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Eine [[Erörterung]] ist eine essayistische Textform: Du arbeitest die zentralen Aspekte ('''[[Topoi]]''') einer Frage heraus, stellst Positionen dar, prüfst sie argumentativ und gelangst zu einem begründeten Urteil. Häufige Formen im Unterricht sind die '''[[freie Erörterung]]''' und die '''[[textgebundene Erörterung]]'''.
Eine [[Erörterung]] ist eine essayistische Textform: Du arbeitest die zentralen Aspekte ('''[[Topoi]]''') einer Frage heraus, stellst Positionen dar, prüfst sie argumentativ und gelangst zu einem begründeten Urteil. Häufige Formen im Unterricht sind die '''[[freie Erörterung]]''' und die '''[[textgebundene Erörterung]]'''.
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== Lernziele ==
== Lernziele ==



Aktuelle Version vom 25. Januar 2026, 08:59 Uhr



Erörterung



Einleitung

Eine Erörterung ist eine argumentierende Textform im Deutschunterricht. Du untersuchst eine strittige Frage, ordnest Argumente, begründest Standpunkte und kommst zu einem nachvollziehbaren Urteil. Ziel ist nicht „laut sein“, sondern überzeugend denken und schreiben: mit klarer These, passenden Belegen, logischer Argumentationsstruktur und sprachlicher Präzision.


Warum Erörterungen wichtig sind

Im Alltag (Social Media, Politik, Ausbildung, Studium) begegnen Dir ständig Behauptungen. Eine gute Erörterung hilft Dir,

  1. Argumentation zu strukturieren statt nur Meinung zu äußern
  2. Kritisches Denken zu trainieren (Prüfen von Gründen und Gegenargumenten)
  3. klar zu schreiben: roter Faden, passende Konnektoren, sachlicher Stil
  4. Texte in Prüfungen sicher aufzubauen (z. B. Klassenarbeiten, Abiturformate, Studium)


Lernziele dieses aiMOOC

Nach diesem Kurs kannst Du,

  1. Themen in eine präzise Fragestellung verwandeln
  2. Pro- und Contra-Argumente sammeln, gewichten und ordnen
  3. eine lineare Erörterung und eine dialektische Erörterung sicher schreiben
  4. starke Argumente von schwachen unterscheiden (Fakten, Werte, Autoritäten)
  5. Einleitung, Hauptteil und Schluss überzeugend formulieren
  6. Deinen Text überarbeiten: Logik, Sprache, Stil und Wirkung prüfen



Grundlagen: Was ist eine Erörterung?

Eine Erörterung ist eine essayistische Textform: Du arbeitest die zentralen Aspekte (Topoi) einer Frage heraus, stellst Positionen dar, prüfst sie argumentativ und gelangst zu einem begründeten Urteil. Häufige Formen im Unterricht sind die freie Erörterung und die textgebundene Erörterung.


Formen der Erörterung

  1. Freie Erörterung: Du erörterst ohne Vorlage, nur anhand der Fragestellung und eigener Kenntnisse.
  2. Textgebundene Erörterung: Du beziehst Dich auf eine Textvorlage, arbeitest Kernaussagen/Argumentation heraus und nimmst begründet Stellung.


Lineare und dialektische Erörterung

  1. Lineare Erörterung: Du entwickelst Argumente in eine Richtung (z. B. „Warum Schuluniformen sinnvoll sein können“) und steigerst sie logisch.
  2. Dialektische Erörterung: Du stellst Pro und Contra gegenüber, wägest ab und kommst zu einer Synthese bzw. Entscheidung.


Der klassische Schreibprozess (Rhetorik-Modell)

Du kannst den Schreibprozess in vier sinnvolle Schritte gliedern:

  1. Stoffsammlung (Ideen, Beispiele, Wissen, Perspektiven, W-Fragen)
  2. Gliederung (Struktur planen: Einleitung–Hauptteil–Schluss)
  3. Formulierung (passende Sprache, Satzbau, Konnektoren, sachlicher Ton)
  4. Überarbeitung (Logik, Belege, Stil, Rechtschreibung, roter Faden)


Argumente: Qualität zählt

Ein Argument besteht meistens aus:

  1. Behauptung (These)
  2. Begründung (Warum?)
  3. Beleg (Beispiel, Statistik, Erfahrung, Quelle)
  4. Folgerung (Was bedeutet das für die Frage?)


