Kolumne



Kolumne (Deutsch / Aufsatzunterricht)


Einleitung

Eine Kolumne ist ein kurzer, regelmäßig erscheinender Meinungsbeitrag in Zeitung oder Onlinejournalismus. Typisch ist: Eine Kolumne hat eine erkennbare Stimme (oft ein Ich), eine klare Haltung und einen pointierten Schluss. In der Schule lernst Du an der Kolumne, wie man eine persönliche Perspektive mit nachvollziehbarer Argumentation verbindet, ohne dabei beliebig zu werden.


Warum Kolumnen im Deutschunterricht wichtig sind

Im Aufsatzunterricht trainierst Du mit der Kolumne gleich mehrere Schlüsselkompetenzen:

  1. Standpunkt entwickeln: Du formulierst eine These und vertrittst sie überzeugend.
  2. Adressatenorientierung: Du schreibst für eine Zielgruppe und steuerst Wirkung.
  3. Sprachliche Gestaltung: Du nutzt Stilmittel wie Ironie, Metapher oder Übertreibung bewusst.
  4. Medienkompetenz: Du lernst, Meinung und Information sauber zu trennen (Meinungsjournalismus).


Lernziele (Kompetenzen)

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. eine Kolumne von Kommentar, Glosse und Essay unterscheiden
  2. ein Thema finden, zuspitzen und in eine starke These überführen
  3. eine Kolumne strukturiert planen (Einstieg, Argument, Beispiel, Pointe)
  4. sprachliche Mittel zielgerichtet einsetzen
  5. eine Kolumne überarbeiten (Redigieren) und Feedback nutzen


Voraussetzungen und Material

  1. Grundwissen zu Argumentation (These, Begründung, Beispiel)
  2. Schreibmaterial oder Textverarbeitung
  3. Optional: Tageszeitung / Nachrichtenportal für Themenideen


Medienimpulse (Video)



Was ist eine Kolumne?


Definition und Merkmale

Die Kolumne ist eine journalistische Kleinform und meist ein kurzer Meinungsbeitrag, häufig regelmäßig an gleicher Stelle und mit wiedererkennbarem Titel oder Autorennamen. Charakteristisch ist, dass in der Kolumne das Ich erlaubt ist: Du darfst persönliche Erfahrungen, Beobachtungen oder Fragen einbauen, solange Deine Schlussfolgerungen nachvollziehbar bleiben.


Kolumne, Kommentar, Glosse, Essay: Unterschiede

  1. Kommentar: stärker an aktuellen Nachrichten orientiert, oft klarer argumentativer Aufbau, weniger erzählerisch.
  2. Glosse: stärker satirisch, zugespitzt, häufig ironisch und kürzer, manchmal mit überraschender Verdrehung.
  3. Essay: freier, oft länger, reflektierend, mehr gedankliche Erkundung als klare Position.
  4. Kolumne: regelmäßig, personalisiert, alltagsnah oder gesellschaftlich, pointiert, mit klarer Stimme.


Typische Themenfelder

Kolumnen können fast alles behandeln, solange Du einen Angle (Blickwinkel) findest:

  1. Schule, Alltag, Sprache, Trends, Medien, Politik (altersangemessen), Sport, Umwelt
  2. kleine Beobachtungen mit großer Aussage: „Warum wir ständig scrollen“, „Was Noten mit Motivation machen“, „Wieso Pünktlichkeit unfair sein kann“


Aufbau einer Kolumne


Die klassische Struktur (Schreibfahrplan)

Eine Kolumne wirkt leicht, ist aber gut gebaut. Nutze diesen Bauplan:

  1. Hook / Einstieg: überraschende Beobachtung, Mini-Szene, provokante Frage, starke Behauptung
  2. These: Deine Haltung in einem klaren Satz
  3. Begründung: 2–3 nachvollziehbare Argumente (nicht zu viele)
  4. Beleg / Beispiel: konkretes Erlebnis, aktuelles Ereignis, typisches Alltagsbeispiel (kein Datenfriedhof)
  5. Gegenperspektive: fair anreißen und entkräften (zeigt Qualität)
  6. Pointe / Schluss: zugespitztes Fazit, überraschender Dreh, Merksatz oder Appell


Sprache und Stil: So klingt eine gute Kolumne

  1. Stimme: Du schreibst persönlich, aber nicht privat. Dein Ich dient der Klarheit, nicht dem Jammern.
  2. Knappheit: kurze Sätze an wichtigen Stellen, Verben statt Substantive.
  3. Pointierung: lieber ein starkes Bild als zehn Erklärungen.
  4. Rhythmus: Abwechslung aus kurzen und mittleren Sätzen.
  5. Bildhafte Mittel: Metapher, Vergleich, Kontrast, Anapher (Wiederholung), Rhetorische Frage.
  6. Humor: wenn passend, dosiert. Humor ersetzt keine Argumente.


