Politische Bildung - Die politischen und rechtlichen Grundlagen der Demokratie analysieren und bewerten - E - Kompetenzraster Politische Bildung 13

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Politische Bildung - Die politischen und rechtlichen Grundlagen der Demokratie analysieren und bewerten - E - Kompetenzraster Politische Bildung 13


Einleitung


In diesem aiMOOC werden wir die politischen und rechtlichen Grundlagen der Demokratie analysieren und bewerten. Die Demokratie ist eine der am weitesten verbreiteten Regierungsformen in der Welt und basiert auf verschiedenen Prinzipien und Institutionen, die wir im Detail untersuchen werden. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der demokratischen Strukturen zu vermitteln und ihre Bedeutung für die moderne Gesellschaft herauszustellen.


Die Prinzipien der Demokratie


Demokratie basiert auf mehreren zentralen Prinzipien, die sicherstellen, dass die Macht vom Volk ausgeht und dass die Regierung im Interesse der Bürger handelt. Zu diesen Prinzipien gehören:

  1. Volkssouveränität
  2. Rechtsstaatlichkeit
  3. Gewaltenteilung
  4. Grund- und Menschenrechte
  5. Pluralismus


Volkssouveränität


Die Volkssouveränität bedeutet, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Dies wird durch regelmäßige Wahlen und Abstimmungen gewährleistet, bei denen die Bürger ihre Vertreter wählen und über politische Fragen entscheiden.


Rechtsstaatlichkeit


Die Rechtsstaatlichkeit ist ein grundlegendes Prinzip der Demokratie, das sicherstellt, dass alle staatlichen Maßnahmen auf Gesetzen basieren und dass diese Gesetze für alle Bürger gleichermaßen gelten. Ein wichtiger Bestandteil der Rechtsstaatlichkeit ist die Gewaltenteilung.


Gewaltenteilung


Die Gewaltenteilung teilt die Staatsgewalt in drei unabhängige Bereiche auf: die Legislative, die Exekutive und die Judikative. Dies verhindert die Konzentration von Macht und ermöglicht eine gegenseitige Kontrolle der Institutionen.


Grund- und Menschenrechte


Die Grund- und Menschenrechte schützen die Freiheit und Würde des Einzelnen. Diese Rechte sind in vielen demokratischen Staaten in den Verfassungen verankert und garantieren unter anderem die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit und die Pressefreiheit.


Pluralismus


Der Pluralismus ermöglicht die Vielfalt von Meinungen, Interessen und Lebensentwürfen. Er fördert den politischen Wettbewerb und sorgt dafür, dass verschiedene Interessen in der politischen Willensbildung berücksichtigt werden.


Die Institutionen der Demokratie


Eine funktionierende Demokratie benötigt verschiedene Institutionen, die ihre Prinzipien umsetzen und gewährleisten. Dazu gehören:

  1. Parlament
  2. Regierung
  3. Gerichte
  4. Wahlkommissionen
  5. Medien


Parlament


Das Parlament ist das Herzstück der demokratischen Willensbildung. Es besteht in der Regel aus zwei Kammern: dem Unterhaus und dem Oberhaus. Das Parlament beschließt Gesetze und kontrolliert die Regierung.


Regierung


Die Regierung setzt die Gesetze um und führt die Staatsgeschäfte. Sie besteht meist aus dem Ministerpräsidenten oder Kanzler und den Ministern, die verschiedene Ressorts leiten.


Gerichte


Die Gerichte sorgen für die Einhaltung der Gesetze und schützen die Rechte der Bürger. Das höchste Gericht ist in vielen Demokratien das Verfassungsgericht, das die Verfassung überwacht und gegebenenfalls staatliche Maßnahmen für verfassungswidrig erklärt.


Wahlkommissionen


Wahlkommissionen organisieren und überwachen die Wahlen, um faire und freie Wahlen sicherzustellen. Sie überprüfen die Wahlprozesse und stellen sicher, dass das Wahlergebnis korrekt und unverfälscht ist.


Medien


Die Medien spielen eine zentrale Rolle in der Demokratie. Sie informieren die Bürger, ermöglichen öffentliche Debatten und kontrollieren die Machthaber. Freie und unabhängige Medien sind ein wichtiger Bestandteil der Meinungsfreiheit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Funktion hat die Gewaltenteilung in der Demokratie? (Verhinderung der Machtkonzentration) (!Durchführung von Wahlen) (!Erstellung von Gesetzen) (!Durchsetzung von Gesetzen)

Was versteht man unter Volkssouveränität? (Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus) (!Der Staat hat absolute Macht) (!Nur das Parlament hat die Macht) (!Die Regierung entscheidet über alle Angelegenheiten)

