Analyse pragmatischer Texte



Einleitung


Analyse pragmatischer Texte bedeutet: Du untersuchst Sachtexte (auch pragmatische Texte genannt) danach, was sie sagen, wie sie es sagen und vor allem wozu sie es sagen. Im Deutschunterricht ist das eng mit dem Schreiben verbunden: Wer Texte analysiert, kann selbst zielgerichteter informieren, argumentieren, appellieren oder kommentieren.


Pragmatische Texte begegnen Dir überall: Zeitungsartikel, Kommentar, Reportage, Interview, Rezension, Werbung, Rede, E-Mail, Anleitung, Hausordnung oder Gesetzestext. Entscheidend ist ihre kommunikative Funktion (Absicht): informieren, überzeugen, bewerten, zu Handlungen bewegen oder Regeln festlegen. Der Wikipedia-Artikel zu Sachtext beschreibt diese Funktionsorientierung besonders klar.




Kompetenzziele (Du kannst am Ende ...)

  1. Textsorten pragmatischer Texte erkennen und begründen
  2. Kommunikationssituation und Intention herausarbeiten
  3. Argumentation (These, Argumente, Belege, Beispiele) strukturiert analysieren
  4. Sprachebene und Stilmittel funktional deuten (Wirkung auf Leserinnen und Leser)
  5. eine eigene Sachtextanalyse und einen eigenen pragmatischen Text passend zur Absicht schreiben


Grundlagen: Was sind pragmatische Texte?


Begriff und Merkmale


Ein pragmatischer Text ist ein Sachtext mit einer klaren Handlungsabsicht: Er soll in einer konkreten Kommunikationssituation etwas bewirken (Wissen vermitteln, Einstellungen beeinflussen, Verhalten auslösen, Regeln setzen). Anders als literarische Texte stehen hier nicht Fiktion und ästhetische Gestaltung im Zentrum, sondern Funktion und Adressatenbezug.


Typische Merkmale pragmatischer Texte

  1. Adressatenorientierung: Der Text richtet sich an eine Zielgruppe (z.B. Kundschaft, Wählerschaft, Lernende)
  2. Themenbezug und Faktizität: häufig Daten, Beispiele, Belege, Quellen (je nach Textsorte)
  3. Struktur: Überschrift, Einleitung, Hauptteil, Schluss; oft Absätze, Zwischenüberschriften
  4. Sprachliche Steuerung: Wortwahl, Satzbau, Modalverben, rhetorische Fragen, Imperative, Wertungen
  5. Medialität: Print, Online, Social Media; oft multimodal (Bild, Grafik, Layout)


Kommunikationsmodell: Sender, Empfänger, Kontext


Bei der Analyse fragst Du konsequent: Wer kommuniziert mit wem, warum, worüber, auf welchem Kanal und mit welcher Wirkung?



Analyse-Fragen zur Kommunikationssituation

  1. Wer schreibt/ spricht? (Institution, Person, Rolle, Expertise)
  2. An wen? (Zielgruppe, Vorwissen, Erwartungen)
  3. Warum jetzt? (Ereignis, Debatte, Produkt, Konflikt)
  4. Wo erscheint der Text? (Zeitung, Blog, Plakat, Rede, TikTok-Post)
  5. Wozu? (informieren, überzeugen, bewerten, appellieren, normieren)
  6. Was soll passieren? (Meinungsänderung, Kauf, Zustimmung, Handlung, Vertrauen)


Pragmatik: Sprache als Handlung


In der Pragmatik geht es um Sprache in Situationen: Bedeutungen entstehen nicht nur durch Wörter, sondern durch Kontext, Erwartungen und gemeinsame Regeln im Gespräch oder in der Öffentlichkeit.


Wichtige Begriffe der Pragmatik für die Textanalyse

  1. Sprechakt: Mit Sprache wird gehandelt (z.B. bitten, warnen, versprechen, behaupten)
  2. Illokution: die beabsichtigte Handlung (z.B. auffordern)
  3. Perlokution: die Wirkung beim Publikum (z.B. überzeugen, erschrecken)
  4. Implikatur: Gemeintes, das nicht direkt gesagt wird (zwischen den Zeilen)
  5. Kooperationsprinzip: typische Regeln gelingender Kommunikation (Relevanz, Klarheit usw.)




Textsorten pragmatischer Texte im Deutschunterricht


Überblick nach Funktion


Viele Sachtexte sind Mischformen: Sie informieren und bewerten zugleich oder argumentieren und appellieren gleichzeitig. Für die Analyse ist entscheidend, welche Funktion dominiert und wie sie sprachlich gestützt wird.


