Glanz (Diskussion | Beiträge)
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'''[[Kommunikationstraining]]'''
{{o}} [[Grundlagen der Kommunikation|Grundlagen]]
{{o}} [[Arten der Kommunikation|Arten]]
{{o}} [[Barrieren in der Kommunikation|Barrieren]]
{{o}} [[Techniken für effektive Kommunikation|Techniken]]
{{o}} [[Kommunikationsmodelle|Modelle]]
#* [[Organon-Modell nach Karl Bühler|Organon-Modell]]
#*  [[Sender-Empfänger-Modell nach Shannon-Weaver-Modell|Sender-Empfänger-Modell]]
#*  [[Osbornes Modell der gruppendynamischen Kommunikation|Gruppendynamischen Kommunikation]]
#*  [[Paul Watzlawicks Axiome|Axiome]]
#* [[Transaktionsanalyse nach Eric Berne|Transaktionsanalyse]]
#* [[Quadrat der Nachricht nach Friedemann Schulz von Thun|Quadrat der Nachricht]]
#* [[IBW-Modell]]
{{o}} [[Aktives Zuhören|Aktives Zuhören]]
{{o}} [[Ich-Botschaften]]
{{o}} [[Jugendsprache]]
{{o}} [[Abkürzungen verstehen]]
{{o}} [[Emojis verstehen]]
{{o}} [[Feedback geben|Feedback]]
{{o}} [[Körpersprache beachten|Körpersprache]]
|}
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Kommunikation ist der Prozess, durch den Individuen Informationen, Gedanken, Ideen und Gefühle austauschen. Sie kann verbal, nonverbal, schriftlich oder visuell sein. [[Kommunikation]] ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens, und effektive Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg in vielen Bereichen, einschließlich zwischenmenschlicher Beziehungen, Bildung und Geschäft.


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{| width="100%" style="background-color:#DDDDDD;" cellpadding="5"
== Grundlagen der Kommunikation ==
| width="35" align="center" valign="top" | [[File:MOOCit-Logo-voll.png|32px|left|link=Kategorie:Die besten MOOCs]]
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| „Der digitale Diskurs wird selbstverständlich werden.“ Diese These begleitet das Projekt „Diskurstraining“. Es verbindet herkömmlichen Unterrichtsdiskurs mit dem Online-Diskurs. Vom Vorwissen und der Vorbereitung auf einen Diskurs über Dis-kursregeln und das Reflektieren kommt der Kurs zum richtigen Zuhören, dem Akt des Diskutierens, dem richtigen Feedback geben und schließlich dem Konsens. Das Diskurstraining stellt eine Weiterentwicklung eines Kommunikationstrainings dar und hat zum Ziel Menschen auf den E-Diskurs vorzubereiten. MOOCit möchte mit dem Diskurstraining die Möglichkeiten der diskursiven demokratischen Gestaltung des Schullebens aufzeigen.
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'''[[Grundlagen der Kommunikation]]'''
{{o}} [[Kommunikationsprozess|Prozess]]
{{o}} [[Sender und Empfänger|Sender/Empfänger]]
{{o}} [[Nachricht|Nachricht]]
{{o}} [[Medium|Medium]]
{{o}} [[Kommunikationsmodelle|Modelle]]
|}
|}


MOOCit: Hilf mit, diese MOOC-Reihe zu vervollständigen.
== Arten der Kommunikation ==
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'''[[Arten der Kommunikation]]'''
{{o}} [[Verbale Kommunikation|Verbal]]
{{o}} [[Nonverbale Kommunikation|Nonverbal]]
{{o}} [[Schriftliche Kommunikation|Schriftlich]]
{{o}} [[Visuelle Kommunikation|Visuell]]
|}


[[Image:0_KFK-Diskurs.jpg|thumb|MOOCit: Diskurs]]
== Barrieren in der Kommunikation ==
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'''[[Barrieren in der Kommunikation]]'''
{{o}} [[Physische Barrieren|Physisch]]
{{o}} [[Kulturelle Barrieren|Kulturell]]
{{o}} [[Sprachliche Barrieren|Sprachlich]]
{{o}} [[Emotionale Barrieren|Emotional]]
|}


