Interpretation literarischer Texte

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Interpretation literarischer Texte



Einleitung

Literarische Texte sind mehr als „eine Geschichte“ oder „ein Gedicht“: Sie sind gestaltete Sprache, die Bedeutungen anbietet, Andeutungen macht, Perspektiven setzt und Leserinnen und Leser zum Deuten einlädt. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du eine überzeugende Textinterpretation schreibst – nachvollziehbar, textnah und sprachlich sicher. Du übst, wie man eine Deutung als begründete Interpretationshypothese formuliert, wie Du sie am Text belegst (mit Zitaten und Verweisen) und wie daraus ein klar strukturierter Interpretationsaufsatz entsteht.


Für wen ist der Kurs?

Dieser Kurs passt für Dich, wenn Du im Deutschunterricht Interpretationen schreibst (Sekundarstufe I/II, Ausbildung, Studium) und

  1. Deine Deutung nachvollziehbar begründen willst (statt nur „Ich finde…“)
  2. sicherer mit rhetorischen Stilmitteln umgehen möchtest
  3. Deinen Aufsatz sprachlich präziser und strukturierter schreiben willst
  4. typische Bewertungs-Kriterien verstehst (Textbezug, Argumentation, Sprache, Aufbau)


Lernziele

Am Ende kannst Du

  1. eine tragfähige Interpretationshypothese entwickeln und überprüfen
  2. Inhalte knapp und sinnvoll zusammenfassen (Inhaltsangabe) ohne zu erzählen
  3. formale und sprachliche Merkmale analysieren (z.B. Erzählperspektive, Lyrisches Ich, Reim, Metrum, Syntax, Metapher, Symbol)
  4. Deutungen mit Belegen sichern (passende Zitate und Verweise)
  5. einen vollständigen Interpretationsaufsatz schreiben (Einleitung–Hauptteil–Schluss)
  6. typische Fehler vermeiden (Nacherzählung, unbelegte Behauptungen, Stil-Brüche)


Grundlagen: Was bedeutet „Interpretieren“?

Interpretieren heißt: Du erschließt die Bedeutung eines Textes über die reine Inhaltsangabe hinaus. Du erklärst, wie der Text wirkt und warum er so verstanden werden kann. Dabei ist wichtig:

  1. Textnähe: Behauptungen müssen am Text belegbar sein (z.B. durch Zitate, Zeilen-/Versangaben).
  2. Nachvollziehbarkeit: Eine Interpretation ist eine begründete Deutung, keine reine Meinung.
  3. Mehrdeutigkeit: Literarische Texte können mehrere plausible Deutungen zulassen – entscheidend ist die Begründung.
  4. Methodik: Du gehst geplant vor (Lesen, Hypothese, Analyse, Deutung, Strukturieren, Schreiben, Überarbeiten).


Zentrale Begriffe für die Interpretation

  1. Textinterpretation: begründete Deutung eines Textes
  2. Hermeneutik: Lehre vom Verstehen und Deuten (methodisches Interpretieren)
  3. Interpretationshypothese: Leitgedanke, den Du am Text prüfst
  4. Textanalyse: Untersuchung von Form, Sprache, Struktur, Perspektive
  5. Kontext: Entstehungszeit, Epoche, Autor, Gattung, historische und kulturelle Hintergründe (nur, wenn es wirklich hilft)


Schritt-für-Schritt: So schreibst Du eine Interpretation


Schritt 1: Mehrfach lesen und Markieren

Beim ersten Lesen geht es um das Verstehen (Worum geht es?). Beim zweiten und dritten Lesen sammelst Du Hinweise:

  1. Auffällige Wörter, Bilder, Wiederholungen (z.B. Metapher, Symbol)
  2. Wendepunkte, Konflikte, Entwicklung
  3. Erzählsituation: Erzählperspektive, Zeitgestaltung, Distanz/Nähe
  4. Stimmung, Ton, Haltung (ironisch, kritisch, pathetisch, sachlich)


Schritt 2: Eine Interpretationshypothese formulieren

Eine gute Interpretationshypothese ist

  1. präzise (kein „Der Text ist spannend.“)
  2. deutungsorientiert (Aussage/Intention/Wirkung)
  3. überprüfbar am Text (Belege möglich)

Beispiele für Hypothesen (als Muster, nicht zum Auswendiglernen):

  1. „Die Kurzgeschichte zeigt, wie Sprachlosigkeit Beziehungen zerstört, indem Dialoge abgebrochen und Ellipsen gehäuft werden.“
  2. „Das Gedicht entwirft Natur als Gegenbild zur Großstadt, was durch Personifikationen und Antithesen verstärkt wird.“


Schritt 3: Kurze Inhaltsangabe (nur das Nötigste)

Die Inhaltsangabe dient als Basis, nicht als Hauptteil.