Haltung und Fairness

Auch eine Meinungsform braucht Regeln:

  1. Trenne Beobachtung und Bewertung.
  2. Vermeide pauschale Abwertungen von Gruppen (Respekt, Diskriminierung vermeiden).
  3. Wenn Du Fakten nennst: prüfe sie (Quellenkritik). In der Schule reichen oft seriöse Quellen oder klare Kennzeichnung: „Meiner Erfahrung nach…“.


Themenfindung und Zuspitzung


Von „Thema“ zu „These“

Viele Texte scheitern nicht am Schreiben, sondern am Fokus. So gehst Du vor:

  1. Sammle 5 Themen, die Dich wirklich beschäftigen.
  2. Formuliere zu jedem Thema eine provokante Frage.
  3. Antworte in einem Satz – das ist Dein erster These-Entwurf.
  4. Schärfe: Mache den Satz kürzer und eindeutiger.


Angle (Blickwinkel) finden

Der Angle ist Deine Perspektive, die den Text einzigartig macht:

  1. „Ich beobachte …“
  2. „Ich habe gemerkt …“
  3. „Alle reden über X, aber keiner über Y …“
  4. „Das Problem ist nicht X, sondern …“


Schreibprozess: Planen, Schreiben, Überarbeiten


1. Planen (5–10 Minuten)

  1. Hook-Idee notieren
  2. These in 1 Satz
  3. 2 Argumente + 1 Beispiel
  4. Schluss-Pointe als Rohsatz


2. Schreiben (20–40 Minuten)

  1. Erst schreiben, dann polieren.
  2. Jede Absatzfunktion klären: Einstieg? Argument? Beispiel? Schluss?


3. Überarbeiten (Redigieren)

Nutze diese Checkliste:

  1. Ist die These klar und früh erkennbar?
  2. Gibt es konkrete Beispiele?
  3. Gibt es eine Gegenperspektive?
  4. Ist der Schluss pointiert (kein „Das war meine Meinung“-Ende)?
  5. Sind Füllwörter gestrichen?
  6. Sind Stilmittel bewusst eingesetzt, nicht zufällig?


Bewertungskriterien im Aufsatzunterricht

Lehrkräfte achten häufig auf:

  1. Inhalt: klare Haltung, passende Argumente, Relevanz
  2. Struktur: roter Faden, Absätze mit Funktion, starker Schluss
  3. Sprache: Ausdruck, Variation, passende Stilmittel, Rechtschreibung
  4. Adressatenbezug: verständlich, wirkungsorientiert, angemessener Ton
  5. Originalität: eigener Angle, nicht nur „Nacherzählung“


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine typische Eigenschaft der Kolumne? (Regelmäßiger, kurzer Meinungsbeitrag mit erkennbarer Autorstimme) (!Ausführliche wissenschaftliche Abhandlung ohne persönliche Perspektive) (!Reine Nachricht ohne Bewertung) (!Nur eine Sammlung von Zitaten)

Worin unterscheidet sich eine Kolumne häufig vom Kommentar? (Die Kolumne ist oft personalisierter und arbeitet stärker mit Stimme und Pointe) (!Die Kolumne enthält nie Argumente) (!Der Kommentar darf keine aktuellen Themen behandeln) (!Der Kommentar ist immer humorvoll)

Welche Funktion hat der „Hook“ am Anfang einer Kolumne? (Aufmerksamkeit wecken und in das Thema hineinziehen) (!Alle Argumente vollständig beweisen) (!Den Text mit Zitaten verlängern) (!Die Rechtschreibung erklären)

Was bedeutet „Angle“ beim Schreiben einer Kolumne? (Dein besonderer Blickwinkel auf ein Thema) (!Die Länge des Textes in Wörtern) (!Ein Pflichtzitat aus einer Quelle) (!Ein Grammatikfehler im Einstieg)

Welche Aussage passt am besten zur Sprache einer Kolumne? (Sie ist pointiert, verständlich und hat eine erkennbare Stimme) (!Sie muss ausschließlich im Passiv stehen) (!Sie ist immer streng sachlich ohne Stilmittel) (!Sie besteht nur aus Stichpunkten)

Welche Reihenfolge ist für die Grundstruktur sinnvoll? (Einstieg – These – Begründung – Beispiel – Schluss/Pointe) (!Schluss – Beispiel – Einstieg – Begründung – These) (!Begründung – Begründung – Begründung – Ende ohne Fazit) (!Einleitung – Quellenverzeichnis – Tabellen – Anhang)

Warum ist eine Gegenperspektive in einer Kolumne oft hilfreich? (Sie zeigt Fairness und stärkt die Überzeugungskraft Deiner Argumentation) (!Sie macht den Text automatisch doppelt so lang) (!Sie verhindert, dass Du eine These formulierst) (!Sie ersetzt den Schluss)

Welches Stilmittel passt besonders gut für pointierte Kolumnen? (Rhetorische Frage) (!Zufällige Wortwiederholung ohne Wirkung) (!Unleserliche Abkürzungen) (!Fremdwörter ohne Bedeutung)

Was ist ein typischer Fehler beim Kolumnenschreiben? (Kein klarer Standpunkt und ein Schluss ohne Pointe) (!Eine These zu formulieren) (!Beispiele einzubauen) (!Sätze zu kürzen)

