Würde Jesus austreten? - Jeder Mensch ist Kunst - Du bist Kunst - Ich bin Kunst - Fleisch ist Kunst - Jack Joblin Interview: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 21. Februar 2022, 22:49 Uhr
Uneinheitlich kommen auch Ihre Multiple-Online-Shops daher.
Wir verkaufen unsignierte und aufgrund der Nachfrage auch mit Joblin signierte Multiples ...
Wer signiert?
Ich, mit JOBLIN! Signierte Multiples gibt es auf der Verlagsseite. Das ergab sich aus den Anfragen. Unsignierte Multiples gibt es auf den Partnerseiten Spreadshirt und Redbubble. Hier sieht man unser wunderbares Chaos am besten. Neben den Kunstprojekten wie „Jeder Mensch ist Kunst“ gibt es viele andere Designs, die aus Spaß oder einfach für unsere Kinder entstanden sind. Auch das zeigt, wie wir die Kunst als Alltag sehen. Wir wollen keine Marke kreieren.
Was verkauft sich am besten?
Da bin ich leider der falsche Ansprechpartner. Aber ich denke bei den Memento Multiples ist es das „Du bist Kunst“ auf Spiegel und das „Ich bin Kunst“ auf T-Shirts. Bei den Lachsarbeiten sind es die großen flachen, gleichförmig gelegten Bilder.
Warum sind Ihre Arbeiten so günstig?
Ich denke, die Frage sollte hier eher lauten, warum sind die anderen Künstler so teuer. Wenn diese das Ziel hätten bei allen Menschen mit ihrer Botschaft anzukommen, würden sie auch ab 2 € bis X Millionen Kunst anbieten.
Ein Projekt ist auch der „Linke Handsegen von Jesus Christus.
Das verkauft sich auch gut, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob jeder Käufer das in unserer Intention versteht.
Jesus ist horizontal gespiegelt dargestellt.
Der Segensgestus ist im Christentum eine liturgische Gebärde zur Segnung. Die Segnung wird begleitet vom Kreuzzeichen mit der Hand (Handsegen) oder durch die Auflegung der Hände. Der Segensgruß mit der linken Hand steht sowohl für die Befürwortung der Lehre Jesu, als auch für eine literarisch begründete institutionskritische Haltung. Die Kritik an der Kirche findet in den Kunstdrucken, welche gespiegelt dargestellt werden ihr Medium. Wir weisen nicht offiziell darauf hin.

Steht Jesus als Segensgeber für die mit Herz agierende revolutionäre "Linke"?
Kunst ist immer politisch, wir gehören aber keiner Partei an. Bei diesem Thema, das wir gerade auch als Buch umsetzen, geht es uns um eine literarische und wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema „Kirchenaustritt“. Einige von uns sehen in der Tempelreinigung Anhaltspunkte dafür, dass Jesus heute aus der Kirche austreten würde.
Also nicht „Was würde Jesus wählen, ...“
Sondern: „Würde Jesus austreten?“ Für mich steht Jesus auch wie kein anderer für den Spruch „Jeder Mensch ist Kunst.“ obwohl er diesen Satz nie gesagt hat. Ich denke das Wörtchen „Jeder“ würde ihm gefallen, da er keine ausgrenzenden Unterschiede zwischen den Menschen, sondern das Verbindende hervorheben wollte. Sicherlich würde ihm auch gefallen, dass die Kunst von ihrem Zick-Zack im Laufe der Kunstgeschichte zurück oder hin zu dem Menschen kommen würde. Zu jedem Menschen, nicht für auserwählte Menschen.
Wir wurden sie so religiös?
Wahrscheinlich würden viele meine literarische Herangehensweise nicht als religiös oder gläubig, sondern eher als Synkretismus beschreiben.
Also als Vermischung verschiedener Lehren.
Ja, so wie wir das aus unserem ersten Buch kennen.
Jesus wäre für Deinen Austritt

Intro
Kirchenaustritt. Viele Menschen sind aus der Kirche ausgetreten. Andere fragen sich noch: Was wäre, wenn wir wegbleiben würden? Das Projekt „JESUS TEMPELREINIGUNG HEUTE“ stellt zunächst Fragen, die sich ergeben, wenn gläubige Menschen in einer säkularisierten Welt Abstand von der Institution Kirche nehmen. Welche Austritts-Ängste haben Menschen? Welche Gründe führen Menschen an, wenn Sie aus der Kirche austreten wollen? Wäre Jesus in der Kirche? Wäre Jesus für unseren Kirchenaustritt? Lässt sich der Austritt mit der Bibel begründen? Die Autoren von "Würde Jesus aus der Kirche austreten?"sehen hierfür in der Tempelreinigung literarische Anhaltspunkte. Sie wollen den Lesern aber nicht eine neue Philosophie oder Religion aufschwatzen. Es wird keine Einheitsreligion angestrebt. Keine Einheitsideologie aufgebaut. Kein Verlassen der Gemeinschaft empfohlen. Niemand anderes als jeder einzelne Mensch selbst ist für seine Entscheidungen verantwortlich.
Was kommt nach dem Austritt oder einer kritischen Betrachtung der Institution? Was werden wir denken, sagen, tun? Ohne Zweifel fällt ohne Kirche einiges weg. Und alles Bisherige ersatzlos zu streichen ist vermutlich auch keine gute Idee. Die Aufklärung in unserer Welt ist ein diskursiver Synkretismus. Wir prüfen und verwerfen, was nicht zu uns passt. Wir prüfen und behalten, was gut ist. Aber was ist gut? „Der Besetzung von Jesus durch einzelne Institutionen muss schlicht entgegengewirkt werden.“ (Jack Joblin)
Ziel des Projektes ist es, dass wir Menschen aktiv denken und uns persönliche Fragen stellen. Das fragende Denken des diskursiven Synkretismus wird als zentrale Methode dieser Herangehensweise gesehen. Anhand der Tempelreinigung wird diese Methode mit Beispielfragen untermalt. Der diskursive Synkretismus ist ein Ansatz, der die besten literarischen, philosophischen und religiösen Erkenntnisse hervortreten lässt, damit diese in unserem Alltag Lösung ermöglichen. In dem „linken Handsegen“ findet diese fragende Haltung ihr Symbol, das zum einen eine Bejahung der Jesus-Botschaft beinhaltet, aber eine kritische Betrachtung der Institution Kirche hervorhebt.
Dies ist ein Addbook. Du kannst in die Sprechblasen oben eigene Kommentare eintragen, das Buch an- und übermalen, Texte und Bilder dazu kleben, Stellen streichen, Seiten zerstören etc. So bekommt genau dieses Buch, das Du jetzt in der Hand hälst, eine ganz eigene Biographie. Durch das Weitergeben Deines Buches, wird es noch lebendiger. Das Buch wird auch nach Dir noch bestehen. Überlege gut, was Du ergänzen willst. Das gilt besonders für „Die wichtigsten Texte der Menschheitsgeschichte“. Im Teil 2 folgen bedeutende Originaltexte aus der Geschichte der Menschheit. Alle thematisieren das menschliche Grundbedürfnis nach Orientierung. Goldene Regeln, hinduistische und buddhistische Orientierung, Konfuzius, Platon, Aristoteles, Gebote, Todsünden, Bergpredigt, 1. und 17. Sure (Koran), Luther, Kant, Lessing, Hegel, Marx, Engels, Nietzsche, Gandhi, Exupéry, Brecht, Sartre, Fromm, Beuys, King, Grundrechte, Weltethos, Menschenpflichten. Wir haben diese Texte als Anregung für Deinen individuellen diskursiven Synkretismus angefügt. Welche Fragen sind für Dich entscheidend?

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Austrittsängste & Gründe für einen Austritt
Viele Menschen sind schon lange oder vor allem derzeit von den Kirchen enttäuscht. Das Austreten aus einer Religionsgemeinschaft ist ein großer Schritt für Menschen, welche sich ihr ganzes Leben lang auf diesen Halt verlassen haben. Es ergeben sich auch für den Alltag viele - teils unangenehme - Fragen. Einen kleinen Überblick über Ängste und Gründe findest Du hier.
- Ängste: Die Sorgen, welche die Menschen haben, die sich von der mächtigen Institution Kirche trennen wollen, sind groß, vielfältig und komplex. Die Ängste sind sehr individuell. MEHR >>
- Gründe: Für einen Kirchenaustritt lassen sich viele Gründe finden. Es muss dazu nicht in der Vergangenheit der Kreuzzüge gewühlt werden. Der Umgang mit Straftaten ist in unserer Zeit ein immer aktuelles Thema. Frauenfeindlichkeit. Homophobie. Kirchensteuer. Pädophilie. Unter "Kirchenaustritt von A bis Z" finden Sie einige Gründe, welche Sie gerne ergänzen oder beschreiben können. Das Portal hier ist ein Wiki! MEHR >>

Tempelreinigung
Mit der Tempelreinigung ist die Vertreibung der Käufer und Verkäufer aus dem Jerusalemer Tempel durch Jesus beim Osterfest der Juden (Pessach) gemeint. Die Künstlergemeinschaft Joblin Factory geht davon aus, dass in dieser Handlung nicht nur eine offene Kapitalismuskritik steckt, sondern auch der Kult und die Rieten der Religionsgemeinschaften kritisiert werden. MEHR >>
Synkretismus
Synkretismus bezeichnet die Synthese von Ideen oder Philosophien zu einem neuen System oder Weltbild. Synkrtismus kann als fächerverbindende und fächerübergreifende Kultur des "Prüfe alles. Behalte das Gute" gesehen werden, muss aber genauer ausformuliert werden, als dies in den bisherigen Ansätzen (z.B. in der Bibel) getan wurde. Orientierung verläuft in unserer Zeit nicht mehr linear.
- Synkretismus kann kritische Aufklärung nach Kant und Diskursethik nach Habermas sein.
- Synkretismus kann die wissenschaftlich-literarische, unbefangene und freie Herangehensweise an Orientierung sein.
- Synkretismus kann der größte Feind der Religionsfanatiker und ein Freund von Offenheit sein.
- Synkretismus kann die Lösung von starren Vorgaben sein, um dem Mensch als Individuum besser gerecht werden zu können.
- Synkretismus kann Interesse für andere Menschen und Kulturen sein.
- Synkretismus kann eine Notwendigkeit für die Unabhängigkeit des Menschen von Dogmen sein.
- Synkretismus kann so wahr sein, wie Du Dir selbst gegenüber ehrlich bist.