  1. Schreibe im Präsens
  2. Keine Bewertung, keine Deutung
  3. Konzentriere Dich auf zentrale Stationen, Figuren und Konflikte


Schritt 4: Analyse-Werkzeuge passend zur Textsorte


Lyrik: Gedichtinterpretation

  1. Sprecher und lyrisches Ich: Wer spricht? Aus welcher Haltung?
  2. Form: Strophen, Verse, Reim, Metrum, Rhythmus
  3. Sprache: Metaphern, Klang (Alliteration, Assonanz), Symbole, Wortfelder
  4. Wirkung: Welche Stimmung entsteht? Was wird nahegelegt?


Epik: Erzählende Texte (Kurzgeschichte, Roman-Auszug)

  1. Erzählperspektive (Ich, personal, auktorial), Zuverlässigkeit
  2. Zeit: Raffung, Dehnung, Rückblenden, Vorausdeutungen
  3. Figuren: Ziele, Konflikte, Entwicklung, Beziehungen
  4. Raum: Atmosphäre, Symbolik, soziale Bedeutung
  5. Sprache: Satzbau (Parataxe, Hypotaxe), Wortwahl, Leitmotive (Motiv)


Drama: Szeneninterpretation

  1. Situation und Konflikt: Interessen, Macht, Ziele
  2. Figurenrede: Monolog/Dialog, Subtext, Sprechakte
  3. Regieanweisungen: Raum, Bewegung, Gestik/Mimik
  4. Dramaturgie: Spannung, Wendepunkte, Kontrast, Tempo


Schritt 5: Deutung argumentierend ausarbeiten

So wird aus Analyse eine Interpretation:

  1. Behauptung (Teilthese)
  2. Beleg am Text (Zitat/Verweis)
  3. Erklärung (Wie zeigt der Beleg das?)
  4. Deutung (Was bedeutet es für Hypothese/Aussage?)

Merksatz: Behauptung – Beleg – Erklärung – Deutung.


Schritt 6: Aufbau des Interpretationsaufsatzes


Einleitung

  1. Textdaten: Autor (falls bekannt), Titel, Textsorte (Epik, Lyrik, Drama), Thema
  2. Hinführung zum Deutungsproblem
  3. Interpretationshypothese (klarer Leitgedanke)


Hauptteil

  1. erst knapp Inhalt (falls gefordert)
  2. dann Analyse-Aspekte sinnvoll ordnen (nicht „Stilmittel-Liste“)
  3. Deutung immer mit Belegen absichern (Zitat)
  4. Absätze mit klaren Teilthesen


Schluss

  1. Ergebnis: Hypothese bestätigt/weiterentwickelt
  2. Deutungsweite: mögliche alternative Lesart (kurz)
  3. Aktualitäts- oder Wirkungsbezug (nur, wenn passend und begründet)


Schreibstil im Deutschunterricht: So klingt eine gute Interpretation

  1. Schreibe im Präsens (Interpretation ist Gegenwartsrede)
  2. Vermeide „Ich finde“ – nutze sachliche Formulierungen: „Der Text legt nahe…“, „Dies deutet darauf hin…“
  3. Zitiere kurz und gezielt (Zitat): lieber wenige, starke Belege als lange Textblöcke
  4. Nutze Fachbegriffe korrekt (Metapher, Symbol, Ironie, Erzählperspektive)
  5. Baue kohärent: Verknüpfungen wie „zunächst“, „dadurch“, „im Gegensatz dazu“, „folglich“
  6. Achte auf sprachliche Präzision: keine Umgangssprache, keine Inhaltswiederholung


Typische Fehler und wie Du sie vermeidest

  1. Nacherzählung statt Deutung: Inhalte nur kurz, Fokus auf Wirkung/Bedeutung
  2. Unbelegte Behauptungen: Jede These braucht Textbeleg
  3. Stilmittel aufzählen: Stilmittel nur, wenn Du ihre Wirkung erklärst
  4. Zu viel Kontext: Kontext nur nutzen, wenn er die Deutung wirklich schärft
  5. Widersprüche im Aufbau: Hypothese am Anfang, Ergebnis am Ende – dazwischen argumentieren


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Qualitätsmerkmal einer schulischen Textinterpretation? Nachvollziehbare Begründung am Text (!Möglichst viele Stilmittel aufzählen) (!Eine besonders lange Inhaltsangabe schreiben) (!Eine persönliche Meinung ohne Belege äußern)