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== Techniken für effektive Kommunikation ==
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'''[[Techniken für effektive Kommunikation]]'''
{{o}} [[Aktives Zuhören|Zuhören]]
{{o}} [[Feedback geben|Feedback]]
{{o}} [[Körpersprache beachten|Körpersprache]]
{{o}} [[Klare und präzise Sprache verwenden|Klarheit/Präzision]]
|}
 
== Kommunikationsmodelle ==
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'''[[Kommunikationsmodelle]]'''
{{o}} [[Aristoteles' Modell der Rhetorik|Aristoteles' Rhetorik]] - 4. Jh. v. Chr.
{{o}} [[Organon-Modell nach Karl Bühler|Organon-Modell]] - 1934
{{o}} [[Shannon-Weaver-Modell|Sender-Empfänger-Modell nach Shannon / Weaver]] - 1948
{{o}} [[Osgood-Schramm-Modell|Osgood-Schramm]] - 1954
{{o}} [[Westley-MacLean-Modell|Westley-MacLean]] - 1957
{{o}} [[Berlo's SMCR-Modell|SMCR-Modell]] - 1960
{{o}} [[5 Axiome nach Paul Watzlawicks|5 Axiome nach Watzlawicks]] - 1967
{{o}} [[Vier-Seiten-Modell (Schulz von Thun)|Quadrat der Nachricht nach Friedemann Schulz von Thun]] - 1981
{{o}} [[Linear-Modell|Linear]]
{{o}} [[Interaktionsmodell|Interaktion]]
{{o}} [[Transaktionsmodell|Transaktion]]
{{o}} [[Helix-Modell der Kommunikation|Helix-Modell]]
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__TOC__ 


