Tierschutz


Tierschutz
Einleitung
Tierschutz bedeutet, Tiere als fühlende Lebewesen zu achten und sie vor vermeidbaren Leiden, Schmerzen und Schäden zu schützen. In vielen Ländern ist Tierschutz nicht nur eine persönliche Haltung, sondern auch ein rechtlicher Rahmen: In Deutschland gilt im Tierschutzgesetz der Grundsatz, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Im Grundgesetz (Artikel 20a) ist der Schutz der Tiere zudem als Staatsziel verankert.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Tierschutz praktisch funktioniert: von Tierethik über Artgerechte Tierhaltung bis zu Tierversuch, Tiertransport, Schlachtung, Haustierhaltung und Wildtiere. Du übst außerdem, Informationen kritisch zu prüfen, Handlungsoptionen abzuwägen und eigene Projekte umzusetzen.
Lernziele
Nach diesem Kurs kannst Du …
- Tierschutz von Tierrechten und Tierwohl unterscheiden.
- zentrale Prinzipien der Tierethik erklären (z.B. Leidvermeidung, Verantwortung, Abwägung).
- grundlegende Regeln aus Tierschutzgesetz und Artikel 20a einordnen.
- typische Konflikte analysieren (z.B. Nutztierhaltung vs. Preis, Tierversuch vs. Forschung).
- konkrete Verbesserungen für Alltag, Schule und Umfeld planen (z.B. Haustier, Konsum, Engagement).
Einstieg: Warum Tierschutz?
Tierschutz berührt viele Lebensbereiche:
- Haustiere (z.B. Hund, Katze, Kaninchen): Haltung, Pflege, Beschäftigung, Tierarzt.
- Nutztiere (z.B. Schwein, Huhn, Rind): Haltungssysteme, Transport, Schlachtung, Lebensmittelkette.
- Wildtiere (z.B. Igel, Vögel): Lebensraum, menschliche Eingriffe, Artenschutz.
- Forschung und Medizin: Tierversuche, Alternativen, 3R-Prinzip.
- Freizeit und Konsum: Mode (z.B. Pelz), Tourismus, Zirkus, Onlinehandel mit Tieren.
Leitfrage
Wie können Menschen Tiere nutzen oder mit ihnen leben, ohne unnötiges Leid zu verursachen – und wer entscheidet, was „unnötig“ ist?
Grundlagen: Begriffe und Perspektiven
Tierschutz, Tierwohl, Tierrechte
Tierschutz konzentriert sich auf den Schutz einzelner Tiere vor Leid, Schmerzen und Schäden und auf Mindeststandards in Haltung und Umgang.
Tierwohl fragt stärker danach, wie „gut“ es Tieren geht: Gesundheit, Verhalten, Stress, positive Erfahrungen. Häufig werden dafür Konzepte wie die Fünf Freiheiten genutzt.
Tierrechte gehen darüber hinaus und argumentieren, dass Tiere grundlegende Rechte haben sollten (z.B. nicht als Mittel zum Zweck behandelt zu werden).
Die Fünf Freiheiten (Kurzüberblick)
Die Fünf Freiheiten dienen als Orientierung für Tierwohl:
- Freiheit von Hunger und Durst
- Freiheit von Unbehagen
- Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheit
- Freiheit von Angst und Leiden
- Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens

Rechtliche Grundlagen (Deutschland und Europa)
Deutschland: Tierschutz als Staatsziel und Gesetz
In Deutschland ist Tierschutz als Staatsziel in Artikel 20a des Grundgesetz verankert. Das bedeutet: Staatliches Handeln (Gesetze, Verwaltung, Gerichte) soll den Schutz der Tiere berücksichtigen.
Das Tierschutzgesetz legt zentrale Grundsätze fest, z.B. das Verbot, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. In weiteren Regelungen geht es um Tierhaltung, Eingriffe (z.B. Amputationen), Transport, Schlachtung und Tierversuch.
Europa: Transport, Mindeststandards, Kontrollen
In der EU regeln Verordnungen unter anderem den Tiertransport im wirtschaftlichen Kontext und Anforderungen an Beförderung, Pausen, Versorgung und Kontrollen. Für den Alltag bedeutet das: Tierschutz ist oft ein Zusammenspiel aus EU-Regeln, Bundesrecht und Landesvollzug (Veterinärämter).
Tierhaltung verstehen: Bedürfnisse, Stress, Gesundheit
Artgerechte Tierhaltung
Artgerechte Tierhaltung orientiert sich an artspezifischen Bedürfnissen:
- Verhalten: Bewegung, Sozialkontakt, Rückzug, Nestbau, Wühlen, Scharren.
- Umwelt: Platz, Klima, Licht, Liegeflächen, Hygiene, Beschäftigung.
