Präsentationsprüfung



Einleitung


Eine Präsentationsprüfung im Fach Deutsch verbindet fachliche Kompetenzen (z.B. Textanalyse, Literaturinterpretation, Argumentation) mit Darstellungskompetenzen (z.B. Rhetorik, Präsentationstechnik, Medienkompetenz). Du zeigst, dass Du ein Thema selbstständig erschließen, strukturieren, verständlich erklären und im anschließenden Kolloquium reflektieren sowie transferieren kannst.



Typisch ist eine Kombination aus Präsentation (häufig etwa 10 Minuten) und Prüfungsgespräch/Kolloquium (häufig weitere Minuten bis insgesamt ungefähr 20 Minuten). Die konkreten Vorgaben (Zeit, Handout/Tischvorlage, Bewertungsraster) unterscheiden sich je nach Schule und Bundesland – die Kompetenzen sind jedoch sehr ähnlich.



Ziele und Kompetenzen der Präsentationsprüfung (Deutsch)


Was wird geprüft?


In der Präsentationsprüfung werden typischerweise folgende Kompetenzbereiche sichtbar:

  1. Fachkompetenz: sichere Inhalte, passende Fachbegriffe (z.B. Erzählperspektive, Stilmittel, Epoche, Motiv, Argumentationsstruktur)
  2. Methodenkompetenz: Recherche, Quellenarbeit, Auswahl relevanter Informationen, Gliederung, roter Faden
  3. Sprachkompetenz: präzise, adressatenorientierte Sprache, korrektes Zitieren, treffende Begriffe, strukturierte Sätze
  4. Medienkompetenz: sinnvolle Visualisierung (z.B. Präsentationsprogramm), saubere Folien, verständliche Grafiken, Lesbarkeit
  5. Kommunikationskompetenz: freies Sprechen, Blickkontakt, Umgang mit Fragen, Reflexion, Diskussionsfähigkeit


Deutsch-spezifische Besonderheiten


Im Fach Deutsch ist besonders wichtig:

  1. Textbezug: Aussagen werden an Textstellen gestützt (kurze, passende Zitate; genaue Verortung)
  2. Interpretation und Deutungshypothese: nachvollziehbare Deutung statt Nacherzählung
  3. Argumentation: Behauptung–Begründung–Beleg–Beispiel; Gegenargumente reflektieren
  4. Sprachbewusstsein: Wirkung von Stil, Ton, rhetorischen Mitteln und Erzähltechnik erklären
  5. Kontext: Einordnung (Epoche, Autor, Zeit, Gattung), ohne in Biografie-Listen abzurutschen



Ablauf einer typischen Präsentationsprüfung


1. Themenfindung und Fragestellung


Eine starke Präsentation startet mit einer klaren Fragestellung.

  1. Schlecht: „Goethe und sein Leben“
  2. Besser: „Wie wird in Goethes ‚Faust I‘ das Streben nach Erkenntnis als Risiko inszeniert?“
  3. Sehr gut: „Welche sprachlichen und dramatischen Mittel zeigen, dass Fausts Erkenntnisstreben zugleich Selbstermächtigung und Selbstverlust ist?“


2. Recherche und Materialauswahl


Achte auf:

  1. Primärtext (Originaltext) und wenige, passende Sekundärliteratur
  2. seriöse Quellen (z.B. Bibliothek, Schulbuchverlage, wissenschaftliche Einführungen)
  3. sauberes Notieren von Fundstellen (für Zitat und Literaturverzeichnis)
  4. Vermeidung von Plagiat und Beachtung von Urheberrecht


3. Struktur und Dramaturgie


Bewährt ist diese Struktur:

  1. Einstieg (Aufhänger, Leitfrage, Relevanz)
  2. Vorgehen (Material, Methode, Aufbau)
  3. Hauptteil (2–4 Kernpunkte, jeweils mit Beleg/Beispiel)
  4. Ergebnis (Antwort auf Leitfrage, Deutung)
  5. Ausblick/Transfer (Vergleich, Aktualität, Medienbezug, eigenes Urteil)


