Klassenrat und Soziales Lernen



Provided ID could not be validated.


Einleitung

Der Klassenrat ist das demokratische Forum der Klasse: Ihr besprecht Anliegen aus dem Klassenleben, löst Konflikte fair, plant Projekte und trefft verbindliche Beschlüsse. Alle sind gleichberechtigt beteiligt, die Moderation und weitere Rollen wechseln regelmäßig. Der Klassenrat fördert Partizipation, Kommunikationskompetenz und Verantwortung – und macht Demokratie im Schulalltag erfahrbar. Historisch knüpft das Format an die Freinet-Pädagogik von Célestin Freinet an; in Deutschland und international existieren inzwischen vielfältige Umsetzungsvarianten, u. a. inspiriert von Rudolf Dreikurs. Du lernst hier Struktur, Rollen, Ablauf, Tools und Methoden, um den Klassenrat von Beginn an professionell und nachhaltig einzuführen.

Präsentation Klassenrat


Grundlagen: Was ist der Klassenrat?

  1. Definition: Regelmäßige, von Lernenden geleitete Sitzung der Klasse zur Beratung, Planung und Entscheidung über Klassenthemen.
  2. Ziele: Mitbestimmung, Konfliktlösung, Gemeinschaftsgefühl, Selbstwirksamkeit.
  3. Prinzipien: Gleichwertigkeit, Transparenz, Verbindlichkeit, Rotation der Rollen.
  4. Rahmen: Fester Termin (meist wöchentlich), klarer Ort, sichtbare Regeln und Tagesordnung.
  5. Dokumentation: Protokoll mit Beschlüssen, Aufträgen, Verantwortlichen und Fristen.


Ziele & Wirkungen

  1. Stärkt Sozialkompetenz und Kommunikation (z. B. Zuhören, Ich-Botschaften, Feedback).
  2. Fördert Demokratiebildung und Politische Bildung im Kleinen.
  3. Verbessert Lernklima, reduziert Konflikte und steigert die Lernzeit.
  4. Erlaubt echte Partizipation: Themen, Projekte und Regeln werden gemeinsam gestaltet.


Rollen im Klassenrat

  1. Moderation: leitet fair, fasst zusammen, achtet auf Beteiligung.
  2. Zeitwächter:in: überwacht Zeiten und Prioritäten.
  3. Regelwächter:in: erinnert wertschätzend an vereinbarte Regeln.
  4. Protokollführer:in: hält Beschlüsse, Aufträge und Fristen fest.
  5. Themensammler:in: pflegt Wandzeitung/Themenbox.
  6. Gäste/Expert:innen: bringen Input zu Projekten oder Lösungen ein.
  7. Rollen rotieren nach Plan (z. B. alphabetisch), damit alle üben können.


Ablauf – Schritt für Schritt

  1. 1. Eröffnung: Begrüßung, Rollen benennen, Ziel der Sitzung klären.
  2. 2. Gute Nachrichten: kurze Runde: Was lief gut?
  3. 3. Themen klären: Tagesordnung aus Wandzeitung priorisieren.
  4. 4. Beratung: Anliegen besprechen, Informationen sammeln, Optionen finden.
  5. 5. Entscheidung: z. B. Konsens, Konsent, Mehrheitsentscheid – Verfahren vorher vereinbaren.
  6. 6. Aufträge: Wer macht was bis wann? Verantwortliche eintragen.
  7. 7. Evaluation: Kurzes Feedback zur Sitzung (Daumen, Blitzlicht).
  8. 8. Abschluss: Dank an alle, nächste Sitzung ankündigen.


Regeln & Kommunikation

  1. Wertschätzung: ausreden lassen, aktiv zuhören, niemanden lächerlich machen.
  2. Ich-Botschaften: „Ich fühle …, wenn …, weil …; ich wünsche mir …“ statt Schuldzuweisungen.
  3. Gewaltfreie Kommunikation: Beobachtung – Gefühl – Bedürfnis – Bitte.
  4. Handzeichen: Wortmeldung, Replik, Verständnisfrage – spart Zeit.
  5. Konfliktprozess: Anliegen → Sammeln → Verstehen → Lösungen → Beschluss → Nachverfolgung.


