Massentierhaltung



Massentierhaltung


Kurzüberblick

'Massentierhaltung bezeichnet Formen der Intensivtierhaltung, in denen sehr viele Tiere (z.B. Schweine, Hühner, Rinder) in spezialisierten Betrieben gehalten, gefüttert und gemästet werden, um große Mengen an Fleisch, Milch oder Eiern effizient zu produzieren. Der Begriff wird im Alltag oft kritisch verwendet und ist eng verbunden mit Fragen nach Tierwohl, Tierschutz, Umweltschutz, Klimawandel, Antibiotika-Einsatz und der Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung.



Medien zum Einstieg


Einleitung


Stell Dir vor, Du sollst eine wachsende Bevölkerung zuverlässig mit Lebensmitteln versorgen. Gleichzeitig sollen Preise niedrig bleiben, die Qualität stimmen, Umwelt und Klima geschützt werden, und Tiere sollen so gehalten werden, dass Tierschutz und Tierwohl ernst genommen werden. Genau in diesem Spannungsfeld liegt die Debatte um Massentierhaltung.


In diesem aiMOOC lernst Du, wie intensive Tierhaltung funktioniert, welche Ziele und Nebenfolgen sie hat, welche Akteure beteiligt sind (Landwirte, Futtermittelindustrie, Schlacht- und Verarbeitungsketten, Handel, Politik, Verbraucher) und welche Alternativen diskutiert werden. Du entwickelst dabei auch eine eigene, begründete Position.


Lernziele und Kompetenzen


Nach diesem Kurs kannst Du:

  1. Massentierhaltung von anderen Haltungsformen (z.B. Weidehaltung, Ökologische Landwirtschaft) unterscheiden.
  2. zentrale Faktoren wie Besatzdichte, Futter, Stallklima und Zuchtziele erklären.
  3. Auswirkungen auf Tierwohl, Umwelt und Gesundheit (z.B. Antibiotikaresistenz) beurteilen.
  4. Kennzeichnungen und politische Instrumente (z.B. Tierschutzgesetz, Haltungskennzeichnung, Bio-Siegel) einordnen.
  5. eine argumentativ starke Pro-und-Contra-Debatte führen und Lösungswege entwickeln.


Grundlagen: Was passiert in der Massentierhaltung?


Ziele und Logik


Intensive Tierhaltung ist meist darauf ausgerichtet, mit begrenzter Fläche und Arbeitszeit hohe Mengen standardisierter Produkte zu erzeugen. Typisch sind:

  1. Spezialisierung: z.B. reine Mastbetriebe, reine Ferkelerzeugung, Legehennenbetriebe.
  2. Standardisierung: gleiche Fütterung, gleiche Stalltechnik, optimierte Abläufe.
  3. Effizienz: schnelle Mast, gute Futterverwertung, geringe Verluste.

Das kann Versorgungssicherheit und Preise beeinflussen, bringt aber Zielkonflikte mit sich, etwa zwischen Effizienz und Tierwohl.


Zentrale Fachbegriffe


  1. Besatzdichte: Wie viele Tiere pro Fläche gehalten werden.
  2. Tierwohl: Sammelbegriff für Gesundheit, Verhalten, Stressarmut und Haltungsbedingungen.
  3. Antibiotika: Medikamente gegen bakterielle Infektionen; relevant wegen Antibiotikaresistenz.
  4. Gülle: flüssiger Wirtschaftsdünger aus Kot und Urin; wichtig für Nährstoffkreisläufe und Umweltwirkungen.
  5. Ammoniak: Gas, das u.a. aus Gülle entstehen kann und Ökosysteme belasten kann.
  6. Treibhausgas: z.B. Methan (Rinder) und Lachgas (Düngung).


Haltungsformen und Produktionssysteme


Schweinehaltung


In der intensiven Schweinehaltung gibt es häufig getrennte Produktionsstufen: Zucht, Ferkelaufzucht, Mast. Herausforderungen sind u.a. Beschäftigungsmaterial, Platz, Stallklima, Gesundheit sowie das Management von Gülle.



