Diskussion:Fair@school

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Fair@school




Einleitung

fair@school ist ein bundesweiter Schulwettbewerb des Cornelsen Verlags in Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Seit 2017 werden jährlich vorbildliche Schulprojekte ausgezeichnet, die sich für Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit einsetzen und sich aktiv gegen Diskriminierung starkmachen. Der Wettbewerb würdigt Engagement an allgemein- und berufsbildenden Schulen – von Schüler*innen über Lehrkräfte und Sozialpädagog*innen bis zur Schulleitung. Seit den Anfangsjahren haben sich hunderte Schulen beteiligt; 2025 wurden erneut drei gleichwertige Hauptpreise vergeben (je 3.000 Euro).


Überblick: Ziele, Akteure, Ablauf


Ziele von fair@school

  1. Respekt fördern: Schulklima stärken, in dem alle Lernenden wertgeschätzt werden.
  2. Vielfalt sichtbar machen: Unterschiedliche Identitäten, Sprachen, Kulturen und Lebensweisen positiv thematisieren.
  3. Chancengleichheit verbessern: Barrieren abbauen – von Unterricht über Schulorganisation bis zu Projekten im Umfeld.
  4. Antidiskriminierung verankern: Nachhaltige Maßnahmen gegen Diskriminierung (z. B. rassistische, antisemitische, sexistische, ableistische, homofeindliche oder soziale Ausgrenzung).


Wer steht dahinter?

  1. Cornelsen Verlag: Pädagogischer Partner, Initiator des Wettbewerbs zusammen mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
  2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachliche Partnerin für Gleichbehandlung und Antidiskriminierung.
  3. Schulen: Allgemein- und berufsbildende Schulen aus allen Bundesländern – Teams aus Schüler*innen, Lehrkräften, Schulsozialarbeit u. a.


Teilnahme & Ablauf (kurz erklärt)

  1. Bewerben: Einreichen eines bestehenden oder neuen Schulprojekts mit klaren Zielen gegen Diskriminierung und für Vielfalt.
  2. Kriterien: Wirkung im Schulalltag, Beteiligung der Schulgemeinschaft, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit, Qualität der Reflexion.
  3. Jury: Fachjury bewertet und zeichnet mehrere Projekte aus (gleichwertige Hauptpreise).
  4. Würdigung: Preisverleihung, Öffentlichkeitsarbeit, Materialien und Sichtbarkeit für die Gewinnerteams.


Hintergrundwissen: Diskriminierung, Schule & Vielfalt


Was bedeutet Diskriminierung in der Schule?

  1. Unfaire Behandlung oder Benachteiligung aufgrund von Merkmalen wie Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Religion/Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter oder sozialem Status.
  2. Formen: Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Ableismus, Homofeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Klassismus, Sprachdiskriminierung.
  3. Ebenen: Individuell (z. B. Beleidigung), institutionell (z. B. unfaire Regeln) und strukturell (z. B. systemische Barrieren).


Erfolgsfaktoren wirksamer Schulprojekte

  1. Partizipation: Schüler*innen als Mitgestalter*innen (Peer-Education, AGs, Projekttage, Workshops).
  2. Verankerung: Leitbild, Schulprogramm, Fortbildungen, feste Ansprechstellen.
  3. Multiperspektivität: Kooperation mit externen Partnern (Initiativen, Museen, Communities).
  4. Evaluation: Ziele, Indikatoren, Feedback-Schleifen, Transfer auf Unterricht und Schulentwicklung.


Beispiele für Projektformen

  1. Peer-Workshops zu Rassismuskritik und Zivilcourage.
  2. Ausstellungen (z. B. Biografien Schwarzer Persönlichkeiten, lokale Migrationsgeschichte).
  3. Medienprojekte (Podcast, Video, Theater, Comics) zu Vielfalt und Menschenrechten.
  4. Barrierearme Schulgestaltung (z. B. Leichte Sprache, Rampen, Ruhebereiche).