Werkzeuge & Materialien

  1. Wandzeitung/Themenbox (Rubriken: „Ich kritisiere“, „Ich finde gut“, „Ich schlage vor“).
  2. Protokollvorlage (Datum, Anwesende, Themen, Beschlüsse, Aufträge, Fristen).
  3. Rollenkarten (Moderation, Zeit, Regeln, Protokoll).
  4. Visualisierung (Tafel/Pad, Karten, Timer).
  5. Digital: Etherpad, Padlet, Nextcloud, Schulplattform für Protokolle und Aufgaben.


Einführung & Umsetzung in Deiner Klasse

  1. Gemeinsame Ziele klären: Warum machen wir Klassenrat? Erwartungen sammeln.
  2. Pilotphase: kurze, häufige Sitzungen (z. B. 20–30 Min.) mit klaren Routinen.
  3. Rollen üben: Rollenkarten, Moderationsleitfaden, Feedback nach jeder Sitzung.
  4. Verbindlichkeit sichern: Protokolle aushängen/teilen, Aufträge nachhalten.
  5. Qualität entwickeln: regelmäßige Meta-Reflexion, Regeln anpassen, Rollen rotieren.


Beispiel-Tagesordnung (Vorlage)

  1. 1) Rückblick Beschlüsse & Aufträge
  2. 2) Gute Nachrichten
  3. 3) Anliegen aus der Wandzeitung
  4. 4) Beratung & Entscheidungen
  5. 5) Planung von Projekten/Terminen
  6. 6) Evaluation & Ausblick


Beispiel-Regeln (anpassen!)

  1. Wir hören einander zu und sprechen nacheinander.
  2. Wir kritisieren Verhalten, nicht Personen.
  3. Wir bleiben beim Thema und achten auf die Zeit.
  4. Wir respektieren gefällte Beschlüsse und überprüfen sie.
  5. Wir übernehmen Verantwortung für vereinbarte Aufgaben.


Häufige Stolpersteine & Lösungen

  1. „Immer die gleichen reden“ → Redestab, Redezeit, strukturierte Runden.
  2. „Zu viele Themen“ → Priorisieren, Timebox, Park-/Ideenliste.
  3. „Nichts wird umgesetzt“ → klare Aufträge, Verantwortliche, Fristen, Review als festen TOP.
  4. „Konflikte eskalieren“ → Ich-Botschaften trainieren, ggf. Mediation/Streitschlichtung nutzen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür ist der Klassenrat in erster Linie gedacht? (Beteiligung an Entscheidungen und Lösung von Klassenthemen) (!Strafarbeiten gerecht zu verteilen) (!Leistungsnoten geheim abzustimmen) (!Nur die Klassensprecher:innen zu wählen)

Welche pädagogische Tradition prägte den frühen Klassenrat besonders? (Freinet-Pädagogik) (!Montessori-Pädagogik) (!Frontalunterricht) (!Behaviorismus)

Welche Rolle achtet primär auf die Einhaltung der Zeit? (Zeitwächter:in) (!Regelwächter:in) (!Moderator:in) (!Protokollführer:in)

Was gehört zwingend in ein Protokoll? (Beschlüsse, Aufträge, Verantwortliche, Fristen) (!Hausaufgaben der Woche) (!Notenübersicht) (!Sitzordnung des Klassenraums)

Welche Kommunikationsform passt zum Klassenrat? (Ich-Botschaften) (!Du-Vorwürfe) (!Ironische Spitzen) (!Anonyme Zettel)

Welche Entscheidungsmethode zielt auf tragfähige Zustimmung ab? (Konsent) (!Zufallslos) (!Direktive der Lehrkraft) (!Würfeln)

Wozu dient eine Wandzeitung? (Zum Sammeln und Priorisieren von Themen) (!Zur Dekoration des Klassenraums) (!Zum Aushang der Fehlzeiten) (!Zum heimlichen Abstimmen)

Wie oft findet ein gut etablierter Klassenrat idealerweise statt? (Regelmäßig mit festem Termin, meist wöchentlich) (!Nur bei großen Problemen) (!Einmal pro Schuljahr) (!Täglich vor jeder Stunde)

Welche Aufgabe hat die Moderation NICHT? (Noten vergeben) (!Zusammenfassen) (!Beteiligung fördern) (!Gespräch strukturieren)

Was hilft gegen Dominanz einzelner Sprecher:innen? (Strukturierte Runden und begrenzte Redezeit) (!Ignorieren und weitermachen) (!Lauter sprechen als sie) (!Alle Beiträge schriftlich verbieten)





Memory

Erstelle passende Paare.