Funktionen und typische Textsorten

  1. Informieren (Nachricht, Bericht, Feature, wissenschaftlicher Artikel)
  2. Kommentieren/Bewerten (Kommentar, Glosse, Rezension)
  3. Argumentieren/Überzeugen (Stellungnahme, Erörterung, Leitartikel, Debattenbeitrag)
  4. Appellieren/Auffordern (Rede, Werbetext, Plakat, Aufruf)
  5. Normieren/Regeln setzen (Gesetz, Verordnung, Hausordnung, AGB, Anleitung)


Textsortenmerkmale: Woran erkennst Du was?


Beispielhafte Erkennungsmerkmale (funktional!)

  1. Nachricht: sachlich, W-Fragen, häufig knappe Sätze, neutrale Wortwahl, wenig Bewertung
  2. Kommentar: klare Position, wertende Sprache, Argumente, oft Appell, Zuspitzungen
  3. Rede: direkte Anrede, Wir-Gefühl, Wiederholungen, rhetorische Fragen, Appelle
  4. Werbung: Nutzenversprechen, emotionale Sprache, Imperative, Slogans, Zielgruppenansprache
  5. Anleitung: Schritte, Imperativ/Passiv, klare Reihenfolge, Sicherheits- und Hinweisformeln


Analysemodell: Schritt für Schritt


Schritt 1: Textdaten und erster Überblick


  1. Textsorte und Titel notieren
  2. Autor / Quelle / Datum / Medium
  3. Thema und Anlass in einem Satz
  4. Zielgruppe vermuten und kurz begründen


Schritt 2: Inhalt und Aufbau


Du beschreibst strukturiert, wie der Text gebaut ist. Das ist mehr als Inhaltsangabe: Du erklärst, wie der Aufbau die Intention unterstützt.


Leitfragen zum Aufbau

  1. Welche Funktion hat die Einleitung? (Problemaufriss, Einstieg, These, Aufmerksamkeit)
  2. Wie ist der Hauptteil gegliedert? (Argumentkette, Beispiele, Gegenpositionen)
  3. Was leistet der Schluss? (Fazit, Appell, Ausblick, Zuspitzung)


Schritt 3: Intention und Argumentation


Intention ist das Zentrum pragmatischer Analyse: Was will der Text erreichen?


Argumentationsanalyse (praktische Checkliste)

  1. These: Welche Hauptaussage wird vertreten?
  2. Argument: Welche Gründe werden genannt?
  3. Beleg: Welche Fakten/Studien/Zitate/Erfahrungen stützen das Argument?
  4. Beispiel: Welche Beispiele veranschaulichen?
  5. Gegenargument: Wird eine Gegenposition erwähnt? Wie wird sie entkräftet?
  6. Schlussfolgerung: Wie wird die Leserschaft zum Fazit geführt?


Schritt 4: Sprache und Stil als Wirkungsmittel


Hier analysierst Du funktional: Nicht „Welche Stilmittel gibt es?“, sondern „Welche Wirkung erzeugen sie – und warum passt das zur Absicht?“.


Sprachliche Mittel (Auswahl) und mögliche Funktionen

  1. Wortwahl: neutral vs. wertend (Rahmung, Bewertung, Emotionalisierung)
  2. Modalverben: „müssen“, „sollten“, „dürfen“ (Druck, Empfehlung, Erlaubnis)
  3. Satzbau: kurze Sätze (Dynamik), lange Sätze (Differenzierung), Parataxe/Hypotaxe
  4. Rhetorische Frage: Zustimmung lenken, Aufmerksamkeit, Dramatisierung
  5. Metapher: komplexe Inhalte verständlich machen, emotional rahmen
  6. Ironie/Übertreibung: Kritik zuspitzen, Distanz schaffen
  7. Wir-Form: Gemeinschaft herstellen, Zugehörigkeit erzeugen
  8. Fachsprache: Seriosität, Expertise, Abgrenzung (aber: Verständlichkeit prüfen)


Schritt 5: Einordnung und Bewertung


Zum Schluss ordnest Du ein: Ist der Text überzeugend, transparent, fair, plausibel? Du begründest mit Kriterien und Textbelegen.


