Lernnachweis



Lernnachweise in der Schule: Kompetenz sichtbar machen (G–M–E) und Bezug zu MNWeG (M–R–E)



Einleitung


Ein Lernnachweis (auch: Leistungsnachweis, Kompetenznachweis) zeigt, was Du gelernt hast – und wie sicher Du es anwenden, erklären, übertragen oder bewerten kannst. Lernnachweise sind eng mit Niveaustufen verbunden: Eine gute Schule macht Lernfortschritt sichtbar, ohne nur „mehr Aufgaben“ zu geben. Stattdessen unterscheiden sich Lernnachweise nach Denkleistung und Komplexität.


In diesem aiMOOC lernst Du:

  1. wie Lernnachweise funktionieren (formativ und summativ)
  2. wie Du Lernnachweise fair und transparent gestaltest (mit Kriterienraster und Rubrik)
  3. wie Du Lernnachweise sinnvoll an G–M–E und an MNWeG M–R–E anpasst



Lernnachweise und Niveaustufen: Der Zusammenhang


Ein Lernnachweis wird besser, wenn klar ist, auf welchem Niveau er erbracht werden soll:

  1. G (Grundniveau) / MNWeG M (Mindeststandard): Basis zeigen, sicher anwenden, mit Struktur
  2. M (Mittelniveau) / MNWeG R (Regelstandard): Zusammenhänge erklären, vergleichen, begründen
  3. E (Erweiterungsniveau) / MNWeG E (Expertenstandard): Transfer, Abstraktion, Bewertung, Entwicklung eigener Lösungen


Merksatz: G ↔ Mindeststandard, M ↔ Regelstandard, E ↔ Expertenstandard.


Formativ und summativ: Zwei Arten von Lernnachweisen


Formative Lernnachweise (Lernen verbessern)


Formative Lernnachweise begleiten den Lernprozess. Sie helfen Dir, Deinen Lernstand zu erkennen, und helfen Lehrkräften, Dich gezielt zu fördern. Typisch sind:

  1. Feedback auf Zwischenergebnisse (z.B. Entwurf, Skizze, Lösungsweg)
  2. Selbsteinschätzung mit Checkliste
  3. kurze Lernstandschecks (z.B. Mini-Quiz, Exit-Ticket)



Summative Lernnachweise (Ergebnis bewerten)


Summative Lernnachweise bewerten ein Ergebnis am Ende eines Lernabschnitts. Typisch sind:

  1. Klassenarbeit / Test
  2. Präsentation oder Prüfung (mündlich)
  3. Projektarbeit mit Produkt (Poster, Video, Experimentbericht)


Formen von Lernnachweisen (mit Beispielen)


  1. Schriftlicher Lernnachweis: Test, Essay, Protokoll, Bericht, Analyse
  2. Mündlicher Lernnachweis: Kurzvortrag, Prüfungsgespräch, Diskussion, Podcast
  3. Praktischer Lernnachweis: Experiment, Modellbau, Programm, künstlerisches Produkt, Sporttechnik
  4. Portfolio: Sammlung von Lernprodukten mit Reflexion (zeigt Entwicklung)
  5. Produkt + Prozess: Ergebnis plus Lernweg (z.B. Dokumentation, Logbuch)


Fair und transparent: Kriterienraster und Rubriken


Transparenz bedeutet: Du weißt vorher, woran Deine Leistung gemessen wird. Dafür nutzt man:

  1. Kriterienraster: Kriterien + Stufenbeschreibung (z.B. „teilweise erfüllt“ bis „voll erfüllt“)
  2. Rubrik: detaillierte Beschreibung, wie Qualität auf verschiedenen Niveaus aussieht



Beispiel: Ein Kriterium auf drei Niveaus


Nehmen wir das Kriterium Begründung (z.B. in Deutsch, Politik, Mathe, Bio):

Niveau So sieht es im Lernnachweis aus
G / Mindeststandard Du gibst eine Begründung mit einem passenden Hinweis oder Beispiel.
M / Regelstandard Du begründest nachvollziehbar mit mehreren passenden Argumenten und verknüpfst Informationen.
E / Expertenstandard Du begründest differenziert, prüfst Gegenargumente und überträgst die Idee auf neue Fälle oder bewertest sie kritisch.