Linker Handsegen Jesus Christus
Der Segensgestus ist im Christentum eine liturgische Gebärde zur Segnung. Die Segnung wird begleitet vom Kreuzzeichen mit der Hand (Handsegen) oder durch die Auflegung der Hände. Der Segensgruß mit der linken Hand steht sowohl für die Befürwortung der Lehre Jesu, als auch für eine literarisch begründete institutionskritische Haltung. Die Kritik an der Kirche findet in modernen Kunstdrucken, welche gespiegelt dargestellt werden ihr Medium. Beispiele finden sich bei Drucken von Dürer, DaVinci, Michelangelo, Memling und anderen. Nicht selten wird auf diese Änderung in zeitgenössischen Kunstwerken nicht offiziell hingewiesen. Jesus selbst steht hier als Segensgeber für mit Herz agierende revolutionäre "Linke". Der linke Handsegen steht für keine Bewegung, keine Religionsgemeinschaft, keine Gruppe. Es wird keine Gemeinschaft angestrebt, welche sich in neue Rituale verrennt und neue Formen der Religionsausübung in einem Gruppenzwang entwickelt. Gemeinschaft ist neu zu definieren. Es ist kein Geborgen-Sein in einem traditionellen Netzwerk. Die Gemeinschaft ist eine Diskursgemeinschaft. MEHR >>


"Jesus wäre für Deinen Austritt" ist ein Projekt der Künstlergemeinschaft Joblin Factory. Für einen Austritt aus der Kirche gibt es viele Gründe. Aber was würde Jesus heute denken, sagen, tun? Das Projekt "Jesus wäre für Deinen Austritt" versucht durch einen literarischen Ansatz Licht in diese Angelegenheit zu bringen und sieht in der Tempelreinigung eine wesentliche Bibelstelle. Ziel des Projektes ist keine Einheitsreligion. Keine Einheitsideologie. Kein Verlassen der Gemeinschaft. Der "Besetzung" von Jesus durch einzelne Institutionen muss schlicht entgegengewirkt werden. Mit dem "Linken Handsegen" findet das Projekt ein Symbol, das zum einen eine Jesus-Bejahung beinhaltet, aber eine kritische Betrachtung der Institution Kirche hervorhebt. Unter Synkretismus versteht die Joblin Factory einen Ansatz, die besten literarischen, philosophischen und religiösen Erkenntnisse zu einer Lösung des Alltag zu finden. Die Texte der Orientierung als Original-Sammlung versteht sich dann als Projekt des diskursiven Umgangs mit dem Themenkomplex. Die wichtigsten Texte der Menschheitsgeschichte können ergänzt, kombiniert, umformuliert und für das Individuum passend gemacht werden. "Die Bibel als Frage" kann als Beispiel dafür gelten, was jeder Mensch selbst tun sollte: Fragen stellen!
Addbook: Texte der Orientierung
Wir sind eine multikulturelle Gesellschaft. Texte der Orientierung ist eine Sammlung bedeutender Originaltexte aus der Geschichte der Menschheit. Alle thematisieren das menschliche Grundbedürfnis nach Orientierung: Goldene Regeln, hinduistische und buddhistische Orientierung, Konfuzius, Platon, Aristoteles, Gebote, Todsünden, Bergpredigt, 1. und 17. Sure (Koran), Luther, Kant, Lessing, Hegel, Marx, Engels, Nietzsche, Gandhi, Exupéry, Brecht, Sartre, Fromm, Beuys, King, Grundrechte, Weltethos, Menschenpflichten. MEHR >>


Die Bibel als Frage
GENESIS. 10 GEBOTE. DIE BERGPREDIGT. GEFRAGT. ERFRAGT. ZERFRAGT? Gefragte Bücher der Orientierung für Millionen Menschen müssen hinterfragt bleiben, oder nicht? In der Addbook-Reihe werden bedeutende Originaltexte und Einzelzitate aus der Geschichte der Menschheit als Fragen formuliert, befragt, hinterfragt und in der Frage bewusst neu erlebbar. Manchmal dauert die Beantwortung einer Frage ein Leben lang. Manche Fragen kommen wie Krankheiten daher, andere sind ein Schlüssel. Wenn die Glaubenssätze als endgültige Antworten auf verlorengegangene mehrdeutige Fragen gesehen werden, dann brauchen wir eine solche Rückführung zum Ursprünglichen. Die Antwort auf alle Fragen? Sollten Sie Ergänzungen oder Fragen haben, dann freuen wir uns über Ihren Post. MEHR >>

Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst. Ich bin Kunst. Fleisch ist Kunst.
Jack Joblin Interview
- Bei Beuys müssen die Mensch handeln, um Kunst zu sein - Bei mir ist der Mensch-An-Sich Kunst
- Kunstwahlgrundsätze
- Kunstrechte statt Grundrechte
- Diskursive Kunst
- Sierra & Koon
- Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis
- Guerilla Ausstellung und Abholzung der 7000 Beuys Eichen
- Memento Multiple Topp Shop
- FleischesKUNST
- Würde Jesus austreten?
- Addbooks = Kunst + Literatur
- P4P MOOCs für Menschen als Kunst
- Private Plastik = Kunst + Welt retten
- Jack Joblin
Zusatztexte
- Spezial Online
- Wird Kunst beliebig?
- Besser ein heimlicher Misanthrop, als ein scheinheiliger Anthroposoph
- Kinder sind Kunst
- Sind Tiere Kunst?
- Ölfarben sind ein Symbol der Unterdrückung
- Beispiele
- Synkretismus in der Kunstanalyse des Menschen als Kunst
- Bob Joblin Interview
- Kostenlose Kunst - Jeder Mensch ist Kunst
- Kunst und die Schönheitsindustrie
- Plastik verändert die Welt