Geflügelhaltung: Broiler und Legehennen


Bei Geflügel unterscheidet man grob:

  1. Mast (Broiler): Zucht auf schnelles Wachstum, kurze Mastdauer, Management von Tiergesundheit und Stallklima.
  2. Eier (Legehenne): Fragen zu Stall-/Freilandhaltung, Schnabelkürzen (historisch/teilweise), Auslauf, Aufzucht.

Wichtige Themen sind Verhalten (Scharren, Picken), Lichtregime, Luftqualität und Verletzungsrisiken.



Rinderhaltung: Milch und Mast


Rinderhaltung ist sehr unterschiedlich: von Weide bis Laufstall. In intensiven Mastformen (Feedlot-ähnliche Systeme) stehen Fütterung, Platz und Emissionen im Fokus. In der Milchviehhaltung geht es zusätzlich um Leistung, Gesundheit (Klauen, Euter) und Lebensdauer der Tiere.



Visualisierung: Systemzusammenhänge


Diese schematische Darstellung hilft, Kreisläufe und Belastungspunkte zu erkennen (Futteranbau, Stall, Gülle, Wasser, Luft):


Tierwohl, Ethik und Verhalten


Tierwohl: Mehr als “gesund”


Tierwohl umfasst nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Dazu gehören auch:

  1. artspezifisches Verhalten (z.B. Wühlen bei Schweinen, Scharren bei Hühnern, Wiederkäuen bei Rindern)
  2. Stressarmut, Ruhe, ausreichender Platz und Struktur
  3. robuste Gesundheit (weniger Lahmheiten, Atemwegsprobleme, Verletzungen)

In intensiven Systemen entstehen Zielkonflikte: hohe Effizienz kann zu höherer Belastung führen, wenn Management, Platz, Beschäftigung oder Zuchtziele nicht passen.


Tierethik: Wie begründest Du Deine Position?


In der Tierethik werden unterschiedliche Perspektiven diskutiert:

  1. Pflichtenethik: Welche Rechte/Ansprüche haben Tiere?
  2. Utilitarismus: Welche Handlung minimiert Leiden und maximiert Wohl?
  3. Tugendethik: Welche Haltung zeigt Mitgefühl und Verantwortung?

Wichtig ist, dass Du Argumente sauber trennst: Fakten (Wie ist es?) und Werte (Wie soll es sein?).


Umwelt- und Klimawirkungen


Nährstoffe: Gülle, Nitrat und Gewässer


Bei hoher Tierdichte fallen große Mengen Gülle an. Wird zu viel Stickstoff ausgebracht, kann Nitrat ins Grundwasser gelangen. Auch Phosphor kann Gewässer belasten (Eutrophierung). Gute Nährstoffbilanzen, Lagerung und Ausbringtechnik sind deshalb zentral.


Luft und Klima: Ammoniak, Methan, Lachgas


  1. Ammoniak entsteht u.a. aus Exkrementen und kann empfindliche Ökosysteme belasten.
  2. Methan entsteht besonders bei Wiederkäuern (Rinder) durch Verdauung.
  3. Lachgas kann aus gedüngten Böden entstehen und ist ein starkes Treibhausgas.

Die Klimabilanz hängt stark davon ab, was Tiere fressen, wie Dünger gemanagt wird, wie Energie eingesetzt wird und wie viel tierische Produkte konsumiert werden.


Landnutzung und Futtermittel


Ein großer Teil der Tierproduktion hängt am Futtermittel-Anbau (z.B. Getreide, Eiweißpflanzen). Dadurch wird Fläche gebunden, und es entstehen Fragen nach Biodiversität, Entwaldung (global) und Konkurrenz zwischen Futter und Nahrung.