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Erläuterungen siehe [[#GWS-Diskurstraining:_Aufbau|Diskurstraining der Gewerbeschule Lörrach|Aufbau Diskurstraining]]
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== Notwendigkeit ==
Ohne Kommunikations- und Diskurstraining würden viele Gespräche im herkömmli-chen Unterricht und in Schülerfirmen (welche besonders auf Diskurse angewiesen sind) unstrukturiert verlaufen bzw. unreflektiert bleiben. Aus diesem Grund wurde 2010 an der Gewerbeschule ein Kommunikationstraining eingeführt, welches 2014 zum Diskurstraining weiterentwickelt wurde. Das Kommunikationstraining ist an be-stehende Modelle angelehnt (z.B. „Kommunikationstraining“ nach Heinz Klippert) und wird individuell den SuS-Gegebenheiten angepasst. In diesem Kapitel soll das Dis-kurstraining kurz vorgestellt werden, um aufzuzeigen, welche neuen Herausforde-rungen die Veränderungen in der digitalen Welt mit sich bringen. Basis stellt die fächerübergreifende Arbeit der Schülerfirma Fair-Image dar, welche stets einen kul-turellen Ausgangspunkt für das diskursive Arbeiten setzt und in vielen Phasen der Projekte Kunst als Ausgangspunkt für Diskussionen und neu Entwicklungen sieht.
Diskursiver Unterricht ist als Vorbereitung auf einen digitalen Diskurs unumgänglich. Das was SuS heute im Netz als Diskussion oder Diskurs kennenlernen, sind häufig nur Stimmungsbilder in einer Kommentarliste im Anhang an eine Nachricht auf Fa-cebook, YouTube, Twitter oder einer Nachrichtenagentur. Qualitativ hochwertige Diskurse finden im digitalen Alltag der SuS so gut wie nicht statt. Der Diskurs ist aber eine Einladung, sich selbst zu bilden. Um die neuen Medien und die Kommunikation in ihnen zu verstehen, müssen Diskurse auch von „Digital Natives“ (sofern es diese gibt) geübt werden. Der Schritt zu digitalen Diskursen hat folglich auch Rückwirkun-gen auf den herkömmlichen Unterricht.
<br />
== Trainingsziel ==
Ziel des Diskurstrainings ist es, auf die Internetkommunikation vorzubereiten, wel-cher die Kinder und Jugendlichen heute schon ausgesetzt sind und welche sie in Zukunft selbst gestalten werden. Online-Diskurse führen heißt, die digitale Kommuni-kation qualitativ anspruchsvoller gestalten und die Möglichkeiten auf Anerkennung zu nutzen. SuS treten in Interaktion miteinander, haben die Möglichkeit frei zu sprechen, sich individuell zu artikulieren, eigene Meinungen und Interessen zu vermitteln. Sie üben das logische Denken, um durch das Argumentieren zu überzeugen bzw. sich durchzusetzen, lernen aber auch zuzuhören, abzuwägen und Kompromisse einzu-gehen.
<br />
== Abgrenzung zum Assessmenttraining ==
Es könnte von Vertretern der „Assessmentbewegung“ angeführt werden, dass das diskursive Moment bereits in die Ausbildung Einzug gehalten hat. Nicht selten ist aber bei Assessmentaufgaben die Berufs- eine versteckte Kommerzorientierung und die Berufsvorbereitung eine Einweisung der SuS in die kommerzialisierte Welt. Oft ist es nicht mehr als ein Verweis auf den vorgegebenen Platz in dieser Gesellschaft. Den Jugendlichen soll nicht deutlich gemacht werden, wie wenig Handhaben sie gegen dieses System haben. Meist wird das Feedback hier inoffiziell als Kontrol-linstrument missbraucht. Herrschaftssysteme bleiben starr und festigen sich mit je-dem Menschen, der sich diesen scheinbar offenen Systemen fügt.
<br> 
== Kritische Betrachtung ==
Eine Ausgiebige Diskussion wird in manchen Klassen nicht mehr geführt, da einige Nachteile für die Beteiligten erwartet werden. Der Prozess bis eine Diskussion in einer Klasse strukturiert geführt werden kann, kann sich ziehen. Themen, bei denen ein Konsens herrscht, eigenen sich nicht für ein Streitgespräch.  Die meisten Kinder oder Jugendliche sind in den meisten Themenfelder nicht kompetent genug, um eine ausführliche Diskussion führen zu können. Lehrkräfte sind folglich verführt aus der Lernbegleiter-Rolle herauszufallen und durch dominante Beiträge die Diskussion zu lenken. Große Klassenverbände schrecken einige Lehrkräfte von einem relativ offe-nen Unterricht ab. Um so wesentlicher ist es, dass die Komplexität der digitalen Welt und der offenen Projekte vor allem von Lehrkräften nicht nur ertragen sondern auch getragen werden.