Moderation leitet fair und fasst zusammen
Protokoll hält Beschlüsse und Aufträge fest
Zeitwächter:in achtet auf Zeiten und Timebox
Regelwächter:in erinnert an Vereinbarungen
Wandzeitung sammelt Anliegen der Woche
Konsent Entscheidung mit tragfähiger Zustimmung
Ich-Botschaft spricht über eigene Gefühle und Bedürfnisse





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Tagesordnung strukturierter Ablauf der Sitzung
Moderation leitet Gespräch und fördert Beteiligung
Protokoll dokumentiert Beschlüsse und Verantwortliche
Konsens alle stimmen einer Lösung zu
Mehrheitsentscheid Entscheidung nach den meisten Stimmen




...


Kreuzworträtsel

Freinet Auf welche Pädagogik geht der frühe Klassenrat besonders zurück?
Dreikurs Welcher Individualpsychologe prägte eine verbreitete Variante des Klassenrats?
Protokoll Wie heißt die schriftliche Dokumentation der Beschlüsse?
Moderator Welche Rolle leitet die Sitzung?
Konsens Wie heißt eine Entscheidung, der alle zustimmen?
Wandzeitung Wie heißt die Tafel, auf der Anliegen gesammelt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Klassenrat ist ein

Forum der Klasse.
Die Moderation sorgt für

und faire Beteiligung.
Auf der Wandzeitung werden

der Woche gesammelt.
Entscheidungen können im Konsent oder im

getroffen werden.
Die Protokollführung hält

und Verantwortliche fest.
Ich-Botschaften vermeiden

und fördern Verständnis.
Zeitwächter:innen achten auf die

einzelner Punkte.
Am Ende der Sitzung steht eine kurze

.
Regelwächter:innen erinnern an die vereinbarten

.
Aufträge enthalten immer eine klare

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Meine Klassenrats-Regeln: Entwirf fünf wertschätzende Regeln für Deinen Klassenrat und begründe jede Regel in zwei Sätzen.
  2. Rollensteckbrief: Erstelle eine Rollenkarte für Moderation mit Aufgaben, Dos & Don’ts.
  3. Themenbox gestalten: Baue eine Wandzeitung/Box mit drei Rubriken und probiere sie in der Klasse aus.
  4. Ich-Botschaften üben: Formuliere zu drei typischen Konflikten je eine passende Ich-Botschaft.

Standard

  1. Ablauf-Poster: Visualisiere den idealen Ablauf (8 Schritte) als A3-Poster für den Klassenraum.
  2. Protokollvorlage erstellen: Gestalte eine Vorlage (digital oder Papier) mit Feldern für Beschlüsse, Aufträge, Verantwortliche, Fristen.
  3. Entscheidungsverfahren vergleichen: Recherchiere Konsens, Konsent und Mehrheitsentscheid und schildere Vor-/Nachteile mit Beispielen.
  4. Mini-Training moderieren: Plane und leite ein 10-minütiges Training zu Handzeichen im Klassenrat.

