Rede

Version vom 25. Januar 2026, 13:15 Uhr von Glanz (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{T}} {| align=center {{:D-Tab}} '''Rede''' # Rhetorik # Adressatenbezug # Argumentation # These # Stilmittel # Anapher # rhetorische Frage # Dreierfigur # Körpersprache # Lampenfieber # Überarbeitung |} {{BR}} = Einleitung = {{BR}} Eine '''Rede''' ist eine vorbereitete, mündliche Mitteilung, die ein '''Redner''' an eine '''Zuhörerschaft''' richtet – meist mit einem klaren '''Ziel''' (info…“)
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Rede



Einleitung


Eine Rede ist eine vorbereitete, mündliche Mitteilung, die ein Redner an eine Zuhörerschaft richtet – meist mit einem klaren Ziel (informieren, überzeugen, würdigen, aufrufen). Im Deutschunterricht ist die Rede eine wichtige Textsorte: Du planst Inhalte, formulierst adressatengerecht und lernst, Sprache als Wirkungsmittel einzusetzen. Dabei gehören Rhetorik (die Kunst der Rede), Argumentation und Vortrag (Stimme, Haltung, Blickkontakt) zusammen.


Warum Rede-Kompetenz wichtig ist


Reden begegnen Dir überall: in der Schule (Klassensprecherwahl, Projektvorstellung), im Alltag (Geburtstagsrede), in der Öffentlichkeit (politische Reden, Vereinsansprachen). Wer eine Rede schreiben und halten kann, trainiert:

  1. Adressatenbezug: Du passt Sprache und Beispiele an Dein Publikum an.
  2. Struktur: Du ordnest Gedanken verständlich (roter Faden).
  3. Überzeugung: Du arbeitest mit Gründen, Beispielen und Wirkungsmitteln.
  4. Präsentationskompetenz: Du sprichst klar, sicher und wirkungsvoll.


Lernziele (Kompetenzen)


Am Ende dieses aiMOOC kannst Du:

  1. eine Rede nach Anlass, Ziel und Publikum planen (Situationsanalyse)
  2. eine Rede gliedern (Einleitung, Hauptteil, Schluss)
  3. überzeugend argumentieren (These, Begründung, Beispiel, Schluss)
  4. passende Stilmittel einsetzen (z.B. Anapher, rhetorische Frage, Dreierfigur)
  5. Deine Rede vortragen (Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen)
  6. Feedback geben und überarbeiten (Überarbeitung, Wirkung prüfen)


Grundlagen der Rede (Deutsch: Schreiben und Sprechen)


1. Anlass, Ziel, Publikum: Die wichtigsten Entscheidungen


Bevor Du schreibst, klärst Du drei Fragen:

  1. Anlass: Warum wird gesprochen? (z.B. Schulversammlung, Debatte, Festakt)
  2. Ziel: Was sollen die Zuhörenden denken/fühlen/tun? (informieren, überzeugen, danken, motivieren)
  3. Publikum: Wer hört zu? (Alter, Vorwissen, Interessen, mögliche Einwände)


Merksatz: Eine Rede ist dann stark, wenn sie zu den Menschen passt, für einen Anlass gemacht ist und auf ein Ziel hin spricht.


2. Der typische Aufbau: Einleitung – Hauptteil – Schluss


Einleitung (Kontakt, Interesse, Thema):

  1. Einstiegshaken: kurze Szene, Frage, überraschende Zahl (ohne Übertreibung), Zitat (sinnvoll erklärt)
  2. Begrüßung und Anlass
  3. Thema + Position (These) oder Ziel der Rede
  4. kurzer Ausblick: Was kommt?


Hauptteil (Argumentation, Beispiele, Struktur):

  1. These klar formulieren
  2. 2–3 starke Argumente (Qualität vor Menge)
  3. Beispiele, Vergleiche, kurze Geschichten (Anschaulichkeit)
  4. Gegenargument nennen und entkräften (Antizipation)
  5. Übergänge (Signale wie „Erstens…“, „Ein weiterer Punkt…“, „Darum…“)


Schluss (Wirkung sichern):

  1. Kerngedanke zusammenfassen (kurz!)
  2. Appell/Handlungsvorschlag oder klare Pointe
  3. Dank + Abschlussformel


3. Argumentieren in der Rede (Überzeugen statt Behaupten)


Eine überzeugende Rede unterscheidet Meinung und Begründung. Praktisch hilft das Schema:

  1. These (Deine Position)
  2. Begründung (Warum ist das so?)
  3. Beispiel/Beleg (Woran sieht man das?)
  4. Schlussfolgerung (Was folgt daraus?)