<br />
== Beispiel: Diskurstraining an der Gewerbeschule Lörrach ==
=== Rahmenbedingungen ===
Das vorgestellte Diskurstraining wurde im Schuljahr 2014-2015 an der Gewerbeschule Lörrach in der Klasse VAB KF (Kooperation mit der Förderschule) durchgeführt. 10 Schülerinnen und 4 Schüler im Alter von 15 bis 18. Ein flexibler Stundenplan war Grundlage für das Gelingen des Projekts.
*Eigenständiges Fach (1,5 Wochenstunden)
*Einbettung in den Projektunterricht: Anlehnung der Diskussionsthemen an die Schülerfirma „Fair-Image“ (2 WS) und das aktuelle Jahresprojekt.
*Weitere Fächerverbindungen zu Deutsch (3-4 WS), Computertechnologie (2 WS), Fachzeichnen (2 WS), Gemeinschaftskunde (1 WS)
Anmerkung: Die Aufgaben wurden den Gegebenheiten der Klasse, dem Vorwissen der SuS und den langjährigen Erfahrungen der Lehrkräfte in der BVJ- bzw. VAB-Abteilung angepasst.
<br />
=== GWS-Diskurstraining: Aufbau ===
A) Diskurs-Grundlagen
*Diskurs-Vorwissen / Aktueller Stand: Ziele einer Diskussion, Unterschiede zwi-schen Diskussionen und normalen Gesprächen, Grundlagen für eine gute Dis-kussion, Rahmenbedingungen, Störfaktoren usw.
*Was ist ein Diskurs?
*Projekthaftes Arbeiten und Probediskurs zu aktuellem Thema.
*Diskursregeln: Konsensfindung bei einem Thema, welches immer wieder aufge-griffen und erweitert wird. Die instinktiven Diskursregeln (ohne Vorwissen) der SuS geben aber meist schon die wesentlichsten Punkte wieder. A) Eigene Regeln, B) Partner-Regeln, C) Klassen-Regeln
*Rollen klären: SuS diskutieren ggf. (Einzel-)Beobachter_Innen, Zeitwäch-ter_Innen, Moderator_Innen usw. / Lehrer_Innen sind nur zur Beobachtung da.
*Diskurse vorbereiten und optimieren: Gruppengröße, Sozialform, Klima, ...
B) Intermezzo Kommunikationstraining
*Modelle
*Sprechübungen
*Unsere „Diskurs-Basis“
C) Diskurs-Durchführung
*Themenfindung: Kontroverse digitale Themen „Der Grundgesetz-Countdown“
*Diskurskompetenzen der SuS in einem Diskurs herausfiltern und besprechen. Stärken in den folgenden Bereichen suchen: A) Sender: Darstellungskompetenz, Ausdruckskompetenz, Führungs- und Entscheidungskompetenz. B) Empfänger: Wahrnehmungskompetenz, Deutungskompetenz, Handlungskompetenz
*Konsensfindung: „Das beste Argument gewinnt.“ Gemeinsame Lösungen für ein Problem suchen und finden, Empathie aufbringen können, Kompromisse schlie-ßen, Konsens formulieren.
D) Feedback und Evaluation
*Unterricht reflektieren: Es werden immer wieder kurze Rückmelderunden einge-streut, welche auch in Diskussionen z.B. über die Unterrichtsinhalte, die Vorge-hensweise oder die Diskursregeln münden können.
*Diskurse reflektieren
**Diskurs-Verantwortliche: Sender und Empfänger den Regeln zuweisen, Rollen beschreiben.
**Diskurs-Haltung: Gemeinsame Basis der Diskursteilnehmer
**Diskurskriterien im Kommunikationsprozess (anhand der Diskursregeln als Beobachtungen formulieren)
**Beobachtungsbogen selbst erstellen
*Videoanalyse für die Nachbereitung, Auswertung bzw. Rückmeldung
**Selbsteinschätzung / Selbstevaluation
**Fremdevaluation: Richtiges Feedback geben lernen
E) Fine Tuning (fächerverbindende Elemente)
*Diskursvorlagen richtig anwenden und einsetzen: Texte (z.B. Zeitung, Bücher, Internetblogs), Bilder, Videos für einen Diskurs vorbereiten (z.B. Markieren, Pro-Contra-Argumentationstabellen erstellen)
*Verständnis: Interpretationen von Kunstwerken und Kurzgeschichten, welche z.B. die Gedankenwelt der Menschen als Quelle für Missverständnisse thematisieren wie „Die Geschichte mit dem Hammer“ von Paul Watzlawick.
*Argumentieren oder Manipulieren
*Bewusstsein über das Bewusstsein
*Orientierung optimieren
F) Online-Diskurse
*Sprache im Diskurs: Symbole, Icons, Emoticons, Abkürzungen
*Online-Systeme / Digitale Medien: A) Heranführung: Grundlagen, Angebotsüberblick, Besonderheiten einzelner On-line-Portale, ...; B) Kontrollierte Nutzung von digitalen Medien in einem Diskurs; C) Selbständige Teilnahme an einem Online-Diskurs
