Materialgestütztes Schreiben

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Materialgestütztes Schreiben



Materialgestütztes Schreiben (Schreiben im Deutschunterricht)


Einleitung

Materialgestütztes Schreiben ist ein Aufgabenformat im Deutschunterricht, bei dem Du aus mehreren vorgegebenen Materialien (z. B. Sachtext, Interview, Statistik, Diagramm, Kommentar, Rede) einen eigenen Text zu einer Leitfrage oder Problemstellung verfasst. Häufig bekommst Du zusätzlich ein konkretes Schreibsetting (z. B. „Schreibe einen Beitrag für die Schülerzeitung“ oder „Formuliere eine Stellungnahme an den Stadtrat“). Ziel ist, dass Du Informationen auswählst, ordnest, verknüpfst und in einem passenden Zieltext adressaten- und situationsgerecht darstellst.

Das Format ist besonders wichtig, weil es zentrale Kompetenzen bündelt:

  1. Lesekompetenz: Materialien zielgerichtet erschließen
  2. Informationskompetenz: Relevantes auswählen und bewerten
  3. Schreibkompetenz: Planen, formulieren, überarbeiten
  4. Argumentation: Behauptungen begründen und absichern
  5. Zitieren und Paraphrase: Quellen korrekt nutzen, ohne Plagiat


Warum ist das wichtig (Schule, Ausbildung, Studium)?

Im Alltag und später im Beruf wirst Du oft aus unterschiedlichen Quellen (Texte, Tabellen, Mails, Berichte) handlungsorientiert schreiben: informieren, erklären, entscheiden, überzeugen. Materialgestütztes Schreiben trainiert genau diese „realistische“ Schreibpraxis: Du musst Informationen aus verschiedenen Perspektiven zusammenführen und daraus einen konsistenten, nachvollziehbaren Text erstellen.


Typische Zieltexte und Anforderungsprofile

Beim materialgestützten Schreiben ist der Text nicht auf eine einzige Textsorte festgelegt. Häufige Zieltexte sind:

  1. Sachlicher Bericht oder Informationstext (informierend)
  2. Kommentar oder Erörterung (argumentierend)
  3. Leserbrief oder Stellungnahme (adressatenbezogen)
  4. Rede oder Vortrag (öffentlichkeitsbezogen)

In vielen Prüfungsformaten wird zwischen materialgestützt informierend und materialgestützt argumentierend unterschieden. Informierend bedeutet: Du strukturierst Informationen verständlich und neutral. Argumentierend bedeutet: Du nimmst begründet Stellung, wägest ab und entwickelst eine begründete Position.


Grundidee: Material nutzen, aber eigenständig schreiben

Wichtig ist die Balance:

  1. Du sollst Dich sichtbar auf die Materialien stützen (Inhalte müssen erkennbar aus den Quellen kommen).
  2. Du sollst trotzdem einen eigenständigen Text verfassen (eigene Struktur, eigene Formulierungen, klare Zielsetzung).
  3. Du sollst Materialien verknüpfen (nicht Material 1, dann Material 2 nacherzählen).


Materialien verstehen: Was kann alles vorkommen?

Materialien können sehr unterschiedlich sein:

  1. Kontinuierlicher Text: Artikel, Kommentar, Interview, Redeauszug
  2. Diskontinuierlicher Text: Tabelle, Diagramm, Infografik, Schaubild
  3. Multimodaler Text: Plakat, Social-Media-Post, Karikatur (mit Beschreibung)
  4. Wissenschaftspropädeutik: kurze Studienzusammenfassung, Abstract, Glossar

Deine Aufgabe ist, die Materialien so zu nutzen, dass sie Deinen Zieltext tragen: Fakten stützen Aussagen, Beispiele machen anschaulich, Gegenpositionen ermöglichen Abwägung.


Operatoren und Aufgabenstellung richtig lesen

Im Deutschunterricht steuern Operatoren (Arbeitsaufträge) das, was erwartet wird. Achte besonders auf:

  1. informieren / darstellen / zusammenfassen: neutral, geordnet, sachlich
  2. erörtern / beurteilen / Stellung nehmen: abwägen, begründen, entscheiden
  3. analysieren / untersuchen: genaues Herausarbeiten von Merkmalen, Funktionen, Zusammenhängen
  4. vergleichen / einordnen: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Kontext

Merksatz: Operator + Zieltext + Adressat + Situation bestimmen Inhalt, Stil und Aufbau.