Lernnachweise passend zu G–M–E planen (Praxisleitfaden)


Schritt 1: Ziel klären


Formuliere ein klares Lernziel (Kompetenz). Beispiel: „Ich kann einen Standpunkt begründen.“


Schritt 2: Operatoren passend zum Niveau wählen


  1. G: nennen, beschreiben, zuordnen, anwenden
  2. M: erklären, vergleichen, begründen, strukturieren
  3. E: bewerten, übertragen, entwickeln, reflektieren


Schritt 3: Nachweisform wählen


Wähle eine Form, die zur Kompetenz passt: Test, Präsentation, Portfolio, Projektprodukt.


Schritt 4: Kriterien transparent machen


Nutze ein Kriterienraster und teile es vor der Abgabe aus.


Schritt 5: Feedback einbauen


Gute Lernnachweise enthalten mindestens eine formative Phase: Entwurf → Feedback → Verbesserung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Lernnachweis? (Eine Leistung, die zeigt, was Du gelernt hast) (!Eine Liste mit Hausaufgaben) (!Ein Stundenplan) (!Ein Zufallstest ohne Lernziel)

Wozu dient ein formativer Lernnachweis vor allem? (Den Lernprozess verbessern) (!Nur eine Endnote festlegen) (!Nur Fehlzeiten zählen) (!Nur Disziplin kontrollieren)

Wozu dient ein summativer Lernnachweis vor allem? (Am Ende ein Ergebnis bewerten) (!Nur die Motivation messen) (!Nur das Heft kontrollieren) (!Nur Gruppen einteilen)

Welche Zuordnung passt zum Niveau-Bezug? (G entspricht Mindeststandard) (!G entspricht Expertenstandard) (!E entspricht Mindeststandard) (!M entspricht Mindeststandard)

Was ist ein Kriterienraster? (Eine Übersicht mit Kriterien zur Bewertung) (!Ein Stundenraster für Pausen) (!Ein Zufallsgenerator für Noten) (!Eine Liste mit Fachräumen)

Was ist eine Rubrik im Unterrichtskontext? (Eine detaillierte Beschreibung von Qualitätsstufen) (!Ein Kapitel in einem Roman) (!Eine Sportregel) (!Ein Taschenrechner)

Welche Aufgabe passt am ehesten zu E/Expertenstandard? (Übertragen und kritisch bewerten) (!Begriffe abschreiben) (!Einfach zuordnen) (!Wörter markieren)

Welche Nachweisform zeigt besonders gut Lernentwicklung über Zeit? (Portfolio) (!Ein einziger Kurztest) (!Ein Sitzplan) (!Ein Arbeitsblatt ohne Rückmeldung)

Warum ist Transparenz bei Lernnachweisen wichtig? (Du weißt vorher, woran Du gemessen wirst) (!Damit Aufgaben länger werden) (!Damit niemand nachfragt) (!Damit die Note geheim bleibt)

Was macht Lernnachweise auf unterschiedlichen Niveaus fair? (Unterschiedliche Denkleistung statt nur mehr Umfang) (!Nur mehr Aufgaben auf höheren Stufen) (!Nur strengere Schrift) (!Nur mehr Zeitdruck)





Memory

Formativ Feedback
Summativ Endbewertung
Portfolio Lernentwicklung
Kriterienraster Transparenz
Transfer Expertenstandard





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Grundniveau Basis anwenden
Mittelniveau Zusammenhänge begründen
Erweiterungsniveau Übertragen und bewerten
Formativ Lernprozess verbessern
Summativ Ergebnis bewerten




...


