Sprechakt

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Sprechakt



Einleitung

Ein Sprechakt (in der Kommunikationswissenschaft oft im Rahmen der Sprechakttheorie behandelt) beschreibt, dass wir mit Sprache nicht nur Informationen über die Welt geben, sondern Handlungen vollziehen. Wenn Du sagst: „Ich verspreche es“, „Ich warne Dich“ oder „Hiermit erkläre ich …“, dann passiert kommunikativ mehr als bloß ein Satz: Es wird etwas getan – in einem sozialen Kontext, mit Regeln, Erwartungen und möglichen Folgen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}



Ein klassischer Ausgangspunkt ist John Langshaw Austin (Vorlesungen „How to Do Things with Words“, 1955; postum veröffentlicht 1962) und die Weiterentwicklung durch John Searle (u.a. „Speech Acts“, 1969). :contentReference[oaicite:1]{index=1}



Lernziele


Nach diesem aiMOOC kannst Du …

  1. erklären, was ein Sprechakt ist und warum er für Kommunikation wichtig ist.
  2. die drei Ebenen Lokution, Illokution und Perlokution unterscheiden.
  3. direkte und indirekte Sprechakte an Beispielen erkennen und analysieren.
  4. Searles grundlegende Klassen von Illokutionen (z.B. Behaupten, Bitten, Versprechen) auf Alltag, Medien und Organisationen übertragen.
  5. Kommunikationssituationen anhand von Kontext, Intention, Konvention und Wirkung reflektieren.


Grundlagen: Was ist ein Sprechakt?


Ein Sprechakt ist eine sprachliche Handlung: Mit einer Äußerung wird eine soziale Aktion vollzogen. Typische Beispiele sind Bitten, Befehlen, Versprechen, Warnen, Danken, Entschuldigen oder Taufen (Namensgebung). Die Sprechakttheorie betrachtet also Sprache als Teil von Handeln in sozialen Situationen. :contentReference[oaicite:2]{index=2}


Viele Missverständnisse entstehen, weil Menschen nur den „Wortlaut“ hören, aber nicht die Handlungsebene (z.B. eine indirekte Bitte). Genau hier wird die Analyse von Sprechakten für Schule, Studium, Medien, Politik und Berufspraxis relevant.



Austin: Drei Ebenen eines Sprechakts


John Langshaw Austin unterscheidet drei (gleichzeitig ablaufende) Aspekte eines Sprechakts: :contentReference[oaicite:3]{index=3}


1. Lokution: Was wird gesagt?


Die Lokution ist der sprachliche Ausdruck selbst: Wortlaut, Satzbau, Bedeutung im engeren Sinn (z.B. „Es zieht hier.“). Hier geht es um die sprachliche Form und den propositionalen Inhalt.


2. Illokution: Was wird damit getan?


Die Illokution ist die kommunikative Handlung bzw. Sprecherabsicht: Behaupten, Fragen, Bitten, Warnen, Versprechen usw. Beispiel: „Es zieht hier.“ kann als Bitte gemeint sein: „Mach bitte das Fenster zu.“


3. Perlokution: Was bewirkt es?


Die Perlokution meint die Wirkung beim Gegenüber: überzeugen, beruhigen, verunsichern, motivieren, kränken usw. Perlokutionen sind nicht vollständig kontrollierbar, weil sie stark vom Kontext und der Interpretation abhängen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}


Performative und Gelingensbedingungen


Austin macht außerdem deutlich: Manche Äußerungen sind Performative, also Formulierungen, mit denen durch das Sagen selbst eine Handlung vollzogen wird (z.B. „Hiermit erkläre ich …“, „Ich verspreche …“). Solche Akte funktionieren nur, wenn bestimmte Gelingensbedingungen (oft als „Felicity conditions“ diskutiert) erfüllt sind: Rolle/Autorität, Situation, akzeptierte Prozeduren, ernsthafte Intention usw. :contentReference[oaicite:5]{index=5}


Beispiel: „Hiermit erkläre ich Euch zu Mann und Frau“ ist nur dann ein wirksamer Sprechakt, wenn die Person dazu autorisiert ist und der institutionelle Rahmen stimmt.


Searle: Systematisierung und Klassifikation


John Searle systematisiert Austins Ansatz und entwickelt eine Taxonomie grundlegender illokutionärer Typen. Häufig genannte Klassen sind: Assertive (Behaupten), Direktive (Auffordern/Bitten), Kommissive (Versprechen), Expressive (Danken/Entschuldigen) und Deklarationen (institutionsgebundene Setzungen). :contentReference[oaicite:6]{index=6}


Direkte und indirekte Sprechakte


Ein direkter Sprechakt passt formal zur Funktion (Fragesatz = Frage; Imperativ = Befehl). Ein indirekter Sprechakt nutzt eine Form, meint aber eine andere Funktion, die Du aus Kontext und Konvention erschließt (z.B. „Kannst Du das Fenster schließen?“ als Bitte, nicht als Fähigkeitsfrage). :contentReference[oaicite:7]{index=7}



Sprechakte in der Kommunikationswissenschaft


In der Kommunikationswissenschaft helfen Sprechakte dabei, kommunikative Prozesse nicht nur als Informationsaustausch, sondern als soziales Handeln zu beschreiben. Das ist besonders wichtig in:


Interpersonale Kommunikation


Alltagsgespräche sind voller indirekter Sprechakte: Hinweise, Andeutungen, Ironie, Höflichkeit. Hier wirken soziale Normen (z.B. Gesichtsarbeit/Höflichkeit) stark auf die Formulierung der Illokution.