Mögliche Kriterien

  1. Glaubwürdigkeit: Quellenlage, Autorrolle, Transparenz
  2. Logik: nachvollziehbare Schlüsse, keine Widersprüche
  3. Ausgewogenheit: Umgang mit Gegenpositionen
  4. Angemessenheit: Ton, Stil, Passung zur Zielgruppe
  5. Manipulation: einseitige Rahmung, Scheinargumente, Emotion statt Beleg


Schreiben im Deutschunterricht: Sachtextanalyse und eigene pragmatische Texte


Aufbau einer Sachtextanalyse (Schreibplan)


Einleitung (3–5 Sätze)

  1. Textdaten (Autor, Titel, Quelle, Datum)
  2. Thema und Textsorte
  3. Intention (als Vermutung, die Du später belegst)


Hauptteil

  1. kurzer Überblick über Aufbau und Kernaussagen (nicht zu lang)
  2. Analyse von Argumentation und sprachlichen Mitteln (immer mit Textbelegen)
  3. Verknüpfe: Mittel → Wirkung → Intention


Schluss

  1. Ergebnis: Wie überzeugend ist der Text? Warum?
  2. ggf. eigene begründete Position (je nach Aufgabenstellung)


Eigene pragmatische Texte schreiben: Ziel, Adressat, Mittel


Wenn Du selbst schreibst, arbeitest Du wie eine „Autorin“ oder ein „Autor“: Du planst, welche Funktion der Text erfüllen soll, und wählst Mittel passend zur Zielgruppe.


Mini-Werkzeugkasten für das Schreiben

  1. Adressatenanalyse: Vorwissen, Sprache, Interessen, mögliche Einwände
  2. Textplanung: These, Argumente, Reihenfolge, Beispiele, Schluss-Appell
  3. Kohärenz: klare Verknüpfungen (weil, deshalb, jedoch, außerdem)
  4. Stil: sachlich vs. pointiert (passend zur Textsorte)
  5. Überarbeitung: Verständlichkeit, Belege, Ton, Struktur prüfen



Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Kennzeichen pragmatischer Texte? (Sie verfolgen eine kommunikative Funktion in einer konkreten Situation) (!Sie sind immer fiktional) (!Sie bestehen ausschließlich aus Dialogen) (!Sie sind immer gereimt)

Welche Textsorte ist typischerweise stark wertend und positionsbezogen? (Kommentar) (!Nachricht) (!Anleitung) (!Protokoll)

Welche Aussage beschreibt die Intention am besten? (Die beabsichtigte Wirkung bzw. Absicht des Textes) (!Die Anzahl der Wörter im Text) (!Die Schriftgröße der Überschrift) (!Die Reihenfolge der Absätze)

Was gehört in einer Argumentationsanalyse zwingend dazu? (These und Begründungen mit Belegen) (!Reim und Metrum) (!Figurenkonstellation) (!Bühnenanweisungen)

Welche sprachliche Form ist besonders typisch für Anleitungen? (Imperativ) (!Erlebte Rede) (!Innerer Monolog) (!Versmaß)

Was ist eine Implikatur? (Eine zusätzliche Bedeutung, die mitgemeint ist, ohne ausdrücklich genannt zu werden) (!Ein Tippfehler im Text) (!Eine Überschrift in Großbuchstaben) (!Eine Wortwiederholung am Satzanfang)

Welche Kombination passt am besten zur Rede als Textsorte? (Direkte Anrede und Appelle) (!Neutraler Ton und W-Fragen) (!Schrittfolgen und Warnhinweise) (!Reim und Strophen)

Welche Frage gehört zur Analyse der Kommunikationssituation? (An wen richtet sich der Text?) (!Wie viele Kapitel hat der Roman?) (!Welche Szene ist der Höhepunkt?) (!Welche Figur ist die Hauptperson?)

Was ist bei der Analyse sprachlicher Mittel besonders wichtig? (Mittel immer mit ihrer Wirkung und der Intention verknüpfen) (!Möglichst viele Fachbegriffe aufzählen) (!Nur die Grammatikfehler markieren) (!Nur die Überschrift interpretieren)

Welche Aussage trifft auf Mischtexte häufig zu? (Sie verfolgen mehrere Absichten gleichzeitig) (!Sie dürfen keine Beispiele enthalten) (!Sie bestehen nur aus Stichpunkten) (!Sie sind immer wissenschaftlich)





Memory

Intention Absicht des Textes
Adressat Zielgruppe des Textes
These zentrale Behauptung
Beleg Stützung durch Fakten oder Quellen
Implikatur Mitgemeintes zwischen den Zeilen
Sprechakt sprachliche Handlung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Textdaten und Intention anreißen
Hauptteil Argumentation und Sprache analysieren
Schluss Ergebnis bewerten und zusammenführen
Beleg Textstelle oder Quelle zur Stützung
Adressatenbezug Ausrichtung auf Zielgruppe und Wirkung




...


