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Ein '''[[Pädagogisches Konzept|pädagogisches Konzept]]''' beschreibt, wie eine [[Bildungseinrichtung]] (z.B. [[Kindertagesstätte]], [[Schule]], [[Hochschule]], [[Jugendarbeit]]) Lernen, Erziehung und Bildung plant, begründet und im Alltag umsetzt. Es macht transparent, '''welche Werte''', '''welche Ziele''' und '''welche Methoden''' die Einrichtung leiten – und wie daraus konkrete Entscheidungen im pädagogischen Alltag entstehen (z.B. Raumgestaltung, Umgang mit Vielfalt, Zusammenarbeit mit Eltern, Förderung, Diagnostik, Feedback, Regeln, Rituale). :contentReference[oaicite:0]{index=0}
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Ein pädagogisches Konzept ist damit:
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'''Wichtig:''' Ein pädagogisches Konzept ist kein „schönes Papier“, sondern ein '''lebendiges Arbeitsinstrument'''. Es muss im Alltag sichtbar werden – in Routinen, Regeln, Lernsettings, Sprache, Haltung, Beziehungen, Feedbackkultur und in der Art, wie Konflikte gelöst werden. :contentReference[oaicite:4]{index=4}


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# Du kannst Maßnahmen '''abstimmen''' (Teamarbeit statt Einzelaktionen)
# Du kannst Maßnahmen '''abstimmen''' (Teamarbeit statt Einzelaktionen)
# Du kannst Lernende '''passgenauer fördern''' (Heterogenität, Inklusion)
# Du kannst Lernende '''passgenauer fördern''' (Heterogenität, Inklusion)
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# Du kannst Qualität '''sichtbar machen''' (Elternarbeit, Dokumentation, Evaluation)


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In der Praxis werden Begriffe oft gemischt. Eine sinnvolle Orientierung:
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# '''[[Pädagogisches Konzept]]''': Umfasst Erziehung, Bildung, Didaktik, Beziehungsgestaltung, Organisation, Räume und Kooperationen (Gesamtrahmen der Einrichtung). :contentReference[oaicite:8]{index=8}
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Ziele beschreiben, was Lernende/ Kinder langfristig entwickeln sollen:
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# [[Beobachtung]] und [[Dokumentation]] (Lernentwicklungsberichte, Portfolios)
# [[Beobachtung]] und [[Dokumentation]] (Portfolios, Lernentwicklungsberichte)


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# Digitale Medien (Regeln, Geräte, Datenschutz, Lernplattformen)
# Digitale Medien (Regeln, Geräte, Datenschutz, Lernplattformen)
# Sicherheit und Wohlbefinden (Akustik, Licht, Bewegungsflächen)
# Sicherheit und Wohlbefinden (Akustik, Licht, Bewegungsflächen)
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# [[Qualitätsmanagement]] (Ziele, Indikatoren, Maßnahmenpläne)
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# Konzeptionsüberarbeitung im Jahresrhythmus oder nach Bedarf


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# Zielgruppe (Alter, Lernvoraussetzungen, Sprache, Bedarfslagen)
# Zielgruppe (Alter, Lernvoraussetzungen, Sprache, Bedarfslagen)
# Rahmenbedingungen (Personal, Räume, Zeit, Träger/Schulgesetz, Curriculum)
# Rahmenbedingungen (Personal, Räume, Zeit, Träger, Curriculum)
# Stärken und Herausforderungen (Team, Umgebung, Ausstattung)
# Stärken und Herausforderungen (Team, Umgebung, Ausstattung)


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'''Fragen-Hinweise (für Lehrkräfte oder zur Selbstkontrolle):'''
# Frage 1: Wie heißt die formulierte Werte- und Richtungsaussage einer Einrichtung?
# Frage 2: Wie nennt man die konsequente Berücksichtigung von Vielfalt und Teilhabe?
# Frage 3: Wie heißt Rückmeldung, die Lernen unterstützt?
# Frage 4: Wie nennt man wiederkehrende Handlungsabläufe, die Sicherheit geben?
# Frage 5: Wie heißt das systematische Überprüfen und Weiterentwickeln von Qualität?
# Frage 6: Wie heißt die Anpassung von Lernangeboten an unterschiedliche Voraussetzungen?


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Aktuelle Version vom 18. Februar 2026, 14:07 Uhr



Pädagogisches Konzept



Einleitung


Ein pädagogisches Konzept beschreibt, wie eine Bildungseinrichtung (z.B. Kindertagesstätte, Schule, Hochschule, Jugendarbeit) Lernen, Erziehung und Bildung plant, begründet und im Alltag umsetzt. Es macht transparent, welche Werte, welche Ziele und welche Methoden die Einrichtung leiten – und wie daraus konkrete Entscheidungen im pädagogischen Alltag entstehen (z.B. Raumgestaltung, Umgang mit Vielfalt, Zusammenarbeit mit Eltern, Förderung, Diagnostik, Feedback, Regeln, Rituale).



