohle der Gemeinschaft gelagert wird. Es werden also Ressourcen gesammelt und gemeinsam genutzt. Durch den erweiterten Kunstbegriff nach Joseph Beuys ist klar, dass diese Ressourcen Kunst sein können - auch wenn diese nur aus Ideen und Gedanken bestehen. Sollten Sie Kulturprojekte online ausleben wollen, dann laden wir Sie dazu ein, kostenlos auf dem MOOCwiki.org Ihre Arbeiten vorzustellen. Wir nennen die Online-Majelis P4P MOOCs. Peer for Peer Massive Open Online Courses bzw. Culture (P4P MOOCs) sind Online-Lernkurse von Lernenden für Lernende (SchülerInnen, Auszubildende, Studierende) und Kultur-Projekte. Sie können aus Open Educational Resources (OERs bzw. frei zugängliche Online-Materialien) und eigenen Inhalten zusammengestellt werden. Typische Elemente der P4P MOOCs sind Videos, interaktive, offene Aufgaben bzw. Anregungen zu Aktivitäten. Die Kultur MOOCs können Diskursive Kunst sein. Mehr Informationen finden Sie unter Konzept, Veranstaltungen, KünstlerInnen und Tickets.
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WER IST AN DEINEM TAG KUNST?
Wie der tote Hase den Menschen zur Kunst erklärt

Wie der tote Hase den Menschen zur Kunst erklärt
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Von der Höhlenmalerei bis zur Meat-Art

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AI Produktionen
Der Mensch als Kunst
- AI Chat
- AI Essay zu Beuys Zitat
- AI Timm Ulrichs
- AI Hört auf zu malen - Der Mensch als Kunst in einer Ausstellung
- AI T-Shirt Sprüche
Mensch-Kunst-Künstler
Manifest
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht entscheidet was Kunst ist
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht Kunst schafft
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht Kunst ist
Kunstrechte
- AI Chat - Die Würde des Menschen als Kunst
- AI Chat - Handlungsfreiheit des Menschen als Kunst
- AI Chat - Gleichberechtigung - Alle Menschen sind Kunst
Spiegelausstellungen der Joblin Factory
- AI Werbung für die Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Rezensionen für die Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
Fleisch- / Lachsausstellungen der Joblin Factory
- AI Werbung für die SalmonArt Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Rezensionen für die SalmonArt Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Fleisch, Symbol für den Menschen als Kunst
Wie der goldene Hase den Mensch zur Kunst erklärt
Vorteile für Galerien
- Originell: Sowohl die Kunstwerke, als auch die Konzeption der Ausstellungen (z.B. als Multiple Shop) wird Ihrer Galerie viel Aufmerksamkeit bringen.
- Wirkliche Erweiterung des Kunstbegriffs: Sie fördern das Bewusstsein der Menschen für die private Plastik bzw. die diskursive Kunst und tragen mit der Ausstellung als Pionier zur wirklichen Erweiterung des Kunstbegriffs bei.
- Ausstellungskatalog: Für jede Ausstellung publiziert der Glanz-Verlag einen Ausstellungskatalog zur Dokumentation, bei dem die Galerie namentlich im Titel erwähnt wird. Dies hat zur Folge, dass die Galerie in sämtlichen Verzeichnissen des Buchhandel zu finden ist: Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB), Libri (Barsortiment), Buchhandel.de, Deutsche Nationalbibliothek, Amazon (KDP), ...
- Online: Jede Galerie kann auf den Portalen Glanz-Verlag.de und JederMenschIstKunst.de für die Ausstellung werben. Diese Werbung kann zeitlos mit Ihren Texten, Bildern und Links versehen werden, die für Ihre Galerie werben. Wie stark das Portal ist, sehen Sie an der Statistik >>
Künstler
Dr. Udo Glanz ist Autor, Künstler, Pädagoge und Verleger. In seinem Verlag kombiniert er Print- und Online-Kulturmaterialien. Er entwickelte das Kultur- und Bildungsportal www.MOOCit.de / MOOCwiki.org, mit dem er auch in der Lehrerfortbildung wirkt. Glanz leitet mehrere Kunstprojekte u.a. die Joblin Factory, in welcher er mehrere Personen vertritt und ist Autor der Bücher-Reihe "Jeder Mensch ist Kunst." Mit der Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." setzt er die Erkenntnisse aus seiner Kunstpromotion und der jahrelangen Erfahrung im Kulturbereich künstlerisch um.
Ausstellungen (Auswahl)
Konstante und wechselnde Ausstellungen finden Online auf Glanz-Verlag.de, MOOCit.de, Joblin.de, JederMenschIstKunst.de statt.
- 2022 - Aufruf zur Guerilla Vernissage: Jeder Mensch ist Kunst | Documenta 15 (in Planung)
- 2021 - Topp Shop Ausstellungen
- 2021 - Jeder Mensch ist Kunst
- 2021 - documenta Guerilla Vernissage (Dokumentation)
- 2020 - Gift Shop Vernissage - Jack Joblin
- 2017 - Beuys Eichen schlagen | Guerilla Vernissage | Documenta 14
- 2012 - Fish You Were Here | Guerilla Vernissage (Aktionskunst) | Documenta 13
- 2007 - Salmon Art | Lachskunst Ausstellung | Vorderhaus, Freiburg
- 2006 - Salmon Art | Lachskunst Ausstellung (Fleischstrukturen) | Café Ruefetto, Freiburg
- 2000 - Last Supper | Lachskunst Ausstellung (Objektkunst) | Pädagogische Hochschule Freiburg

Links | Teilen | Kontakt
- Glanz-Verlag.de
- Wikipedia >> Glanz-Verlag
- Jeder Mensch ist Kunst
- Buchhandel.de >> Udo Glanz
- Deutsche Nationalbibliothek >> Udo Glanz
- Wikipedia >> Udo Glanz
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- Jeder Mensch ist Kunst im Kunstunterricht
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- Info Flyer - Jeder Mensch ist Kunst - Beuys ist jetzt regelmäßig auf der Documenta
- Fundraising Video Drehbuch - Jeder Mensch ist Kunst
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Fair-Image wird von CHILDREN JUGEND HILFT! gefördert und ist mit der deutschlandweiten AI Fair-Image Challenge SIEGERPROJEKT 2025. Alle Infos zur Challenge hier >>. Infos zum Camp25 gibt es hier. Wenn auch Ihr Euch ehrenamtlich engagiert und noch finanzielle Unterstützung für Eurer Projekt braucht, dann stellt gerne einen Antrag bei JUGEND HILFT.


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