Argumenttypen (praktisch für die Schule)

  1. Faktenargument: prüfbar, basiert auf Daten/Beobachtungen
  2. Autoritätsargument: stützt sich auf Expertinnen/Experten oder Institutionen (kritisch prüfen)
  3. Wertargument: beruht auf Normen/Werten (Gerechtigkeit, Freiheit, Sicherheit)
  4. Plausibilitätsargument: erscheint nachvollziehbar, braucht gute Beispiele und Logik


Häufige Denkfehler in Erörterungen

  1. Scheinargument: klingt stark, ist aber unbelegt („Alle sagen…“)
  2. Strohmann-Argument: verzerrt die Gegenposition
  3. Whataboutism: weicht aus statt zu begründen
  4. Falsches Dilemma: tut so, als gäbe es nur zwei Optionen
  5. Zirkelschluss: Begründung wiederholt die Behauptung


Aufbau: So schreibst Du eine überzeugende Erörterung


Einleitung (Hinführung + Fragestellung)

Eine gute Einleitung:

  1. führt ins Thema (aktueller Bezug, Situation, kleines Beispiel, Begriffsklärung)
  2. nennt die Fragestellung klar (am Ende der Einleitung)
  3. weckt Interesse, ohne schon alles zu verraten


Hauptteil (Argumentation mit rotem Faden)

Im Hauptteil:

  1. ordnest Du Argumente logisch (vom schwächeren zum stärkeren oder thematisch)
  2. nutzt Du passende Konnektoren (z. B. „zunächst“, „außerdem“, „hingegen“, „folglich“)
  3. verknüpfst Du Absätze (jeder Absatz: ein Hauptargument)
  4. belegst Du Aussagen (Beispiele, Quellen, plausible Szenarien)


Schluss (Urteil + Ausblick)

Ein starker Schluss:

  1. beantwortet die Fragestellung eindeutig
  2. fasst die wichtigsten Gründe knapp zusammen
  3. zeigt Konsequenzen oder einen Ausblick (ohne neue Hauptargumente)


Schreibwerkzeuge für bessere Texte


Konnektoren-Baukasten

  1. Reihenfolge: zunächst, danach, schließlich
  2. Ergänzung: außerdem, zusätzlich, ferner
  3. Gegensatz: hingegen, jedoch, während
  4. Begründung: weil, da, denn
  5. Folge: deshalb, daher, folglich
  6. Einschränkung: allerdings, dennoch, zwar…aber


Stil und Sprache

  1. Schreibe sachlich und präzise: keine Chat-Sprache, keine Beleidigungen
  2. Vermeide leere Wörter: „irgendwie“, „mega“, „voll“
  3. Nutze Fachbegriffe passend: These, Argument, Gegenargument, Beleg
  4. Achte auf klare Satzstruktur und saubere Absätze


Überarbeiten mit Checkliste

  1. Ist die Fragestellung im Text beantwortet?
  2. Haben alle Argumente Begründung und Beleg?
  3. Sind Pro und Contra fair dargestellt?
  4. Gibt es einen roten Faden (Konnektoren, Übergänge)?
  5. Ist der Schluss ein Urteil (nicht nur Wiederholung)?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel einer Erörterung? Eine begründete Urteilsbildung zur strittigen Frage ermöglichen (!Eine Geschichte mit Spannung schreiben) (!Einen Text nur zusammenzufassen) (!Reime und Stilmittel zu sammeln)

Welche Form gehört zur dialektischen Erörterung? Pro- und Contra-Argumente gegenüberstellen und abwägen (!Nur Argumente für eine Seite nennen) (!Nur den Text nacherzählen) (!Nur Gefühle ausdrücken)

Welche Reihenfolge ist für ein Argument am sinnvollsten? Behauptung, Begründung, Beleg, Folgerung (!Beleg, Folgerung, Behauptung, Begründung) (!Begründung, Behauptung, Folgerung, Beleg) (!Folgerung, Beleg, Begründung, Behauptung)

Welche Aussage passt zur textgebundenen Erörterung? Sie bezieht sich auf eine Textvorlage und nimmt dazu begründet Stellung (!Sie ist immer eine freie Meinungsrede ohne Vorlage) (!Sie besteht nur aus Einleitung und Schluss) (!Sie verzichtet auf Belege)

Was gehört NICHT in den Schluss einer Erörterung? Ein neues Hauptargument (!Ein begründetes Urteil) (!Eine knappe Zusammenfassung der stärksten Gründe) (!Ein Ausblick oder eine Konsequenz)

Welche Kategorie ist ein Faktenargument? Prüfbar durch Daten oder überprüfbare Beobachtungen (!Begründet durch persönliche Vorlieben ohne Beispiele) (!Beruft sich ausschließlich auf Prominenz) (!Besteht nur aus rhetorischen Fragen)

Wozu dienen Konnektoren besonders? Sie machen Zusammenhänge und Übergänge im Text sichtbar (!Sie ersetzen Belege) (!Sie verkürzen jeden Satz automatisch) (!Sie machen Argumente ohne Logik überzeugend)

Welche Vorgehensweise stärkt die Überzeugungskraft am meisten? Argumente gewichten und mit passenden Belegen stützen (!Viele Ausrufezeichen verwenden) (!Gegenargumente weglassen) (!Nur extreme Beispiele nennen)