Jeder Mensch ist Kunst | Every human is Art






Würde Jesus austreten? - Jeder Mensch ist Kunst - Du bist Kunst - Ich bin Kunst - Fleisch ist Kunst - Jack Joblin Interview
Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortete am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten:
„Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“
Jeder Mensch ist Kunst!?
Scheinbar haben sich an diesem Tag mehrere Leute echauffiert. Die Kunsthistorikerin Fässler findet es im Anschluss typisch, wenn beim Publikum in einem intellektuellen Diskurs vor allem die oberflächliche Frage gestellt wird, warum Beuys so unhöflich ist und in einer sitzenden Gesprächsrunde sich nicht an die Etikette halten kann. Jahre später bringt auch der damalige Meisterschüler und in Beuys-Jubiläumsjahren immer präsente Johannes Stüttgen den Menschen als Kunstwerk ins Spiel: „Er (Beuys) ist als Künstler gleichzeitig Bestandteil des Kunstwerks“ (Stüttgen in SWP, 2021). In einem Vortrag, der auf YouTube zu finden ist, wird er auch konkreter: Es gilt „also nicht: Jeder Mensch ist ein Künstler. Sondern jetzt heißt es: Jeder Mensch ist ein Kunstwerk“ (Stüttgen in Der erweiterte Kunstbegriff, 2021, Min. 1:20:10). Was hat diese Aussage mit uns heute zu tun? Ist nun also nicht nur jeder Mensch ein Künstler, sondern kann auch jeder Mensch ein Kunstwerk sein? Kann jeder Mensch Kunst sein, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt? (Der Spiegel, 1984) Kann nun jeder Mensch sich und andere zur Kunst erklären? Für die Kunstwelt wäre dies doch eine Sensation. Es wäre mehr als die seit den 60er Jahren immer wieder versprochene Partizipation an der Kunst – es wäre eine Übernahme der Kunst durch jeden Menschen. Der Internetfund in dem ORF-Archiv könnte ein Glücksfall für die Kunsttheorie sein oder sogar eine Revolution auslösen, die Beuys immer anstrebte, da das Zitat eine ungeheure Energie beinhaltet, aber leider noch nicht ausreichend in der Fachliteratur diskutiert wurde. Es geht um die ganz großen Themen, wie Freiheit, Demokratie, Liebe und Tod. Oder wäre es für die Kunstwelt eher ein Zitat, das man besser schnell wieder vergessen und den Mantel des Schweigens darüber legen sollte?
Situation & Glaubwürdigkeit
Glaubwürdig und passend erscheint das Zitat, wenn man sich mit dem Werk des Künstlers auseinandersetzt. „Alles kann Kunst werden. Insbesondere alles Kraftspeichernde. So lautet die Kunstformel,“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 7:53) behauptet Beuys. „An und für sich ist der Kunstbegriff so erweitert, dass jede normale Situation Kunst ist“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 12:05). Zudem ist Beuys dafür bekannt, sich mit hoher Präzision auszudrücken und seine Worte mit Bedacht zu wählen. Es ist also auf den ersten Blick davon auszugehen: nach Beuys schlummert in jedem Menschen die Möglichkeit, ein Kunstwerk zu sein. Jeder von uns kann Künstler sein. Und unsere Kunst ist – nach diesem 80er Zitat – schon immer direkt vor unseren Augen. Sie liegt oder besser läuft auf der Straße. Jeder Mensch ist ein Kunstwerk. Jeder Mensch kann ein Kunstwerk sein. Wenn wir es wollen und wenn wir in der Lage sind, dies wahrzunehmen, ist die Welt voller Kunst. Für eine Kunsterfahrung brauchen wir nicht unbedingt einen Museumsbesuch, es reicht ein Blick in den Spiegel oder aus dem Fenster. Ein Spaziergang oder ein Ausflug in die Stadt kommt einem kulturellen Ereignis, einem Louvre-Besuch gleich. Manch einer wird vielleicht vorgeben, eine Galerie zu besuchen und doch in ein Wirtshaus wandern. Wenn wir alle Menschen als Kunstwerke erfahren könnten, wäre unser Leben reicher. Lassen wir uns auf den Versuch ein: Jeder Mensch ist ein Kunstwerk. Gehen wir zu Menschen und versuchen wir diese als Kunst zu erkennen. Nach einiger Zeit des intensiven Betrachtens drängt sich (bei mir) der Konjunktiv in die Gedanken: Jeder Mensch könnte ein Kunstwerk sein. Die Wahrnehmung des Menschen als Kunst ist nicht so einfach. Sie findet oszillierend statt. Meist sind Menschen für uns „nur“ Menschen. Manchmal kann es schwer sein, Menschen nicht nur als wandelnde Objekte zu sehen. Manchmal gelingt es uns, Menschen als Subjekte zu respektieren. In seltenen Augenblicken können wir sie als Kunst – also nicht mehr als „Werk“ – erfahren und wünschen uns, dass diese Augenblicke nicht verfliegen: „Verweile doch. Du bist so schön.“ möchten wir wie Goethes Faust sagen. Und Fragen kommt auf: Ist das, was wir als Kunst schätzen, eine hochstilisierte Facette des Subjektiven? Kann jeder Mensch die Menschen als Kunst empfinden?
Rolle des Künstlers
Wenn jeder Mensch Kunst sein kann, welche Rolle spielt dann der Künstler? Wer ist der Divino artista? In dem ewigen Dreigestirn Künstler, Kunst und Betrachter gibt es m.E. drei Möglichkeit: A) Der Betrachter ist der Künstler, weil in seinem Auge oder besser in seinem Gehirn der Mensch als Kunst entsteht. Seine Instrumente sind nicht mehr Pinsel und Farbe, sondern sein Geist. Der Betrachter wäre eine Art Konzeptkünstler, da seine Idee von Kunst keine zusätzliche visuelle Umsetzung benötigt. B) Der Mensch als Kunst ist der „göttliche Schöpfer“, weil er die Menschen dazu bringt, ihn als Kunst wahrzunehmen. Aber sind das dann nur die Menschen, die wir eh als eine Art „Gesamtkunstwerk“ betrachten, wie z.B. Da Vinci, Goethe, Dylan, Brecht oder eben Beuys? Müssen diese Menschen eine schöpferische Lebensleistung vollbringen, damit sie als Kunst anerkannt werden? Oder: C) Der Künstler ist nicht vorhanden, da zwar das Urteil über einen Menschen als Kunst für den Betrachter wahrhaftig ist, aber das Verständnis darüber fehlt, das erklären könnte, warum der Mensch Kunst ist. Der Betrachter bleibt dann nur der Betrachter. Ihm fehlt das Schöpferische. Der Mensch als Kunst bleibt Kunst. Auch dieser Mensch ist kein schaffender Künstler. Ist der Künstler nun Gott, die Psyche des Betrachters, seine Eltern oder eine mystische Bestimmung? Muss so lange nach Verständnis oder Schöpfung gesucht werden, bis der Künstler gefunden ist? Können wir mit dem fehlenden Künstler leben? Heißt es dann: Kein Mensch ist Künstler? Für den ungewissen Zustand bis Verständnis erreicht ist, fehlt der Künstler. Dieser taucht vielleicht auch niemals auf. Das ist mehr als Chance zu begreifen, als dass es einen Verlust darstellt, da offene Diskurse immer Bewegung bedeuten, welche eine Entwicklung des Geistes hervorrufen können. Das Erzeugen eines Verständnisses oder eines Konsenses muss nicht die Aufgabe der Kunst sein.
Private Plastik, Subjektkunst & der Mensch-An-Sich
Die private Plastik ist immer eine Soziale Plastik: Für Beuys waren die Gedanken, Worte und Werke eine Soziale Plastik, wenn diese die Welt formen. So konnte jeder Mensch Künstler an einer geformten Welt werden. Plastik oder Skulptur war in diesem Sinne also kein Gegenstand, auf den man z.B. einen Hut legen kann. Die Idee des Menschen als Kunst schafft eine private Plastik, indem die persönlichen Gedanken geformt werden. Und: Ein geformter Geist kann nicht nicht die Gesellschaft formen. Obgleich das Grundinteresse der Betrachtung des Menschen-An-Sich als Kunst nicht einer Weltverbesserung dienen soll, so sind die Auswirkungen eines diesbezüglich von Gedanken geformten Geistes auf die Gesellschaft doch nachzuvollziehen. Sie haben kein heuchlerisches Interesse. Die Gedanken können frei, sogar egoistisch sein. Der Gedanke des Menschen als Kunst kann als Schatz betrachtet werden, an dem man sich bereichern kann, ohne wo anders Armut herbeizuführen. Die Entscheidung, Menschen als Kunst wahrzunehmen kann nicht im Privaten bleiben, da diese die Haltung allen Menschen gegenüber verändert. In jedem Menschen steckt das Potential Kunst zu sein - unabhängig von Herkunft, Glaubenszugehörigkeit, Geschlecht usw. Die Freiheit über die Entscheidung und die vielseitige, persönliche Erfahrung des Menschen als Kunst ist hierfür ebenfalls essenziell. Diese Haltung vor Menschen kann positive Effekte auf die Gesellschaftsentwicklung haben. Die Verinnerlichung des Menschen als Kunst könnte eine wirkliche Änderung der Gesellschaft bewirken, sollte es gelingen, eine aufrichtige Empfindung der Menschen als Kunst zu etablieren. Werden Menschen als Kunst gesehen, können diese Menschen als Kunst nicht anders als nur mit höchstem Respekt behandelt werden. Diese Grundhaltung übertragen auf alle Menschen der Welt würde sicherlich viele Probleme auf der Welt lösen. Sie ist auch die schlüssigste Haltung, wenn man an die Idee des erweiterten Kunstbegriffs denkt. Der Mensch als Kunst wäre hier ein Perpetuum mobile des Respekts vor dem Menschen. Die private Plastik der geformten Gedanken wäre immer eine Soziale Plastik der geformten Welt.
Themen: Kunst gegen Krieg und Kunst der Pandemie
Für die Soziale Plastik von Beuys ist Fridays for Future ein aktuelles passendes Beispiel, um diese Interpretation der Kunst zu verstehen. Hier wird durch das Engagement der Menschen die Welt geformt. Somit werden sie zu Künstlern. Bei der Privaten Plastik geht es um Themen wie die zwischenmenschlichen Beziehungen, alles Fleischliche, die Wertschätzung des persönlichen Kontaktes in einer Pandemie, Sex, die Unversehrtheit des Fleisches, Gewalt, Schönheit, das Zeigen der eigenen Wunde und auch um den Krieg. Die Private Plastik mit Gesellschaftsrelevanz lässt sich durch Kriege gut erklären. Hier hat sich in den Köpfen der einzelnen Kriegsparteien über Jahre hinweg eine Idee geformt. Diese Idee vertreten diese Menschen auch gegen einen übermächtigen Gegner und stellen sich mit Fleisch und Blut gegen den Feind, auch wenn dies Familien zerreißt, Tod und Verderben bedeutet. Beide Seiten glauben an Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und eine schöne Zukunft. Bis dahin ist die Private Plastik wertneutral. Im Ukraine-Krieg würde man mit dieser Haltung keine Seite bevorzugen. Wenn nun der Mensch als Kunst wahrgenommen werden würde, dann würde kein Mensch, kein Soldat auf andere Menschen schießen oder ihnen anderes Leid zufügen. Jeder einzelne Mensch würde sich über die gesellschaftlichen Zwänge hinwegsetzen und keine Kunst gefährden. Das Erkennen des geformten Geistes würde viele weitere Geister inspirieren. Der "Mensch als Kunst" würde sich von der Privaten zur Sozialen Plastik wandeln und eine ethische Komponente erlangen, auch wenn dies eine (utopische) Zielethik wäre, die vielleicht durch Synkretismus und nicht durch Diskursethik entsteht. Der Respekt vor dem Menschen steht im Zentrum dieser Kunst. Die Private Plastik im Kopf der Menschen würde eine Soziale Plastik der geformten Welt bedeuten.
Leseprobe Online-Texte: Kann Plastik die Welt verändern?
Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein
Der Mensch kann sich weigern, Kunst zu sein oder die Fragestellung danach ignorieren. Er kann fühlen, denken, tun und lassen, was er will, der Mensch-An-Sich bleibt Kunst. Gedanken und Nicht-Gedanken, Ideen und Nicht-Ideen sind persönliche Plastik und damit immer auch Soziale Plastik. [Meist bewirken die Ideen, die man nicht hat mehr, als die Ideen, die man hat.] Als ein sich stetig wandelndes Subjekt oder als ein selbstverantwortetes Objekt bleibt der Mensch Kunst. Der Mensch-An-Sich als Kunst ist nie nur ein Objekt. Er ist nie nur ein Werk. Er ist auch nicht nur ein Subjekt. Er ist auch nicht die Summe aus seiner Betrachtung als ein Objekt und /oder als ein Subjekt. Er ist „mehr“ als ein Mensch, wenn es gelingt, ihn als Kunst zu erkennen. Die Möglichkeit jedes Menschen andere Menschen sowohl als ein objektives KunstWERK, als auch als subjektive Kunst zu erkennen, lässt vermuten, dass hier ein Axiom (nach Watzlawick) entstehen könnte: Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein. Das wäre eine revolutionäre Neuerung zu den eher gebräuchlichen Erkenntnissen: Der Mensch kann nicht nicht entscheiden, was Kunst ist. Und: Der Mensch kann nicht nicht Kunst schaffen.
Die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
Wenn jeder Mensch-An-Sich Kunst ist, dann ist es einfach, ein Künstler zu sein. Es genügt sich zu besinnen. An jedem Ort. Zu jeder Zeit. Wir brauchen kein Museum, keine Galerie und kein Internet. Auch wenn Beuys meinte: „Der Fehler fängt schon an, wenn einer sich anschickt Keilrahmen und Leinwand zu kaufen“ (Asholt / Fähnders, 2000, S. 90). Jeder Mensch kann trotzdem Bilder malen. Man darf trotzdem Zeichnungen, Fotos, Drucke, Skulpturen erschaffen und auf jedem erdenklichen Netzwerk posten. Man sollte oder muss trotzdem jeden Freitag zu einer Demonstration gehen und aktiv die Welt durch eine Soziale Plastik ändern. Es ist jedoch so, wir ändern schon die Welt mit einer viel persönlicheren Handlung: Der gedanklichen Leistung, jemanden als Kunst zu empfinden. Diese Haltung formt unseren Geist und macht diesen zur Plastik. Dieser geformte Geist bzw. diese persönliche Plastik hat immer auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Alles kann Kunst sein. Jeder Mensch kann Kunst sein. Auch ohne einen Künstler. Damit ist die Kunst aber nicht tot. Die Kunst ist damit in keiner Krise. Die Kunst ist, wie so oft, an einem Neuanfang mit vielen Möglichkeiten und Aussichten. Jeder Mensch besitzt die Freiheit, für sich selbst zu entscheiden, ob die Erweiterung „Mensch als Kunst“ für ihn eine Bereicherung sein kann.
Erscheinungsrelikte
Was bedeutet die Erkenntnis, dass Menschen Kunst sind, im Rückblick? Die Mona Lisa ist in der Betrachtung des Menschen als Kunst ein Erscheinungsrelikt bzw. ein Apparition Relic. Nach René Magritte müsste unter dem Gemälde der Satz stehen: „Das ist nicht La Gioconda.“ oder „Das ist kein Mensch.“ Es ist nur ein Abbild eines Menschen, der als Kunst gesehen wurde. Das Gemälde zeigt den Menschen (in diesem Fall die Mona Lisa) in seiner Zeit als Kunst. Von dem Künstler Leonardo da Vinci als Kunst empfunden, gesehen und für die Nachwelt mit besonderen technischen und ausdrucksstarken Mitteln als Kunst festgehalten. Das Lächeln der Mona bezieht sich in dieser Interpretation auf die Erkenntnis, dass diese Frau von Leonardo da Vinci als Kunst wahrgenommen wird. Vielleicht fragen die Augen der Mona Lisa nun auch: Ich bin Kunst, was bist Du? Alle kunstgeschichtlichen Darstellungen von Menschen sind darauf zu untersuchen, in wie fern die Menschen Kunst sind. Ein besonderes Augenmerk ist sicherlich dabei auf das Selbstbildnis zu richten.
Kunstanalyse
Für die Kunstanalyse ist der Mensch als Kunst eine Mammutaufgabe. Da es sich bei jedem Menschen um eine viel komplexere Kunst handelt, als dies z.B. ein zweidimensionales Gemälde oder eine Videoinstallation darstellen kann, sind neue Wege der Ausdeutung erforderlich. In der Ikonographischen Analyse wird deutlich, wie weit sich die Analyse eines Menschen als Kunst von einem formalästhetischen Kunstwerk unterscheidet. Dem Menschen wird man als Menschen und als Kunst durch eine herkömmliche Herangehensweise nicht gerecht. Selbst die einfachste Biographie ist in ihren Facetten so undurchdringlich, dass schon allein in diesem Punkt der Betrachtung eine abschließende Analyse unmöglich scheint. Trotzdem ist eine ständig scheiternde Untersuchung auch eine Kunstanalyse, die sich wissenschaftlich weiterentwickelt, bis diese Kunstform angemessen beschrieben werden kann. Es zeigt, dass der Mensch als Kunst im Stande ist, den Rahmen der gewohnten Betrachtung zu sprengen. Spannender könnte Kunst kaum sein.
Diskursive Kunst
Demokratischer könnte Kunst kaum sein. Menschen sind überall. Menschen sind immer präsent. Manche schreien stumm: „Ich bin Kunst.“ Da sich durch die wandelnde Sicht auf das, was Kunst ist und sein kann auch viele seit Jahrhunderten festgelegten Gegebenheiten ändern, sind Neudefinitionen bzw. Umformulierungen in mehreren Zweigen der Wissenschaft, Kultur und Bildung erforderlich. Eine Frage wäre: Wie soll diese Kunst heißen? Fleischkunst / Flesh Art im Bezug auf das menschliche Fleisch oder auch das tierische Fleisch und als Antwort auf die Eat oder Meat Art? Subjektkunst / Subject Art, um den Charakter des Subjekts im Gegensatz zur Objektkunst herauszustellen und mit „Mensch = Kunst“ einen Gegenpol zu Arno Holz‘ subjekteliminierenden Formel „Kunst = Natur – X“ zu setzen? Oder: Diskursive Kunst / Discursive Art, um den demokratischen Kern der Kunst hervorzuheben, der sich mit der Entscheidung darüber, was bzw. wer Kunst ist, auseinandersetzt? Das Vertrauen in die Entscheidung jedes Menschen, was Kunst ist, spiegelt sich im Diskurs über Kunst wider. Gerade diese Variante hätte m.E. viel Wichtiges für unsere heutige Gesellschaft zu bieten. Zu unterscheiden sind beim Menschen als Kunst der innere Diskurs von einem öffentlichen Diskurs. Die Dauerfrage beider Diskurse lautet: Warum ist dieser Mensch Kunst? Selbstverständlich wird bei Menschen als Kunst nicht alles Kunst sein, was mit Gedanken, Aussagen und Ausstellungen von Menschen dazu gemacht wird. Kunst wird sicherlich auch häufig mit Freundschaft, Liebe und Triebe verwechselt. Es ist gut vorstellbar, dass wir uns empören werden, wie die Aussage ausgeschlachtet und zersetzt werden wird. Aber ist das nicht schon immer in der Kunst so gewesen? Kunst erzeugt wichtige Diskurse – vor allem für unser alltägliches Leben. Der Diskurs ist die Methode der Demokratie. Kontroversen müssen wir vermutlich aushalten, wenn das Gefühl für Kunst wieder in die Gesellschaft kommen soll – und das muss es. Nicht nur, weil Kunst Kapital ist (Vgl. Beuys in Der Spiegel, 1984) , sondern auch, weil Kunst für die Entwicklung des Menschen wichtig ist. Gerade in der Bildung scheint m.E. eine wirkliche Erweiterung des Kunstbegriffes gefragt zu sein. Viele Menschen begreifen die Kunst als etwas, das in der Maslowschen Pyramide unerreicht ganz oben bei der Selbstverwirklichung oder gar Transzendenz zu finden und nur wenigen zugänglich ist. Dabei ist Kunst auch(!) ein Grundbedürfnis, wie Atmen, Essen und Schlafen. Mit dem alltäglichen Menschen als Kunst kann dieses (Defizit-)Bedürfnis nach Kunst gestillt werden, um ohne besondere Mittel, wie Reichtum und Sicherheit zu einem (Wachstums-)Bedürfnis Kunst zu gelangen. Das heißt allerdings nicht, dass bei Armut die Gedanken nicht an Existenzbedürfnisse gebunden wären. Armut bleibt immer noch ein großer Feind der Kultur.
Wird das Schweigen von Beuys unterschätzt?
Warum hat Beuys sich in seinen letzten Jahren nicht zu diesen revolutionären Gedanken öffentlich geäußert? Warum hat er diese Theorie nicht weiterentwickelt? Wird das Schweigen von Beuys unterschätzt? Vielleicht hat das folgende Beuys-Zitat mit der Antwort zu tun: „Die meisten Künstler wollen nicht um ein neues Verständnis von Kunst kämpfen, das sich mit jedermanns Arbeit befasst und mit jedermanns Problemen. Es gibt keine neuen Theorien unter Künstlern, in der Welt der Kunst an sich. Auch unter Kritikern nicht. Ganz zu schweigen von den Galerien. Die kümmern sich nur ums Geschäft“ (Kufus / Veiel, 2017, Min. 26:23). In der Tat ist es schwer vorstellbar, wie sich der Kunstbetrieb auf das „Mensch-als-Kunst-Zitat“ einlassen soll. Werden nun Menschen im Museum ausgestellt? Wie wird Geld gemacht? Kaufen oder leihen sich die Superreichen nun Menschen als Kunst? Wer bestimmt den Preis für den Menschen als Kunst? Wird es Agenturen geben, die sich um die „Haltung“ der MaK (Menschen als Kunst) kümmern?
Einengung des erweiterten Kunstbegriffs
Im WERK erstarren die Ideen: Vielleicht war das alles von Beuys auch nicht so gemeint!? Es gibt in der Ausführung von Beuys und Stüttgen einen kleinen Haken. Ist es richtig, von dem Menschen als KunstWERK zu reden oder sollte es besser „jeder Mensch ist Kunst“ heißen? Genauer müsste man fragen: Kann der „Mensch-An-Sich“ Kunst sein? A) Missverständnisse: Der Begriff „Kunstwerk“ in Bezug auf den Menschen kann zu Missverständnissen führen, da im heutigen Gebrauch der Sprache unter einem Werk etwas Materielles, Geschaffenes oder Abgeschlossenes verstanden wird. B) Nur Künstler: Der Begriff „Werk“ engt den erweiterten Kunstbegriff ein, wenn er nur Künstler als Kunst akzeptieren will, die bewusst Werke schaffen bzw. eine künstlerische Handlung vollziehen. Kann denn ein Mensch nur „Kunst“ mit einem „Werk“ sein? Heißt die Formel hier: „Mensch + Werk = Kunst“? Wäre mit dieser Einschränkung die Erweiterung des Kunstbegriffes nicht beschnitten? Das wäre kein revolutionärer Gedanke. Die Verdichtung von Künstler und Kunst findet z.B. im Dadaismus, Happening, Fluxus, Body Art, Aktionskunst, Performance oder Konzeptkunst häufig statt. Denken wir nur an „The Artist Is Present“ von Marina Abramovic. C) Moralische Vorgaben: Eine Einengung des erweiterten Kunstbegriffs findet für uns heute auch statt, wenn mit der Nähe zur Anthroposophie argumentiert und in manchen Fällen auch eine Moral vorgegeben wird. Um Ideen und Gedanken als Kunst zu akzeptieren, brauchen wir keine Glaubenslehre als Begründung heranziehen, wir finden diese auch in der Kommunikationswissenschaft. Ein Mensch als Kunst muss keine Welt verbessern wollen. D) Objektivierungen: Eine weitere Einengung des Kunstbegriffs wäre es, wenn Subjekte objektiviert werden müssten, um Kunst sein zu können. Der Charakter eines Werkes ist der eines Objektes, ein Objekt, das im Auge des Betrachters entsteht oder von dem Menschen als Kunst selbst geschaffen wird, wie dies bei Beuys mit den oberflächlichen Aushängeschildern (Hut, Anglerweste usw.) der Fall ist. Beim Menschen-An-Sich als Kunst werden aber auch (oder vor allem) Subjekte als Kunst betrachtet. Der Augenblick als Objekt kann beim Menschen als KunstWERK gewünscht sein, damit es den Betrachtern leichter fällt einzelne Elemente der Kunst besser zu verstehen. Wenn Beuys also oberflächlich seinen Hut als Teil des Kunstwerks „ins Spiel“ bringt, formuliert er es verständlich. Der Hut ist Objekt. Seine Weste ist Objekt. „Das Theater mit dem Hut“ (wie er es selbst bezeichnet) ist eine Objektivierung von seiner Person als KunstWERK. Es ist jedoch sicherlich auch Beuys in diesem Moment klar, dass er als Subjekt besteht. Er sagt allerdings nicht, dass dieses Subjekt auch als Kunst (ohne Werk) existiert. Eine Einengung des erweiterten Kunstbegriffs auf Menschen als Objekte scheint aber nicht sinnvoll. Aus diesem Grund sollte m.E. der offene Begriff „Kunst“ für den „Menschen als Kunst“ verwendet werden. Dies wird dem Menschen-An-Sich eher gerecht.
Beuys und der Mensch als KunstWERK
Private Plastik
Kunstrechte
Joblin Factory und Jeder Mensch ist Kunst
Fleisch in der Kunstgeschichte
Der Wille schön zu sein, ist der Wunsch Kunst zu sein
Kunstrechte
Wer könnte Jack Joblin sein?