*Analoge und digitale Diskurse im Vergleich
G) Diskurse über Bildungsinhalte
*MOOCs analysieren: Khan Academy (D)
*P4P MOOCs selbst erstellen
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=== Zwischenergebnisse ===
Das „Diskurstraining“ der Gewerbeschule ist zum Zeitpunkt der Abgabe dieser Arbeit in seiner didaktischen Umsetzung noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund kann hier kein abschließendes, sondern nur ein Zwischenergebnis präsentiert wer-den. Bildung ist nicht nur im Diskurs Orientierung. Eine gesicherte Orientierung wird durch und im Diskurs auf mehreren Bereichen angestrebt. Dominant sind folgende:
*Projektorientierung: Diskurse passen von ihrer möglichen Komplexität zu einer Projektorientierung. Das Diskurstraining bereitet auf diskursives, projekthaftes Ar-beiten vor und findet vor allem in kulturellen Projekten neue Themen.
*SuS-Orientierung: Unter herrschaftsberücksichtigender Lernbegleitung können SuS ihre Lernprozesse selbständig steuern, wenn sie Diskurse trainieren.
*Fächerübergreifende Orientierung: Diskurse machen vor Fächergrenzen nicht halt. Fächerverbindungen sind selbstverständlich. Dazu müssen die Fächer aber nicht abgeschafft oder in einem wilden Fächerverbund neu erfunden werden.
*Autonome Orientierung: Autonome Denkweisen werden durch das Diskurstrai-ning gefördert. In wechselseitiger Anerkennung können SuS zum Konsens finden.
*Berufliche Orientierung: Wirkliche Berufsorientierung sucht keinen Platz im System, sondern einen Ort für (Selbst-) Bildung.
*Kulturelle Orientierung: Neben der Berufsorientierung ist das beständige Heran-führen an die Kultur ein wesentlicher Bestandteil der (Allgemein-) Bildung. Kunst und Literatur sind die ertragreichsten Anlässe für Diskurse.
*Technische Orientierung: Die Jugendlichen sollten lernen, den Einsatz von technischen Hilfsmitteln von Ihren wirklichen Bedürfnissen abhängig zu machen. Gewohnheiten können das eigentliche Interesse überlagern. Das Lesen von Kommentaren z.B. auf Facebook oder Artikeln auf Spiegel-Online kann zur über-griffigen Gewohnheit werden, die sich schlecht abstellen lässt bzw. zur Sucht füh-ren kann. Digitale Welt sollte nur dort eingesetzt werden, wo sie auch tatsächlich notwendig ist. Die Technik sollte dem Menschen dienen; nicht der Mensch der Technik. Technische Hilfsmittel werden den menschlichen Kontakt nicht ersetzen.
*„Gelassene“ Anerkennungsorientierung: Keine Gleichgültigkeit, aber eine Gelassenheit kann zu besseren Beziehungen und damit zu einer höheren Wahr-scheinlichkeit auf Lernerfolge führen. Freundlichkeit und ein ruhiger Umgang mit-einander, sollte in den Diskursregeln verankert sein. In gelassener Anerkennung dessen, was andere geben, liegt vermutlich das größte Potenzial des Diskurses.
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== Links ==
* [https://prezi.com/ya7i-2murfdz/edit/#133_124289080 Diskurskultur in der Filmbildung]
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== Kontakt ==
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'''Autoren'''
* [[Benutzer:Joblin]]
* [[Benutzer:Glanz]]


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Aktuelle Version vom 11. Februar 2024, 08:15 Uhr


Kommunikation ist der Prozess, durch den Individuen Informationen, Gedanken, Ideen und Gefühle austauschen. Sie kann verbal, nonverbal, schriftlich oder visuell sein. Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens, und effektive Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg in vielen Bereichen, einschließlich zwischenmenschlicher Beziehungen, Bildung und Geschäft.



Grundlagen der Kommunikation

Arten der Kommunikation

Barrieren in der Kommunikation

Techniken für effektive Kommunikation

Kommunikationsmodelle



 

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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
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  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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