- Gesundheit: Verletzungen vermeiden, Krankheiten früh erkennen, tierärztliche Versorgung.
- Handling: ruhiger Umgang, Stressminimierung, Transporttraining.
Tierschutzindikatoren (Woran erkennt man Probleme?)
Typische Hinweise:
- Stress (z.B. stereotypes Verhalten, Angstreaktionen)
- Verletzung und Erkrankung (z.B. Lahmheit, Wunden, Atemprobleme)
- Haltungsfehler (z.B. zu wenig Beschäftigung, schlechte Luft, fehlende Rückzugsmöglichkeiten)
- Mangelernährung oder Dehydrierung
Nutztiere: Landwirtschaft, Transport, Schlachtung
Zielkonflikte in der Nutztierhaltung
In der Nutztierhaltung treffen verschiedene Ziele aufeinander:
- Tierschutz und Tierwohl
- Lebensmittelsicherheit und Hygiene
- Wirtschaftlichkeit und Preisbildung
- Umwelt und Klimaschutz (z.B. Flächen, Emissionen)
- Verbraucherverhalten (Nachfrage, Labels, Essgewohnheiten)
Transport und Schlachtung
Tiertransport kann Stress, Verletzungen und Erschöpfung verursachen, wenn Planung, Fahrzeug, Versorgung oder Pausen mangelhaft sind. Gute Praxis umfasst passende Besatzdichte, Wasser, Temperaturmanagement, kurze Wege und kompetentes Personal.
Bei Schlachtung ist die Betäubung ein zentraler Tierschutzpunkt: Ziel ist, Schmerz und Angst so weit wie möglich zu vermeiden. Auch Treiben, Wartebereiche und Technik spielen eine große Rolle.

Tierversuche und Alternativen: Das 3R-Prinzip
Warum gibt es Tierversuche?
Tierversuch wird in Forschung und Sicherheitsprüfung eingesetzt, z.B. in Medizin, Biologie und Toxikologie. Gleichzeitig ist er ethisch umstritten, weil Tiere belastet oder getötet werden können.
3R-Prinzip
Als international verbreitete Leitlinie gilt das 3R-Prinzip:
- Replace (Ersetzen): tierversuchsfreie Methoden wie Zellkultur, Organoid, Computersimulation.
- Reduce (Verringern): weniger Tiere durch bessere Versuchsplanung, Statistik, Daten-Sharing.
- Refine (Verbessern): Belastung reduzieren durch bessere Haltung, Schmerztherapie, schonendere Methoden.
Haustiere und Tierheim: Verantwortung im Alltag
Haustierhaltung
Haustiere brauchen mehr als Futter:
- Grundbedürfnisse: Wasser, artgerechte Nahrung, Schlaf, Bewegung.
- Verhalten: Beschäftigung, Training, Sozialkontakt, Rückzug.
- Gesundheit: Impfungen, Parasitenprophylaxe, Tierarzt, Zahnpflege (je nach Art).
- Sicherheit: passende Umgebung (keine Giftpflanzen, sichere Fenster/Balkone).
- Lebenszeitverantwortung: Zeit, Kosten, Urlaubsplanung, Betreuung.
Tierheim und Adoption
Ein Tierheim versorgt Fundtiere, Abgabetiere und beschlagnahmte Tiere. Adoption kann helfen, ist aber nur sinnvoll, wenn Du langfristig Verantwortung übernehmen kannst. Wichtig sind Kennenlernen, Beratung, passende Lebensbedingungen und Geduld.

Wildtiere, Lebensräume und menschliche Eingriffe
Wildtiere in Not: Helfen oder nicht?
Bei Wildtiere gilt: gut gemeint ist nicht immer gut. Viele Jungtiere wirken „verlassen“, obwohl die Eltern in der Nähe sind. Häufig ist der beste Tierschutz, Abstand zu halten, Gefahren zu reduzieren (z.B. Katze fernhalten) und bei echten Notfällen fachkundige Stellen zu kontaktieren (z.B. Wildtierstation, Naturschutzbehörde).
Lebensraum als Tierschutz
Lebensraum-Schutz ist indirekter Tierschutz:
- Biodiversität stärken (Blühflächen, Nistplätze, Wasserstellen)
- Lichtverschmutzung reduzieren
- Verkehr entschärfen (Igel-Durchlässe, Amphibienschutz)
- Pestizid-Einsatz kritisch prüfen
Konsum, Labels und Entscheidungen
Was kann ich als Verbraucher:in tun?
Tierschutz hängt auch an Kaufentscheidungen:
- weniger Lebensmittelverschwendung (jedes weggeworfene Produkt steht für Tierhaltung ohne Nutzen)
- bewusster Konsum (Qualität statt Masse)
- nach Haltungsform und Transparenz fragen
- Produkte aus fragwürdigen Praktiken meiden (z.B. problematische Souvenirs, Online-Tierhandel).