Welche Struktur ist typisch für die Einleitung? Hinführung zum Thema und klare Formulierung der Fragestellung am Ende (!Urteil zuerst, Thema später) (!Nur Stichpunkte ohne Sätze) (!Nur Zitate ohne Erklärung)

Was bedeutet Abwägen in der Erörterung? Argumente vergleichen, bewerten und zu einer Entscheidung kommen (!Ein Thema vermeiden) (!Nur die eigene Meinung wiederholen) (!Einen Text abschreiben)





Memory

These Behauptung
Antithese Gegenposition
Synthese Vermittlung
Beleg Beispiel
Konnektoren Verknüpfungswörter





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Fragestellung formulieren
Hauptteil Argumente begründen und belegen
Schluss Urteil und Ausblick geben
Faktenargument durch Daten überprüfbar
Wertargument beruht auf Normen




...


Kreuzworträtsel

Argument Frage 1
These Frage 2
Beleg Frage 3
Struktur Frage 4
Urteil Frage 5
Konnektor Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Erörterung behandelt eine

Fragestellung und zielt auf ein begründetes

ab. Im Hauptteil werden Argumente logisch geordnet und mit einem

gestützt. In einer dialektischen Erörterung werden

und Contra gegenübergestellt, bevor im Schluss eine Entscheidung formuliert wird. Übergänge gelingen durch passende

, die Zusammenhänge sichtbar machen. Eine gute Überarbeitung prüft roten Faden, Belege und die klare Beantwortung der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Fragestellung: Formuliere zu einem Alltagsthema (z. B. „Handy in der Schule“) drei unterschiedliche Fragestellungen, die man erörtern könnte.
  2. Argument: Sammle zu einer Fragestellung je drei Pro- und drei Contra-Argumente und markiere, welche Du für stark hältst.
  3. Konnektoren: Schreibe fünf Sätze, in denen Du Gegensätze ausdrückst (z. B. „jedoch“, „hingegen“, „während“).
  4. Beleg: Suche zu einem Thema zwei Beispiele aus Deinem Alltag, die als Belege dienen könnten, und erkläre kurz warum.


Standard

  1. Gliederung: Erstelle eine vollständige Gliederung (Einleitung–Hauptteil–Schluss) für eine dialektische Erörterung inklusive Absatzüberschriften.
  2. Argumentationskette: Schreibe zwei vollständige Argumentationsketten (Behauptung–Begründung–Beleg–Folgerung) zu einem Thema Deiner Wahl.
  3. Gegenargument: Formuliere ein starkes Gegenargument zu Deiner eigenen Position und entkräfte es fair (ohne Übertreibung).
  4. Einleitung: Schreibe zwei unterschiedliche Einleitungen zur gleichen Fragestellung (eine mit Beispiel, eine mit Definition).


Schwer

  1. Textgebundene Erörterung: Nimm einen Kommentar- oder Zeitungsartikel und arbeite die Hauptthese, zwei Argumente und ein mögliches Gegenargument heraus.
  2. Abwägung: Schreibe einen Schluss, der eine Synthese (Mittelweg) begründet und dabei zwei stärkste Argumente gegeneinander gewichtet.
  3. Peer-Feedback: Tausche Deinen Text mit einer Person, erstelle eine Feedbackliste (Logik, Belege, Stil) und überarbeite danach gezielt drei Stellen.
  4. Argumentationskarte: Erstelle eine eigene Argument-Map (Handzeichnung oder digital) und erkläre, welche Argumente Du als Kernargumente auswählst.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer: Wähle ein aktuelles Thema und erkläre, welche Argumenttypen (Fakten, Werte, Autorität, Plausibilität) Du bewusst einsetzen würdest und warum.
  2. Analyse: Vergleiche lineare und dialektische Erörterung anhand derselben Fragestellung: Welche Struktur führt schneller zum Urteil, welche ist fairer gegenüber Gegenpositionen?
  3. Bewertung: Nimm zwei Deiner Argumente und prüfe sie auf mögliche Denkfehler (z. B. falsches Dilemma, Strohmann). Überarbeite sie so, dass sie belastbarer werden.
  4. Stil: Überarbeite einen Absatz so, dass er sachlicher wird (weniger Wertungen, präzisere Begriffe, bessere Konnektoren). Begründe Deine Änderungen.
  5. Reflexion: Erkläre, wie sich Deine Position verändern würde, wenn ein zentrales Gegenargument durch neue Fakten stärker wird. Was bedeutet das für Dein Urteil?




OERs zum Thema



Links



Erörterung




Erörterung



Erörterung (Schreiben im Deutschunterricht)


Einleitung


Eine Erörterung ist eine schriftliche Form der Argumentation. Du setzt Dich dabei systematisch mit einer Frage, einer These oder einem Problem auseinander, wägt Argumente ab und kommst zu einem begründeten Urteil. Im Deutschunterricht hilft Dir die Erörterung, strukturiert zu denken, Positionen nachvollziehbar darzustellen und Deine eigene Meinung sprachlich überzeugend zu begründen.