Gesundheit: Antibiotika und Resistenzen


Warum Antibiotika in Ställen relevant sind


Antibiotika werden eingesetzt, um bakterielle Erkrankungen zu behandeln. In großen Beständen ist Krankheitsmanagement anspruchsvoll: Tiere sind nah beieinander, Infektionen können sich schnell ausbreiten. Wichtig ist dabei:

  1. Therapie statt Routine: Antibiotika sollen gezielt und tierärztlich begründet eingesetzt werden.
  2. Prävention: Hygiene, Impfen, Stallklima, robuste Zuchtlinien, geringere Stressoren.
  3. Resistenzrisiko: Häufiger Einsatz kann Antibiotikaresistenz fördern, was ein Problem für Mensch und Tier sein kann.


Wirtschaft, Gesellschaft und Politik


Preis, Wettbewerb und Lieferketten


Landwirtschaft ist in globale Märkte eingebunden: Futterpreise, Energiepreise, Schlachtkapazitäten, Export/Import und die Macht des Einzelhandels beeinflussen Entscheidungen. Dadurch entstehen Anreize zur Spezialisierung und Skalierung, aber auch Druck, Kosten zu senken.


Rechtliche Rahmen und Kennzeichnung


Wichtige Bezugspunkte:

  1. Tierschutzgesetz (Deutschland) als Grundrahmen
  2. EU-Vorgaben zu Transport, Schlachtung, Mindeststandards
  3. private und staatliche Labels (z.B. Bio-Siegel, Haltungsform-Kennzeichnungen)

Für Dich als Konsument ist zentral: Labels sagen nicht “alles”, aber sie sind ein Werkzeug, um Unterschiede in Standards sichtbar zu machen.


Lösungswege und Alternativen


Technische und betriebliche Verbesserungen


Beispiele (je nach Tierart unterschiedlich):

  1. mehr Platz, Struktur (Buchten, Rückzugsbereiche), Beschäftigungsmaterial
  2. bessere Lüftung, Einstreu, Klimaführung, Gesundheitsmonitoring
  3. Zuchtziele stärker auf Robustheit statt nur Leistung
  4. Nährstoffmanagement: präzisere Fütterung, Lagerung und Ausbringung der Gülle


Systemische Optionen


  1. Umbau von Förderung und Preisen: Tierwohlkosten sichtbar machen
  2. Reduktion von tierischen Produkten und weniger Verschwendung
  3. mehr pflanzliche Alternativen, neue Proteinquellen
  4. regionale Kreisläufe, Stärkung von Betrieben mit höheren Standards

Hier gibt es keine “eine” Lösung, sondern ein Paket aus Maßnahmen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was beschreibt der Begriff Massentierhaltung am treffendsten? (Intensive Tierhaltung mit hoher Tierzahl und stark standardisierten Abläufen) (!Tierhaltung ausschließlich im Freiland) (!Tierhaltung ohne Technik und ohne Management) (!Tierhaltung nur für bedrohte Tierarten)

Was bedeutet Besatzdichte in der Tierhaltung? (Anzahl der Tiere pro verfügbarer Fläche im Stall oder Auslauf) (!Anzahl der Tierärzte pro Betrieb) (!Gewicht eines Tieres bei der Schlachtung) (!Menge an Futter pro Tier und Tag)

Warum ist Gülle in der Debatte um Massentierhaltung so wichtig? (Sie beeinflusst Nährstoffkreisläufe und kann Umweltbelastungen verursachen, wenn zu viel anfällt) (!Sie ersetzt grundsätzlich jede Form von Düngung im Pflanzenbau) (!Sie ist ein reines Abfallprodukt ohne Nutzen) (!Sie entsteht nur in der Geflügelhaltung)

Welche Aussage zu Antibiotikaresistenz ist korrekt? (Resistenzen können entstehen, wenn Bakterien sich an Antibiotika anpassen und diese weniger wirken) (!Resistenzen entstehen nur bei Viren und nie bei Bakterien) (!Resistenz bedeutet, dass Tiere keine Krankheiten mehr bekommen) (!Resistenzen sind ausschließlich ein Problem von Haustieren)