Der Schreibprozess: 5-Phasen-Modell für materialgestütztes Schreiben

Du kannst sehr erfolgreich mit einem klaren Ablauf arbeiten:


1. Auftrag klären (Orientierung)

  1. Leitfrage markieren und in eigene Worte übersetzen
  2. Zieltext bestimmen: informierend oder argumentierend?
  3. Adressat und Situation klären (Ton, Fachlichkeit, Nähe/Distanz)
  4. Erwartete Schwerpunkte erkennen (z. B. Ursachen, Folgen, Maßnahmen)


2. Materialien erschließen (Lesen mit Strategie)

  1. Erstüberblick: Titel, Quelle, Textsorte, Kernaussage
  2. Markieren: zentrale Aussagen, Daten, Beispiele, Positionen
  3. Randnotizen: „Pro“, „Contra“, „Beleg“, „Beispiel“, „Definition“, „Folge“, „Maßnahme“
  4. Bei Diagrammen: Achsen, Einheiten, Trends, Auffälligkeiten


3. Informationen auswählen und ordnen (Materialmatrix)

Erstelle eine Materialmatrix (Tabelle) oder Cluster:

  1. Spalte 1: Material/Quelle
  2. Spalte 2: Kernaussage
  3. Spalte 3: wichtige Belege (Zahl, Beispiel, Zitatidee)
  4. Spalte 4: wofür nutze ich das im Text (Argument, Beispiel, Gegenposition, Hintergrund)

Das schützt Dich vor dem größten Fehler: „Material aneinanderreihen“ statt „Material verknüpfen“.


4. Schreibplan entwickeln (Gliederung)

Wähle eine Struktur, die zur Aufgabe passt:

  1. Problem-Lösung-Struktur (Problem darstellen, Ursachen, Folgen, Lösungen)
  2. Pro-Contra-Abwägung (Argumente ordnen, gewichten, Urteil)
  3. Chronologische Struktur (Entwicklung, Wandel, Konsequenzen)
  4. Perspektivenstruktur (Beteiligte, Interessen, Konflikte)

Schreibe Dir zu jedem Abschnitt kurz: These – Beleg aus Material – Erklärung – Übergang.


5. Schreiben und Überarbeiten (Textqualität sichern)

Beim Schreiben:

  1. Einleitung: Thema, Anlass, Leitfrage, Textabsicht, ggf. kurzer Ausblick
  2. Hauptteil: logisch gegliedert, Materialbezüge integriert, sinnvolle Übergänge
  3. Schluss: Ergebnis, Ausblick, Appell oder Empfehlung (je nach Setting)

Beim Überarbeiten:

  1. Roter Faden: passt alles zur Leitfrage?
  2. Materialbezug: sind Belege erkennbar und korrekt?
  3. Sprache: Adressatengerecht, sachlich/überzeugend, präzise
  4. Form: Absätze, Überschriften (wenn passend), korrektes Zitieren/Paraphrasieren


Materialbezug sauber umsetzen: Paraphrase, indirekte Bezugnahme, Zitat

Im materialgestützten Schreiben arbeitest Du meist mit Paraphrasen (sinngemäße Wiedergabe) und klarer Quellenmarkierung:

  1. Indirekt: „Nach Material A wird deutlich, dass …“
  2. Vergleichend: „Während Material B vor allem … betont, verweist Material C auf …“
  3. Belegorientiert: „Die Daten aus Material D zeigen einen Anstieg von …“

Direkte Zitate solltest Du sparsam und gezielt einsetzen (nur bei prägnanten Formulierungen oder Schlüsseldefinitionen). In jedem Fall gilt: Kein Copy-Paste, sondern eigenständige Formulierung und transparente Quellenbezüge.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Materialnacherzählung: Vermeide „Material 1 sagt … Material 2 sagt …“; verknüpfe nach Themen, nicht nach Reihenfolge.
  2. Unklare Position: Bei argumentierenden Aufgaben brauchst Du ein erkennbares Urteil, das begründet ist.
  3. Belege ohne Erklärung: Zahlen und Fakten müssen gedeutet werden („Was bedeutet das für die Leitfrage?“).
  4. Stilbruch: Halte Ton und Adressatenperspektive konsequent durch (z. B. Stellungnahme: formell, klar, strukturiert).
  5. Zeitmanagement: Plane feste Zeiten: Lesen/Notieren, Plan, Schreiben, Überarbeiten.


Checkliste für Deine Klausur

  1. Habe ich Leitfrage, Zieltext, Adressat und Situation klar?
  2. Nutze ich mehrere Materialien sinnvoll und verknüpfe sie?
  3. Sind meine Absätze logisch, mit klaren Übergängen?
  4. Stütze ich Aussagen durch Materialbelege?
  5. Sind Sprache, Stil und Textsorte passend?
  6. Habe ich am Ende überarbeitet (Inhalt, Struktur, Sprache, Rechtschreibung)?