Typische Themen sind Fragen aus Schule, Alltag, Politik, Medien oder Ethik, zum Beispiel: „Sollten Handys im Unterricht erlaubt sein?“ oder „Ist ein verpflichtendes soziales Jahr sinnvoll?“. Entscheidend ist: Du argumentierst nachvollziehbar, fair und logisch, statt nur Deine Meinung zu behaupten.


Medien zum Einstieg


Lernziele


Nach diesem aiMOOC kannst Du

  1. eine These formulieren und begründen
  2. zwischen linearer Erörterung und dialektischer Erörterung unterscheiden
  3. Argumente nach Qualität ordnen und mit Beispielen stützen
  4. einen klaren Aufbau (Einleitung, Hauptteil, Schluss) schreiben
  5. typische sprachliche Mittel der Argumentation zielgerichtet einsetzen
  6. Deinen Text überarbeiten und nach Kriterien verbessern


Grundbegriffe der Erörterung


These, Argument, Beispiel, Schlussfolgerung


In einer Erörterung arbeitest Du mit Bausteinen:

  1. These: Deine zentrale Behauptung oder Position
  2. Argument: Ein begründender Gedanke, der die These stützt oder kritisiert
  3. Beispiel: Konkreter Beleg aus Alltag, Erfahrung, Medien, Wissen oder Text
  4. Schlussfolgerung: Das logische Ergebnis aus Argument und Beispiel


Eine hilfreiche Merkhilfe ist: Behaupten reicht nicht, Du musst begründen und belegen.


Pro und Contra, Abwägung


In vielen Aufgaben sollst Du mehrere Seiten betrachten:

  1. Pro-Argument: spricht dafür
  2. Contra-Argument: spricht dagegen
  3. Abwägung: Du vergleichst Argumente nach Stärke und Relevanz und kommst zu einem Urteil


Arten der Erörterung


Lineare Erörterung


Du vertrittst eine Position und führst Argumente in einer Richtung aus, meist vom schwächeren zum stärksten Argument (oder umgekehrt, je nach Strategie). Du gehst auf Gegenargumente kurz ein, bleibst aber klar auf Deiner Linie.


Geeignet, wenn die Aufgabenstellung bereits eine Richtung nahelegt oder Du eine eindeutige Position vertreten sollst.


Dialektische Erörterung


Du stellst Pro und Contra systematisch gegenüber und entscheidest Dich nach der Abwägung. Häufig wird das Sanduhrprinzip genutzt: erst eine Seite, dann die andere, dann Urteil.


Geeignet, wenn die Aufgabe ausdrücklich mehrere Perspektiven fordert, zum Beispiel „Erörtere, ob …“.


Textgebundene Erörterung


Du setzt Dich mit einem vorliegenden Sachtext auseinander: Du stellst die Kernaussagen dar, prüfst Argumentation und Belege und nimmst begründet Stellung. Hier ist genaues Lesen und korrektes Zitieren besonders wichtig.


Der Aufbau einer Erörterung


Einleitung


Die Einleitung führt ins Thema und macht die Fragestellung klar. Sie sollte Interesse wecken, aber nicht zu lang sein.

  1. Themenhinführung: kurzer Kontext (aktuell, alltäglich, allgemein)
  2. Problemfrage: worum geht es genau?
  3. These: Deine Ausgangsposition oder der Arbeitsauftrag


Hauptteil


Der Hauptteil ist das Herzstück. Hier begründest Du logisch, geordnet und nachvollziehbar.

  1. klare Gliederung (Absätze mit einem Gedanken)
  2. Argumente ordnen (zum Beispiel vom schwächsten zum stärksten)
  3. jedes Argument stützen (Beispiel, Beleg, Quelle, Textbezug)
  4. Gegenargumente fair darstellen und entkräften (Widerlegung)


Schluss


Im Schluss bringst Du alles zusammen.

  1. Ergebnis der Abwägung
  2. klares Urteil oder begründete Position
  3. Ausblick, Konsequenz oder Lösungsvorschlag


Argumente bewerten: Qualität statt Menge


Nicht jedes Argument ist gleich gut. Achte auf:

  1. Relevanz: passt es wirklich zur Fragestellung?
  2. Begründungstiefe: erklärt es das „Warum“?
  3. Belegbarkeit: lässt es sich mit Beispielen, Fakten oder Textstellen stützen?
  4. Logik: ist es widerspruchsfrei?
  5. Fairness: berücksichtigt es andere Perspektiven?


Ein starkes Argument ist meist konkret, nachvollziehbar und belegt.