Kritisch denken: Label ist nicht gleich Tierwohl
Labels können helfen, aber Du solltest prüfen:
- Kriterien (Platz, Auslauf, Eingriffe, Transport, Schlachtung)
- Kontrollen (unabhängig? wie oft?)
- Transparenz (öffentlich einsehbar?)
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt Tierschutz am treffendsten? (Aktivitäten, die unnötige Leiden, Schmerzen und Schäden bei Tieren vermeiden sollen) (!Maßnahmen, die ausschließlich den Bestand einer Tierart sichern) (!Eine reine Privatangelegenheit ohne gesellschaftliche Regeln) (!Ein Begriff, der nur für Haustiere gilt)
Was ist Tierwohl im Vergleich zu Tierschutz typischerweise stärker? (Die umfassende Bewertung, wie gut es einem Tier geht, inklusive Verhalten und positiver Erfahrungen) (!Nur der Schutz vor Verletzungen) (!Nur die Einhaltung von Mindestflächenangaben) (!Nur die Vermeidung von Krankheiten)
Welche Aussage passt zum 3R-Prinzip? (Replace, Reduce, Refine: Ersetzen, Verringern, Verbessern) (!Run, Rescue, Rehome: Rennen, Retten, Vermitteln) (!Reduce, Recycle, Reuse: Müllvermeidung) (!Report, Record, Review: Dokumentationspflicht)
Wofür stehen die Fünf Freiheiten? (Orientierung, um Tierwohl in menschlicher Obhut zu bewerten) (!Ein Wahlprogramm einer Partei) (!Eine Liste von Tierarten, die frei leben dürfen) (!Ein Verbot von Haustierhaltung)
Welche Situation ist ein typischer Zielkonflikt im Tierschutz? (Forschung für Medizin vs. Belastung von Versuchstieren) (!Matheunterricht vs. Pausenhofregeln) (!Wettervorhersage vs. Sport) (!Musikgeschmack vs. Mode)
Was ist ein sinnvoller erster Schritt vor einer Tieradoption? (Ehrlich prüfen, ob Zeit, Geld, Platz und langfristige Betreuung möglich sind) (!Sofort online das billigste Tier kaufen) (!Ein Tier nur als Geschenk besorgen) (!Das Tier ohne Beratung auswählen)
Worauf zielt Artgerechte Tierhaltung besonders? (Artspezifische Bedürfnisse wie Bewegung, Sozialkontakt, Beschäftigung und Rückzug) (!Möglichst gleiche Bedingungen für alle Tierarten) (!Nur maximale Produktivität) (!Nur dekorative Unterbringung)
Warum kann ein Tiertransport belastend sein? (Weil Enge, Temperatur, Lärm, Umgruppierung und lange Fahrten Stress verursachen können) (!Weil Tiere grundsätzlich nicht reisen dürfen) (!Weil Transport automatisch die Gesundheit verbessert) (!Weil Wasser während des Transports verboten ist)
Was ist beim Umgang mit vermeintlich „verlassenen“ Wildtier-Jungtieren oft richtig? (Abstand halten und erst nach fachlichem Rat handeln, weil Eltern oft in der Nähe sind) (!Sofort mitnehmen und zuhause aufziehen) (!Das Tier immer füttern, egal um welche Art es geht) (!Das Tier sofort baden)
Welche Aussage zu Labels ist am sinnvollsten? (Labels können helfen, aber Kriterien und Kontrollen müssen kritisch geprüft werden) (!Ein Label garantiert immer höchstes Tierwohl) (!Labels sind grundsätzlich wertlos) (!Labels ersetzen jede eigene Entscheidung)
Memory
| Tierwohl | Fünf Freiheiten |
| Tierversuch | 3R-Prinzip |
| Tierheim | Adoption |
| Nutztiere | Haltungsform |
| Wildtiere | Lebensraum |
| Tiertransport | Stress |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Replace | Ersetzen von Tierversuchen |
| Reduce | Anzahl der Tiere verringern |
| Refine | Belastung verbessern |
| Tierheim | Aufnahme und Vermittlung |
| Tierwohl | Wohlbefinden bewerten |
...