So setzt Du ein starkes Projekt auf


1) Analyse & Zielsetzung

  1. Schulklima analysieren (anonyme Umfrage, Fokusgruppen, Beschwerdekanäle).
  2. Konkrete Ziele definieren (SMART): z. B. „Beschwerdeverfahren bis Datum X sichtbar implementieren“.


2) Team & Rollen

  1. Projektkernteam (Schüler*innen-AG, Lehrkraft-Pat*innen, Schulsozialarbeit).
  2. Externe Partner (z. B. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, lokale Beratungsstellen).


3) Maßnahmenmix

  1. Unterricht (Curriculum-Module), Schulentwicklung (Leitbild), Events (Thementage), Kommunikation (Plakat-/Social-Media-Kampagne).


4) Wirkung & Nachhaltigkeit

  1. Vorher-Nachher-Indikatoren (z. B. Meldequote, Klima-Index, Beteiligung).
  2. Verstetigung (Jahresplanung, AG-Verankerung, Übergabe an nächste Jahrgänge).


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wofür steht der Wettbewerb fair@school im Kern? (Für Respekt, Vielfalt, Chancengleichheit und gegen Diskriminierung) (!Für Notenverbesserung in Mathe und Physik) (!Für Sportförderung im Leistungskader) (!Für rein digitale Lernplattformen)

Wer richtet fair@school gemeinsam aus? (Cornelsen Verlag und Antidiskriminierungsstelle des Bundes) (!Kultusministerkonferenz und UNESCO) (!Bundesministerium der Finanzen und Bundesbank) (!Goethe-Institut und DAAD)

Seit wann werden bei fair@school vorbildliche Schulprojekte ausgezeichnet? (Seit 2017) (!Seit 2001) (!Seit 2020) (!Seit 1995)

Was ist KEIN typisches Bewertungskriterium? (Die Anzahl der neuen Schulgebäude) (!Nachhaltigkeit der Maßnahmen) (!Beteiligung der Schulgemeinschaft) (!Übertragbarkeit des Projekts)

Was beschreibt institutionelle Diskriminierung am ehesten? (Unfaire Regeln/Strukturen benachteiligen bestimmte Gruppen) (!Ein einmaliger Streit zwischen zwei Schüler*innen) (!Ein Missverständnis bei Hausaufgaben) (!Eine freiwillige AG)

Was ist ein Beispiel für Partizipation im Projekt? (Peer-Education durch ausgebildete Schüler*innen) (!Ausschließlich Anweisungen der Schulleitung) (!Einmalige Plakatausstellung ohne Rückmeldung) (!Nur externe Referent*innen ohne Schülerbeteiligung)

Welche Rolle kann Evaluation spielen? (Sie prüft Zielerreichung und Wirkung der Maßnahmen) (!Sie ersetzt das Projektteam vollständig) (!Sie verbietet externe Kooperationen) (!Sie dient nur der Notengebung)

Was ist mit Multiperspektivität gemeint? (Verschiedene Sichtweisen und Partner einbeziehen) (!Nur naturwissenschaftliche Perspektive) (!Nur historische Perspektive) (!Nur Sportperspektive)

Was gehört zu nachhaltiger Verankerung? (Schulprogramm und feste Ansprechstellen) (!Ein einmaliger Projekttag ohne Dokumentation) (!Nur Social-Media-Postings) (!Nur eine anonyme Meinungsumfrage)

Welche Preise vergibt fair@school (Beispiel 2025)? (Drei gleichwertige Hauptpreise à 3.000 Euro) (!Ein Hauptpreis von 20.000 Euro) (!Zehn Sachpreise ohne Geld) (!Kein Preisgeld, nur Urkunden)





Memory

Begriff A Respekt
Begriff B Vielfalt
Begriff C Chancengleichheit
Begriff D Antidiskriminierung
Begriff E Partizipation
Begriff F Evaluation
Begriff G Nachhaltigkeit
Begriff H Peer-Education
Begriff I Schulprogramm
Begriff J Beschwerdeverfahren





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Multiperspektivität Kooperation mit externen Partnern
Partizipation Aktive Mitgestaltung durch Schüler*innen
Evaluation Wirkung und Zielerreichung prüfen
Verankerung Aufnahme ins Schulprogramm
Beschwerdeverfahren Niedrigschwellige Meldemöglichkeit




...