Welche Institution ist für die Kontrolle der Regierung verantwortlich? (Parlament) (!Medien) (!Gerichte) (!Wahlkommissionen)

Welche Rechte sind durch die Grund- und Menschenrechte geschützt? (Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit) (!Wahlrecht und Steuergesetzgebung) (!Freiheitsstrafe und Polizeigewalt) (!Handelsgesetze und Arbeitsrechte)

Welche Rolle spielen die Medien in der Demokratie? (Information der Bürger und Kontrolle der Machthaber) (!Durchführung von Wahlen) (!Erstellung von Gesetzen) (!Durchsetzung von Gesetzen)

Was ist die Hauptaufgabe der Regierung in der Demokratie? (Umsetzung der Gesetze und Führung der Staatsgeschäfte) (!Beschluss von Gesetzen) (!Durchführung von Wahlen) (!Kontrolle der Gerichte)

Wer beschließt die Gesetze in einer Demokratie? (Parlament) (!Regierung) (!Gerichte) (!Wahlkommissionen)

Welche Institution organisiert und überwacht die Wahlen? (Wahlkommissionen) (!Regierung) (!Parlament) (!Gerichte)

Was ist das Hauptmerkmal des Pluralismus? (Vielfalt von Meinungen und Interessen) (!Einheitliche Meinung aller Bürger) (!Machtkonzentration bei einer Person) (!Abschaffung der Gewaltenteilung)

Welche Funktion hat das Verfassungsgericht? (Schutz der Verfassung und Kontrolle staatlicher Maßnahmen) (!Durchführung von Wahlen) (!Erstellung von Gesetzen) (!Umsetzung von Gesetzen)





Memory

Volkssouveränität Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus
Rechtsstaatlichkeit Staatliches Handeln basiert auf Gesetzen
Gewaltenteilung Trennung der staatlichen Macht in drei Bereiche
Grundrechte Schutz der Freiheit und Würde des Einzelnen
Pluralismus Vielfalt von Meinungen und Interessen





Kreuzworträtsel

Volkssouveränität Alle Staatsgewalt geht vom ______ aus.
Rechtsstaatlichkeit Staatliches Handeln basiert auf ______.
Gewaltenteilung Trennung der staatlichen ______ in drei Bereiche.
Grundrechte Schutz der Freiheit und ______ des Einzelnen.
Pluralismus Vielfalt von ______ und Interessen.





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Demokratie basiert auf den Prinzipien der

, der

, der

, den

und dem

.
Das Prinzip der Volkssouveränität bedeutet, dass alle Staatsgewalt vom

ausgeht.
Die Rechtsstaatlichkeit stellt sicher, dass staatliches Handeln auf

basiert.
Die Gewaltenteilung teilt die Staatsgewalt in die Bereiche

,

und

.
Grundrechte schützen die

und Würde des Einzelnen.
Der Pluralismus fördert die Vielfalt von

und Interessen.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Volkssouveränität: Erkläre in deinen eigenen Worten, was mit Volkssouveränität gemeint ist.
  2. Rechtsstaatlichkeit: Beschreibe die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit für eine Demokratie.
  3. Gewaltenteilung: Nenne die drei Bereiche der Gewaltenteilung und ihre Hauptaufgaben.

Standard

  1. Grundrechte: Recherchiere drei Grundrechte in deiner Verfassung und erläutere ihre Bedeutung.
  2. Pluralismus: Diskutiere, wie der Pluralismus in deinem Land umgesetzt wird und welche Herausforderungen es gibt.
  3. Parlament: Erkläre die Rolle des Parlaments in der Gesetzgebung und Kontrolle der Regierung.

Schwer

  1. Demokratie: Analysiere die Herausforderungen, vor denen Demokratien heute stehen, und schlage mögliche Lösungen vor.
  2. Medien: Untersuche die Rolle der Medien in deiner Demokratie und bewerte ihre Unabhängigkeit und Objektivität.
  3. Verfassungsgericht: Erläutere die Bedeutung des Verfassungsgerichts in deinem Land und diskutiere ein aktuelles Urteil.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Demokratische Prinzipien: Erkläre, wie die Prinzipien der Demokratie in der Verfassung deines Landes verankert sind.
  2. Institutionen: Vergleiche die Rollen und Aufgaben des Parlaments und der Regierung in deinem Land.
  3. Menschenrechte: Diskutiere, wie gut die Menschenrechte in deiner Gesellschaft geschützt sind und welche Verbesserungen nötig wären.
  4. Gewaltenteilung: Analysiere die Effektivität der Gewaltenteilung in deinem Land und schlage mögliche Reformen vor.
  5. Wahlen: Bewerte die Fairness und Transparenz der Wahlen in deinem Land anhand internationaler Standards.



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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
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Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
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Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

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Sachsen (berufliches Gymnasium)

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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