Achte außerdem auf:

  1. Logos: nachvollziehbare Gründe, Ordnung, Klarheit
  2. Ethos: glaubwürdig wirken (fair, sachlich, respektvoll)
  3. Pathos: Gefühle ansprechen (ohne Manipulation)


4. Sprache, Stil und Wirkung (Stilmittel sinnvoll nutzen)


Stilmittel sind Werkzeuge, keine Dekoration. Nutze sie so, dass sie Dein Ziel stützen:

  1. rhetorische Frage: aktiviert, lenkt Aufmerksamkeit
  2. Anapher (Wiederholung am Satzanfang): betont, rhythmisiert
  3. Dreierfigur: wirkt einprägsam (z.B. „klar, fair, machbar“)
  4. Antithese: Gegensätze verdeutlichen
  5. Metapher: Bilder schaffen Verständnis
  6. Direkte Anrede: Nähe („Du“, „Sie“, „Wir“ – passend zum Rahmen)
  7. Pausen: geben Bedeutung und Zeit zum Denken


Sprachregeln für den Aufsatzunterricht:

  1. Schreibe verständlich: kurze Sätze, klare Verben, wenig Füllwörter.
  2. Bleibe adressatengerecht: Wortwahl passend zu Alter und Anlass.
  3. Vermeide Angriffe: kritisiere Ideen, nicht Menschen.
  4. Prüfe den Ton: feierlich, sachlich, motivierend – je nach Anlass.


5. Vortrag: Stimme, Tempo, Körpersprache


Gute Rede entsteht im Zusammenspiel von Text und Vortrag:

  1. Stimme: deutlich, variabel, nicht zu leise
  2. Tempo: lieber etwas langsamer, wichtige Stellen mit Pausen
  3. Betonung: Schlüsselwörter hervorheben
  4. Körpersprache: aufrecht stehen, offene Gesten, ruhige Hände
  5. Blickkontakt: über den Raum „wandern“, nicht nur auf das Blatt
  6. Medien: nur nutzen, wenn sie helfen (z.B. Bild, Stichwortkarte)


Umgang mit Lampenfieber:

  1. Atmung (tief, langsam), kurze Sprechpause vor dem Start
  2. Anfangssatz auswendig
  3. Blick auf freundliche Gesichter, ruhiger Stand
  4. Proben: laut, im Raum, mit Zeitmessung


6. Schreibprozess im Deutschunterricht: Von der Idee zur fertigen Rede


Bewährte Schritte:

  1. Planen (Anlass/Ziel/Publikum, Material sammeln)
  2. Gliedern (Einleitung–Hauptteil–Schluss, Reihenfolge)
  3. Formulieren (erster Entwurf: lieber zu viel als zu wenig)
  4. Überarbeiten (Kürzen, Übergänge, Wirkung prüfen)
  5. Proben (laut sprechen, Zeit stoppen, markieren)
  6. Feedback (Mitschüler, Lehrkraft, Selbstcheck)
  7. Finalisieren (Stichwortkarten oder Manuskript)


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein zentrales Merkmal einer Rede im Unterschied zum Gespräch? (monologischer Vortrag an eine Zuhörerschaft) (!geplantes Frage-Antwort-Spiel mit Rollenwechsel) (!mündliche Unterhaltung ohne Struktur) (!Dialog mit gleich langen Redeanteilen)

Welche Reihenfolge passt am besten zum klassischen Redeaufbau? (Einleitung – Hauptteil – Schluss) (!Hauptteil – Einleitung – Schluss) (!Schluss – Hauptteil – Einleitung) (!Einleitung – Schluss – Hauptteil)

Wozu dient die Einleitung einer Rede besonders? (Interesse wecken und Thema/Ziel klären) (!alle Argumente vollständig beweisen) (!möglichst viele Fakten ohne Beispiele nennen) (!das Publikum sofort bewerten)

Welche Kombination beschreibt überzeugendes Argumentieren am besten? (These – Begründung – Beispiel/Beleg – Schlussfolgerung) (!Beispiel – Schlussfolgerung – These – Begrüßung) (!These – Beleidigung – Wiederholung – Applaus) (!Frage – Witz – Ausrede – Ende)

Welche Wirkung hat eine Anapher typischerweise? (Sie betont durch Wiederholung am Satzanfang) (!Sie verkürzt den Text automatisch) (!Sie ersetzt Begründungen durch Gefühle) (!Sie macht Sätze absichtlich unverständlich)

Was ist ein sinnvoller Zweck von Pausen beim Sprechen? (Sie geben dem Publikum Zeit zum Verstehen und betonen Wichtiges) (!Sie verhindern, dass Argumente logisch wirken) (!Sie verlängern die Rede ohne Nutzen) (!Sie machen die Stimme grundsätzlich leiser)

Warum ist Adressatenbezug für eine Rede wichtig? (Weil Wortwahl, Beispiele und Ton zum Publikum passen müssen) (!Weil man immer die gleiche Rede überall halten kann) (!Weil Fachbegriffe grundsätzlich verboten sind) (!Weil Rede nur aus Zitaten bestehen darf)

Was gehört besonders in einen starken Schluss? (Kernaussage + Appell oder Pointe) (!neue Nebenargumente ohne Verbindung) (!lange Wiederholung der gesamten Einleitung) (!eine Liste aller Quellen ohne Kommentar)

Welche Aussage zur Körpersprache ist am passendsten? (Offene Haltung und Blickkontakt unterstützen Glaubwürdigkeit) (!Blickkontakt stört immer und sollte vermieden werden) (!Körpersprache ist unwichtig, nur der Text zählt) (!Man sollte ständig hin- und herlaufen)