Radikale Beuys-Folge
Info

Präsentation

Bücher
Jeder Mensch ist Kunst



„Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“
Mit der Selbstausstellung "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." setzt die Joblin Factory vor allem mit "Memento Multiples" ein Thema bildnerisch um, das bereits von Joseph Beuys, Wolf Vostell und einigen anderen Künstlern angerissen, aber nie fortgesetzt oder künstlerisch verwirklicht wurde. Bislang blieb die Idee des Menschen als Kunst nur in der Kunsttheorie eine Entwicklungsoption. Der Mensch-An-Sich war nie Kunst. Durch das Erkennen eines Menschen als Kunst formt sich unser Geist. Der geformte Geist ist keine soziale, sondern eine private Plastik. Die Joblin Factory sieht sich als einzig wahre Nachfolger von Beuys. Im Folgenden geben Informationen zu Künstlern, Materialien, Publikationen und Ausstellungsbeispiele einen Einblick in die Arbeit der Künstlergemeinschaft. "Jeder Mensch ist Kunst" ist eine Publikationsreihe, welche den Themenkomplex "Mensch als Kunst" und "Fleisch-Kunst" beleuchtet:
Kerngedanke
- Ausgangspunkt ist ein Zitat von Joseph Beuys (1983): „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. … der Mensch selbst soll das Kunstwerk werden.“
- Daraus folgt die These: Jeder Mensch ist Kunst, unabhängig von Beruf, Rolle oder Status.
Begründung und Argumentationslinien
Erweiterter Kunstbegriff
Kunst ist nicht auf Objekte beschränkt, sondern umfasst auch Gedanken, Worte, Gesellschaft und Individuen.
Rolle von Betrachter und Künstler
- Wer Kunst im Menschen erkennt, wird selbst zum Künstler.
- Der Mensch kann zugleich Subjekt und Werk sein.
Private Plastik & Soziale Plastik
- Private Plastik: innere Formung von Denken und Fühlen.
- Soziale Plastik: gesellschaftliche Veränderung durch Gestaltung.
Ethik und Menschenbild
- Wenn jeder Mensch Kunst ist, erfordert das Respekt und Achtung.
- Dieses Denken eröffnet ein neues Menschenbild ohne Ausgrenzung und Gewalt.
Utopie und Kritik
- Die Idee stößt auf Widerstände im Kunstbetrieb und in der Gesellschaft.
- Gefahr: Objektivierung oder moralische Engführung des Begriffs „Kunst“.
- Beuys’ Zurückhaltung gegenüber seiner eigenen radikalen Idee wird kritisch hinterfragt.
Schlussfolgerung
- Der Mensch ist an sich Kunst – nicht nur metaphorisch, sondern als Haltung und Wirklichkeit der Wahrnehmung.
- Selbst wenn nie vollständig realisiert, bleibt die Idee ein Impuls für neue Sichtweisen auf Kunst, Gesellschaft und Menschlichkeit.
- Provokante Konklusion: Der Mensch kann nicht nicht Kunst sein.

Ausstellungsobjekte >> Memento Multiples
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Diskussionen
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Theoretisches Fundament: Du bist Kunst - Beuys und die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
"Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Das behaupten sowohl Joseph Beuys, als auch Wolf Vostell. Mit dieser These setzen sich die Autoren von "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." auseinander. LESEPROBE: Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortet am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten: „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“ (Beuys, 1983, Min. 47:16) ZUSAMMENFASSUNG: "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." >>
Theoretisches Fundament: Du bist Kunst - Beuys und die Unmöglichkeit des Menschen keine Kunst zu sein
"Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Das behaupten sowohl Joseph Beuys, als auch Wolf Vostell. Mit dieser These setzen sich die Autoren von "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." auseinander. LESEPROBE: Sie sind Kunst. Jedenfalls können Sie es sein, wenn Sie eine Aussage von Joseph Beuys ernst nehmen, die in einem TV-Talk entstand. Beuys antwortet am 27.01.1983 in einer Live-Sendung des Österreichischen Rundfunks (ORF), im „Club 2“ mit dem Thema „Kunst oder Schwindel“ nach ca. 47 Minuten auf die per Telefon geäußerte Publikumsfrage, wann er seinen Hut abnehmen würde, mit diesen Worten: „Ich selbst bin in diesem Augenblick das Kunstwerk. Das heißt, es soll doch dahin kommen, dass der Mensch selbst das Kunstwerk wird.“ (Beuys, 1983, Min. 47:16) ZUSAMMENFASSUNG: "Jeder Mensch ist Kunst. Du bist Kunst." >>
Praktische Umsetzung: Fleisch ist Kunst