Medien: Erklärvideos zum Einstieg


Beispiel: Mini-Setting zum Üben (kurz)

Du erhältst drei Materialien zum Thema „Handynutzung an Schulen“ (Zeitungsartikel, Interview, Diagramm). Aufgabe: „Verfasse einen argumentierenden Beitrag für die Schulkonferenz, in dem Du einen Vorschlag zur Handyregelung begründest. Nutze die Materialien.“

Wichtig: Du musst nicht die Materialien vollständig auswerten, sondern gezielt das auswählen, was Deine Begründung trägt, und Gegenargumente fair berücksichtigen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das zentrale Merkmal des materialgestützten Schreibens? (Du nutzt mehrere Materialien als Grundlage für einen eigenen Text.) (!Du schreibst ausschließlich eine Inhaltsangabe zu Material 1.) (!Du darfst nur wörtlich zitieren und nicht umformulieren.) (!Du schreibst immer nur eine Erörterung, keine anderen Textsorten.)

Welche Kombination beschreibt eine vollständige Aufgabenanalyse am besten? (Operator, Zieltext, Adressat, Situation, Leitfrage) (!Nur der Operator) (!Nur die Textsorte) (!Nur das Thema)

Was ist bei einer materialgestützt argumentierenden Aufgabe unverzichtbar? (Eine begründete Position mit Abwägung) (!Eine reine Wiedergabe aller Materialien) (!Ein möglichst langes Zitat aus jedem Material) (!Eine chronologische Nacherzählung der Quellen)

Wozu dient eine Materialmatrix besonders? (Zur geordneten Auswahl und Zuordnung von Informationen für den eigenen Text) (!Zum Abschreiben von Textstellen) (!Zum Ersetzen der Einleitung) (!Zum Auswendiglernen der Materialien)

Welche Form der Materialnutzung ist im materialgestützten Schreiben am häufigsten sinnvoll? (Paraphrase mit klarer Quellenmarkierung) (!Copy-Paste ganzer Absätze) (!Ausschließlich direkte Zitate) (!Materialien ohne Bezug im Text)

Welche Struktur passt besonders gut zu einem Problem-Lösungs-Text? (Problem darstellen, Ursachen/folgen klären, Maßnahmen vorschlagen, bewerten) (!Nur eine Aneinanderreihung von Beispielen) (!Nur ein Fazit ohne Hauptteil) (!Nur eine Einleitung ohne Schluss)

Was ist ein typischer Fehler bei Diagrammen? (Die Daten zu nennen, ohne sie zu deuten.) (!Die Achsen zu prüfen.) (!Trends zu beschreiben.) (!Auffälligkeiten zu benennen.)

Was bedeutet adressatenorientiert schreiben? (Du passt Sprache, Ton und Informationen an die Zielgruppe an.) (!Du verwendest möglichst viele Fremdwörter.) (!Du schreibst immer in der Ich-Form.) (!Du ignorierst das Schreibsetting.)

Welche Aussage beschreibt gutes Verknüpfen von Materialien? (Du ordnest Informationen nach Themen und zeigst Zusammenhänge oder Gegensätze.) (!Du referierst Material 1 vollständig und dann Material 2 vollständig.) (!Du erwähnst nur das Material, das Deine Meinung bestätigt.) (!Du nennst Quellen nie, damit der Text flüssiger wirkt.)

Wofür ist die Überarbeitungsphase besonders wichtig? (Für roten Faden, Materialbezug, Sprache und formale Korrektheit) (!Nur um den Text länger zu machen) (!Nur um mehr Zitate einzubauen) (!Nur um Überschriften zu dekorieren)





Memory

Materialmatrix Ordnungssystem
Paraphrase Umformulierung
Operator Arbeitsauftrag
Adressat Zielgruppe
Abwägung ProContra





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Leitfrage Zentrales Problem der Aufgabe
Materialbezug Nachweis durch Quelleninformationen
Textplanung Gliederung vor dem Schreiben
Überarbeitung Prüfen und Verbessern nach dem Entwurf
Adressatenorientierung Ton und Inhalt an Zielgruppe anpassen




...