Welche Strategie hilft bei Lampenfieber am ehesten? (Den Einstieg gut vorbereiten und laut proben) (!Alles komplett improvisieren und sofort starten) (!Sehr schnell sprechen, damit es schneller vorbei ist) (!Während der Rede dauerhaft auf den Boden schauen)





Memory

Inventio Ideen und Argumente finden
Dispositio Rede gliedern und ordnen
Elocutio sprachlich gestalten
Memoria Rede einprägen
Actio Vortrag mit Stimme und Gestik





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Aufmerksamkeit und Orientierung
Hauptteil Argumente und Beispiele
Schluss Zusammenfassung und Appell
Anapher Wiederholung am Satzanfang
Blickkontakt Verbindung zum Publikum






Kreuzworträtsel

Rhetorik Wie heißt die Kunst des wirksamen Redens?
Publikum Wie nennt man die Zuhörerschaft einer Rede?
Anapher Welche Stilfigur wiederholt Wörter am Satzanfang?
Appell Wie heißt der direkte Aufruf am Ende einer Rede?
Argument Was liefert eine Begründung für eine These?
Körpersprache Wie nennt man Gestik und Haltung beim Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine

ist eine vorbereitete mündliche Mitteilung an eine Zuhörerschaft. Vor dem Schreiben klärst Du

und Ziel der Rede. Besonders wichtig ist der

, damit Wortwahl und Beispiele passen. Der klassische Aufbau besteht aus Einleitung,

und Schluss. Im Hauptteil überzeugst Du mit einer klaren These und guter

. Stilmittel wie die

können Wichtiges betonen und Rhythmus erzeugen. Beim Vortrag helfen deutliche Stimme und sinnvolle

, damit das Publikum folgen kann. Auch Deine

beeinflusst die Wirkung stark. Gegen Ende stärkst Du den Eindruck durch eine kurze Zusammenfassung und einen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Rede: Schreibe eine 60–90 Sekunden lange Begrüßungsrede für einen Klassenausflug und achte auf eine klare Einleitung.
  2. Adressatenbezug: Formuliere denselben Redeabschnitt einmal für Deine Klasse und einmal für Eltern – markiere die sprachlichen Unterschiede.
  3. Stilmittel: Baue in einen kurzen Absatz eine rhetorische Frage ein und erkläre, welche Wirkung Du erzielen willst.
  4. Stichwortkarte: Erstelle Stichwortkarten für eine Mini-Rede und prüfe, ob Du ohne vollständiges Manuskript sprechen kannst.


Standard

  1. Argumentation: Halte eine Rede (2–3 Minuten) dafür oder dagegen, dass Handys in der Schule erlaubt sein sollten – mit mindestens zwei Argumenten und einem Gegenargument.
  2. Dreierfigur: Schreibe einen Schluss mit einer Dreierfigur und teste, ob er einprägsamer wirkt als Dein erster Entwurf.
  3. Überarbeitung: Tausche Deine Rede mit einer Mitschülerin/einem Mitschüler und überarbeite sie anhand von Feedback zu Struktur und Verständlichkeit.
  4. Körpersprache: Nimm Dich beim Vortragen auf Video auf (z.B. Handy) und notiere drei konkrete Verbesserungen für Haltung, Gestik und Blickkontakt.


Schwer

  1. Rhetorik: Schreibe eine überzeugende Rede (3–5 Minuten) zu einem gesellschaftlichen Thema (z.B. Umweltschutz, Zivilcourage) und nutze bewusst Ethos, Pathos und Logos.
  2. Gegenargument: Plane eine Rede mit einem starken Einwand gegen Deine Position und entkräfte ihn fair und nachvollziehbar.
  3. Metapher: Entwickle eine Leitmetapher (z.B. „Schule als Werkstatt“) und ziehe sie durch Einleitung, Hauptteil und Schluss, ohne kitschig zu werden.
  4. Redeanalyse: Analysiere eine öffentliche Rede (z.B. aus dem Internet): Welche Stilmittel werden genutzt, wie ist der Aufbau, welche Wirkung entsteht?




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Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre an einem selbstgewählten Thema, warum ein gutes Gegenargument die eigene Rede oft stärker macht, statt sie zu schwächen.
  2. Wirkungsanalyse: Vergleiche zwei verschiedene Einstiege (Anekdote vs. Frage) und begründe, welcher Einstieg für welches Publikum besser passt.
  3. Kommunikation: Beschreibe, wie sich Ton und Wortwahl verändern müssen, wenn Du dieselbe Rede einmal in der Klasse und einmal bei einer offiziellen Schulfeier hältst.
  4. Struktur: Zeige an einem Beispiel, wie ein fehlender roter Faden entsteht und wie Du ihn durch Übergänge und Gliederung reparierst.
  5. Ethik: Diskutiere, wo für Dich die Grenze zwischen überzeugender Rhetorik und Manipulation liegt, und nenne Kriterien für „faire“ Rede.




OERs zum Thema



Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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