Würde Jesus austreten? - Jeder Mensch ist Kunst - Du bist Kunst - Ich bin Kunst - Fleisch ist Kunst - Jack Joblin Interview
Die Gegenwart des toten Fleisches macht die Gegenwart des lebendigen Fleisches bewusst. In "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." geht es um die künstlerische Umsetzung des Axioms "Der Mensch-An-Sich kann nicht nicht Kunst sein." LESEPROBE: Sie und Ihre Galerie-Besucher sind Kunst. (...) Für Ben Vautier war alles Kunst, was man signieren konnte. Er signierte in den 1960ern auch sich selbst. Der selbsternannter „Totalkünstler“ Timm Ulrichs erklärte sich 1961 zum ersten lebenden Kunstwerk. 1969 bildet mit „The Singing Sculpture“ den Auftakt zur „Living Sculputure“, einer Selbsternennung zur Kunst von Gilbert & George. Joseph Beuys, Wolf Vostell und Johannes Stüttgen behaupten "Jeder Mensch ist ein Kunstwerk." Die Joblin Factory setzt sich seit Jahren mit dieser Betrachtungsweise des Menschen als Kunst theoretisch in Publikationen und in künstlerischen Arbeiten auseinander. Mit „Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst.“ stellt die Joblin Factory einen Ausstellungskatalog für Galerien vor. Galeristen können aus vier Kategorien Werke zu einer klassischen Ausstellung oder zu einem Multiple-Shop kombinieren.
Inhalt
- Jeder Mensch ist Kunst. Multiple Shop: Die Joblin Factory verwandelt Ihre Galerie in einen Shop für signierte Multiples und ausgewählte Kunstwerke. Gründe für einen Galerie-Shop, die Zielgruppe und eine Auswahl an Multiples finden Sie in Kapitel 1.
- Jack Joblin Lachskunst Originalarbeiten: Klassische Ausstellung mit Lachsgegenständen und Bildern aus Lachs. Nicht alle aufgeführten Werke der letzten 25 Jahre sind noch in dem abgelichteten Zustand vorhanden.
- Bob Joblin Series: Die Ausstellungsoptionen in diesem Bereich erstrecken sich über Malerei, Bücher, Dosen, Lachs, Foto, Automaten, Dokumentationen der Herstellung und des Fleischverfalls und digitaler Kunst. Die Arbeiten lassen sich auch gut mit den Shop-Multiples kombinieren.
- Joblin Factory Fotoarbeiten: Totes Fleisch vs. lebendiges Fleisch. In diesem Kapitel sind Joblin Factory Mitarbeiter mit Werken von Jack Joblin zu sehen.
Ich bin Kunst - Jack Joblin im Interview
In „Jeder Mensch ist Kunst. Ich bin Kunst.“ wird Jack Joblin von einem langjährigen Begleiter seiner Arbeit interviewt, Thomas Gloom. Der Leser bekommt Einblicke in die heterogene Künstlergemeinschaft „Joblin Factory“ und erfährt viel über die ungewöhnliche Konzeptkunst, die sich als konsequente Fortsetzung des beuysschen Universums versteht und eine „wirkliche“ Erweiterung des Kunstbegriffs durch die Private Plastik im Auge hat. (DER SPIEGLER) „Mit unseren JEDER MENSCH IST KUNST. FLEISCH IST KUNST. Shop-Ausstellungen, wollen wir durch Memento Multiples und Lachsgemälde die Menschen dazu anregen, sich selbst oder ihre Nächsten als Kunst zu erkennen. Die Gegenwart des toten Fleisches, macht die Gegenwart des lebendigen Fleisches bewusst. Das tote Fleisch verweist auf das lebendige Fleisch, das die eigentliche Kunst ist.“
(Jack Joblin)
Jack Joblin Interview
- Bei Beuys müssen die Mensch handeln, um Kunst zu sein - Bei mir ist der Mensch-An-Sich Kunst
- Kunstwahlgrundsätze
- Kunstrechte statt Grundrechte
- Diskursive Kunst
- Sierra & Koon
- Spiegel als Brücke zum Kunstselbstverständnis
- Guerilla Ausstellung und Abholzung der 7000 Beuys Eichen
- Memento Multiple Topp Shop
- FleischesKUNST
- Würde Jesus austreten?
- Addbooks = Kunst + Literatur
- P4P MOOCs für Menschen als Kunst
- Private Plastik = Kunst + Welt retten
- Jack Joblin
Zusatztexte
- Spezial Online
- Wird Kunst beliebig?
- Besser ein heimlicher Misanthrop, als ein scheinheiliger Anthroposoph
- Kinder sind Kunst
- Sind Tiere Kunst?
- Ölfarben sind ein Symbol der Unterdrückung
- Beispiele
- Synkretismus in der Kunstanalyse des Menschen als Kunst
- Bob Joblin Interview
- Kostenlose Kunst - Jeder Mensch ist Kunst
- Kunst und die Schönheitsindustrie
- Plastik verändert die Welt
Kruzifix Kaaba
DOCUMENTA 15 / Guerilla Vernissage
DOCUMENTA 15 Jeder Mensch ist Kunst
Mitarbeiter der Joblin Factory sind an Lachsbildern, am Beuys-Hut, einem goldenen Dürerhasen und anderen Beuys-Utensilien zu erkennen.
- Lachsbilder wandern mit Menschen durch Kassel
- Bücher + Postkarten werden verschenkt >> Parkbänke
- Postkarten (Spiegelpostkarten, Tiere, Jesus, ...) liegen überall aus: Museen, Restaurants, Bars, Kneipen, ...
- Edelstahlspiegel (Blanko, Filz, Postkarte) sind in den Museen zu finden
- Einkaufwagenchips: Werden auf dem Boden vor dem Fridericianum verstreut und sind auf Parkbänke usw. zu finden
- Museumsklo >> Spiegelbeschriftungen
- 7000 Eicheln werden gesammelt + Einzelne Eichen werden für das schlagen vorbereitet >> Farbspray
Guerilla Vernissage 15
Dokumentation der Joblin Factory Guerilla Vernissage "Fish You Were Here" auf der documenta.

DOCUMENTA 15 GUERILLA VERNISSAGE: Das Beuys Jahr ging unspektakulär zu Ende. Direkte Demokratie wurde aus den Parteiprogrammen in Deutschland gestrichen. In den nächsten Jahren steht kein Beuys-Jubiläum an. Und doch wird Beuys 2022 auf der Documenta 15 erscheinen. Vertreten wird er von der Joblin Factory mit einer Guerilla Vernissage. Passend zum Partizipationsthema nimmt Beuys mit dem Thema „Jeder Mensch ist Kunst“ teil. Die Idee ist, dass die Besucher der Documenta selbst die Kunst sind und sich auch als solche erfahren (ohne selbst im Sinne einer Sozialen Plastik tätig sein zu müssen oder Teil eines „externen“ Kunstwerkes zu werden). Mehrere Mitarbeiter der Joblin Factory machen mit Multiples, T-Shirt-Verkäufen, Taschenspiegel-Schenkungen, Spiegel und Fleisch auf das Thema aufmerksam. Die Joblin Factory wurde nicht offiziell eingeladen. Die Documenta-Besucher können den Joblin-Künstlern aber in ganz Kassel auf den Straßen und den geschlossenen Ausstellungsräumen begegnen. Auch Sie können sich auf der DOCUMENTA als Kunst ausstellen. Mehr Informationen finden Sie unter Konzept >>.
Majelis
Majelis sind Zusammenkünfte in kleinen und großen Arbeitsgruppen. Sollten Sie sich selbst im Sinne von "Jeder Mensch ist Kunst" als Kunst ausstellen, dann machen Sie dies bitte von Anfang bis zum Ende der DOCUMENTA an welchem Ort Sie es wünschen. Verbinden Sie sich auch gerne mit anderen "Menschen als Kunst" zu einer Kunst- und Arbeitsgemeinschaft. Jeder Mensch ist Kunst ist die konsequente Erweiterung des Kunstbegriffs nach Beuys. Mehr Informationen finden Sie hier >>
Lumbung
lumbung ist das indonesische Wort für eine gemeinschaftlich genutzte Reisscheune, in welcher die überschüssige Ernte zum Wohle der Gemeinschaft gelagert wird. Es werden also Ressourcen gesammelt und gemeinsam genutzt. Durch den erweiterten Kunstbegriff nach Joseph Beuys ist klar, dass diese Ressourcen Kunst sein können - auch wenn diese nur aus Ideen und Gedanken bestehen. Sollten Sie Kulturprojekte online ausleben wollen, dann laden wir Sie dazu ein, kostenlos auf dem MOOCwiki.org Ihre Arbeiten vorzustellen. Wir nennen die Online-Majelis P4P MOOCs. Peer for Peer Massive Open Online Courses bzw. Culture (P4P MOOCs) sind Online-Lernkurse von Lernenden für Lernende (SchülerInnen, Auszubildende, Studierende) und Kultur-Projekte. Sie können aus Open Educational Resources (OERs bzw. frei zugängliche Online-Materialien) und eigenen Inhalten zusammengestellt werden. Typische Elemente der P4P MOOCs sind Videos, interaktive, offene Aufgaben bzw. Anregungen zu Aktivitäten. Die Kultur MOOCs können Diskursive Kunst sein. Mehr Informationen finden Sie unter Konzept, Veranstaltungen, KünstlerInnen und Tickets.
Wer ist Kunst?

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WER IST KUNST? SPIEL




Ich bin (auch) Kunst!
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Fair-Image wird von CHILDREN JUGEND HILFT! gefördert und ist mit der deutschlandweiten AI Fair-Image Challenge SIEGERPROJEKT 2025. Alle Infos zur Challenge hier >>. Infos zum Camp25 gibt es hier. Wenn auch Ihr Euch ehrenamtlich engagiert und noch finanzielle Unterstützung für Eurer Projekt braucht, dann stellt gerne einen Antrag bei JUGEND HILFT.