Kreuzworträtsel
| Tierwohl | Frage 1 |
| Ethik | Frage 2 |
| Tierheim | Frage 3 |
| Transport | Frage 4 |
| Betaeubung | Frage 5 |
| Verhalten | Frage 6 |
Frage 1 = Wie heißt der Begriff für das umfassende Wohlbefinden von Tieren? Antwortfuerfrageeins = Tierwohl Frage 2 = Wie heißt die Disziplin, die moralische Fragen zum Umgang mit Tieren diskutiert? Antwortfuerfragezwei = Ethik Frage 3 = Wie heißt eine Einrichtung, die Fund- und Abgabetiere versorgt? Antwortfuerfragedrei = Tierheim Frage 4 = Wie heißt das Verbringen von Tieren von einem Ort zum anderen im wirtschaftlichen Kontext? Antwortfuerfragevier = Transport Frage 5 = Wie heißt das Verfahren, das vor der Schlachtung Schmerzen vermeiden soll? Antwortfuerfragefünf = Betaeubung Frage 6 = Wie heißt der Sammelbegriff für artspezifische Handlungen wie Wühlen, Scharren, Spielen? Antwortfuerfragesechs = Verhalten
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Haustierhaltung: Erstelle eine Checkliste „Was braucht ein Tier wirklich?“ für eine Tierart Deiner Wahl (Platz, Zeit, Kosten, Beschäftigung, Gesundheit).
- Tierwohl: Beobachte (ohne zu stören) Tiere in Deiner Umgebung (z.B. Hunde im Park) und notiere fünf Hinweise, die für gutes oder schlechtes Wohlbefinden sprechen könnten.
- Konsum: Führe eine 3-Tage-Konsumspur: Welche Produkte in Deinem Alltag haben indirekt mit Tieren zu tun (Essen, Kleidung, Kosmetik)? Markiere, wo Du Fragen hast.
- Wildtiere: Gestalte ein Info-Poster „Was tun bei Wildtier-Fund?“ mit drei „Do“ und drei „Don’t“ für Deine Schule.
Standard
- Artgerechte Tierhaltung: Vergleiche zwei Haltungsformen (z.B. Freiland vs. Stallhaltung) anhand der Fünf Freiheiten und schreibe eine begründete Bewertung.
- Tierheim: Entwickle ein kurzes Interview (5 Fragen) für ein Tierheim oder eine Tierschutzinitiative in Deiner Region und führe es durch (oder per E-Mail).
- Tierversuch: Recherchiere drei Alternativen (z.B. Zellkultur, Organoide, Simulation) und erkläre, welche Frage damit gut beantwortet werden kann und welche Grenzen es gibt.
- Tierschutzgesetz: Suche drei typische Alltagssituationen (Haustier, Hobbyzucht, Transport) und prüfe: Welche Regeln könnten relevant sein? Formuliere konkrete Handlungsempfehlungen.
Schwer
- Tierethik: Schreibe einen Argumentationsaufsatz: „Wie weit darf menschliche Nutzung von Tieren gehen?“ Nutze mindestens zwei ethische Perspektiven (z.B. Utilitarismus, Pflichtethik).
- Nutztierhaltung: Plane eine Unterrichtsdebatte mit Rollen (Landwirt:in, Tierärzt:in, Verbraucher:in, Tierschutzverein, Politik). Erstelle Rollenprofile und Leitfragen.
- Tiertransport: Entwirf ein Verbesserungs-Konzept für Tiertransporte (Planung, Technik, Personal, Kontrolle) und begründe, wie es Stress reduziert.
- Öffentlichkeitsarbeit: Produziere ein kurzes Erklärvideo (60–120 Sekunden) oder eine Podcastfolge zum Thema Tierschutz, die Fakten, Zielkonflikte und Handlungsoptionen verbindet.


Lernkontrolle
- Transferleistung: Erkläre an einem konkreten Beispiel (z.B. Eierkauf, Tieradoption), wie Du zwischen Tierwohl, Kosten, Umwelt und Alltagstauglichkeit abwägst.
- Systemdenken: Zeichne eine Wirkungskette: Wie beeinflussen Nachfrage, Preis, Haltungssysteme, Kontrollen und Tierwohl einander?
- Ethik: Formuliere ein eigenes Entscheidungsprinzip („Wenn … dann …“), mit dem Du tierbezogene Entscheidungen triffst, und teste es an zwei schwierigen Fällen.
- Quellenkritik: Vergleiche zwei unterschiedliche Quellen zu einem Tierschutzthema (z.B. NGO vs. Branche): Welche Interessen, Daten und Argumente erkennst Du?
- Projektplanung: Plane ein Mini-Projekt an Deiner Schule (z.B. Infowoche, Spendenlauf, Tierheim-Kooperation) mit Ziel, Zielgruppe, Ressourcen, Zeitplan und Risiken.
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Children for a better world >> Förderung der AI Fair-Image Challenge
Fair-Image wird von CHILDREN JUGEND HILFT! gefördert und ist mit der deutschlandweiten AI Fair-Image Challenge SIEGERPROJEKT 2025. Alle Infos zur Challenge hier >>. Infos zum Camp25 gibt es hier. Wenn auch Ihr Euch ehrenamtlich engagiert und noch finanzielle Unterstützung für Eurer Projekt braucht, dann stellt gerne einen Antrag bei JUGEND HILFT.