Organisationskommunikation


In Teams und Institutionen sind Sprechakte oft an Rollen gebunden: Anweisen, Delegieren, Freigeben, Vereinbaren, Protokollieren. Ein „Okay“ kann Zustimmung, Abschluss oder Widerstand sein – je nach Kontext.


Medien- und politische Kommunikation


In Medien und Politik werden Illokutionen strategisch gestaltet: Framing, Agenda-Setting, Versprechen, Warnungen, Schuldzuweisungen. Die Perlokution (Wirkung) ist hier zentral, aber nie garantiert.


Digitale Kommunikation


Chats und Social Media verändern Kontextsignale (Tonfall, Mimik). Dadurch steigen Risiken für Missverständnisse bei indirekten Sprechakten (z.B. Ironie). Emojis können als zusätzliche Kontextmarker wirken, ersetzen aber nicht alle situativen Hinweise.


Beispiele zur Analyse


Beispiel 1: „Es ist laut hier.“


Lokution: Feststellung über Lautstärke. Illokution (möglich): Bitte, leiser zu sein / Kritik / Hinweis. Perlokution (möglich): Jemand senkt die Stimme / fühlt sich angegriffen / ignoriert es.


Beispiel 2: „Ich verspreche, morgen zu helfen.“


Lokution: Aussage über zukünftiges Handeln. Illokution: Versprechen (Kommissiv). Perlokution: Vertrauen steigt / Erwartungsdruck entsteht / Enttäuschung bei Nichterfüllung.


Beispiel 3: „Kannst Du mir kurz sagen, wie spät es ist?“


Lokution: Frage nach Fähigkeit + Information. Illokution: Bitte um Auskunft. Perlokution: Du bekommst eine Uhrzeit / jemand reagiert genervt / jemand hilft gern.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt ein Sprechakt im Kern? (Handeln durch sprachliche Äußerungen) (!Nur die grammatische Struktur eines Satzes) (!Nur das private Denken einer Person) (!Nur die Lautstärke einer Aussage)

Welche Ebene meint bei Austin die Sprecherabsicht? (Illokution) (!Lokution) (!Perlokution) (!Syntax)

Welche Ebene beschreibt die Wirkung beim Gegenüber? (Perlokution) (!Illokution) (!Lokution) (!Semantik)

Welche Aussage ist ein typisches Beispiel für einen Performativen Akt? (Ich verspreche Dir, morgen zu kommen.) (!Morgen komme ich vielleicht.) (!Ich mag Schokolade.) (!Der Himmel ist blau.)

Was kennzeichnet einen indirekten Sprechakt? (Die beabsichtigte Funktion wird über Kontext erschlossen.) (!Die Äußerung ist immer gelogen.) (!Die Äußerung enthält keine Verben.) (!Die Äußerung ist immer ein Imperativ.)

Welche Klasse gehört zu Searles Taxonomie grundlegender Illokutionen? (Direktive) (!Adverbiale) (!Deklinationen) (!Phoneme)

Welche Aussage trifft am ehesten auf Perlokution zu? (Sie ist nicht vollständig kontrollierbar.) (!Sie ist identisch mit dem Wortlaut.) (!Sie ist unabhängig vom Kontext.) (!Sie ist immer beabsichtigt und erreicht.)

Warum sind Gelingensbedingungen bei performativen Akten wichtig? (Ohne passenden Kontext und Rollen kann der Akt scheitern.) (!Weil sie nur die Grammatik überprüfen.) (!Weil sie die Lautstärke festlegen.) (!Weil sie Wörter automatisch wahr machen.)

Welche Analyse passt am besten zu „Es zieht hier“ als indirekter Sprechakt? (Indirekte Bitte, das Fenster zu schließen.) (!Direkte Drohung) (!Mathematische Definition) (!Reine Lautmalerei)

Welche Disziplin ist eng mit Sprechakttheorie verbunden? (Pragmatik) (!Geometrie) (!Botanik) (!Astronomie)





Memory

Lokution Wortlaut
Illokution Absicht
Perlokution Wirkung
Performativ Vollzug
Deklaration Institution
Direktive Aufforderung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Lokution sprachlicher Inhalt
Illokution beabsichtigte Handlung
Perlokution ausgelöste Wirkung
Direkter Sprechakt Form passt zur Funktion
Indirekter Sprechakt Funktion aus Kontext