WER IST AN DEINEM TAG KUNST?
Wie der tote Hase den Menschen zur Kunst erklärt

Wie der tote Hase den Menschen zur Kunst erklärt
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Fleisch in der Kunstgeschichte
Von der Höhlenmalerei bis zur Meat-Art

Jack Joblin Factory

AI Produktionen
Der Mensch als Kunst
- AI Chat
- AI Essay zu Beuys Zitat
- AI Timm Ulrichs
- AI Hört auf zu malen - Der Mensch als Kunst in einer Ausstellung
- AI T-Shirt Sprüche
Mensch-Kunst-Künstler
Manifest
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht entscheidet was Kunst ist
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht Kunst schafft
- AI Chat - Es gibt niemanden, der nicht Kunst ist
Kunstrechte
- AI Chat - Die Würde des Menschen als Kunst
- AI Chat - Handlungsfreiheit des Menschen als Kunst
- AI Chat - Gleichberechtigung - Alle Menschen sind Kunst
Spiegelausstellungen der Joblin Factory
- AI Werbung für die Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Rezensionen für die Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
Fleisch- / Lachsausstellungen der Joblin Factory
- AI Werbung für die SalmonArt Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Rezensionen für die SalmonArt Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst"
- AI Fleisch, Symbol für den Menschen als Kunst
Wie der goldene Hase den Mensch zur Kunst erklärt
Vorteile für Galerien
- Originell: Sowohl die Kunstwerke, als auch die Konzeption der Ausstellungen (z.B. als Multiple Shop) wird Ihrer Galerie viel Aufmerksamkeit bringen.
- Wirkliche Erweiterung des Kunstbegriffs: Sie fördern das Bewusstsein der Menschen für die private Plastik bzw. die diskursive Kunst und tragen mit der Ausstellung als Pionier zur wirklichen Erweiterung des Kunstbegriffs bei.
- Ausstellungskatalog: Für jede Ausstellung publiziert der Glanz-Verlag einen Ausstellungskatalog zur Dokumentation, bei dem die Galerie namentlich im Titel erwähnt wird. Dies hat zur Folge, dass die Galerie in sämtlichen Verzeichnissen des Buchhandel zu finden ist: Verzeichnis lieferbarer Bücher (VlB), Libri (Barsortiment), Buchhandel.de, Deutsche Nationalbibliothek, Amazon (KDP), ...
- Online: Jede Galerie kann auf den Portalen Glanz-Verlag.de und JederMenschIstKunst.de für die Ausstellung werben. Diese Werbung kann zeitlos mit Ihren Texten, Bildern und Links versehen werden, die für Ihre Galerie werben. Wie stark das Portal ist, sehen Sie an der Statistik >>
Künstler
Dr. Udo Glanz ist Autor, Künstler, Pädagoge und Verleger. In seinem Verlag kombiniert er Print- und Online-Kulturmaterialien. Er entwickelte das Kultur- und Bildungsportal www.MOOCit.de / MOOCwiki.org, mit dem er auch in der Lehrerfortbildung wirkt. Glanz leitet mehrere Kunstprojekte u.a. die Joblin Factory, in welcher er mehrere Personen vertritt und ist Autor der Bücher-Reihe "Jeder Mensch ist Kunst." Mit der Ausstellung "Jeder Mensch ist Kunst. Fleisch ist Kunst." setzt er die Erkenntnisse aus seiner Kunstpromotion und der jahrelangen Erfahrung im Kulturbereich künstlerisch um.
Ausstellungen (Auswahl)
Konstante und wechselnde Ausstellungen finden Online auf Glanz-Verlag.de, MOOCit.de, Joblin.de, JederMenschIstKunst.de statt.
- 2022 - Aufruf zur Guerilla Vernissage: Jeder Mensch ist Kunst | Documenta 15 (in Planung)
- 2021 - Topp Shop Ausstellungen
- 2021 - Jeder Mensch ist Kunst
- 2021 - documenta Guerilla Vernissage (Dokumentation)
- 2020 - Gift Shop Vernissage - Jack Joblin
- 2017 - Beuys Eichen schlagen | Guerilla Vernissage | Documenta 14
- 2012 - Fish You Were Here | Guerilla Vernissage (Aktionskunst) | Documenta 13
- 2007 - Salmon Art | Lachskunst Ausstellung | Vorderhaus, Freiburg
- 2006 - Salmon Art | Lachskunst Ausstellung (Fleischstrukturen) | Café Ruefetto, Freiburg
- 2000 - Last Supper | Lachskunst Ausstellung (Objektkunst) | Pädagogische Hochschule Freiburg

Links | Teilen | Kontakt
- Glanz-Verlag.de
- Wikipedia >> Glanz-Verlag
- Jeder Mensch ist Kunst
- Buchhandel.de >> Udo Glanz
- Deutsche Nationalbibliothek >> Udo Glanz
- Wikipedia >> Udo Glanz
- Joblin Factory
- Mosaik
- Jeder Mensch ist Kunst im Kunstunterricht
- Jack Joblin Spreadshirt
- Jack Joblin Redbubbble
- Brief an Influencerin
- Info Flyer - Jeder Mensch ist Kunst - Beuys ist jetzt regelmäßig auf der Documenta
- Fundraising Video Drehbuch - Jeder Mensch ist Kunst
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Jeder Mensch ist Kunst, Du bist Kunst, Wir sind Kunst, Ich bin Kunst, Fleisch ist Kunst. Joblin Factory. Glanz-Verlag. Jack Joblin. Bob Joblin. Udo Glanz. Es gibt niemanden, der nicht Kunst ist. Es gibt keinen Menschen, der nicht Kunst ist. Jeder ist Kunst. Joblin Factory, Glanz-Verlag, Jack Joblin, Bob Joblin, Udo Glanz, Everyone is Art. You are Art. You're Art. #jedermenschistkunst #Kunst #dubistkunst #youareart #spreadshirt #PetitCochon #Smafolk #Boden #LoudandProud #Tragwerk #Hessnatur #Zara #Smafolk #PetitCochon #valentinesday #valentinstagsgeschenk #valentinesdaygift #ValentinesDay2022 #Valentines #Blumen #flowers #songshirt #jackjoblin #joblin #songhoodie #musicshirt #musictshirt #rocknroll #rock #blues #Mikrophone #jazz #songtshirt #shirtdesign #rollingstone #dylan #music #funshirts #love #hiphop #art #rap #musician #artist #follow #like #singer #musician #musicfestival #festival #freemusic #musica #dj #life #dance #photography #s #song #bhfyp #guitar #happy #nature #style #viral #producer #fashion #newmusic #bhfyp #memes #model #party #photooftheday #beauty #photo #live #tiktok #beats #musicvideo #trap #lifestyle #selfie #rapper #likeforlikes #video #instamusic #k #travel #girl #youtube #livemusic #myself #smile #pop #india #concert #followforfollowback Kunst, Kunsthandwerk, Kunstakademie, Du bist Kunst, Mensch ist Kunst, Jeder Mensch Kunst, Mensch = Kunst, Joseph Beuys Kunst, Erweiterter Kunstbegriff, Multiples Beuys, You are Art, nicht NICHT Kunst, Jeder Mensch Künstler, MenschKunst, Young wild and free, Beuys T-Shirt, Beuys Sweater, Kunst Shirt, Kunst Sweater, Link: https://shop.spreadshirt.de/jeder-mensch-ist-kunst/ Jack Joblin Design, Kunst T-Shirt, Kunstshirt, Kunst Sweater, Kunstgeschichte, Kunstdruck Kleid, Kleid mit Kunstwerk, Art Design, Kunst Design, arthistory, art, artist, artwork, ArtGallery, MOMA, metropolitan, metropolitan museum of art, Song Shirt, Band Sweater, Jack Joblin Design, Glanz-Verlag, Song-Sweater, Song-Shirts Joblin, Song-Shirt-Serie, Song Sweater series, music hoodie, play music, music is life, Shirtsong, I love music, guitar, frontsinger, turntable, top song, Beat, record player, Music is life, love of trumpets, Fenderlove, sunshine sports pants, guitarist uniform, guitar look, music lyric statements, fancy music style, guitar solo mugs, turntables, coasters, I love singing t-shirts, music Quiz moocit, Jack Joblin, Sänger, Sängerin, Mikrofon, Microphone, I love Music, Lustige Sprüche, Geschenkidee Weihnachten, rock 'n' roll, jazz music, Music is life, Blues, Love Parade, Tanzen, Singen, Spielen, Mikrofon, Smafolk Boden, Loud and Proud, PetitCochon Tragwerk Hessnatur Zara #spreadshirt #PetitCochon #Smafolk #Boden #LoudandProud #Tragwerk #Hessnatur #Zara #Smafolk #PetitCochon #valentinesday #valentinstagsgeschenk #valentinesdaygift #ValentinesDay2022 #Valentines #Blumen #flowers #songshirt #jackjoblin #joblin #songhoodie #musicshirt #musictshirt #rocknroll #rock #blues #Mikrophone #jazz #songtshirt #shirtdesign #rollingstone #dylan #music #funshirts #love #hiphop #art #rap #musician #artist #follow #like #singer #musician #musicfestival #festival #freemusic #musica #dj #life #dance #photography #s #song #bhfyp #guitar #happy #nature #style #viral #producer #fashion #newmusic #bhfyp #memes #model #party #photooftheday #beauty #photo #live #tiktok #beats #musicvideo #trap #lifestyle #selfie #rapper #likeforlikes #video #instamusic #k #travel #girl #youtube #livemusic #myself #smile #pop #india #concert #followforfollowback #udoglanz #glanz #glanz-verlag #glanzverlag #joblinfactory #jedermenschistkunst #dubistkunst #joblin #jackjoblin #bobjoblin
Jesus Christus - Linker Handsegen


Würde Jesus austreten? - Jeder Mensch ist Kunst - Du bist Kunst - Ich bin Kunst - Fleisch ist Kunst - Jack Joblin Interview
Linker Handsegen Jesus Christus
Der Segensgestus ist im Christentum eine liturgische Gebärde zur Segnung. Die Segnung wird begleitet vom Kreuzzeichen mit der Hand (Handsegen) oder durch die Auflegung der Hände. Der Segensgruß mit der linken Hand steht sowohl für die Befürwortung der Lehre Jesu, als auch für eine literarisch begründete institutionskritische Haltung. Die Kritik an der Kirche findet in modernen Kunstdrucken, welche gespiegelt dargestellt werden ihr Medium. Beispiele finden sich bei Drucken von Dürer, DaVinci, Michelangelo, Memling und anderen. Nicht selten wird auf diese Änderung in zeitgenössischen Kunstwerken nicht offiziell hingewiesen. Jesus selbst steht hier als Segensgeber für mit Herz agierende revolutionäre "Linke".