Kreuzworträtsel

Feedback Frage 1
Portfolio Frage 2
Rubrik Frage 3
Raster Frage 4
Transfer Frage 5
Leistung Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

zeigt, was Du kannst und gelernt hast. Ein

Lernnachweis hilft Dir während des Lernens durch Feedback. Ein

Lernnachweis bewertet meist am Ende ein Ergebnis. Mit einem

wird transparent, worauf es ankommt. Auf dem Niveau

wird häufig Transfer oder Bewertung erwartet.




Offene Aufgaben


Leicht (G / Mindeststandard)

  1. Lernziel: Wähle ein Thema aus einem Fach und formuliere ein Lernziel in „Ich kann …“-Form. Schreibe dazu einen passenden Lernnachweis auf G.
  2. Checkliste: Erstelle eine Checkliste (5–8 Punkte), mit der Du Deinen Lernnachweis selbst prüfen kannst (z.B. „Ist alles erklärt?“).
  3. Feedback: Entwickle drei hilfreiche Feedback-Sätze, die Dir beim Verbessern eines Entwurfs helfen (z.B. „Mir ist unklar, weil …“).
  4. Beispiel: Sammle drei Beispiele für Lernnachweise aus Deiner Schule und ordne sie den Kategorien schriftlich, mündlich, praktisch zu.


Standard (M / Regelstandard)

  1. Kriterienraster: Erstelle ein Kriterienraster mit 4 Kriterien für eine Präsentation und beschreibe, wie ein solides Niveau aussieht.
  2. Vergleich: Vergleiche zwei Nachweisformen (z.B. Test vs. Portfolio): Welche Kompetenz wird jeweils gut sichtbar? Begründe.
  3. Operatoren: Nimm ein Lernziel und formuliere je eine Aufgabe für G und M. Erkläre, was sich an der Denkleistung verändert.
  4. Peer-Feedback: Entwickle ein kurzes Peer-Feedback-Formular (5 Fragen), das Lernende nach einem Vortrag ausfüllen können.


Schwer (E / Expertenstandard)

  1. Rubrik: Erstelle eine Rubrik mit 3 Qualitätsstufen (G–M–E) für eine Projektarbeit inklusive „Transfer“-Kriterium.
  2. Transferleistung: Entwickle einen Lernnachweis, bei dem Lernende ein Thema in eine neue Alltagssituation übertragen müssen. Schreibe auch die erwarteten Lösungsmerkmale.
  3. Bewertung: Entwirf eine Diskussionsprüfung: Formuliere eine Leitfrage, zwei Positionen und ein Bewertungsraster, das Fairness sicherstellt.
  4. Reflexion: Plane ein Portfolio, in dem Lernende ihren Lernweg reflektieren (Strategien, Fehler, Verbesserungen) und verknüpfe es mit G–M–E.




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Lernkontrolle


  1. Transferleistung: Analysiere einen Lernnachweis aus Deinem Unterricht: Welche Kompetenz zeigt er wirklich? Welche Kompetenz zeigt er nicht? Begründe.
  2. Gerechtigkeit: Entwickle ein Argument, warum Kriterienraster die Bewertung fairer machen können, und nenne einen möglichen Nachteil mit Lösung.
  3. Differenzierung: Überarbeite einen Lernnachweis so, dass die Stufen G–M–E echte Denkleistung unterscheiden (nicht nur Umfang). Zeige vorher/nachher.
  4. Feedbackkultur: Beschreibe, wie formatives Feedback die Qualität eines summativen Produkts verbessern kann. Nenne ein konkretes Beispiel aus einem Fach.
  5. Planung: Entwirf eine Mini-Lernsequenz (3 Schritte), in der formative Lernnachweise gezielt auf einen summativen Lernnachweis vorbereiten.




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Lernnachweis


Lernnachweise mit KI im Unterricht


Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Unterricht bietet nicht nur neue Ansätze zur Wissensvermittlung, sondern auch innovative Möglichkeiten, Lernnachweise zu gestalten und zu evaluieren. In diesem Modul erfährst Du, wie KI für die Erstellung, Durchführung und Bewertung von Lernnachweisen eingesetzt werden kann. Ziel ist es, Dir praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Methoden an die Hand zu geben, um den Einsatz von KI im Unterricht didaktisch sinnvoll zu gestalten.