Kreuzworträtsel

Respekt Zentrales Ziel von fair@school
Vielfalt Positive Sichtbarkeit unterschiedlicher Identitäten
Gleichheit Kernbegriff neben Chancengerechtigkeit
Diskriminierung Dagegen richtet sich der Wettbewerb
Partizipation Mitgestaltung durch Schüler*innen
Nachhaltigkeit Dauerhafte Verankerung im Schulalltag





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Wettbewerb fair@school ist eine Initiative des

unter Mitwirkung der

.
Seit

werden vorbildliche Schulprojekte für Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit ausgezeichnet.
Zu den Bewertungskriterien zählen unter anderem Beteiligung, Nachhaltigkeit und

.
Ein wirksames Projekt setzt auf Partizipation, Multiperspektivität und feste Verankerung im

.
Im Jahr

wurden drei gleichwertige Hauptpreise in Höhe von je 3.000 Euro vergeben.



Offene Aufgaben

Leicht

  1. Schulklima-Check: Entwickle 8–10 Fragen für eine anonyme Klassenumfrage zu Respekt und Zugehörigkeit.
  2. Begriffe erklären: Erstelle ein One-Pager-Glossar zu Vielfalt, Diskriminierung, Chancengleichheit mit Beispielen aus dem Schulalltag.
  3. Plakataktion: Gestalte ein Plakat „Unsere Klasse gegen Diskriminierung“ und hänge es prominent aus.
  4. Rollenbilder reflektieren: Sammle Situationen, in denen Rollenklischees auffallen, und schlage je eine Alternative vor.

Standard

  1. Peer-Workshop planen: Entwirf einen 45-Minuten-Workshop zur Zivilcourage (Ablauf, Methoden, Materialien).
  2. Beschwerdewege sichtbar machen: Entwirf eine Info-Grafik zu Anlaufstellen an eurer Schule (analog/digital).
  3. Medienprojekt: Produziere einen 3-min Podcast mit O-Tönen aus eurer Schule zum Thema Zugehörigkeit.
  4. Kooperation knüpfen: Recherchiere eine lokale Initiative (z. B. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage) und formuliere eine Kooperationsanfrage.

Schwer

  1. Curriculum-Baustein: Entwickle eine 4-Stunden-Unterrichtsreihe zu Rassismuskritik fächerübergreifend (Ziele, Inputs, Aufgaben, Evaluation).
  2. Wirkungsplan: Lege Indikatoren, Erhebungsmethoden und Zeitplan zur Evaluation eures Projekts fest.
  3. Schulprogramm-Verankerung: Formuliere einen Entwurf für einen Abschnitt im Schulprogramm (Leitbild, Maßnahmen, Zuständigkeiten).
  4. Transfer & Skalierung: Beschreibe, wie euer Projekt an andere Klassen/Jahrgänge übertragbar ist (Materialien, Schulung, Mentoring).




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Lernkontrolle

  1. Analyse Kompetenz: Prüfe anhand eines realen oder fiktiven Projekts, inwiefern Partizipation, Verankerung und Evaluation erfüllt sind – begründe Verbesserungsvorschläge.
  2. Transfer Kompetenz: Wähle ein ausgezeichnetes Projekt (oder ein Beispiel) und skizziere die Übertragung auf eure Schulform inkl. Risiken und Gegenmaßnahmen.
  3. Systemblick: Erläutere den Unterschied zwischen individueller, institutioneller und struktureller Diskriminierung an je einem Schulbeispiel.
  4. Datenethik: Entwirf einen Plan, wie Feedback- und Beschwerdedaten datenschutzkonform erhoben, ausgewertet und zurückgespielt werden.
  5. Stakeholder-Map: Erstelle eine Map relevanter Akteur*innen (Schülerschaft, Kollegium, Schulleitung, Eltern, Externe) und plane ihre Einbindung entlang der Projektphasen.



OERs zum Thema


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

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