Sprache und Stil: überzeugend schreiben


Typische sprachliche Mittel


Nutze verbindende und strukturierende Wörter:

  1. Konjunktionen: weil, obwohl, während, damit
  2. Konjunktiv für Distanz bei Textbezug: „Der Autor behauptet, es sei …“
  3. Modalverben für Abwägung: könnte, sollte, müsste
  4. Operatoren]] ernst nehmen: erörtern, beurteilen, Stellung nehmen, vergleichen


Formulierungen für Argumentation


Beispiele für nützliche Satzanfänge:

  1. „Ein wichtiges Argument dafür ist …“
  2. „Dagegen spricht jedoch …“
  3. „Dieses Argument überzeugt, weil …“
  4. „Zwar …, aber …“
  5. „Insgesamt zeigt sich, dass …“


Vorbereitung und Schreibprozess


Gute Texte entstehen in Schritten:

  1. Thema klären und Begriffe definieren
  2. Ideen sammeln (zum Beispiel Mindmap oder Stichwortliste)
  3. Argumente sortieren und gewichten
  4. Gliederung schreiben
  5. Rohfassung formulieren
  6. Überarbeiten (Inhalt, Struktur, Sprache, Rechtschreibung)


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest


  1. Meinung ohne Begründung: Ergänze immer Gründe und Beispiele.
  2. Unklare Struktur: Arbeite mit Absätzen und klarer Reihenfolge.
  3. Wiederholungen: Formuliere präzise und vermeide doppelte Aussagen.
  4. Scheinargumente: Vermeide „Alle sagen …“ oder „Man weiß doch …“ ohne Belege.
  5. Einseitigkeit: Stelle Gegenpositionen fair dar, besonders in der dialektischen Erörterung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das zentrale Ziel einer Erörterung? Eine Fragestellung mit Argumenten zu klären und begründet zu urteilen (!Eine Geschichte spannend zu erzählen) (!Einen Text nur zusammenzufassen) (!Reime und Stilmittel zu analysieren)

Welche Reihenfolge passt typischerweise zur dialektischen Erörterung im Sanduhrprinzip? Pro-Argumente, Contra-Argumente, Abwägung und Urteil (!Einleitung, Nacherzählung, Personenbeschreibung) (!These, Zitat, Inhaltsangabe, Pointe) (!Nur Pro-Argumente, dann Schluss ohne Abwägung)

Was gehört in eine gute Einleitung der Erörterung? Hinführung, Fragestellung, These oder Arbeitsauftrag (!Alle Argumente mit Beispielen) (!Nur eine persönliche Anekdote ohne Bezug) (!Eine vollständige Zusammenfassung des Hauptteils)

Welche Aussage beschreibt ein starkes Argument am besten? Es ist relevant, logisch und durch Beispiele oder Belege gestützt (!Es ist besonders lang und benutzt viele Fremdwörter) (!Es wiederholt die These in anderen Worten) (!Es beruht auf „Man sagt …“ ohne Nachweis)

Was ist ein Gegenargument im Hauptteil besonders wert? Es zeigt Fairness und ermöglicht eine überzeugende Abwägung (!Es soll die eigene Position verstecken) (!Es ersetzt die eigene Begründung vollständig) (!Es gehört nur in die Einleitung)

Was bedeutet „Widerlegung“ in einer Erörterung? Ein Gegenargument prüfen und begründet entkräften (!Ein Argument einfach ignorieren) (!Eine These ohne Begründung wiederholen) (!Eine Geschichte als Beispiel erzählen)

Wofür ist ein Beispiel in der Argumentation besonders wichtig? Es macht ein Argument konkret und nachvollziehbar (!Es soll den Text nur länger machen) (!Es ersetzt die Begründung vollständig) (!Es gehört nur in den Schluss)

Welche Formulierung hilft beim Abwägen? Zwar spricht vieles dafür, jedoch muss man auch bedenken, dass ... (!Ich finde das einfach so und fertig.) (!Das ist immer so gewesen.) (!Alle denken das, also stimmt es.)

Was ist typisch für eine textgebundene Erörterung? Auseinandersetzung mit einem Sachtext und begründete Stellungnahme (!Erfinden einer Fantasiehandlung) (!Beschreiben eines Bildes ohne Argumente) (!Reine Grammatikübungen ohne Inhalt)

Welche Überarbeitung verbessert eine Erörterung am ehesten? Argumente prüfen, strukturieren und mit Belegen stärken (!Alle Absätze entfernen) (!Möglichst viele Ausrufezeichen einfügen) (!Jeden Satz mit „Ich“ beginnen)





Memory

These zentrale Behauptung
Argument begründender Gedanke
Beispiel konkreter Beleg
Abwägung Gegenüberstellen und Gewichten
Widerlegung Entkräften eines Gegenarguments





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Hinführung und Fragestellung
Hauptteil Argumente geordnet ausführen
Schluss Urteil und Konsequenz
Pro-Argument spricht dafür
Contra-Argument spricht dagegen