Was sind Lernnachweise?


Lernnachweise sind ein zentraler Bestandteil der Kompetenzorientierung in der Schule. Sie dienen dazu, den Erwerb von Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen und Sozialkompetenzen zu dokumentieren und zu bewerten. Beispiele für Lernnachweise sind:

  1. Tests und Klausuren
  2. Projektarbeiten
  3. Portfolios
  4. Präsentationen

KI kann in jeder dieser Formate auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden, um den Lernprozess effektiver, individueller und nachhaltiger zu gestalten.


Vorteile des KI-Einsatzes für Lernnachweise


Die Nutzung von KI zur Erstellung und Bewertung von Lernnachweisen bietet viele Vorteile:

  1. Individualisierung: KI kann personalisierte Aufgaben erstellen, die auf die Lernstände und Interessen der Schüler*innen abgestimmt sind.
  2. Effizienz: Automatisierte Auswertungen sparen Zeit und ermöglichen eine schnellere Rückmeldung.
  3. Objektivität: Algorithmen bewerten ohne kognitive Verzerrungen, was eine fairere Bewertung ermöglichen kann.
  4. Datenbasierte Analysen: KI kann Lernfortschritte und Kompetenzentwicklungen durch Datenvisualisierungen darstellen.

Trotz der Vorteile ist eine kritische Reflexion wichtig, um ethische und datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen.


Arten von KI-unterstützten Lernnachweisen


KI kann in verschiedenen Phasen von Lernnachweisen eingesetzt werden:

Erstellung

  1. Automatisierte Aufgaben-Generierung: Tools wie ChatGPT können passende Aufgaben oder Fragestellungen zu Unterrichtsthemen erstellen.
  2. Adaptive Tests: Systeme wie ALEKS passen den Schwierigkeitsgrad der Fragen basierend auf den Antworten der Lernenden an.

Durchführung

  1. Virtuelle Lernumgebungen: KI-gestützte Plattformen wie Moodle oder EdTech-Apps ermöglichen interaktive und gamifizierte Lernnachweise.
  2. Sprachgesteuerte Systeme: Sprachtools unterstützen mündliche Prüfungen und Präsentationen.

Bewertung

  1. Automatische Bewertung: KI kann Antworten analysieren und bewerten, insbesondere in Multiple-Choice-Tests oder bei der Textanalyse.
  2. Feedback-Systeme: Intelligente Feedback-Generatoren geben individuelle Verbesserungsvorschläge.


Herausforderungen und Lösungsansätze


Trotz der Vorteile gibt es Herausforderungen, die bei der Nutzung von KI für Lernnachweise berücksichtigt werden müssen:

  1. Datenschutz: Schülerdaten müssen sicher und anonym verarbeitet werden.
  2. Transparenz: Die Bewertungsprozesse der KI sollten nachvollziehbar sein.
  3. Bias in Algorithmen: KI-Modelle müssen auf diverse Datensätze trainiert sein, um Diskriminierung zu vermeiden.
  4. Komplementarität: KI sollte die Arbeit von Lehrkräften ergänzen, nicht ersetzen.

Lösungsansätze umfassen Schulungen für Lehrkräfte, die Verwendung zertifizierter Software und die Einbindung ethischer Richtlinien.


Offene Aufgaben


Leicht

  1. Recherche zu KI-Tools: Suche und teste ein KI-Tool, das zur Erstellung von Lernnachweisen genutzt werden kann. Erstelle eine kurze Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten.
  2. Analyse von KI-Vorteilen: Liste drei Vorteile auf, die KI bei der Bewertung von Tests bietet, und erläutere diese mit Beispielen.
  3. Kritische Reflexion: Erstelle eine Übersicht zu möglichen Herausforderungen beim KI-Einsatz in Lernnachweisen.