Schwer

  1. Implementationsplan: Entwickle einen 8-Wochen-Plan zur Einführung des Klassenrats inkl. Zielen, Evaluation, Rollenrotation.
  2. Konfliktleitfaden: Erarbeite einen Leitfaden zur fairen Konfliktbearbeitung (Schritte, Sprache, Eskalationspfade).
  3. Datenbasierte Evaluation: Entwirf ein kurzes Feedback-Instrument (Skalen & offene Fragen) und werte eine Test-Runde aus.
  4. Best-Practice-Fallstudie: Analysiere eine Schule/Klasse mit etabliertem Klassenrat und leite übertragbare Erfolgsfaktoren ab.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Strukturtransfer: Übertrage die acht Schritte des Klassenrats auf die Planung eines Klassenfestes und begründe jede Zuordnung.
  2. Rollenreflexion: Wähle zwei Rollen und erkläre, wie sie sich gegenseitig unterstützen und kontrollieren.
  3. Entscheiden mit Folgen: Simuliere zwei unterschiedliche Entscheidungsverfahren für dasselbe Thema und bewerte die resultierende Akzeptanz.
  4. Regeln im Härtetest: Entwickle Szenarien, in denen Regeln herausgefordert werden, und formuliere angemessene Reaktionen der Moderation.
  5. Protokollwirkung: Lege dar, wie sorgfältige Dokumentation die Umsetzung von Beschlüssen verbessert – mit konkreten Beispielen aus Deiner Klasse.




OERs zum Thema



Links









Klassenrat und Soziales Lernen


Klassenrat: Demokratische Mitbestimmung im Unterricht


Der Klassenrat ist ein zentrales partizipatives Gremium, in dem Schülerinnen und Schüler regelmäßig zusammenkommen, um über Anliegen der Klasse zu sprechen, Probleme zu lösen und Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Ziel ist es, die Demokratiepädagogik zu fördern, Sozialkompetenz zu stärken und ein positives Klassenklima zu schaffen.

In diesem aiMOOC lernst du, wie der Klassenrat funktioniert, welche Methoden es gibt und wie du ihn erfolgreich in deinem Unterricht etablieren kannst.


Ziele und Vorteile des Klassenrats


Der Klassenrat fördert verschiedene wichtige Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern:

  1. Demokratiebildung: Schülerinnen und Schüler erleben Mitbestimmung und üben sich in demokratischen Entscheidungsprozessen.
  2. Soziale Kompetenz: Sie lernen, respektvoll zu diskutieren, zuzuhören und konstruktiv zu streiten.
  3. Eigenverantwortung: Die Klasse organisiert sich selbst und übernimmt Verantwortung für ihr Miteinander.
  4. Problemlösungskompetenz: Konflikte und Herausforderungen werden durch gemeinsame Lösungen bearbeitet.
  5. Empathie und Perspektivübernahme: Schülerinnen und Schüler lernen, sich in andere hineinzuversetzen und deren Sichtweisen zu verstehen.


Ablauf eines Klassenrats


Ein typischer Klassenrat findet wöchentlich oder zweiwöchentlich statt und folgt einer festen Struktur:

1. Eröffnung Die Sitzung wird durch die Moderatorin oder den Moderator eröffnet. Eine Begrüßung und eine kurze Erklärung des Ablaufs erfolgen.

2. Positives der Woche Die Klasse reflektiert, was in der letzten Zeit gut funktioniert hat, um ein konstruktives Gesprächsklima zu schaffen.

3. Sammeln von Themen Die Klasse sammelt Anliegen, Vorschläge oder Probleme, die besprochen werden sollen. Dies kann vorher schriftlich oder spontan erfolgen.

4. Diskussion und Lösungsfindung Jedes Thema wird besprochen. Die Moderation achtet darauf, dass alle zu Wort kommen, die Diskussion fair bleibt und Lösungen gefunden werden.

5. Abstimmung und Beschlüsse Falls Entscheidungen getroffen werden müssen, stimmen die Schülerinnen und Schüler ab. Mehrheitsentscheidungen oder Konsensentscheidungen sind möglich.

6. Reflexion und Abschluss Ein kurzes Feedback zum Klassenrat wird gegeben. Was lief gut? Was kann verbessert werden?


Rollen im Klassenrat


Ein erfolgreicher Klassenrat erfordert verschiedene Rollen:

  1. Moderator – leitet die Diskussion und achtet auf die Einhaltung der Regeln.
  2. Protokollant – schreibt die wichtigsten Punkte und Beschlüsse auf.
  3. Zeitwächter – achtet darauf, dass der Zeitplan eingehalten wird.
  4. Regelwächter – sorgt für eine respektvolle Gesprächsatmosphäre.