Kreuzworträtsel

Illokution Frage 1
Perlokution Frage 2
Lokution Frage 3
Pragmatik Frage 4
Performativ Frage 5
Searle Frage 6





Frage 1 = Wie heißt die Ebene der Sprecherabsicht? Antwortfuerfrageeins = Illokution

Frage 2 = Wie heißt die Ebene der Wirkung beim Gegenüber? Antwortfuerfragezwei = Perlokution

Frage 3 = Wie heißt die Ebene des Wortlauts bzw. sprachlichen Ausdrucks? Antwortfuerfragedrei = Lokution

Frage 4 = Welcher Teilbereich der Linguistik untersucht Sprache im Gebrauch? Antwortfuerfragevier = Pragmatik

Frage 5 = Wie nennt man Äußerungen, mit denen man durch Sagen selbst handelt? Antwortfuerfragefünf = Performativ

Frage 6 = Wie heißt der Philosoph, der Austins Ansatz stark systematisierte? Antwortfuerfragesechs = Searle


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Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

beschreibt Sprache als Form des Handelns in sozialen Situationen.
Austin unterscheidet unter anderem

als den Wortlaut und sprachlichen Ausdruck.
Die Ebene der Absicht nennt man

und sie bestimmt die kommunikative Funktion.
Die Wirkung auf das Gegenüber wird als

bezeichnet und hängt stark vom Kontext ab.
Ein

er Ausdruck kann eine Handlung durch das Aussprechen selbst vollziehen.
Ob solche Akte gelingen, hängt von

wie Rolle und Situation ab.
Searle entwickelte eine Taxonomie illokutionärer Typen wie

oder Kommissive.
Indirekte Sprechakte erkennt man, weil die Funktion aus

erschlossen werden muss.
In der Kommunikationswissenschaft ist die Analyse von Sprechakten wichtig, weil Kommunikation

organisiert.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Alltagsbeispiele: Sammle zehn Sätze aus Deinem Alltag und markiere jeweils, ob es eher Lokution, Illokution oder Perlokution betrifft.
  2. Indirekte Kommunikation: Fotografiere (oder skizziere) drei Situationen, in denen Menschen indirekt bitten oder kritisieren, und beschreibe die vermutete Illokution.
  3. Chat-Kommunikation: Nimm einen kurzen Chat-Verlauf (anonymisiert) und erkläre, wo Missverständnisse durch fehlende Kontextsignale entstehen können.
  4. Höflichkeit: Formuliere dieselbe Bitte in drei Höflichkeitsstufen und begründe, wie sich die Illokution sprachlich „verpackt“.


Standard

  1. Medienanalyse: Analysiere einen Nachrichtenbeitrag oder Kommentar: Welche Illokutionen dominieren (informieren, bewerten, warnen, appellieren)?
  2. Organisationskommunikation: Erstelle ein Rollenspiel (Team-Meeting) mit mindestens fünf Sprechakten (z.B. anweisen, widersprechen, zustimmen, zusammenfassen, beschließen).
  3. Politische Rede: Untersuche in einer Rede mindestens fünf Formulierungen: Was ist Lokution, was ist Illokution, welche Perlokution wird angestrebt?
  4. Interkulturelle Kommunikation: Vergleiche zwei Kulturen oder Kontexte (z.B. Schule vs. Beruf): Wie werden Bitten indirekter oder direkter formuliert?


Schwer

  1. Gelingensbedingungen: Entwickle ein Schema, mit dem man Gelingensbedingungen institutioneller Sprechakte (z.B. „Ich kündige …“, „Ich ernenne …“) prüfen kann.
  2. Diskursanalyse: Analysiere einen Konflikt-Dialog und zeige, wie unterschiedliche Illokutionen (Vorwurf, Verteidigung, Rechtfertigung) eskalierend wirken.
  3. Ethik der Kommunikation: Schreibe einen Essay: Wann ist die strategische Nutzung von Sprechakten (z.B. Framing, Drohung, Beschämung) ethisch problematisch?
  4. Forschungsprojekt: Plane eine kleine Studie (Interview/Beobachtung) zu indirekten Sprechakten in Schule, Betrieb oder Social Media und formuliere Fragestellung, Methode und Auswertungsidee.




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Lernkontrolle

  1. Transfer: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie dieselbe Lokution zu zwei unterschiedlichen Illokutionen führen kann, wenn sich der Kontext ändert.
  2. Wirkungsanalyse: Beschreibe eine Situation, in der die beabsichtigte Perlokution nicht eintritt, und leite ab, welche Kontextsignale gefehlt haben.
  3. Medienkompetenz: Entwickle Kriterien, wie man in Social Media zwischen Information, Appell und Deklaration unterscheiden kann.
  4. Konfliktlösung: Formuliere drei Sprechakte um, die Konflikte entschärfen, und begründe die erwartete Perlokution.
  5. Institutionen: Vergleiche einen institutionellen Sprechakt (z.B. offizielle Erklärung) mit einem privaten Versprechen: Welche Gelingensbedingungen unterscheiden sich?




OERs zum Thema



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