Welche Tierart ist besonders mit Methan-Emissionen durch Verdauung verbunden? (Rinder) (!Hühner) (!Fische) (!Bienen)

Welche Maßnahme kann Tierwohl in Ställen häufig verbessern? (Mehr Struktur und Beschäftigungsmaterial, angepasst an die Tierart) (!Weniger Wasserbereitstellung) (!Dauerhafte Dunkelhaltung) (!Ausschließlich flüssige Fütterung ohne Raufutter)

Was ist ein typischer Zielkonflikt in der Intensivtierhaltung? (Effizienzsteigerung kann mit höheren Anforderungen an Tierwohl-Management zusammenfallen) (!Je effizienter ein System ist, desto weniger Management wird benötigt) (!Tierwohl ist nur in kleinen Betrieben möglich) (!Umweltwirkungen spielen in der Tierhaltung keine Rolle)

Warum spielt Futtermittel-Anbau für die Bewertung der Massentierhaltung eine große Rolle? (Er beeinflusst Landnutzung, Umweltwirkungen und globale Lieferketten) (!Er ist unabhängig von der Tierproduktion) (!Er betrifft nur die Milchviehhaltung) (!Er hat keinen Einfluss auf den Klimafußabdruck)

Welche Aussage passt am besten zu Ökologische Landwirtschaft in Bezug auf Tierhaltung? (Sie arbeitet mit strengeren Vorgaben, z.B. zu Futter, Platz und Auslauf, je nach Standard) (!Sie ist per Definition immer billiger als konventionelle Produkte) (!Sie verbietet jede Form von Stallhaltung) (!Sie nutzt grundsätzlich keine Tierhaltung)

Was ist ein sinnvoller erster Schritt, um eine eigene Position zur Massentierhaltung zu entwickeln? (Fakten und Werte trennen und Argumente transparent begründen) (!Nur einzelne Schockbilder als Grundlage nutzen) (!Ausschließlich Werbung von Labels übernehmen) (!Nur die eigene Gewohnheit als Argument verwenden)





Memory

Besatzdichte Tiere pro Fläche
Tierwohl Verhalten und Gesundheit
Gülle Nährstoffkreislauf
Ammoniak Luftbelastung
Methan Wiederkäuer-Emission
Antibiotikaresistenz Wirkung nimmt ab
Futtermittel Landnutzungsfaktor
Haltungskennzeichnung Verbraucherinformation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Besatzdichte Platz pro Tier
Gülle Kot-Urin-Gemisch als Dünger
Tierwohl Wohlbefinden und Bedürfnisse
Antibiotikaresistenz Medikamente wirken schlechter
Methan Klimagas aus Verdauung






Kreuzworträtsel

Tierwohl Wie heißt das Ziel, bei dem Gesundheit, Verhalten und Stressarmut zusammen gedacht werden?
Guelle Wie heißt der flüssige Wirtschaftsdünger aus Kot und Urin, oft aus Ställen?
Nitrat Welcher Stoff kann bei zu hoher Düngung ins Grundwasser gelangen?
Methan Welches Klimagas entsteht besonders bei Wiederkäuern durch Verdauung?
Besatzdichte Wie heißt die Kennzahl für die Anzahl Tiere pro Fläche?
Antibiotika Wie heißen Medikamente gegen bakterielle Infektionen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der Begriff Massentierhaltung wird häufig für Formen der

verwendet, bei denen viele Tiere in spezialisierten Betrieben gehalten werden. Ein wichtiger Faktor ist die