Kreuzworträtsel

Argument Begründender Gedanke in der Erörterung
These Zentrale Behauptung oder Position
Schluss Letzter Teil mit Urteil
Abwaegung Vergleich der Argumente beider Seiten
Beispiel Konkreter Beleg für ein Argument
Struktur Ordnung und Gliederung des Textes





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

ist eine schriftliche Form der

und untersucht eine

anhand von Gründen. In der

wird das Thema eingeführt und die Aufgabe geklärt. Im

werden Argumente geordnet dargestellt und mit einem

oder Beleg gestützt. Eine

Erörterung betrachtet Pro und Contra, bevor ein begründetes

formuliert wird. Im

fasst Du die Ergebnisse zusammen und gibst einen Ausblick oder eine Konsequenz.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenfindung: Sammle fünf mögliche Themenfragen für eine Erörterung aus Deinem Schulalltag und formuliere zu einer Frage eine klare These.
  2. Argumente sammeln: Wähle ein Thema und notiere je drei Pro- und Contra-Argumente, ohne sie schon auszuschmücken.
  3. Beispiele: Ergänze zu zwei Deiner Argumente jeweils ein konkretes Beispiel aus Alltag, Medien oder Schule.
  4. Sprachtraining: Schreibe zehn Satzanfänge, die Dir beim Argumentieren helfen, und ordne sie den Funktionen „Zustimmung“, „Gegensatz“, „Abwägung“, „Schluss“ zu.


Standard

  1. Gliederung: Erstelle eine vollständige Gliederung für eine dialektische Erörterung mit Einleitung, Hauptteil (Pro und Contra) und Schluss.
  2. Argumentqualität: Bewerte Deine Argumente nach Relevanz und Belegbarkeit und sortiere sie vom schwächsten zum stärksten.
  3. Absatz schreiben: Schreibe einen Hauptteil-Absatz nach dem Muster TheseArgumentBeispielSchlussfolgerung.
  4. Gegenargument: Formuliere ein starkes Gegenargument zu Deiner eigenen Position und schreibe eine begründete Widerlegung.


Schwer

  1. Textgebundene Erörterung: Nimm einen aktuellen Sachtext aus Zeitung oder Schulbuch und schreibe eine Stellungnahme, die mindestens zwei Textargumente aufgreift und kritisch prüft.
  2. Rhetorik: Überarbeite eine eigene Erörterung gezielt mit sprachlichen Mitteln (Konjunktionen, präzise Verben, sachlicher Stil) und dokumentiere die wichtigsten Änderungen.
  3. Debatte: Führe mit zwei Mitschülerinnen oder Mitschülern eine kurze strukturierte Diskussion (Pro, Contra, Replik) und schreibe anschließend eine Erörterung, die die stärksten Argumente beider Seiten abwägt.
  4. Medienanalyse: Untersuche ein Argument aus sozialen Medien auf Belege, Logik und mögliche Verzerrungen und schreibe dazu einen Abschnitt, der Fakten und Bewertung trennt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle


  1. Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Thema, warum eine gute Abwägung wichtiger ist als viele Argumente, und belege das mit zwei konkreten Beispielen.
  2. Vergleich: Vergleiche lineare und dialektische Erörterung an derselben Fragestellung und begründe, welche Form in welchem Kontext überzeugender ist.
  3. Perspektivwechsel: Schreibe zu Deiner Position ein Gegenfazit, als würdest Du die andere Seite vertreten, und reflektiere anschließend, welche Argumente Dich am meisten herausfordern.
  4. Kriterien: Entwickle ein Bewertungsraster für Erörterungen (Inhalt, Struktur, Sprache, Belege) und wende es auf einen Beispieltext an.
  5. Überarbeitung: Nimm einen eigenen Absatz und verbessere ihn in zwei Schritten: erst Struktur und Logik, dann Sprache und Stil. Begründe jede Änderung.




OERs zum Thema



Links




Erörterung



Der Aufsatz ist eine Form des schriftlichen Ausdrucks, die in vielen Bildungskontexten, insbesondere im Deutschunterricht, verwendet wird. Das Schreiben eines Aufsatzes erfordert eine klare Struktur, eine gründliche Recherche und die Fähigkeit, komplexe Ideen in verständlicher Sprache zu präsentieren. Dieser aiMOOC wird Ihnen dabei helfen, diese Fähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern.

Was ist ein Aufsatz?

Ein Aufsatz ist ein Text, der sich mit einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Frage auseinandersetzt. Er kann verschiedene Formen annehmen, darunter Erörterung, Interpretation, Beschreibung und Bericht. Unabhängig von der Form sollte ein Aufsatz immer eine klare Struktur haben, die aus Einleitung, Hauptteil und Schluss besteht.

Wie schreibt man einen Aufsatz?

