Prüfungsgespräch



Einleitung

Ein Prüfungsgespräch ist der dialogische Teil einer mündlichen Prüfung: Du beantwortest Fragen, erklärst Zusammenhänge, argumentierst, reagierst auf Rückfragen und zeigst, dass Du Inhalte nicht nur auswendig kannst, sondern verstehst und anwenden kannst. Im Fach Deutsch stehen dabei besonders sprachliche Präzision, Textverständnis, Argumentation und Gesprächsfähigkeit im Mittelpunkt.


Warum ist das Prüfungsgespräch im Fach Deutsch besonders?

Im Deutschunterricht geht es nicht nur um „richtig“ oder „falsch“, sondern um:

  1. Textanalyse und Interpretation: Du begründest Deutungen mit Textstellen und Fachbegriffen.
  2. Argumentation und Erörterung: Du vertrittst Positionen, wägest ab und entkräftest Einwände.
  3. Sprachbewusstsein: Du nutzt passende Stilmittel, Fachsprache und klare Struktur.
  4. Kommunikation: Du hörst zu, knüpfst an, fragst nach und führst ein Gespräch.


Typische Anlässe für ein Prüfungsgespräch

Ein Prüfungsgespräch kann in verschiedenen Kontexten vorkommen:

  1. Abitur (z.B. mündliche Prüfung, Präsentation mit anschließendem Gespräch)
  2. Realschulabschluss / Mittlerer Schulabschluss
  3. Berufsausbildung (z.B. Fachgespräch im Rahmen einer Prüfung)
  4. Studium (z.B. Kolloquium, mündliche Modulprüfung)


Ablauf und Struktur eines Prüfungsgesprächs

Viele mündliche Prüfungen folgen (je nach Bundesland/Institution) einer ähnlichen Logik: ImpulsDarstellungVertiefungTransfer.


Phase 1: Einstieg und Orientierung

Du klärst kurz:

  1. Thema/Fragestellung
  2. Vorgehen (Was machst Du zuerst? Was danach?)
  3. zentrale Begriffe (z.B. Erzählperspektive, Motiv, These)

Tipp: Starte ruhig mit einem „Überblickssatz“, z.B. „Ich ordne den Text kurz ein, formuliere meine Deutungsthese und belege sie anschließend an zentralen Stellen.“


Phase 2: Inhaltliche Bearbeitung

Je nach Aufgabe:

  1. Textanalyse: Aufbau, Sprache, Figuren, Argumentationsgang, Intention
  2. Interpretation: Deutungsthese + Belege + Alternativen
  3. Erörterung: These, Argumente, Beispiele, Abwägung, Schlussfolgerung
  4. Vergleich: Gemeinsamkeiten/Unterschiede (z.B. zwei Texte, zwei Positionen)

Wichtig: Im Prüfungsgespräch zählt Begründung. Behauptungen ohne Textbelege wirken unsicher.


Phase 3: Rückfragen und Vertiefung

Prüfende fragen oft nach:

  1. Belegen („Wo genau sieht man das im Text?“)
  2. Begriffen („Was bedeutet Ironie hier konkret?“)
  3. Alternativen („Gibt es eine andere Deutung?“)
  4. Kontext („Epoche? Autorintention? Wirkung?“)

Strategie: Wenn Du unsicher bist, sag nicht „Keine Ahnung“, sondern: „Ich bin mir nicht ganz sicher, aber aus der Textstelle X könnte man folgern …“


Phase 4: Transfer und Reflexion

Hier geht es um Anwendung:

  1. Übertragung auf andere Texte/Themen (z.B. Epochen-Merkmale)
  2. Bewertung (z.B. Argumentationsqualität, Wirkung)
  3. Reflexion (z.B. „Welche Lesart überzeugt warum?“)


Kompetenzen, die bewertet werden

Auch wenn es unterschiedliche Bewertungsbögen gibt, tauchen meist ähnliche Kriterien auf:


Fachliche Kompetenz

  1. sichere Fachbegriffe (z.B. Metapher, Parataxe, Erzählverhalten)
  2. logische Deutung mit Belegen
  3. korrekte Einordnung (z.B. Literaturepoche, Textsorte)


Methodische Kompetenz

  1. strukturierte Vorgehensweise
  2. sinnvolle Schwerpunktsetzung
  3. Arbeit mit Textbelegen (Zitat/Paraphrase)


Sprachliche Kompetenz

  1. klare Sätze, passende Wortwahl
  2. korrekte Grammatik und Rechtschreibung (wenn Notizen genutzt werden)
  3. angemessenes Sprechtempo und deutliche Artikulation


Kommunikative Kompetenz

  1. aktives Zuhören
  2. Rückfragen verstehen und präzise beantworten
  3. Gespräch aktiv mitgestalten (z.B. „Darf ich dazu kurz ergänzen …?“)
Datei:Close-up of a microphone.jpg


Vorbereitung: So trainierst Du effektiv

Gute Vorbereitung ist kein Auswendiglernen ganzer Texte, sondern das Training von Struktur, Belegen und Flexibilität.