, also wie viele Tiere auf einer bestimmten Fläche leben. In großen Beständen ist Gesundheitsmanagement zentral, weil sich Krankheiten schnell ausbreiten können, wodurch der Einsatz von

diskutiert wird. Aus Kot und Urin entsteht

, deren Ausbringung gut geplant sein muss, um Gewässer zu schützen. Besonders bei Rindern spielt das Klimagas

eine Rolle, während beim Düngen auch

entstehen kann. Verbraucher können über Kennzeichnungen und ihren Konsum das Thema

mit beeinflussen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Beobachtungsprotokoll: Gehe in einen Supermarkt und dokumentiere (ohne Fotos von Personen) mindestens fünf verschiedene Kennzeichnungen bei Fleisch, Milch oder Eiern und beschreibe, was Du darüber herausfindest.
  2. Begriffslexikon: Erstelle ein Mini-Glossar mit zehn Fachbegriffen aus diesem Kurs (z.B. Tierwohl, Besatzdichte, Gülle) und erkläre sie in Deinen eigenen Worten.
  3. Argumentekarte: Schreibe je drei Argumente, die Massentierhaltung kritisch sehen, und drei Argumente, die Vorteile betonen, und ordne sie den Bereichen Tier, Umwelt, Wirtschaft zu.
  4. Infografik: Gestalte eine einfache Infografik zu “Vom Futter zum Fleisch” (Futteranbau, Stall, Transport, Schlachtung, Handel, Konsum).

Standard

  1. Fallanalyse: Wähle eine Tierart (Schwein, Huhn oder Rind) und beschreibe typische Herausforderungen für Tierwohl, Umwelt und Wirtschaft in diesem System.
  2. Interview: Führe ein Interview (schriftlich oder Audio) mit einer Person zu ihrem Konsum tierischer Produkte und werte aus, welche Werte und Informationen dahinterstehen.
  3. Debatte: Organisiere eine strukturierte Diskussion (Pro/Contra) mit klaren Rollen (Landwirt, Tierschutz, Handel, Verbraucher, Politik) und protokolliere die stärksten Argumente.
  4. Lösungsvergleich: Vergleiche zwei Alternativen (z.B. Biohaltung vs. konventionelle Haltung mit Tierwohlprogramm) anhand von Kriterien (Tierwohl, Umwelt, Preis, Umsetzbarkeit).
  5. Schulprojekt: Entwickle eine kleine Aufklärungskampagne für Deine Schule oder Deinen Kursraum: “Was bedeutet Tierwohl wirklich?” mit Plakat, Kurzvideo oder Podcast.

Schwer

  1. Positionspapier: Schreibe ein begründetes Positionspapier, das konkrete Maßnahmen vorschlägt (Betrieb, Politik, Handel, Konsum) und Zielkonflikte transparent macht.
  2. Systemmodell: Erstelle ein Ursache-Wirkungs-Diagramm, das zeigt, wie Preis, Nachfrage, Besatzdichte, Tiergesundheit, Antibiotikaeinsatz, Gülle und Emissionen zusammenhängen.
  3. Projektarbeit: Entwickle ein Konzept für einen “Tierwohl-Check” für Deine Region (Kriterienkatalog, Datenerhebung, Kommunikation) und reflektiere Grenzen und Risiken.




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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem konkreten Beispiel, wie eine Maßnahme zur Tierwohlverbesserung unbeabsichtigte Umweltfolgen haben könnte, und wie man das ausgleichen kann.
  2. Vergleichsanalyse: Vergleiche Massentierhaltung und Weidehaltung nicht nur moralisch, sondern systemisch: Welche Inputs, Outputs und Risiken unterscheiden sich?
  3. Dilemma-Aufgabe: Entwickle eine Entscheidung für ein fiktives Schulcatering: Budget ist knapp, Tierwohl ist wichtig, Klima soll berücksichtigt werden. Begründe Deine Auswahl.
  4. Kausalkette: Beschreibe eine Kette von mindestens fünf Schritten, wie Konsumnachfrage im Supermarkt bis in den Stall wirken kann.
  5. Perspektivwechsel: Schreibe einen kurzen Dialog zwischen Landwirt und Verbraucherin, in dem beide echte Zwänge und Werte darstellen, ohne den anderen abzuwerten.
  6. Maßnahmenpriorisierung: Wähle drei Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit in der Tierhaltung und begründe Deine Reihenfolge mit klaren Kriterien.




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