Einleitung

Die Einleitung ist der erste Abschnitt eines Aufsatzes und hat mehrere wichtige Funktionen. Sie sollte:

  1. Das Thema des Aufsatzes vorstellen: Dies gibt dem Leser einen Überblick darüber, worum es in dem Aufsatz geht.
  2. Den Kontext für das Thema bereitstellen: Dies könnte Hintergrundinformationen, eine kurze Übersicht über die bisherige Forschung oder eine Erklärung der Relevanz des Themas beinhalten.
  3. Die These oder das Hauptargument des Aufsatzes präsentieren: Dies ist die zentrale Aussage oder Position, die der Aufsatz zu verteidigen oder zu beweisen versucht.
  4. Den Leser auf das vorbereiten, was im Hauptteil des Aufsatzes folgen wird: Dies könnte eine kurze Übersicht über die Struktur des Aufsatzes oder eine Vorschau auf die Hauptpunkte oder Argumente sein, die im Aufsatz präsentiert werden.

Hauptteil

Der Hauptteil ist der längste Teil des Aufsatzes und enthält die Hauptargumente oder Punkte. Er sollte:

  1. Jedes Argument oder jeden Punkt in einem eigenen Abschnitt präsentieren: Dies hilft, den Aufsatz klar und gut organisiert zu halten.
  2. Jedes Argument oder jeden Punkt mit ausreichenden Beweisen oder Beispielen unterstützen: Dies könnte Fakten, Statistiken, Zitate, Beispiele, Analogien oder andere Arten von Beweisen beinhalten.
  3. Eine klare und logische Verbindung zwischen den verschiedenen Argumenten oder Punkten aufzeigen: Dies könnte durch den Gebrauch von Übergangswörtern oder -sätzen, die Wiederholung von Schlüsselideen oder die Verwendung von thematischen Verbindungen erreicht werden.

Schluss

Der Schluss ist der letzte Abschnitt eines Aufsatzes und dient dazu, den Aufsatz abzurunden und zu vervollständigen. Er sollte:

  1. Die wichtigsten Punkte oder Argumente des Aufsatzes zusammenfassen: Dies hilft, die zentralen Ideen des Aufsatzes zu verstärken und dem Leser eine klare Erinnerung an das, was im Aufsatz präsentiert wurde, zu geben.
  2. Die These oder das Hauptargument des Aufsatzes bestätigen: Dies könnte durch eine Wiederholung der These in neuen Worten, eine Zusammenfassung der Beweise, die die These unterstützen, oder eine endgültige Aussage, die die These bestätigt, erreicht werden.
  3. Eine abschließende Bewertung oder Interpretation bieten: Dies könnte eine abschließende Analyse, eine persönliche Reflexion, eine Vorhersage oder eine Empfehlung beinhalten.
  4. Den Leser dazu anregen, über das Thema nachzudenken oder weitere Forschungen anzustellen: Dies könnte durch das Stellen von Fragen, das Vorschlagen von Implikationen oder das Aufzeigen von Bereichen für zukünftige Forschungen erreicht werden.

Tipps für das Schreiben eines Aufsatzes

  1. Planung: Bevor Sie mit dem Schreiben beginnen, sollten Sie einen Plan erstellen. Dieser Plan sollte die Hauptpunkte oder Argumente, die Sie vorbringen möchten, sowie die Beweise oder Beispiele, die Sie zur Unterstützung dieser Punkte verwenden möchten, skizzieren.
  2. Überarbeitung: Nachdem Sie den ersten Entwurf Ihres Aufsatzes geschrieben haben, sollten Sie ihn sorgfältig überarbeiten. Achten Sie dabei auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, unklare Formulierungen und logische Inkonsistenzen.
  3. Feedback: Es kann hilfreich sein, Feedback von anderen zu erhalten. Sie können Ihnen helfen, Bereiche zu identifizieren, die unklar sind, und Vorschläge für Verbesserungen machen.

Mögliche Aufsatzthemen




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Thema wählen: Wählen Sie ein Thema für einen Aufsatz aus. Es sollte etwas sein, das Sie interessiert und über das Sie gerne mehr erfahren möchten.
  2. Einleitung schreiben: Schreiben Sie eine Einleitung für Ihren Aufsatz. Sie sollte das Thema vorstellen und das Interesse des Lesers wecken.
  3. Hauptteil skizzieren: Erstellen Sie eine Skizze für den Hauptteil Ihres Aufsatzes. Sie sollte die Hauptpunkte oder Argumente, die Sie vorbringen möchten, sowie die Beweise oder Beispiele, die Sie zur Unterstützung dieser Punkte verwenden möchten, enthalten.

Standard

  1. Aufsatz schreiben: Schreiben Sie einen vollständigen Aufsatz zu dem von Ihnen gewählten Thema. Er sollte eine Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss enthalten.
  2. Überarbeitung: Überarbeiten Sie Ihren Aufsatz. Achten Sie dabei auf Rechtschreib- und Grammatikfehler, unklare Formulierungen und logische Inkonsistenzen.
  3. Feedback einholen: Holen Sie sich Feedback zu Ihrem Aufsatz von einem Mitschüler, Lehrer oder Familienmitglied.