4. Medien und Tischvorlage/Handout


Wenn Deine Schule eine Tischvorlage verlangt, enthält sie meist:

  1. Gliederung (mit Zeitangaben)
  2. zentrale Thesen (kurz)
  3. Quellen/Literaturverzeichnis
  4. ggf. Abbildungen/Grafiken mit Quelle



5. Vortrag und Kolloquium


Im Vortrag zählen Verständlichkeit, Struktur, freies Sprechen und sichere Textarbeit. Im Kolloquium zählen:

  1. Vertiefung (Warum genau so gedeutet?)
  2. Transfer (Vergleich mit anderen Texten/Medien/Epochen)
  3. Reflexion (Grenzen der Interpretation, alternative Deutungen)
  4. Kommunikationsfähigkeit (Dialog, präzise Antworten, Nachfragen zulassen)



Rhetorik und Auftritt: So überzeugst Du


Stimme, Tempo, Pausen


  1. Nutze Pausen als Strukturzeichen: nach Kernaussagen, vor Zitaten, vor Übergängen
  2. Sprich in verständlichem Tempo und artikuliere deutlich
  3. Variiere Betonung und Lautstärke (Monotonie vermeiden)


Körpersprache und Blickkontakt


  1. Stand stabil, Hände sichtbar, Gesten passend zum Inhalt
  2. Blickkontakt in „Dreiecken“: links–mitte–rechts im Raum
  3. Nicht dauerhaft zur Folie drehen: Du bist die Präsentation, nicht die Folie


Sprachstil im Fach Deutsch


  1. Nutze Fachbegriffe (z.B. Metapher, Ironie, Erzählzeit, Dialog)
  2. Formuliere Deutungen als begründete Aussagen: „Dies legt nahe, weil …“
  3. Vermeide leere Wörter: „irgendwie“, „halt“, „krass“, „mega“



Bewertungslogik: Was Lehrkräfte häufig erwarten


Häufige Bewertungskriterien (typisch, je nach Schule konkretisiert)


  1. Inhalt (Richtigkeit, Tiefe, Schwerpunktsetzung, Textbelege)
  2. Struktur (roter Faden, klare Übergänge, Zeitmanagement)
  3. Sprache (Ausdruck, Fachsprache, Korrektheit, Verständlichkeit)
  4. Medien (Lesbarkeit, Relevanz, nicht überladen, Quellenangaben)
  5. Präsentation (freies Sprechen, Stimme, Präsenz)
  6. Kolloquium (Transfer, Reflexion, Flexibilität)


Typische Themenideen für Deutsch-Präsentationsprüfungen


Literatur


  1. Drama: Konfliktstruktur und Figurenkonstellation in Goethes „Faust“
  2. Novelle: Leitmotiv und Wendepunkt (z.B. in einer bekannten Novelle)
  3. Lyrik: Naturdarstellung in Romantik vs. Expressionismus
  4. Erzähltheorie: Unzuverlässiges Erzählen und Leserlenkung


Sprache und Medien


  1. Rhetorik in politischen Reden: Ethos–Pathos–Logos
  2. Medienanalyse: Framing und Wortwahl in Nachrichten
  3. Jugendsprache und Sprachwandel: Funktionen, Kritik, Identität
  4. Künstliche Intelligenz und Schreiben: Chancen, Grenzen, Verantwortung


Projekt- und Praxisbezug


  1. Literaturverfilmung: Vergleich von Szene, Wirkung, Erzählweise
  2. Podcast als Interpretationsformat: Wie verändert Audio die Deutung?
  3. Lesedidaktik: Wie kann man komplexe Texte zugänglich machen?