Wozu dient eine Interpretationshypothese am Anfang? Sie steuert die Analyse und wird am Text überprüft (!Sie ersetzt die Inhaltsangabe vollständig) (!Sie ist eine Zusammenfassung in eigenen Worten) (!Sie ist eine Liste aller sprachlichen Mittel)

In welcher Zeitform wird eine Interpretation im Deutschunterricht in der Regel geschrieben? Präsens (!Präteritum) (!Plusquamperfekt) (!Futur I)

Welche Reihenfolge beschreibt eine überzeugende Argumentation am besten? Behauptung, Beleg, Erklärung, Deutung (!Beleg, Nacherzählung, Meinung, Fazit) (!Meinung, Beleg, Stilmittel-Liste, Schluss) (!Einleitung, Zitatblock, Inhaltsangabe, Ende)

Welche Aussage über Zitate ist richtig? Zitate müssen gezielt ausgewählt und in die Deutung eingebunden werden (!Zitate sollen möglichst lang sein, damit man nichts vergisst) (!Zitate ersetzen die eigene Erklärung) (!Zitate sind nur im Schluss erlaubt)

Welche Analyse passt besonders zu erzählenden Texten (Epik)? Erzählperspektive und Zeitgestaltung (!Reimschema und Metrum) (!Regieanweisungen und Bühnenbild) (!Taktart und Tempo)

Was ist ein Symbol in literarischen Texten? Ein Zeichen, das über sich hinaus auf eine Bedeutung verweist (!Ein seltenes Fremdwort ohne Funktion) (!Eine wörtliche Beschreibung eines Gegenstands) (!Ein Reim am Versende)

Wann ist Kontext (Epoche, Autor, Zeitgeschichte) in einer Interpretation sinnvoll? Wenn er die Deutung am Text erkennbar präzisiert (!Immer, unabhängig vom Text) (!Nur, um den Aufsatz länger zu machen) (!Nur, wenn keine Zitate vorhanden sind)

Was ist der größte Unterschied zwischen Inhaltsangabe und Interpretation? Die Interpretation deutet und begründet, die Inhaltsangabe fasst zusammen (!Die Inhaltsangabe ist immer länger als die Interpretation) (!Die Interpretation wird im Präteritum geschrieben) (!Die Inhaltsangabe enthält immer Zitate)

Was gehört in einen guten Schluss einer Interpretation? Zusammenführung der Ergebnisse und Rückbezug auf die Hypothese (!Eine ausführliche Nacherzählung des Textes) (!Eine Liste aller gefundenen Stilmittel) (!Ein neuer, völlig anderer Hauptgedanke ohne Bezug)





Memory

Interpretationshypothese Leitgedanke der Deutung
Zitat Textbeleg
Erzählperspektive Blickwinkel des Erzählens
Metapher Bildlicher Ausdruck
Motiv Wiederkehrendes Bedeutungselement
Symbol Zeichen mit Tiefenbedeutung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Lyrik Formanalyse mit Reim und Rhythmus
Epik Erzählsituation und Figurenentwicklung
Drama Konflikt in Dialog und Regieanweisung
Interpretationshypothese Leitfrage, die am Text geprüft wird
Textbeleg Nachweis durch Zitat oder Verweis




...


Kreuzworträtsel

Hermeneutik Frage 1
Metapher Frage 2
Kontext Frage 3
Symbol Frage 4
Paraphrase Frage 5
Erzaehler Frage 6





Hinweise zu den Kreuzworträtsel-Fragen


Lösungshinweise (ohne die Lösung zu verraten)

  1. Frage 1: Wie heißt die Lehre vom Verstehen und Deuten?
  2. Frage 2: Wie nennt man einen bildlichen Ausdruck wie „Meer aus Licht“?
  3. Frage 3: Wie heißt der Hintergrund (Zeit, Umfeld), der eine Deutung schärfen kann?
  4. Frage 4: Wie heißt ein Zeichen, das über sich hinausweist (z.B. „Tür“ als Neubeginn)?
  5. Frage 5: Wie heißt das sinngemäße Umschreiben einer Stelle?
  6. Frage 6: Wie heißt die Instanz, die erzählt (nicht unbedingt der Autor)?


LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bei einer Textinterpretation geht es darum, die Bedeutung eines Textes über die reine Inhaltswiedergabe hinaus zu

. Eine gute Deutung beginnt oft mit einer

, die im Verlauf am Text überprüft wird. Damit Deine Aussagen nachvollziehbar sind, brauchst Du

wie kurze Zitate oder genaue Verweise. In einer schulischen Interpretation schreibst Du meistens im

, weil Du über den Text als Gegenstand sprichst. Bei erzählenden Texten ist die

wichtig, weil sie steuert, wie nahe wir Figuren kommen. In Gedichten helfen Formmerkmale wie Reim oder

, die Wirkung der Sprache zu verstehen. Stilmittel sind nur dann sinnvoll, wenn Du ihre

erklärst. Der Hauptteil sollte nicht nacherzählen, sondern argumentierend deuten, also Behauptung, Beleg und

verbinden. Am Ende fasst Du die Ergebnisse zusammen und beziehst Dich erneut auf die

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Markieren: Suche in einem kurzen literarischen Text fünf Stellen, die „mehr bedeuten könnten“ (z.B. auffällige Bilder, Wiederholungen) und erkläre jeweils in einem Satz, warum Du sie markiert hast.
  2. Inhaltsangabe: Schreibe eine Inhaltsangabe (max. 90 Wörter) zu einer Kurzgeschichte im Präsens und streiche anschließend alle wertenden Wörter.
  3. Zitat: Wähle drei kurze Zitate aus einem Gedicht und formuliere zu jedem Zitat eine Deutung in einem einzigen, präzisen Satz.
  4. Wortfeld: Lege ein Wortfeld zu einem zentralen Thema an (z.B. „Kälte“, „Freiheit“, „Angst“) und erkläre, wie es die Stimmung prägt.


Standard

  1. Interpretationshypothese: Formuliere zwei unterschiedliche Hypothesen zu demselben Text und begründe in 6–8 Sätzen, welche Du überzeugender findest (mit mindestens zwei Belegen).
  2. Stilmittel-Wirkung: Analysiere drei Stilmittel (z.B. Metapher, Ironie, Antithese) und erkläre jeweils Wirkung und Deutungsbeitrag in einem Absatz.
  3. Erzählperspektive: Untersuche in einer Kurzgeschichte die Erzählsituation und zeige an zwei Stellen, wie sie Sympathie oder Distanz erzeugt.
  4. Absatzstruktur: Schreibe einen Hauptteil-Absatz nach dem Muster „Behauptung–Beleg–Erklärung–Deutung“ und markiere die vier Teile im Text.


Schwer

  1. Vergleichende Interpretation: Vergleiche zwei Texte (z.B. zwei Gedichte zum Thema Natur) und entwickle eine gemeinsame Leitthese. Belege Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit Zitaten.
  2. Kontext: Recherchiere zur Entstehungszeit eines Textes (Epoche/geschichtlicher Hintergrund) und schreibe einen Abschnitt, der nur Kontext nutzt, der Deine Textdeutung messbar präzisiert (mit Rückbindung an Textstellen).
  3. Schreibkonferenz: Organisiere eine Peer-Feedback-Runde: Erstelle einen Bewertungsbogen (Textbezug, Argumentation, Sprache, Struktur) und überarbeite Deinen Aufsatz nach Rückmeldung.
  4. Deutungsalternativen: Entwickle eine zweite plausible Lesart zu Deiner Interpretation (mindestens 120 Wörter) und diskutiere, welche Textstellen die alternative Deutung stützen oder schwächen.




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Lernkontrolle

  1. Transfer: Du hast eine Interpretation gelesen, die viele Stilmittel nennt, aber kaum erklärt. Schreibe eine kurze Diagnose (max. 150 Wörter): Was fehlt? Wie würdest Du den Hauptteil verbessern?
  2. Argumentation: Nimm eine Interpretationshypothese und entwirf eine Gliederung mit drei Teilthesen. Begründe die Reihenfolge: Warum ist diese Struktur logisch?
  3. Textbezug: Wähle eine Deutungsaussage („Der Text kritisiert…“) und liefere zwei Belege. Erkläre, wie genau die Textstellen die Aussage tragen, ohne den Text nachzuerzählen.
  4. Perspektivwechsel: Schreibe einen Absatz, wie die Wirkung eines epischen Textes sich ändern würde, wenn die Erzählperspektive wechselt (z.B. personal → auktorial). Nutze konkrete Textmerkmale als Begründung.
  5. Qualitätskriterien: Erstelle ein Mini-Rubrik-Raster (4 Kriterien, je 3 Niveaustufen) für Interpretationsaufsätze und erkläre an einem Beispiel, wie Du fair bewertest.




OERs zum Thema



Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026 (Deutschland) – nach Bundesland & Abschlussart
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

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Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

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  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

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  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

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