Schwer

  1. Aufsatz überarbeiten: Überarbeiten Sie Ihren Aufsatz basierend auf dem erhaltenen Feedback. Achten Sie dabei besonders auf die Bereiche, die als unklar oder verbesserungswürdig identifiziert wurden.
  2. Reflexion: Reflektieren Sie über den Schreibprozess. Was haben Sie gelernt? Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?
  3. Präsentation: Präsentieren Sie Ihren Aufsatz vor der Klasse oder einer Gruppe von Mitschülern. Diskutieren Sie anschließend über das Thema und Ihre Herangehensweise an den Aufsatz.




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Interaktive Aufgaben

Kreuzworträtsel

Aufsatz Was ist eine Form des schriftlichen Ausdrucks, die in vielen Bildungskontexten verwendet wird?
Einleitung Welcher Teil eines Aufsatzes stellt das Thema vor und bereitet den Leser auf das vor, was im Hauptteil besprochen wird?
Hauptteil In welchem Teil eines Aufsatzes werden die Hauptargumente, Ideen oder Punkte präsentiert?
Schluss Welcher Teil eines Aufsatzes fasst die wichtigsten Punkte zusammen und bietet eine abschließende Bewertung oder Interpretation?
Planung Was sollte man machen, bevor man mit dem Schreiben beginnt?
Überarbeitung Was sollte man machen, nachdem man den ersten Entwurf eines Aufsatzes geschrieben hat?
Feedback Was kann hilfreich sein, um Bereiche zu identifizieren, die unklar sind, und Vorschläge für Verbesserungen zu machen?




Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Aufsatz? (Ein Text, der sich mit einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Frage auseinandersetzt.) (!Eine Form der mündlichen Präsentation.) (!Eine Art von Malerei.) (!Ein Musikinstrument.)

Was sollte die Einleitung eines Aufsatzes tun? (Das Thema vorstellen und das Interesse des Lesers wecken.) (!Die Hauptargumente des Aufsatzes zusammenfassen.) (!Die Schlussfolgerungen des Aufsatzes präsentieren.) (!Die Quellen auflisten, die für den Aufsatz verwendet wurden.)

Was sollte der Hauptteil eines Aufsatzes enthalten? (Die Hauptargumente, Ideen oder Punkte, die mit genügend Beweisen oder Beispielen unterstützt werden.) (!Eine Zusammenfassung der Einleitung.) (!Eine Liste von Quellen.) (!Eine Zusammenfassung der Schlussfolgerungen.)

Was sollte der Schluss eines Aufsatzes tun? (Die wichtigsten Punkte zusammenfassen und eine abschließende Bewertung oder Interpretation bieten.) (!Das Thema des Aufsatzes vorstellen.) (!Die Hauptargumente des Aufsatzes präsentieren.) (!Eine Liste von Quellen präsentieren.)

Was sollte man tun, bevor man mit dem Schreiben beginnt? (Einen Plan erstellen.) (!Den Aufsatz überarbeiten.) (!Feedback einholen.) (!Den Aufsatz präsentieren.)

Was sollte man tun, nachdem man den ersten Entwurf eines Aufsatzes geschrieben hat? (Den Aufsatz überarbeiten.) (!Einen Plan erstellen.) (!Den Aufsatz präsentieren.) (!Das Thema des Aufsatzes auswählen.)

Was kann hilfreich sein, um Bereiche zu identifizieren, die unklar sind, und Vorschläge für Verbesserungen zu machen? (Feedback einholen.) (!Den Aufsatz überarbeiten.) (!Einen Plan erstellen.) (!Das Thema des Aufsatzes auswählen.)




Memory

Einleitung Stellt das Thema vor und bereitet den Leser auf das vor, was im Hauptteil besprochen wird
Hauptteil Präsentiert die Hauptargumente, Ideen oder Punkte
Schluss Fasst die wichtigsten Punkte zusammen und bietet eine abschließende Bewertung oder Interpretation
Planung Sollte man machen, bevor man mit dem Schreiben beginnt
Überarbeitung Sollte man machen, nachdem man den ersten Entwurf eines Aufsatzes geschrieben hat




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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Aufsatz ist ein

, der sich mit einem bestimmten Thema oder einer bestimmten Frage auseinandersetzt. Er besteht aus einer

, einem

und einem

. Bevor man mit dem Schreiben beginnt, sollte man eine

durchführen. Nachdem man den ersten Entwurf geschrieben hat, sollte man eine

durchführen. Es kann auch hilfreich sein,

einzuholen.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026 (Deutschland) – nach Bundesland & Abschlussart
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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