Checklisten und Zeitplan


14-Tage-Plan (anpassbar)


  1. Tag 1–2: Thema eingrenzen, Leitfrage formulieren, Material sammeln
  2. Tag 3–5: Lesen/Analysieren, Thesen entwickeln, Belege markieren
  3. Tag 6–7: Gliederung + Kernaussagen, Medienkonzept
  4. Tag 8–9: Folien/Plakat erstellen, Tischvorlage schreiben
  5. Tag 10–11: Probelauf (Zeit messen), Kürzen, Übergänge verbessern
  6. Tag 12: Kolloquiumsfragen vorbereiten (Transfer, Kritik, Alternativen)
  7. Tag 13: Generalprobe vor Publikum
  8. Tag 14: Feinschliff, Ruhe, Technikcheck


Folien-Check (Deutsch)


  1. Eine Folie = eine Kernaussage
  2. Text groß genug, wenig Text, mehr Struktur
  3. Zitate kurz, gut lesbar, mit Fundstelle
  4. Bilder/Diagramme nur mit Funktion und Quelle
  5. Schlussfolie: Ergebnis + Transferfrage


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Nacherzählung und Interpretation? (Interpretation deutet und begründet Aussagen am Text.) (!Interpretation listet nur Figuren auf.) (!Interpretation fasst den Text in eigenen Worten zusammen.) (!Interpretation nennt ausschließlich biografische Fakten.)

Welche Reihenfolge passt am besten zu einer überzeugenden Argumentation in Deutsch? (Behauptung – Begründung – Beleg – Beispiel) (!Beleg – Behauptung – Beispiel – Begründung) (!Beispiel – Beleg – Behauptung – Schluss) (!These – Witz – Meinung – Ende)

Wozu dient eine klare Fragestellung in der Präsentationsprüfung? (Sie gibt Fokus und steuert Auswahl, Aufbau und Ergebnis.) (!Sie ersetzt die Textarbeit durch Allgemeinwissen.) (!Sie macht das Kolloquium überflüssig.) (!Sie sorgt dafür, dass man länger reden darf.)

Welche Aussage zu Zitaten ist fachlich korrekt? (Zitate sollten kurz sein und eine Aussage direkt stützen.) (!Zitate sind nur Dekoration und brauchen keine Fundstelle.) (!Zitate dürfen so lang sein, wie man möchte.) (!Zitate ersetzen die eigene Erklärung vollständig.)

Welche Funktion haben Pausen beim Sprechen? (Sie strukturieren, geben Gewicht und erhöhen Verständlichkeit.) (!Sie zeigen Unsicherheit und sollten vermieden werden.) (!Sie sind nur bei Lampenfieber erlaubt.) (!Sie sind unwichtig, wenn die Folien gut sind.)

Was ist im Kolloquium besonders wichtig? (Reflexion, Transfer und flexible Begründungen.) (!Wortwörtliches Wiederholen der Präsentation.) (!Möglichst schnelle Antworten ohne Nachdenken.) (!Nur Ja-Nein-Antworten geben.)

Welche Folie ist in einer Deutsch-Präsentation meist unverzichtbar? (Ergebnisfolie mit Antwort auf die Leitfrage.) (!Eine Folie mit möglichst vielen Definitionen.) (!Eine Folie nur mit lustigen Bildern.) (!Eine Folie mit der kompletten Inhaltsangabe.)

Warum ist ein roter Faden so entscheidend? (Er hilft dem Publikum, Gedanken zu folgen und Zusammenhänge zu verstehen.) (!Er ist nur für lange Vorträge relevant.) (!Er ist egal, wenn man frei spricht.) (!Er ersetzt das Literaturverzeichnis.)

Welche Medienregel ist sinnvoll? (Medien unterstützen den Inhalt und bleiben lesbar und reduziert.) (!Je mehr Animationen, desto besser.) (!Text auf Folien sollte so detailliert wie möglich sein.) (!Man sollte Folien komplett vorlesen.)

Welche Vorbereitung stärkt Dich am meisten fürs Prüfungsgespräch? (Transferfragen formulieren und alternative Deutungen durchdenken.) (!Nur das Auswendiglernen der Einleitung.) (!Nur das Design der Folien perfektionieren.) (!Nur die Lautstärke üben, ohne Inhalt zu wiederholen.)





