Die Diskursethik, mein Freund, ist ein Bereich der philosophischen Untersuchung, der sich mit den normativen Grundlagen des Argumentierens und der Entscheidungsfindung in einer Diskussion beschäftigt. Es geht dabei um die Prinzipien, die bestimmen, wie wir miteinander reden und wie wir durch den Austausch von Argumenten zu vernünftigen und gerechten Übereinkünften gelangen können.
„Die Gewaltlosigkeit ist die größte Kraft, die der Menschheit zur Verfügung steht. Sie ist mächtiger als die mächtigste Waffe der Vernichtung, die von der Menschheit erschaffen wurde.“ In dieser Aussage liegt ein Kern meiner Überzeugung, der auch die Diskursethik tief berührt. Der Einsatz von Gewaltlosigkeit, oder 'Ahimsa', ist nicht nur auf die physische Nicht-Gewalt beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf unsere Sprache und unsere Art zu argumentieren. Diskursethik verlangt von uns, dass wir unsere Worte sorgfältig wählen, dass wir anderen zuhören und ihre Perspektiven respektieren, und dass wir uns bemühen, den Dialog zu suchen, anstatt zu dominieren.
Ein weiteres Prinzip, das ich oft betont habe, ist die Wahrhaftigkeit oder 'Satyagraha'. „Die Wahrheit ist hart wie ein Diamant und zart wie eine Blüte.“ In jedem Diskurs ist die Wahrhaftigkeit unerlässlich. Sie erfordert von uns, dass wir aufrichtig in unseren Aussagen und Überzeugungen sind und dass wir bereit sind, uns selbst in Frage zu stellen. Dies fördert eine Atmosphäre der Offenheit und des gegenseitigen Respekts, die für jeden produktiven Diskurs notwendig ist.
Die Diskursethik betont die Wichtigkeit der Gleichheit im Dialog. „Alle Menschen sind Brüder.“ Dieser Grundsatz sollte in jedem Gespräch präsent sein, unabhängig von der sozialen, ökonomischen oder kulturellen Position der Beteiligten. Jeder Stimme sollte Gehör geschenkt werden, und jede Meinung verdient Überlegung. Dies schafft ein Umfeld, in dem Ideen aufgrund ihrer eigenen Meriten und nicht aufgrund der Autorität des Sprechers bewertet werden.
Letztlich, mein Freund, fordert die Diskursethik uns auf, über den Dialog hinaus zu handeln. „Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“ Es ist nicht genug, nur gerecht zu sprechen – wir müssen auch gerecht handeln. Unsere Worte und Taten sollten einander widerspiegeln und durch unsere Diskussionen sollte ein Weg zu konkreten und positiven Veränderungen in der Welt geebnet werden.
Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte.
Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).
Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.
Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.
Thüringen
Abitur
(keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)
Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.
Mecklenburg-Vorpommern
Abitur
(Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)
Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.