Einleitung
Tierschutz bedeutet, Tiere als fühlende Lebewesen zu achten und sie vor vermeidbaren Leiden, Schmerzen und Schäden zu schützen. In vielen Ländern ist Tierschutz nicht nur eine persönliche Haltung, sondern auch ein rechtlicher Rahmen: In Deutschland gilt im Tierschutzgesetz der Grundsatz, dass niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Im Grundgesetz (Artikel 20a) ist der Schutz der Tiere zudem als Staatsziel verankert.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Tierschutz praktisch funktioniert: von Tierethik über Artgerechte Tierhaltung bis zu Tierversuch, Tiertransport, Schlachtung, Haustierhaltung und Wildtiere. Du übst außerdem, Informationen kritisch zu prüfen, Handlungsoptionen abzuwägen und eigene Projekte umzusetzen.
Lernziele
Nach diesem Kurs kannst Du …
- Tierschutz von Tierrechten und Tierwohl unterscheiden.
- zentrale Prinzipien der Tierethik erklären (z.B. Leidvermeidung, Verantwortung, Abwägung).
- grundlegende Regeln aus Tierschutzgesetz und Artikel 20a einordnen.
- typische Konflikte analysieren (z.B. Nutztierhaltung vs. Preis, Tierversuch vs. Forschung).
- konkrete Verbesserungen für Alltag, Schule und Umfeld planen (z.B. Haustier, Konsum, Engagement).
Einstieg: Warum Tierschutz?
Tierschutz berührt viele Lebensbereiche:
- Haustiere (z.B. Hund, Katze, Kaninchen): Haltung, Pflege, Beschäftigung, Tierarzt.
- Nutztiere (z.B. Schwein, Huhn, Rind): Haltungssysteme, Transport, Schlachtung, Lebensmittelkette.
- Wildtiere (z.B. Igel, Vögel): Lebensraum, menschliche Eingriffe, Artenschutz.
- Forschung und Medizin: Tierversuche, Alternativen, 3R-Prinzip.
- Freizeit und Konsum: Mode (z.B. Pelz), Tourismus, Zirkus, Onlinehandel mit Tieren.
Leitfrage
Wie können Menschen Tiere nutzen oder mit ihnen leben, ohne unnötiges Leid zu verursachen – und wer entscheidet, was „unnötig“ ist?
Grundlagen: Begriffe und Perspektiven
Tierschutz, Tierwohl, Tierrechte
Tierschutz konzentriert sich auf den Schutz einzelner Tiere vor Leid, Schmerzen und Schäden und auf Mindeststandards in Haltung und Umgang.
Tierwohl fragt stärker danach, wie „gut“ es Tieren geht: Gesundheit, Verhalten, Stress, positive Erfahrungen. Häufig werden dafür Konzepte wie die Fünf Freiheiten genutzt.
Tierrechte gehen darüber hinaus und argumentieren, dass Tiere grundlegende Rechte haben sollten (z.B. nicht als Mittel zum Zweck behandelt zu werden).
Die Fünf Freiheiten (Kurzüberblick)
Die Fünf Freiheiten dienen als Orientierung für Tierwohl:
- Freiheit von Hunger und Durst
- Freiheit von Unbehagen
- Freiheit von Schmerz, Verletzungen und Krankheit
- Freiheit von Angst und Leiden
- Freiheit zum Ausleben normalen Verhaltens

Rechtliche Grundlagen (Deutschland und Europa)
Deutschland: Tierschutz als Staatsziel und Gesetz
In Deutschland ist Tierschutz als Staatsziel in Artikel 20a des Grundgesetz verankert. Das bedeutet: Staatliches Handeln (Gesetze, Verwaltung, Gerichte) soll den Schutz der Tiere berücksichtigen.
Das Tierschutzgesetz legt zentrale Grundsätze fest, z.B. das Verbot, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. In weiteren Regelungen geht es um Tierhaltung, Eingriffe (z.B. Amputationen), Transport, Schlachtung und Tierversuch.
Europa: Transport, Mindeststandards, Kontrollen
In der EU regeln Verordnungen unter anderem den Tiertransport im wirtschaftlichen Kontext und Anforderungen an Beförderung, Pausen, Versorgung und Kontrollen. Für den Alltag bedeutet das: Tierschutz ist oft ein Zusammenspiel aus EU-Regeln, Bundesrecht und Landesvollzug (Veterinärämter).