Welche Aussage trifft auf die Rolle des „Ich“ in der Kolumne am ehesten zu? (Das Ich ist erlaubt, soll aber die Argumentation stützen und nicht beliebig werden) (!Das Ich ist immer verboten) (!Das Ich ersetzt jede Begründung) (!Das Ich muss in jedem Satz stehen)





Memory

Hook Aufmerksamkeit wecken
These Standpunkt in einem Satz
Angle Besonderer Blickwinkel
Pointe Zugespitzter Schluss
Gegenperspektive Fairness zeigen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einstieg Mini-Szene oder provokante Frage
Begründung Argumente nachvollziehbar machen
Beispiel Konkreter Fall aus Alltag oder Ereignis
Redigieren Überarbeiten und schärfen
Pointe Überraschendes, pointiertes Ende





Kreuzworträtsel

These Wie heißt der zentrale Standpunkt eines Textes in einem Satz?
Pointe Wie nennt man den zugespitzten, oft überraschenden Schluss?
Metapher Welches Stilmittel arbeitet mit bildhafter Übertragung?
Kolumnist Wie heißt die Person, die regelmäßig eine Kolumne schreibt?
Argument Wie heißt ein begründender Gedankenschritt zur Stützung einer These?
Ironie Welches Stilmittel sagt etwas und meint oft das Gegenteil?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Kolumne ist meist ein

in Presse oder Online-Medien und erscheint oft

an gleicher Stelle. Ein guter Einstieg heißt

und soll sofort Interesse wecken. Die zentrale Aussage nennt man

und sie wird durch nachvollziehbare

gestützt. Konkrete Beispiele erhöhen die

und machen die Position verständlich. Eine kurze Gegenperspektive zeigt

und kann Deine Argumentation stärken. Am Ende steht idealerweise eine

, die den Text zuspitzt und im Kopf bleibt.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Themenliste: Sammle 10 mögliche Kolumnenthemen aus Deinem Alltag und formuliere zu jedem eine provokante Frage.
  2. Hook: Schreibe zu einem Thema drei verschiedene Einstiege (Frage, Mini-Szene, überraschende Behauptung) und vergleiche ihre Wirkung.
  3. These: Formuliere zu einem Thema drei These-Varianten: neutral, deutlich, extrem pointiert. Entscheide, welche am besten passt und begründe.
  4. Zielgruppe: Schreibe denselben Kolumnen-Start (5–7 Sätze) einmal für Gleichaltrige und einmal für Eltern/Lehrkräfte. Was ändert sich?

Standard

  1. Argumentation: Entwirf einen Plan für eine Kolumne mit These, zwei Argumenten, einem Beispiel und einer Gegenperspektive (als Stichworte).
  2. Stilmittel: Überarbeite einen Absatz Deiner Kolumne und baue gezielt zwei Stilmittel ein (z.B. Metapher und Rhetorische Frage).
  3. Redigieren: Tausche Deinen Text mit einer Person und erstellt gegenseitig eine Überarbeitungsliste mit 5 konkreten Verbesserungsvorschlägen.
  4. Glosse: Nimm Dein Kolumnenthema und schreibe eine zweite Version als Glosse. Markiere, was Du satirischer oder ironischer gemacht hast.

Schwer

  1. Meinungsjournalismus: Schreibe eine Kolumne zu einem aktuellen Thema und trenne sichtbar Beobachtung und Bewertung (z.B. durch klare Formulierungen).
  2. Gegenposition: Schreibe zu Deiner Kolumne eine „Antwort-Kolumne“ aus der Gegenperspektive, aber fair und ohne Beleidigungen.
  3. Medienanalyse: Suche zwei Kolumnen aus unterschiedlichen Medien und analysiere Stimme, Angle, These, Stilmittel und Pointe. Stelle Deine Ergebnisse vor.
  4. Podcast: Produziere eine Audio-Kolumne (1–2 Minuten): Text schreiben, einsprechen, kurze Reflexion über Wirkung und Sprache.




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Lernkontrolle

  1. Transfer: Erkläre, wie sich eine Kolumne verändern müsste, wenn sie statt für eine Zeitung für einen Schulblog geschrieben wird (Sprache, Länge, Beispiele, Ton).
  2. Wirkungsanalyse: Nimm einen Kolumnen-Schluss und schreibe drei alternative Pointen (Appell, ironischer Dreh, Merksatz). Welche wirkt warum am besten?
  3. Argumentationsqualität: Prüfe eine Kolumne (eigene oder fremde) darauf, ob die Argumente logisch sind. Zeige mindestens eine Stelle, die verbessert werden kann.
  4. Ethik: Entwickle Regeln für respektvollen Meinungsjournalismus in der Schule und wende sie auf ein strittiges Thema an.
  5. Überarbeitungskompetenz: Dokumentiere Deinen Redigierprozess: Welche drei Änderungen haben Deinen Text am stärksten verbessert und warum?




OERs zum Thema



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aiMOOC-Projekte





Schulfach+

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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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