Standard

  1. Test-Erstellung mit KI: Nutze ein KI-Tool wie ChatGPT, um eine Quizaufgabe für ein bestimmtes Unterrichtsfach zu erstellen. Teste die Aufgabe mit Schüler*innen.
  2. Ethik-Checkliste entwickeln: Entwickle eine Checkliste mit ethischen Aspekten, die beim Einsatz von KI beachtet werden müssen.
  3. Prototyp eines Lernnachweises: Erstelle einen Entwurf für einen KI-gestützten Lernnachweis, z. B. ein adaptives Quiz oder eine Projektaufgabe.

Schwer

  1. Implementierung einer KI-Lösung: Plane und implementiere einen KI-gestützten Lernnachweis in Deinem Unterricht. Dokumentiere die Ergebnisse.
  2. Forschungsprojekt: Untersuche den Einfluss von KI auf die Lernergebnisse und stelle Deine Ergebnisse in einer Präsentation dar.
  3. Kollaborative Evaluation: Arbeite mit anderen Lehrkräften zusammen, um die Effektivität eines KI-gestützten Tools in der Praxis zu evaluieren.




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Workshop


  1. Einsatzplanung: Entwickle einen Plan für die Integration eines KI-Tools zur Bewertung von Lernnachweisen in Deinem Fachbereich.
  2. Tool-Vergleich: Teste zwei verschiedene KI-Tools zur Erstellung von Lernnachweisen und vergleiche deren Funktionen.
  3. Feedback-Verbesserung: Analysiere das Feedback eines KI-Tools und verbessere die Rückmeldungen auf Basis von Schülerreaktionen.
  4. Ethik-Diskussion: Diskutiere mit Kolleg*innen die ethischen Aspekte des KI-Einsatzes in Lernnachweisen.
  5. Szenarien-Planung: Erstelle Szenarien für den Einsatz von KI in Prüfungen und evaluiere die potenziellen Vor- und Nachteile.


Quiz:


Welche Vorteile bietet die Nutzung von KI bei Lernnachweisen? (Individualisierte Aufgaben) (!Kürzere Prüfungsdauer) (!Weniger Aufwand für Schüler*innen) (!Vollständige Automatisierung des Unterrichts)



Welche Art von KI-gestützten Lernnachweisen passt den Schwierigkeitsgrad an? (Adaptive Tests) (!Multiple-Choice-Tests) (!Präsentationen) (!Portfolios)



Was muss beim Einsatz von KI in Lernnachweisen besonders beachtet werden? (Datenschutz) (!Kürzere Aufgabenstellungen) (!Höhere Schwierigkeitsgrade) (!Einheitliche Prüfungsformate)



Welches KI-Tool eignet sich zur automatisierten Textbewertung? (ChatGPT) (!PowerPoint) (!Google Maps) (!Excel)



Welche Funktion haben KI-Feedback-Systeme? (Geben Verbesserungsvorschläge) (!Erstellen Tests) (!Speichern Daten) (!Organisieren Stundenpläne)



Welche Herausforderung besteht bei der KI-Bewertung? (Bias in Algorithmen) (!Erhöhung der Notendurchschnitte) (!Verringerte Prüfungszeit) (!Standardisierte Prüfungsformate)



Wie unterstützt KI die Erstellung von Lernnachweisen? (Durch automatisierte Aufgaben-Generierung) (!Durch Kontrolle der Ergebnisse) (!Durch Speicherung der Daten) (!Durch Reduktion der Prüfungsdauer)



Was versteht man unter einem virtuellen Lernnachweis? (Interaktive Plattformen) (!Schriftliche Arbeiten) (!Traditionelle Prüfungen) (!Mündliche Befragungen)



Was ist ein Lösungsansatz für Bias in Algorithmen? (Vielfalt in den Trainingsdaten) (!Reduktion der Datenmenge) (!Standardisierung von Antworten) (!Automatisierung aller Prozesse)



Wie können Lehrkräfte den KI-Einsatz optimieren? (Durch Schulungen) (!Durch Automatisierung von Prüfungen) (!Durch Verringerung der Schülerzahl) (!Durch Verzicht auf Feedback)




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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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