1) Themenwissen und Textarbeit

  1. Erstelle ein „Begriffsnetz“ mit Fachbegriffen zum Thema (z.B. Argumentationsstruktur, Stilmittel).
  2. Übe Textanalyse mit klarer Reihenfolge: Einordnung → Inhalt kurz → Analyse (Sprache/Struktur) → Deutung.
  3. Lege Dir eine Liste typischer Prüfungsfragen an (Warum? Wozu? Wie wirkt das? Welche Stelle? Alternative?).


2) Sprechen üben (wirklich laut)

  1. Nimm Dich mit dem Handy auf: Verständlichkeit, Tempo, Füllwörter.
  2. Trainiere „2-Minuten-Erklärungen“: Begriffe knapp definieren und ein Beispiel nennen.
  3. Übe „Beleg-Sätze“: „Das zeigt sich an der Formulierung …, weil …“


3) Umgang mit Nervosität

  1. Atem: langsam ein, länger aus (vor dem Start).
  2. Strukturkarte: 5 Stichworte reichen, keine Romane.
  3. Pausen sind erlaubt: Denkpausen wirken oft souverän.


4) Gesprächsstrategien, die helfen

  1. Paraphrasieren: „Sie fragen, ob …“ (zeigt Verständnis).
  2. Brücken bauen: „Daran anschließend …“
  3. Eingrenzen: „Ich konzentriere mich auf zwei zentrale Aspekte …“
  4. Nachfragen: „Meinen Sie die Wirkung auf die Lesenden oder die Figur?“


Beispiele für typische Aufgabenformate im Fach Deutsch


Textanalyse / Interpretation

Du bekommst einen literarischen Textauszug und sollst:

  1. Deutungsthese formulieren
  2. sprachliche Mittel analysieren (Wirkung erklären)
  3. Figuren/Erzählweise deuten
  4. mit Textstellen belegen


Materialgestützte Erörterung

Du bekommst Materialien (Text, Grafik, Kommentar) und sollst:

  1. eine These entwickeln
  2. Argumente aus Material und Vorwissen verknüpfen
  3. Gegenargumente abwägen
  4. reflektierten Schluss ziehen


Präsentation mit anschließendem Prüfungsgespräch

Du präsentierst kurz (z.B. 5–10 Minuten) und beantwortest dann Fragen zu:

  1. Inhalt/Begründung Deiner Auswahl
  2. Methode/Quellen
  3. Transfer und Bewertung


Medien: Erklärt und gezeigt


Video: Tipps für das mündliche Prüfungsgespräch (Deutsch)


Video: Tipps für mündliche Prüfung (Deutsch)


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das zentrale Merkmal eines Prüfungsgesprächs? (Dialogische Fragen und Antworten) (!Auswendig vorgetragener Text ohne Rückfragen) (!Nur schriftliche Aufgabenbearbeitung) (!Ausschließlich Gruppenarbeit ohne Bewertung)

Welche Strategie hilft, wenn Du eine Frage nicht sofort verstehst? (Die Frage kurz paraphrasieren und ggf. nachfragen) (!Sofort das Thema wechseln) (!Die Frage ignorieren) (!Sehr schnell irgendetwas antworten)

Was macht eine Deutung in der Textanalyse überzeugend? (Textbelege und nachvollziehbare Begründungen) (!Viele Fremdwörter ohne Bezug) (!Sehr lange Inhaltsangaben) (!Wiederholung der Aufgabenstellung)

Welche Kompetenz wird im Deutsch-Prüfungsgespräch besonders sichtbar? (Argumentation und sprachliche Klarheit) (!Nur körperliche Fitness) (!Nur Rechenfertigkeiten) (!Nur Zeichnen)

Was ist bei Erörterung besonders wichtig? (Abwägung von Pro- und Contra-Argumenten) (!Nur eine extreme Meinung ohne Begründung) (!Nur Zitate ohne Erklärung) (!Nur Nacherzählung eines Textes)

Welche Aussage zur Nervosität ist sinnvoll? (Pausen sind erlaubt und können souverän wirken) (!Pausen sind immer ein Zeichen von Unwissen) (!Man muss ohne Atmen durchsprechen) (!Man darf nie nachdenken)

Wozu dient eine Deutungsthese in der Interpretation? (Sie gibt die Richtung der Deutung vor und wird belegt) (!Sie ersetzt Textstellen vollständig) (!Sie ist nur eine Inhaltsangabe) (!Sie ist eine Liste von Fachbegriffen)

Welche Technik unterstützt gutes Zuhören im Prüfungsgespräch? (Kurz zusammenfassen, was gefragt wurde, bevor Du antwortest) (!Während der Frage schon anfangen zu reden) (!Ständig ins Wort fallen) (!Gar keinen Blickkontakt halten)

Was ist ein sinnvoller Aufbau einer Antwort? (Kernaussage → Beleg/Beispiel → kurze Einordnung) (!Beleg → Thema wechseln → Kernaussage) (!Nur Kernaussage ohne Begründung) (!Nur lange Einleitung ohne Antwort)

Was bedeutet Transfer im Prüfungsgespräch? (Erkenntnisse auf neue Texte/Fragestellungen anwenden) (!Nur Fakten auswendig aufsagen) (!Nur Rechtschreibregeln aufzählen) (!Nur die eigene Meinung ohne Bezug nennen)





Memory

Deutungsthese zentrale Interpretationsaussage
Textbeleg Stelle zur Begründung
Argumentation begründetes Vertreten einer Position
Paraphrase sinngemäße Wiedergabe
Transfer Anwendung auf neuen Zusammenhang





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einstieg Orientierung und Vorgehen klären
Analyse sprachliche und strukturelle Untersuchung
Beleg Textstelle zur Begründung
Vertiefung Rückfragen und genauere Erklärungen
Transfer Übertragung auf neue Fragestellung




...