Diese Rollen wechseln regelmäßig, sodass alle Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen.


Methoden zur Entscheidungsfindung


Um faire und demokratische Entscheidungen zu treffen, gibt es verschiedene Methoden:

  1. Mehrheitsentscheid: Die Mehrheit bestimmt (z. B. einfache oder qualifizierte Mehrheit).
  2. Konsensprinzip: Eine Lösung wird gesucht, die für alle akzeptabel ist.
  3. Systemisches Konsensieren: Alle geben an, wie groß ihr Widerstand gegen verschiedene Vorschläge ist – die Lösung mit dem geringsten Widerstand wird gewählt.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Reflexion: Schreibe auf, welche Vorteile der Klassenrat für deine Klasse hätte.
  2. Erste Planung: Entwickle eine Checkliste für die Einführung eines Klassenrats.
  3. Materialsammlung: Suche nach geeigneten Vorlagen und Materialien für den Klassenrat.

Standard

  1. Erprobung: Führe einen ersten Test-Klassenrat mit einer Gruppe durch und dokumentiere deine Erfahrungen.
  2. Rollenrotation: Entwickle ein System, wie die Rollen im Klassenrat regelmäßig wechseln können.
  3. Schülerbeteiligung: Frage deine Klasse, wie sie sich den Klassenrat wünscht, und integriere ihre Ideen.

Schwer

  1. Evaluation: Analysiere nach mehreren Wochen, welche Veränderungen der Klassenrat in deiner Klasse bewirkt hat.
  2. Konfliktmanagement: Entwickle ein Konzept, wie der Klassenrat gezielt zur Lösung von Konflikten beitragen kann.
  3. Schulweites Konzept: Entwickle eine Strategie zur Einführung des Klassenrats an der gesamten Schule.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Workshop


  1. Rollenspiele: Simuliere mit Lehrkräften typische Klassenratssitzungen.
  2. Didaktik des Klassenrats: Diskutiere, wie der Klassenrat in verschiedene Unterrichtsfächer integriert werden kann.
  3. Umgang mit schwierigen Situationen: Entwickle Strategien, um hitzige Debatten und Konflikte konstruktiv zu moderieren.
  4. Schülerpartizipation: Analysiere, welche Möglichkeiten es gibt, Schülerinnen und Schüler stärker in die Gestaltung des Klassenrats einzubeziehen.
  5. Kooperation mit Eltern und Schulleitung: Entwickle Ideen, wie Eltern und Schulleitung den Klassenrat unterstützen können.


Quiz:

Was ist das Hauptziel des Klassenrats? (Förderung von Demokratie und Mitbestimmung) (!Wissensvermittlung durch Lehrkräfte) (!Leistungsbewertung der Schüler) (!Durchsetzung von Lehrerentscheidungen)



Welche Rolle gibt es im Klassenrat? (Moderator) (!Direktor) (!Kontrolleur) (!Prüfer)



Wie oft sollte der Klassenrat idealerweise stattfinden? (Wöchentlich oder zweiwöchentlich) (!Einmal pro Schuljahr) (!Täglich) (!Nur bei Problemen)



Welche Methode kann zur Entscheidungsfindung im Klassenrat genutzt werden? (Konsensprinzip) (!Würfeln) (!Hierarchische Entscheidung) (!Losverfahren ohne Diskussion)



(Weitere Quizfragen im gleichen Format)


OERs zum Thema


Links

Teilen - Diskussion - Bewerten





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

Teilen Facebook Twitter Google Mail an MOOCit Missbrauch melden Zertifikat beantragen


0.00
(0 Stimmen)



Sponsoren, Förderer, Kooperationspartner








Children for a better world >> Förderung der AI Fair-Image Challenge

Fair-Image wird von CHILDREN JUGEND HILFT! gefördert und ist mit der deutschlandweiten AI Fair-Image Challenge SIEGERPROJEKT 2025. Alle Infos zur Challenge hier >>. Infos zum Camp25 gibt es hier. Wenn auch Ihr Euch ehrenamtlich engagiert und noch finanzielle Unterstützung für Eurer Projekt braucht, dann stellt gerne einen Antrag bei JUGEND HILFT.