Kreuzworträtsel

Intention Frage 1
Argument Frage 2
Adressat Frage 3
Beleg Frage 4
Pragmatik Frage 5
Kommentar Frage 6





Hinweise zu den Fragen

  1. Frage 1: Wie heißt die Absicht eines Textes?
  2. Frage 2: Wie nennt man einen begründenden Grund in einer Überzeugungsstrategie?
  3. Frage 3: Wie heißt die Zielgruppe, an die ein Text gerichtet ist?
  4. Frage 4: Wie heißt die Stützung durch Fakten oder Textstellen?
  5. Frage 5: Wie heißt das Teilgebiet, das Sprache im Kontext untersucht?
  6. Frage 6: Welche Textsorte ist typischerweise wertend und positionsbezogen?


LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Pragmatische Texte werden auch als

bezeichnet, weil sie meist eine konkrete

erfüllen. Bei der Analyse klärst Du zuerst die

und bestimmst anschließend die

. In argumentierenden Texten ist die zentrale Aussage die

, die durch

und passende

gestützt wird. Sprachliche Mittel wie wertende

oder direkte Anrede können die beabsichtigte

verstärken. Eine gute Sachtextanalyse verknüpft Aufbau, Inhalt und Sprache immer mit der

des Textes.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Textsorte-Detektiv: Sammle drei kurze pragmatische Texte aus Deinem Alltag (z.B. Aushang, Werbetext, Nachricht) und bestimme jeweils Textsorte und vermutete Intention.
  2. Adressat im Fokus: Wähle einen kurzen Online-Artikel und beschreibe die Zielgruppe mit mindestens vier Kriterien (Vorwissen, Interessen, Sprache, mögliche Einwände).
  3. Überschrift-Werkstatt: Formuliere zu einem Sachtext drei alternative Überschriften: sachlich, emotional, provokant. Erkläre die jeweilige Wirkung.
  4. Beleg-Training: Markiere in einem Kommentar fünf Textstellen, die als Belege oder Beispiele dienen, und schreibe zu jeder Stelle den Zweck (stützen, veranschaulichen, zuspitzen).


Standard

  1. Argumentation-Analyse: Erstelle zu einem Kommentar eine Argumentationsskizze mit These, drei Argumenten, Belegen und möglichem Gegenargument.
  2. Sprachebene prüfen: Untersuche Wortwahl und Satzbau eines Artikels: Welche Wörter werten? Wo wird neutral formuliert? Welche Wirkung entsteht?
  3. Sprechakt-Check: Suche in einer Rede fünf Sätze und bestimme jeweils den Sprechakt (z.B. warnen, bitten, versprechen, behaupten, auffordern). Begründe kurz.
  4. Umschreiben: Schreibe einen kommentierenden Absatz in eine neutrale Nachricht um (und umgekehrt). Beschreibe, welche sprachlichen Änderungen nötig waren.


Schwer

  1. Manipulationsanalyse: Untersuche einen Werbetext oder politischen Beitrag auf persuasive Strategien (Rahmung, Emotion, Auslassungen). Lege eine begründete Bewertung vor.
  2. Quellenkritik: Prüfe in einem Sachtext die Glaubwürdigkeit: Welche Quellen werden genannt? Sind sie überprüfbar? Welche Informationen fehlen? Welche Alternativen wären fair?
  3. Multimodale Analyse: Analysiere einen Online-Beitrag mit Bild/Video: Wie unterstützen Layout, Bildauswahl und Text die Intention? Welche Wirkung entsteht?
  4. Projekt: Erstelle einen eigenen pragmatischen Text (Kommentar oder Rede) zu einem Schulthema. Plane Zielgruppe, These, Argumente, Belege und schreibe zwei Versionen: sachlich und pointiert.




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Lernkontrolle


  1. Transfer: Wähle eine Nachricht und einen Kommentar zum selben Thema. Erkläre, wie sich Intention, Aufbau und Sprache unterscheiden, und begründe, welche Textsorte in welcher Situation sinnvoller ist.
  2. Perspektivwechsel: Schreibe eine kurze Stellungnahme aus zwei unterschiedlichen Rollen (z.B. Schulleitung vs. Schülervertretung). Analysiere danach, wie sich Wortwahl und Argumente verändern.
  3. Wirkungsprüfung: Entwickle Kriterien, mit denen Du die Überzeugungskraft eines Textes bewertest. Wende sie auf einen Artikel an und begründe Dein Urteil mit Textbelegen.
  4. Fairness-Check: Untersuche, ob ein Text Gegenpositionen korrekt darstellt. Formuliere eine verbesserte Passage, die ausgewogener ist, ohne die eigene These aufzugeben.
  5. Schreibreflexion: Überarbeite einen eigenen Text anhand einer Checkliste (Adressat, These, Belege, Ton, Schluss). Dokumentiere drei konkrete Änderungen und begründe sie.




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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