Tierhaltung verstehen: Bedürfnisse, Stress, Gesundheit
Artgerechte Tierhaltung
Artgerechte Tierhaltung orientiert sich an artspezifischen Bedürfnissen:
- Verhalten: Bewegung, Sozialkontakt, Rückzug, Nestbau, Wühlen, Scharren.
- Umwelt: Platz, Klima, Licht, Liegeflächen, Hygiene, Beschäftigung.
- Gesundheit: Verletzungen vermeiden, Krankheiten früh erkennen, tierärztliche Versorgung.
- Handling: ruhiger Umgang, Stressminimierung, Transporttraining.
Tierschutzindikatoren (Woran erkennt man Probleme?)
Typische Hinweise:
- Stress (z.B. stereotypes Verhalten, Angstreaktionen)
- Verletzung und Erkrankung (z.B. Lahmheit, Wunden, Atemprobleme)
- Haltungsfehler (z.B. zu wenig Beschäftigung, schlechte Luft, fehlende Rückzugsmöglichkeiten)
- Mangelernährung oder Dehydrierung
Nutztiere: Landwirtschaft, Transport, Schlachtung
Zielkonflikte in der Nutztierhaltung
In der Nutztierhaltung treffen verschiedene Ziele aufeinander:
- Tierschutz und Tierwohl
- Lebensmittelsicherheit und Hygiene
- Wirtschaftlichkeit und Preisbildung
- Umwelt und Klimaschutz (z.B. Flächen, Emissionen)
- Verbraucherverhalten (Nachfrage, Labels, Essgewohnheiten)
Transport und Schlachtung
Tiertransport kann Stress, Verletzungen und Erschöpfung verursachen, wenn Planung, Fahrzeug, Versorgung oder Pausen mangelhaft sind. Gute Praxis umfasst passende Besatzdichte, Wasser, Temperaturmanagement, kurze Wege und kompetentes Personal.
Bei Schlachtung ist die Betäubung ein zentraler Tierschutzpunkt: Ziel ist, Schmerz und Angst so weit wie möglich zu vermeiden. Auch Treiben, Wartebereiche und Technik spielen eine große Rolle.

Tierversuche und Alternativen: Das 3R-Prinzip
Warum gibt es Tierversuche?
Tierversuch wird in Forschung und Sicherheitsprüfung eingesetzt, z.B. in Medizin, Biologie und Toxikologie. Gleichzeitig ist er ethisch umstritten, weil Tiere belastet oder getötet werden können.
3R-Prinzip
Als international verbreitete Leitlinie gilt das 3R-Prinzip:
- Replace (Ersetzen): tierversuchsfreie Methoden wie Zellkultur, Organoid, Computersimulation.
- Reduce (Verringern): weniger Tiere durch bessere Versuchsplanung, Statistik, Daten-Sharing.
- Refine (Verbessern): Belastung reduzieren durch bessere Haltung, Schmerztherapie, schonendere Methoden.
Haustiere und Tierheim: Verantwortung im Alltag
Haustierhaltung
Haustiere brauchen mehr als Futter:
- Grundbedürfnisse: Wasser, artgerechte Nahrung, Schlaf, Bewegung.
- Verhalten: Beschäftigung, Training, Sozialkontakt, Rückzug.
- Gesundheit: Impfungen, Parasitenprophylaxe, Tierarzt, Zahnpflege (je nach Art).
- Sicherheit: passende Umgebung (keine Giftpflanzen, sichere Fenster/Balkone).
- Lebenszeitverantwortung: Zeit, Kosten, Urlaubsplanung, Betreuung.
Tierheim und Adoption
Ein Tierheim versorgt Fundtiere, Abgabetiere und beschlagnahmte Tiere. Adoption kann helfen, ist aber nur sinnvoll, wenn Du langfristig Verantwortung übernehmen kannst. Wichtig sind Kennenlernen, Beratung, passende Lebensbedingungen und Geduld.

Wildtiere, Lebensräume und menschliche Eingriffe
Wildtiere in Not: Helfen oder nicht?
Bei Wildtiere gilt: gut gemeint ist nicht immer gut. Viele Jungtiere wirken „verlassen“, obwohl die Eltern in der Nähe sind. Häufig ist der beste Tierschutz, Abstand zu halten, Gefahren zu reduzieren (z.B. Katze fernhalten) und bei echten Notfällen fachkundige Stellen zu kontaktieren (z.B. Wildtierstation, Naturschutzbehörde).
Lebensraum als Tierschutz
Lebensraum-Schutz ist indirekter Tierschutz:
- Biodiversität stärken (Blühflächen, Nistplätze, Wasserstellen)
- Lichtverschmutzung reduzieren
- Verkehr entschärfen (Igel-Durchlässe, Amphibienschutz)
- Pestizid-Einsatz kritisch prüfen
Konsum, Labels und Entscheidungen
Was kann ich als Verbraucher:in tun?