Kreuzworträtsel

Paraphrase Wie heißt die sinngemäße Wiedergabe einer Quelle in eigenen Worten?
Operator Wie nennt man das Verb in der Aufgabenstellung, das die erwartete Handlung steuert?
Adressat Wie heißt die Personengruppe, für die Du den Text schreibst?
Gliederung Wie heißt der strukturierte Plan aus Einleitung, Hauptteil und Schluss?
Abwaegung Wie heißt das Gegenüberstellen von Pro- und Contra-Argumenten?
Quellen Wie nennt man die Materialien, auf die Du Dich im Text beziehst?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim materialgestützten Schreiben verfasst Du einen eigenen

auf der Grundlage mehrerer

zu einer vorgegebenen

. Eine gute Bearbeitung beginnt mit der Analyse von

und Schreibsetting, damit Adressat und

klar sind. Beim Lesen markierst Du zentrale Aussagen und ordnest sie in einer

. Informierende Texte sind eher

, argumentierende Texte enthalten eine begründete

. Aussagen müssen mit Materialbelegen gestützt und durch

verbunden werden. Zahlen aus Diagrammen sollen nicht nur genannt, sondern auch

werden. Häufig nutzt Du eine sinngemäße Wiedergabe als

und kennzeichnest den Materialbezug transparent. Am Ende prüfst Du roten Faden, Materialbezug und Sprache in der Phase der

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Schreibsetting: Erfinde ein kurzes Schreibsetting (Adressat, Anlass, Ziel) zu einem Schulthema und formuliere eine passende Leitfrage.
  2. Materialmatrix: Nimm zwei kurze Texte (z. B. Nachricht und Kommentar) zu einem Thema und erstelle eine Materialmatrix mit Kernaussagen und Nutzungsideen.
  3. Diagramm: Suche ein einfaches Diagramm (z. B. Umfrage) und schreibe fünf Sätze, die Trend und Auffälligkeit beschreiben und deuten.
  4. Einleitung: Schreibe eine Einleitung (5–7 Sätze) für einen materialgestützten Informationstext inklusive Thema, Anlass, Leitfrage und Textabsicht.


Standard

  1. Gliederung: Entwickle eine Gliederung für einen materialgestützten argumentierenden Text mit mindestens drei Hauptargumenten und zwei Gegenargumenten.
  2. Paraphrase: Wähle drei komplexe Sätze aus einem Sachtext und formuliere sie als Paraphrase, ohne den Sinn zu verändern.
  3. Adressatenorientierung: Schreibe denselben Kerninhalt einmal als E-Mail an die Schulleitung und einmal als Beitrag für die Schülerzeitung (Ton und Wortwahl anpassen).
  4. Materialverknuepfung: Erstelle einen Absatz, in dem Du zwei Materialien vergleichst („Während …, verweist …“) und daraus eine Schlussfolgerung ableitest.


Schwer

  1. Argumentation: Verfasse einen vollständigen materialgestützten Kommentar (ca. 450–650 Wörter) zu einem aktuellen Schulthema und nutze mindestens drei unterschiedliche Materialtypen.
  2. Schreibprozess: Dokumentiere Deinen Schreibprozess (Planung, Auswahl, Schreiben, Überarbeitung) und begründe, warum Du welche Informationen genutzt hast.
  3. Fehleranalyse: Nimm einen eigenen Text oder einen Beispieltext und markiere typische Probleme (Materialnacherzählung, fehlende Deutung, schwache Übergänge) und überarbeite gezielt.
  4. Peer-Feedback: Entwickle einen Bewertungsbogen (Kriterien: Struktur, Materialbezug, Argumentation, Sprache) und führe damit ein Feedbackgespräch zu einem Text einer Mitschülerin oder eines Mitschülers.




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Lernkontrolle

  1. Transfer: Beschreibe, wie Du Deine Strategie anpassen würdest, wenn statt Texten überwiegend Diagramme und Statistiken vorliegen, und begründe Deine Schritte.
  2. Perspektivenwechsel: Erkläre, wie sich Aufbau und Sprache verändern, wenn derselbe Inhalt als Stellungnahme an den Stadtrat statt als Blogbeitrag für Jugendliche verfasst wird.
  3. Qualitaetskriterien: Entwickle fünf Kriterien für „guten Materialbezug“ und zeige an einem Beispielabsatz, wie Du diese Kriterien prüfst.
  4. Konfliktloesung: Skizziere, wie Du mit widersprüchlichen Materialien umgehst (z. B. gegensätzliche Studienergebnisse) und wie Du das im Text fair darstellst.
  5. Bewertung: Entwirf eine kurze Aufgabenstellung (Leitfrage, Setting, Materialienarten) und erkläre, welche Kompetenzen sie gezielt überprüft.




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