Kreuzworträtsel

Argument Frage 1
Rhetorik Frage 2
Analyse Frage 3
Transfer Frage 4
Beleg Frage 5
These Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Prüfungsgespräch ist Teil einer

Prüfung, in der Du im Dialog Deine

zeigst. Im Fach Deutsch ist eine klare

besonders wichtig. Bei einer Interpretation brauchst Du eine

, die Du mit Textstellen

. Rückfragen dienen der

und prüfen, ob Du Zusammenhänge erklären kannst. Transfer bedeutet, dass Du Erkenntnisse auf

Fragestellungen anwendest. Eine ruhige Sprechweise, passende

und aktives Zuhören verbessern Deine Wirkung.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Prüfungsgespräch: Erstelle eine Liste mit 10 typischen Prüfungsfragen zu einem literarischen Text (z.B. Figur, Sprache, Wirkung) und formuliere kurze Musterantworten (je 3 Sätze).
  2. Sprechtraining: Nimm eine 2-minütige Erklärung zu einem Fachbegriff (z.B. Metapher oder Erzählperspektive) auf und verbessere sie in einer zweiten Aufnahme.
  3. Textbeleg: Suche in einem gelesenen Text 5 Textstellen, die eine Deutung unterstützen, und schreibe zu jeder Stelle einen Begründungssatz („Das zeigt …, weil …“).
  4. Wortschatz: Erstelle eine „Prüfungswortliste“ mit 20 nützlichen Verknüpfungswörtern (z.B. „daraus folgt“, „im Gegensatz dazu“) und nutze sie in 10 Beispielsätzen.

Standard

  1. Textanalyse: Analysiere einen kurzen Textauszug (ca. 1 Seite) nach einem festen Schema (Einordnung → Inhalt kurz → Sprache/Struktur → Deutung) und präsentiere das Ergebnis mündlich (3–5 Minuten).
  2. Erörterung: Wähle ein aktuelles Thema (z.B. Smartphone in der Schule) und führe eine mündliche Erörterung mit Pro/Contra, Abwägung und Schluss (4 Minuten) durch.
  3. Gesprächsführung: Übe mit einer Partnerin/einem Partner ein Prüfungsgespräch: Eine Person stellt Rückfragen, die andere antwortet strukturiert. Wechselt nach 10 Minuten die Rollen.
  4. Stilmittel: Erstelle eine Mini-Sammlung: 8 Stilmittel (z.B. Alliteration, Hyperbel) mit Definition, Beispiel und Wirkungssatz. Präsentiere sie als „Kurzlexikon“ mündlich.

Schwer

  1. Interpretation: Entwickle zwei unterschiedliche, aber plausible Deutungen eines Textauszugs (z.B. Figur wird als Opfer vs. als Täter) und verteidige beide Lesarten im Prüfungsgespräch.
  2. Materialgestützte Erörterung: Suche zwei gegensätzliche Zeitungsmeinungen zu einem Thema, extrahiere die Argumente und simuliere ein Prüfungsgespräch mit Transferfrage („Was wäre, wenn …?“).
  3. Rhetorik: Analysiere Deine eigene Sprechweise (Tempo, Pausen, Füllwörter, Blickkontakt) anhand einer Videoaufnahme und entwirf einen Trainingsplan für 7 Tage.
  4. Prüfungssimulation: Plane und führe eine vollständige Simulation durch: 10 Minuten Vorbereitung, 5 Minuten Darstellung, 10 Minuten Prüfungsgespräch. Dokumentiere Fragen, Antworten und Verbesserungen.




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Lernkontrolle

  1. Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Beispieltext, wie sich Deine Interpretation ändern würde, wenn man eine andere Erzählperspektive annimmt.
  2. Argumentation: Entwickle zu einer Streitfrage zwei starke Pro- und zwei starke Contra-Argumente und zeige, wie Du Einwände entkräftest, ohne unfair zu werden.
  3. Textanalyse: Wähle drei sprachliche Mittel aus einem Text und begründe, warum gerade diese Mittel für die Wirkung entscheidend sind (nicht nur benennen).
  4. Gesprächsführung: Reflektiere, welche Antwortstrategien (Paraphrase, Struktur, Nachfragen) Dir am meisten helfen und wann sie Grenzen haben.
  5. Bewertung: Erstelle einen eigenen Bewertungsbogen (Kriterien + Punkteskala) für ein Prüfungsgespräch und bewerte damit eine Probeaufnahme (Du oder jemand anderes).




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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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