Left Hand Blessing in der modernen Kunst


Segensgruß mit linker Hand
Pantokrator


Heute ist mit Christus Pantokrator in der Regel ein Typus der Ikonographie gemeint. Das Motiv findet sich vor allem in der byzantinischen Kunst und in den allermeisten griechisch-orthodoxen und russisch-orthodoxen Kirchen. Meist befindet sich die Christusikone in der Wölbung der Apsis oder zentral in der Ikonostase. Meist wird der Pantokrator als Brustbild dargestellt, es gibt aber auch thronende oder stehende Ganzkörperdarstellungen.[1] Typisch sind der Kopf, der den Betrachter gerade anschaut, der Kreuznimbus, die Haltung der rechten Hand, die den Betrachter segnet, und ein geschlossenes oder aufgeschlagenes Evangelienbuch in der Linken, in dem häufig Selbstaussagen Christi („Ich bin…“-Worte) aus den Evangelien zu lesen sind. Das Untergewand (chiton) ist jeweils rot, das Übergewand (himation) in der Regel blau oder selten grün.[2] Der Pantokrator-Typus betont die Gottgleichheit Christi, seine Weltherrschaft, Segensmacht und Lehrautorität.
Im Katharinenkloster befindet sich eine sehr seltene enkaustische Ikone des Christus Pantokrator aus dem 6. Jahrhundert. Jesus, als Herrscher dargestellt, hält das Neue Testament. Lange Zeit wurde das wahrscheinlich aus Konstantinopel stammende Werk ins 13. Jahrhundert datiert, da es fast vollständig übermalt war. Die Ikone ist 84 × 45,5 Zentimeter groß. Für die Gestaltung des Antlitzes orientierte sich der Künstler an dem semitischen Gesichtstypus mit Bart und langen Haaren.
Lateinische Kirche

Im lateinischen Ritus sind beim Handsegen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger ausgestreckt und weisen auf die Dreifaltigkeit hin, die beiden anderen Finger sind zurückgebogen und verweisen auf die göttliche und menschliche Natur Jesu Christi. Seit Papst Innozenz III. (1198–1216) bis zur Liturgiereform war dieser Gestus vorgeschrieben. Seitdem segnet der Priester in der Weise, dass alle Finger der rechten Hand aufrecht sind. Priester segnen beim Schlusssegen mit einem Kreuzzeichen, Bischöfe mit dreien.
Orthodoxe Kirche
In den orthodoxen Kirchen berühren sich beim griechischen Segen Daumen und Ringfinger der rechten Hand, während der Zeigefinger aufrecht steht sowie der Mittelfinger und der Kleine Finger leicht nach innen gekrümmt werden, um so die Buchstaben IC-XC als Abbreviatur für den Namen „Jesus Christus“ (Ἰησοῦς Xριστός) zu bilden. Dabei ergeben der gerade Zeigefinger das I (Iota), der gekrümmte Mittelfinger das C (finales Sigma), die zusammengelegten Daumen und Ringfinger das X (Chi) und der kleine wiederum gekrümmte Finger das zweite C.
Evangelische Kirche
In der Evangelischen Kirche ist beim Schlusssegen eines Gottesdienstes das Erheben der Hände verbreitet mit anschließendem Kreuzzeichen (gewöhnlich in der Form der lateinischen Tradition); daneben kennt man auch die Segnung durch Handauflegung (Konfirmation, Trauung, Ordination).
Gaben der rechten und linken Hand
Auszug aus WJS: "Das Buch der Sprüche - die Unterweisung des Vaters" (ausgelegt in 366 Tageslesungen)
zurück zu: 30. Weisheit bringt Glückseligkeit Spr 3:13-15
31. Gaben der rechten und der linken Hand - Spr 3:16
Länge der Lebenstage ist in ihrer Rechten, in ihrer Linken sind Reichtum und Ehre (Herrlichkeit)
Ein langes Leben in Reichtum und Ehre - ist dies wirklich die Verheißung der Weisheit Gottes an den Weisen? Und wenn ja, kann man solches für die Christusgemeinde des Neuen Bundes als Gottesverheißung in Anspruch nehmen? Wie wenig auch die SPRÜCHE an die rein irdische Segnung denken, mag neben Spr 3:14-15 auch Spr 16:16 zeigen: "Weisheit erwerben, wieviel besser ist dies als feines Gold, und Verstand erwerben, wieviel vorzüglicher als Silber!" Die geistlichen Gottesgeschenke sind also um vieles wertvoller als äußerer Wohlstand! So könnte man die verheißene Dauer des Lebens, verbunden mit Reichtum und Herrlichkeit, nach 1Tim 6:17-19 auch im Sinne geistlicher Güter verstehen: Den Reichen im gegenwärtigen Äon befiehl, nicht hochmütig zu sein, noch auf den ungewissen Reichtum zu hoffen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darbietet. Gutes zu tun, reich zu sein in guten Werken, freigebig zu sein, mitteilsam. So sammeln sie sich selbst einen guten Grundstock für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben ergreifen!" Reichtum und Ehre - in guten Werken; die Heilszukunft - im wirklichen, ewigen Leben; so schaut es auch Spr 8:18, wenn es "Reichtum und Ehre" als "bleibendes Gut und Gerechtigkeit" deutet. Und Spr 22:4 sieht als "Folge der Demut" die Furcht JAHWEHs als den wirklichen Reichtum, als wesenhafte Herrlichkeit und "Lebensfülle"
Überdies müssen wir beachten, dass die Weisheit gleichsam zwei Geschenke mit verschiedener Wertigkeit anbietet: als Geschenk der rechten Hand Länge der Lebenstage, als Geschenk der linken Hand Reichtum und Ehre; Aufgabe des Weisen ist es, Gottes Angebot zu prüfen und vom "Guten" das "Vorzüglichere" zu erwählen (s. Phil 1:21-26 -Röm 12:2 - Phil 1:10).
Die rechte Hand galt im Altertum als die schaffende, das Gute wirkende, mitteilsame Hand, die Segenshand (s. Offb 1:17); die linke Hand hingegen war zur Beseitigung unreiner Dinge vorgesehen, weshalb schon die Kinder frühe lernen mussten, die Rechte von der Linken zu unterscheiden (vgl. Jon 4:11). In diesem Lichte ist auch Pred 10:2 zu sehen: "Des Weisen Herz ist auf seine Rechte, des Toren Herz auf seine Linke ausgerichtet." Dies ist selbstredend nicht anatomisch gemeint; meint doch das "Herz" symbolisch unser Verlangen, unser Sehnen, die Zielrichtung unseres Willens - es ist entweder auf das gute Werk der rechten Hand, oder auf das böse, schändliche Werk der linken Hand ausgerichtet.
Wenn wir aber bedenken, dass Gottes Weisheit zutiefst der Christus ist, so gewinnen die Aussagen der Bibel über Gottes rechte Hand und über die Rechte Christi erst das volle Licht! Gottes rechte Hand wirkt mächtige Taten, stützt die Glaubenden, schafft uns Gerechtigkeit, zerschmettert den Feind, gibt Hilfe in der Not, erhöhte aber auch "den Mann zu Seiner Rechten"! So sitzt der Christus zur Rechten der Majestät in der Höhe, und zu Seiner Rechten im "Himmelsparlament" stehen Myriaden heiliger Engel, während Satan mit seinen Mächten die oppositionelle "Linke" bildet und als Lügengeist aus der "Linken" hervortritt (1Kö 22:19-22). Ob wir annehmen dürfen, dass die beiden mit Christus "zur Linken und zur Rechten " gekreuzigten Verbrecher auch in diesem Licht stehen, so dass der Schächer "zur Rechten" um Vergebung seiner Sünden und um Teilnahme am kommenden Messiasreich bat? Im großen Völkergericht werden einmal die gerechten "Schafe" zur Rechten, die widerspenstigen "Böcke" aber zur Linken des Messias stehen (Mt 25:33-34.41). Ob wohl Mt 6:3 auch prophetisch von Gott gilt, der Seine "Linke" nicht wissen lässt, was Seiner "Rechte" tut, d.h. den Mächten der Finsternis keinen Einblick in das Geheimnis Seines Gottesplanes gibt!
Nun steht auch uns das Weisheitsgeschenk der Rechten und der Linken zur Wahl. Gewiss wird uns, wenn wir am ersten nach der Herrschaft Gottes trachten, auch "alles andere hinzugefügt", weil "alles unser ist", doch wird die Entscheidung unseres Herzens mehr nach des Lebens ewiger Dauer, als nach Reichtum und Ehre gerichtet sein! Dann wird uns auch der unausforschliche Reichtum des Christusgeheimnisses und die Herrlichkeit und Ehre der zukünftigen Welt zuteil. Nur die Kleinkinder im Wachstum des Glaubens wissen noch nicht zu unterscheiden zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, wie es uns Jon 4:11 von den natürlichen Kindlein zeigte. Lasst uns darum das Vorzüglichere erwählen: Das ewige Leben, das uns der Christus, als die Weisheit Gottes, mit Seiner rechten Hand anbietet!
Jack Joblin Jesus Design
Jack Joblin ist für sein "The Left Hand Blessing Jesus" bekannt. In seinen Werken, Kunstdrucken und Designs verarbeitet er dieses Thema meist auf direktem, plakativen Weg. In manchen Werken ist die Links-Segnung allerdings auch am Rande des Geschehens zu finden. www.Joblin.de
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