Tierschutz hängt auch an Kaufentscheidungen:
- weniger Lebensmittelverschwendung (jedes weggeworfene Produkt steht für Tierhaltung ohne Nutzen)
- bewusster Konsum (Qualität statt Masse)
- nach Haltungsform und Transparenz fragen
- Produkte aus fragwürdigen Praktiken meiden (z.B. problematische Souvenirs, Online-Tierhandel).
Kritisch denken: Label ist nicht gleich Tierwohl
Labels können helfen, aber Du solltest prüfen:
- Kriterien (Platz, Auslauf, Eingriffe, Transport, Schlachtung)
- Kontrollen (unabhängig? wie oft?)
- Transparenz (öffentlich einsehbar?)
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was beschreibt Tierschutz am treffendsten? (Aktivitäten, die unnötige Leiden, Schmerzen und Schäden bei Tieren vermeiden sollen) (!Maßnahmen, die ausschließlich den Bestand einer Tierart sichern) (!Eine reine Privatangelegenheit ohne gesellschaftliche Regeln) (!Ein Begriff, der nur für Haustiere gilt)
Was ist Tierwohl im Vergleich zu Tierschutz typischerweise stärker? (Die umfassende Bewertung, wie gut es einem Tier geht, inklusive Verhalten und positiver Erfahrungen) (!Nur der Schutz vor Verletzungen) (!Nur die Einhaltung von Mindestflächenangaben) (!Nur die Vermeidung von Krankheiten)
Welche Aussage passt zum 3R-Prinzip? (Replace, Reduce, Refine: Ersetzen, Verringern, Verbessern) (!Run, Rescue, Rehome: Rennen, Retten, Vermitteln) (!Reduce, Recycle, Reuse: Müllvermeidung) (!Report, Record, Review: Dokumentationspflicht)
Wofür stehen die Fünf Freiheiten? (Orientierung, um Tierwohl in menschlicher Obhut zu bewerten) (!Ein Wahlprogramm einer Partei) (!Eine Liste von Tierarten, die frei leben dürfen) (!Ein Verbot von Haustierhaltung)
Welche Situation ist ein typischer Zielkonflikt im Tierschutz? (Forschung für Medizin vs. Belastung von Versuchstieren) (!Matheunterricht vs. Pausenhofregeln) (!Wettervorhersage vs. Sport) (!Musikgeschmack vs. Mode)
Was ist ein sinnvoller erster Schritt vor einer Tieradoption? (Ehrlich prüfen, ob Zeit, Geld, Platz und langfristige Betreuung möglich sind) (!Sofort online das billigste Tier kaufen) (!Ein Tier nur als Geschenk besorgen) (!Das Tier ohne Beratung auswählen)
Worauf zielt Artgerechte Tierhaltung besonders? (Artspezifische Bedürfnisse wie Bewegung, Sozialkontakt, Beschäftigung und Rückzug) (!Möglichst gleiche Bedingungen für alle Tierarten) (!Nur maximale Produktivität) (!Nur dekorative Unterbringung)
Warum kann ein Tiertransport belastend sein? (Weil Enge, Temperatur, Lärm, Umgruppierung und lange Fahrten Stress verursachen können) (!Weil Tiere grundsätzlich nicht reisen dürfen) (!Weil Transport automatisch die Gesundheit verbessert) (!Weil Wasser während des Transports verboten ist)
Was ist beim Umgang mit vermeintlich „verlassenen“ Wildtier-Jungtieren oft richtig? (Abstand halten und erst nach fachlichem Rat handeln, weil Eltern oft in der Nähe sind) (!Sofort mitnehmen und zuhause aufziehen) (!Das Tier immer füttern, egal um welche Art es geht) (!Das Tier sofort baden)
Welche Aussage zu Labels ist am sinnvollsten? (Labels können helfen, aber Kriterien und Kontrollen müssen kritisch geprüft werden) (!Ein Label garantiert immer höchstes Tierwohl) (!Labels sind grundsätzlich wertlos) (!Labels ersetzen jede eigene Entscheidung)
Memory
| Tierwohl | Fünf Freiheiten |
| Tierversuch | 3R-Prinzip |
| Tierheim | Adoption |
| Nutztiere | Haltungsform |
| Wildtiere | Lebensraum |
| Tiertransport | Stress |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Replace | Ersetzen von Tierversuchen |
| Reduce | Anzahl der Tiere verringern |
| Refine | Belastung verbessern |
| Tierheim | Aufnahme und Vermittlung |
| Tierwohl | Wohlbefinden bewerten |
...