Memory

Deutungshypothese begründete Kernidee der Interpretation
Leitfrage Fokus der gesamten Präsentation
Textbeleg konkrete Stelle zur Stützung einer Aussage
Übergang sprachliche Verbindung zwischen Abschnitten
Kolloquium Prüfungsgespräch zur Vertiefung und zum Transfer





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einstieg Interesse wecken und Leitfrage setzen
Hauptthese zentrale Antwortidee, die Du belegst
Textanalyse sprachliche und strukturelle Mittel am Text zeigen
Ergebnis Antwort auf die Leitfrage in einem klaren Fazit
Transfer Verbindung zu Kontext, Vergleich oder Gegenwart herstellen




...


Kreuzworträtsel

Argumentation Frage 1
Gliederung Frage 2
Rhetorik Frage 3
Textbeleg Frage 4
Deutung Frage 5
Zeitplan Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine erfolgreiche Präsentationsprüfung beginnt mit einer klaren

und einer sinnvollen

. Im Fach Deutsch müssen Deutungen durch

gestützt werden, damit sie nachvollziehbar sind. In den Folien steht nicht der ganze Vortrag, sondern nur die

pro Abschnitt. Im anschließenden Kolloquium werden häufig

und Reflexion eingefordert. Wer frei spricht, nutzt bewusst

und hält Blickkontakt, statt Folien vorzulesen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenfindung: Formuliere drei mögliche Themen für eine Deutsch-Präsentationsprüfung und entwickle zu jedem Thema eine präzise Fragestellung.
  2. Gliederung: Schreibe für ein Thema eine Gliederung mit Einleitung–Hauptteil–Schluss und notiere pro Punkt genau eine Kernaussage.
  3. Sprechtraining: Nimm eine 90-Sekunden-Einleitung als Audio auf und markiere anschließend, wo Du bewusst Pausen setzen willst.
  4. Foliengestaltung: Erstelle drei Musterfolien (Titel, Kernpunkt, Ergebnis) mit maximal 20 Wörtern pro Folie.


Standard

  1. Textanalyse: Wähle eine kurze Textstelle (8–12 Zeilen) und erkläre, wie zwei Stilmittel die Wirkung verändern.
  2. Argumentation: Entwickle zu Deiner Leitfrage eine These und drei Begründungen, jeweils mit einem passenden Textbeleg.
  3. Medienkompetenz: Entwirf ein Handout/Tischvorlage mit Gliederung, Thesen und Literaturverzeichnis auf einer Seite.
  4. Kolloquium: Erstelle zehn mögliche Rückfragen der Prüfer und schreibe zu jeder Frage eine stichpunktartige Antwortstrategie.


Schwer

  1. Vergleichende Analyse: Vergleiche zwei Texte (oder Text und Verfilmung) zu einem Motiv und begründe, wie sich die Deutung dadurch verändert.
  2. Rhetorik: Baue einen überzeugenden Einstieg mit einem rhetorischen Mittel (z.B. Anapher oder rhetorische Frage) und erkläre die beabsichtigte Wirkung.
  3. Wissenschaftliches Arbeiten: Führe eine Mini-Recherche mit mindestens zwei seriösen Sekundärquellen durch und bewerte deren Nutzen für Deine Leitfrage.
  4. Projektarbeit: Produziere ein kurzes Video (1–2 Minuten) als Transferteil Deiner Präsentation und reflektiere Chancen und Grenzen dieses Mediums im Unterricht.




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Lernkontrolle


  1. Transferleistung: Erkläre, wie sich Deine Deutung verändern würde, wenn eine zentrale Textstelle anders formuliert wäre, und begründe Deine Entscheidung.
  2. Methodenreflexion: Vergleiche zwei Methoden der Textarbeit (z.B. Close Reading vs. Kontextanalyse) und entscheide, welche für Deine Leitfrage besser passt.
  3. Medienkritik: Analysiere eine Deiner Folien: Welche Information ist unverzichtbar, welche lenkt ab? Begründe mit Blick auf Verständlichkeit und Prüfungsziel.
  4. Kommunikation: Beschreibe drei typische Kolloquiumsfragen und zeige, wie Du durch Nachfragen Zeit gewinnst und zugleich präziser antwortest.
  5. Qualitätskriterien: Entwickle ein eigenes Bewertungsraster (5 Kriterien) und wende es auf eine Probekurzpräsentation an, die Du online findest oder selbst aufnimmst.




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