Warum brauchst Du ein pädagogisches Konzept?


Ein gutes Konzept hilft Dir, professionell zu handeln:

  1. Du kannst Entscheidungen begründen (Warum machen wir das so?)
  2. Du kannst Maßnahmen abstimmen (Teamarbeit statt Einzelaktionen)
  3. Du kannst Lernende passgenauer fördern (Heterogenität, Inklusion)
  4. Du kannst Qualität sichtbar machen (Elternarbeit, Dokumentation, Evaluation)


Pädagogisches Konzept, Erziehungskonzept, didaktisches Konzept: Was ist der Unterschied?


In der Praxis werden Begriffe oft gemischt. Eine sinnvolle Orientierung:

  1. Erziehungskonzept: Leitidee von Erziehung (Werte, Ziele, Methoden)
  2. Didaktisches Konzept: Fokus auf Planung von Unterricht/Lernsettings (Ziele, Inhalte, Methoden, Medien, Leistung)
  3. Pädagogisches Konzept: Umfasst Erziehung, Bildung, Didaktik, Beziehungsgestaltung, Organisation, Räume und Kooperationen (Gesamtrahmen der Einrichtung)


Lernziele


Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. ein pädagogisches Konzept definieren und seine Funktionen erklären
  2. die Bausteine eines Konzepts (Werte, Ziele, Methoden, Evaluation) strukturiert darstellen
  3. ein Konzept für eine Einrichtung entwickeln (inkl. Qualitätszyklus)
  4. Beispiele pädagogischer Ansätze (z.B. Montessori-Pädagogik, Reggio-Pädagogik, Waldorfpädagogik) einordnen
  5. Kriterien für die Qualität und Praxistauglichkeit eines Konzepts anwenden


Grundlagen: Was gehört in ein pädagogisches Konzept?


1. Leitbild und Werte


Am Anfang steht die Frage: Wofür stehen wir? Typische Bezugspunkte:

  1. Menschenbild (z.B. Kind als kompetenter Akteur)
  2. Bildung und Erziehung als Auftrag
  3. Demokratiepädagogik und Partizipation (Mitbestimmung, Kinderrechte)
  4. Inklusion und Diversität (Umgang mit Verschiedenheit)
  5. Beziehungsgestaltung und Bindungstheorie (Sicherheit, Vertrauen)


2. Pädagogische Ziele


Ziele beschreiben, was Lernende/Kinder langfristig entwickeln sollen:

  1. Selbstständigkeit
  2. Sozialkompetenz
  3. Sprachbildung
  4. Kognitive Entwicklung und Problemlösen
  5. Medienkompetenz (altersangemessen)
  6. Resilienz und Gesundheitsförderung


3. Methodik und Alltagspraxis


Hier wird das Konzept konkret. Beispiele:

  1. Projektarbeit (fächerübergreifend, problemorientiert)
  2. Kooperatives Lernen
  3. Differenzierung und Individualisierung
  4. Feedback und Formatives Assessment
  5. Rituale und Regeln (Klassenrat, Morgenkreis, Übergänge)
  6. Beobachtung und Dokumentation (Portfolios, Lernentwicklungsberichte)
Datei:Teacher and students.jpg


4. Lernumgebung, Raum und Material


Räume „unterrichten“ mit. Ein Konzept beschreibt z.B.:

  1. Funktionsräume (Lesen, Forschen, Bauen, Kreativ, Rückzug)
  2. Materialzugang (Selbstwahl, Ordnungssysteme, Lernstationen)
  3. Digitale Medien (Regeln, Geräte, Datenschutz, Lernplattformen)
  4. Sicherheit und Wohlbefinden (Akustik, Licht, Bewegungsflächen)


5. Zusammenarbeit und Kommunikation


Ein pädagogisches Konzept benennt verbindliche Formen der Kooperation:

  1. Elternarbeit (Gespräche, Entwicklungsgespräche, gemeinsame Projekte)
  2. Multiprofessionelles Team (Lehrkräfte, Erzieher, Schulsozialarbeit, Therapie)
  3. Kooperation im Sozialraum (Vereine, Bibliothek, Jugendhilfe)
  4. Kommunikationsregeln (Transparenz, Konfliktkultur)


6. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung


Ein Konzept bleibt nur dann wirksam, wenn es überprüft und weiterentwickelt wird:

  1. Evaluation (Befragungen, Hospitation, Feedbackrunden)
  2. Qualitätsmanagement (Ziele, Indikatoren, Maßnahmenpläne)
  3. Fortbildung und Teamreflexion
  4. Konzeptionsüberarbeitung im Jahresrhythmus oder nach Bedarf


Entwicklung eines pädagogischen Konzepts: Schritt für Schritt


Schritt 1: Ausgangslage klären


  1. Zielgruppe (Alter, Lernvoraussetzungen, Sprache, Bedarfslagen)
  2. Rahmenbedingungen (Personal, Räume, Zeit, Träger, Curriculum)
  3. Stärken und Herausforderungen (Team, Umgebung, Ausstattung)


Schritt 2: Werte und Ziele gemeinsam festlegen


Nutze Teamworkshops:

  1. Gemeinsames Leitbild formulieren
  2. Prioritäten setzen (z.B. Sprache, Demokratie, Inklusion)
  3. Erfolgskriterien definieren (Woran merken wir, dass es wirkt?)


Schritt 3: Praxisbausteine beschreiben


Beantworte pro Baustein:

  1. Was tun wir konkret?
  2. Warum tun wir das (Begründung mit Pädagogik/Didaktik)?
  3. Wer ist verantwortlich?
  4. Woran wird Qualität sichtbar?


Schritt 4: Implementieren


  1. Team schulen (Fortbildung, Hospitation)
  2. Materialien/Prozesse einführen
  3. Dokumentation und Kommunikation sichern (Handreichung, Elterninfo)


Schritt 5: Evaluieren und verbessern (Qualitätszyklus)


Nutze einen einfachen Kreislauf:

  1. Planen
  2. Umsetzen
  3. Prüfen
  4. Verbessern


Beispiele pädagogischer Ansätze


Es gibt viele etablierte pädagogische Strömungen. Du musst sie nicht „übernehmen“, aber Du kannst Bausteine sinnvoll kombinieren:

  1. Montessori-Pädagogik (Selbsttätigkeit, vorbereitete Umgebung)
  2. Reggio-Pädagogik (Projekte, Werkstatt, Dokumentation)
  3. Waldorfpädagogik (Ganzheitlichkeit, Rhythmus, künstlerische Zugänge)
  4. Situationsansatz (Alltagssituationen als Bildungsanlässe)
  5. Pikler-Pädagogik (Beziehung, freie Bewegung, feinfühlige Pflege)




Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein pädagogisches Konzept in einer Einrichtung am treffendsten? (Grundprinzipien, Ziele und Methoden der pädagogischen Arbeit) (!Nur die Hausordnung und Regeln) (!Nur den Stundenplan und die Fachinhalte) (!Nur die Ausstattung der Räume)

Welche Funktion hat ein pädagogisches Konzept besonders für das Team? (Es schafft Orientierung und gemeinsame Standards) (!Es ersetzt Fortbildungen vollständig) (!Es macht individuelle Absprachen überflüssig) (!Es ist nur für externe Kontrolle gedacht)

Was gehört typischerweise NICHT zu den Kernbausteinen eines pädagogischen Konzepts? (Ein detaillierter Bauplan des Gebäudes) (!Leitbild und Werte) (!Pädagogische Ziele) (!Methoden und Umsetzung im Alltag)

Warum ist Evaluation im pädagogischen Konzept wichtig? (Sie unterstützt Qualitätsentwicklung und Weiterentwicklung) (!Sie dient nur zur Benotung der Lernenden) (!Sie verhindert jede Veränderung) (!Sie ersetzt pädagogische Beziehungen)

Was bedeutet Partizipation im pädagogischen Kontext am ehesten? (Mitbestimmung und Beteiligung der Lernenden an Entscheidungen) (!Lernende übernehmen alle Aufgaben der Fachkräfte) (!Nur Eltern entscheiden über alles) (!Lernende dürfen Regeln grundsätzlich ignorieren)

Welche Aussage passt am besten zur Idee eines „lebendigen“ Konzepts? (Es wird regelmäßig reflektiert, angepasst und im Alltag sichtbar) (!Es wird einmal geschrieben und nie wieder geändert) (!Es ist nur ein Text für die Website) (!Es gilt unabhängig von Zielgruppe und Rahmenbedingungen)

Was ist ein typisches Qualitätsmerkmal eines guten Konzepts? (Es enthält konkrete, überprüfbare Vereinbarungen für die Praxis) (!Es verwendet möglichst viele Fachbegriffe ohne Erklärung) (!Es ist so allgemein, dass es überall passt) (!Es vermeidet jede Form von Feedback)

Welche Perspektive gehört besonders zur Zusammenarbeit im Konzept? (Elternarbeit und Kooperation im Sozialraum) (!Verzicht auf Kommunikation, um Konflikte zu vermeiden) (!Ausschließlich Einzelarbeit ohne Absprachen) (!Keine Transparenz nach außen)

Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen didaktischem und pädagogischem Konzept am besten? (Didaktisch fokussiert Unterrichtsplanung, pädagogisch den Gesamtrahmen der Einrichtung) (!Didaktisch ist nur für Kitas, pädagogisch nur für Schulen) (!Didaktisch betrifft nur Noten, pädagogisch nur Räume) (!Es gibt keinen Unterschied)

Wozu dient ein Leitbild im Konzept? (Es formuliert Werte und Richtung der Einrichtung) (!Es ist eine Liste aller Schulbücher) (!Es ist ein Protokoll vergangener Sitzungen) (!Es ist ausschließlich ein Werbetext)





Memory

Leitbild Wertekompass
Partizipation Mitbestimmung
Evaluation Qualitätsentwicklung
Differenzierung Passgenaue Förderung
Dokumentation Lernprozesse sichtbar machen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Leitbild Werte und Richtung
Methodik Konkrete Lern- und Arbeitsformen
Lernumgebung Raum, Material, Medien
Kooperation Zusammenarbeit mit Eltern und Partnern
Evaluation Überprüfen und verbessern




...


Kreuzworträtsel

Leitbild Frage 1
Inklusion Frage 2
Feedback Frage 3
Ritual Frage 4
Evaluation Frage 5
Differenzierung Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

beschreibt die grundlegenden Prinzipien einer

. Es schafft im Team

und macht nach außen

möglich. Zentrale Bausteine sind Leitbild, Ziele und die konkrete

im Alltag. Damit das Konzept wirksam bleibt, braucht es regelmäßige

und Weiterentwicklung. Eine gute Lernumgebung berücksichtigt Raum, Material und

sowie Beziehungsgestaltung und Kooperation.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Leitbild: Formuliere drei Werte, die Dir in Bildung wichtig sind, und erkläre in je zwei Sätzen, wie man sie im Alltag sichtbar machen kann.
  2. Lernumgebung: Fotografiere (oder skizziere) einen Lernraum und markiere fünf Stellen, an denen Pädagogik „im Raum steckt“ (z.B. Rückzug, Materialzugang, Struktur).
  3. Partizipation: Entwickle zwei einfache Mitbestimmungsformate (z.B. Klassenrat-Element, Abstimmungsritual) für Deine Zielgruppe und beschreibe den Ablauf.


Standard

  1. Qualitätsmanagement: Erstelle eine kurze Checkliste mit zehn Kriterien, woran Du ein praxistaugliches pädagogisches Konzept erkennst.
  2. Projektarbeit: Plane ein Mini-Projekt (1–2 Wochen) inklusive Ziel, Einstieg, Material, Rolle der Lernenden und einer Reflexionsmethode.
  3. Elternarbeit: Schreibe einen Entwurf für einen Elternabend-Impuls: „So leben wir unser pädagogisches Konzept“ (Struktur, Beispiele, Fragen an Eltern).


Schwer

  1. Evaluation: Entwickle ein Evaluationsdesign (mindestens drei Methoden, z.B. Befragung, Beobachtung, Feedbackrunde) und definiere Indikatoren für Erfolg.
  2. Inklusion: Erstelle ein Maßnahmenpaket, wie Dein Konzept auf besondere Förderbedarfe reagiert (Sprache, Verhalten, Lernen, Barrieren) und begründe die Auswahl.
  3. Organisationsentwicklung: Schreibe einen Umsetzungsplan für 6 Monate (Meilensteine, Verantwortlichkeiten, Fortbildung, Kommunikation) zur Einführung eines neuen Konzeptbausteins.




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Lernkontrolle


  1. Transfer: Beschreibe eine Konfliktsituation im Lernalltag und leite aus einem pädagogischen Konzept drei begründete Handlungsoptionen ab.
  2. Reflexion: Analysiere, wie sich ein Menschenbild (z.B. „Kind als aktiv Lernender“) konkret auf Regeln, Feedback und Raumgestaltung auswirkt.
  3. Vergleich: Vergleiche zwei pädagogische Ansätze (z.B. Montessori-Pädagogik und Reggio-Pädagogik) und entscheide begründet, welche Elemente Du kombinieren würdest.
  4. Qualität: Entwirf Indikatoren, die zeigen, ob Partizipation wirklich gelebt wird (nicht nur behauptet).
  5. Fallarbeit: Du übernimmst eine Lerngruppe mit hoher Heterogenität. Entwickle einen Konzeptabschnitt „Umgang mit Vielfalt“ inklusive konkreter Routinen und Begründung.




OERs zum Thema




Links

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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