Kreuzworträtsel
| Tierwohl | Frage 1 |
| Ethik | Frage 2 |
| Tierheim | Frage 3 |
| Transport | Frage 4 |
| Betaeubung | Frage 5 |
| Verhalten | Frage 6 |
Frage 1 = Wie heißt der Begriff für das umfassende Wohlbefinden von Tieren? Antwortfuerfrageeins = Tierwohl Frage 2 = Wie heißt die Disziplin, die moralische Fragen zum Umgang mit Tieren diskutiert? Antwortfuerfragezwei = Ethik Frage 3 = Wie heißt eine Einrichtung, die Fund- und Abgabetiere versorgt? Antwortfuerfragedrei = Tierheim Frage 4 = Wie heißt das Verbringen von Tieren von einem Ort zum anderen im wirtschaftlichen Kontext? Antwortfuerfragevier = Transport Frage 5 = Wie heißt das Verfahren, das vor der Schlachtung Schmerzen vermeiden soll? Antwortfuerfragefünf = Betaeubung Frage 6 = Wie heißt der Sammelbegriff für artspezifische Handlungen wie Wühlen, Scharren, Spielen? Antwortfuerfragesechs = Verhalten
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Offene Aufgaben
Leicht
- Haustierhaltung: Erstelle eine Checkliste „Was braucht ein Tier wirklich?“ für eine Tierart Deiner Wahl (Platz, Zeit, Kosten, Beschäftigung, Gesundheit).
- Tierwohl: Beobachte (ohne zu stören) Tiere in Deiner Umgebung (z.B. Hunde im Park) und notiere fünf Hinweise, die für gutes oder schlechtes Wohlbefinden sprechen könnten.
- Konsum: Führe eine 3-Tage-Konsumspur: Welche Produkte in Deinem Alltag haben indirekt mit Tieren zu tun (Essen, Kleidung, Kosmetik)? Markiere, wo Du Fragen hast.
- Wildtiere: Gestalte ein Info-Poster „Was tun bei Wildtier-Fund?“ mit drei „Do“ und drei „Don’t“ für Deine Schule.
Standard
- Artgerechte Tierhaltung: Vergleiche zwei Haltungsformen (z.B. Freiland vs. Stallhaltung) anhand der Fünf Freiheiten und schreibe eine begründete Bewertung.
- Tierheim: Entwickle ein kurzes Interview (5 Fragen) für ein Tierheim oder eine Tierschutzinitiative in Deiner Region und führe es durch (oder per E-Mail).
- Tierversuch: Recherchiere drei Alternativen (z.B. Zellkultur, Organoide, Simulation) und erkläre, welche Frage damit gut beantwortet werden kann und welche Grenzen es gibt.
- Tierschutzgesetz: Suche drei typische Alltagssituationen (Haustier, Hobbyzucht, Transport) und prüfe: Welche Regeln könnten relevant sein? Formuliere konkrete Handlungsempfehlungen.
Schwer
- Tierethik: Schreibe einen Argumentationsaufsatz: „Wie weit darf menschliche Nutzung von Tieren gehen?“ Nutze mindestens zwei ethische Perspektiven (z.B. Utilitarismus, Pflichtethik).
- Nutztierhaltung: Plane eine Unterrichtsdebatte mit Rollen (Landwirt:in, Tierärzt:in, Verbraucher:in, Tierschutzverein, Politik). Erstelle Rollenprofile und Leitfragen.
- Tiertransport: Entwirf ein Verbesserungs-Konzept für Tiertransporte (Planung, Technik, Personal, Kontrolle) und begründe, wie es Stress reduziert.
- Öffentlichkeitsarbeit: Produziere ein kurzes Erklärvideo (60–120 Sekunden) oder eine Podcastfolge zum Thema Tierschutz, die Fakten, Zielkonflikte und Handlungsoptionen verbindet.


Lernkontrolle
- Transferleistung: Erkläre an einem konkreten Beispiel (z.B. Eierkauf, Tieradoption), wie Du zwischen Tierwohl, Kosten, Umwelt und Alltagstauglichkeit abwägst.
- Systemdenken: Zeichne eine Wirkungskette: Wie beeinflussen Nachfrage, Preis, Haltungssysteme, Kontrollen und Tierwohl einander?
- Ethik: Formuliere ein eigenes Entscheidungsprinzip („Wenn … dann …“), mit dem Du tierbezogene Entscheidungen triffst, und teste es an zwei schwierigen Fällen.
- Quellenkritik: Vergleiche zwei unterschiedliche Quellen zu einem Tierschutzthema (z.B. NGO vs. Branche): Welche Interessen, Daten und Argumente erkennst Du?
- Projektplanung: Plane ein Mini-Projekt an Deiner Schule (z.B. Infowoche, Spendenlauf, Tierheim-Kooperation) mit Ziel, Zielgruppe, Ressourcen, Zeitplan und Risiken.
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