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{{o}} Diskutiere mit anderen Schüler*innen, wie man die Goldene Regel im Umgang mit Tieren und der Umwelt anwenden kann. (STANDARD)
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== Grundlagen der Ethik ==
=== Ethik vs. Moral ===
Ethik und Moral sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. [[Ethik]] bezieht sich auf die philosophische Untersuchung von moralischen Prinzipien, Werten und Normen, während [[Moral]] die tatsächlichen Werte und Normen beschreibt, die das menschliche Handeln und Verhalten bestimmen.
=== Ethische Theorien ===
Es gibt verschiedene ethische Theorien, die unterschiedliche Ansätze zur Bestimmung von richtigem und falschem Verhalten bieten. Einige wichtige ethische Theorien sind:
{{o}} Utilitarismus: Der [[Utilitarismus]] ist eine Konsequentialismus-Theorie, die besagt, dass eine Handlung moralisch richtig ist, wenn sie das größtmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl von Menschen erzeugt.
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{{o}} Tugendethik: Die [[Tugendethik]] betont die Entwicklung guter Charaktereigenschaften oder Tugenden, die dazu beitragen, moralisch richtiges Handeln zu fördern.




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Aktuelle Version vom 29. April 2023, 15:49 Uhr

Die Goldene Regel - Eine Übersicht über verschiedene Kulturen und Zeiten: Die Goldene Regel, auch als Ethik der Gegenseitigkeit bekannt, besagt, dass man anderen das Gleiche tun soll, was man für sich selbst wünscht. Diese Regel findet sich in vielen verschiedenen Religionen, Philosophien und Kulturen auf der ganzen Welt. In diesem Text werden einige der wichtigsten Beispiele aufgeführt.

Die Goldene Regel in verschiedenen Religionen

Judentum

Im Judentum findet sich die Goldene Regel in der Tora, dem zentralen Text des Judentums, in Leviticus 19,18: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr."

Auch im Buch Tobit, das zur jüdischen Bibel gehört, findet sich die Goldene Regel: "Was du nicht leiden magst, das tue niemandem an."

Christentum

Im Christentum wird die Goldene Regel als zweites wichtigstes Gebot nach dem Gebot der Liebe zu Gott angesehen. Im Neuen Testament heißt es in Matthäus 7, 12: "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." Ebenfalls im Neuen Testament in Lukas 6, 31: "Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!"

Islam

Im Islam findet sich die Goldene Regel in verschiedenen Überlieferungen des Propheten Mohammed, zum Beispiel im Hadith des Bukhari: "Niemand von Euch hat wahren Glauben, bevor er nicht seinem Bruder oder seiner Schwester das gönnt, was er glaubt, was ihm selbst zusteht."

Hinduismus und Buddhismus

Im Hinduismus und Buddhismus ist die Goldene Regel ebenfalls bekannt. Im Mahabharata heißt es: "Dies ist die Summe aller Pflicht: Tue anderen nichts, das dir Schmerz verursachte, würde es dir getan." Im Dhammapada, einem buddhistischen Text, heißt es: "Füge anderen nicht Leid durch Taten zu, die dir selber Leid zufügen oder zufügten."

Konfuzianismus

Im Konfuzianismus gibt es mehrere Versionen der Goldenen Regel. Im Buch der Riten heißt es: "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu." Im Buch der Lieder heißt es: "Tu anderen nicht an, was du nicht möchtest, dass sie dir tun." Im Lehre vom mittleren Weg heißt es: "Ein Wort, das als Verhaltensregel für das Leben gelten kann, ist Gegenseitigkeit. Bürde anderen nicht auf, was du selbst nicht erstrebst."

Zoroastrismus

Im Zoroastrismus heißt es: "Was alles dir zuwider ist, das tue auch nicht anderen an." Und im Mittelpersischen Schrift heißt es: "Dass die Natur nur gut ist, wenn sie nicht anderen antut, was ihr nicht selbst bekommt."

Jainismus

Im Jainismus gibt es die Goldene Regel ebenfalls. Im Acarangasutra heißt es: "Daher übt der Weise keine Gewalt gegen andere, noch heißt er andere so tun."

LearningApps

Offene Aufgaben

  1. Reflektiere über deine eigenen Handlungen: Welche Verhaltensweisen fallen dir auf, die der Goldenen Regel entsprechen? (LEICHT)
  2. Verfasse eine eigene Goldene Regel für dein Leben. (LEICHT)
  3. Führe eine Diskussion in der Gruppe: In welchen Situationen ist es besonders schwierig, die Goldene Regel anzuwenden? Wie kann man in diesen Situationen trotzdem respektvoll und freundlich bleiben? (STANDARD)
  4. Suche nach aktuellen Nachrichtenartikeln, in denen Menschen gegen die Goldene Regel verstoßen haben. Wie könnte man in diesen Situationen angemessen reagieren? (STANDARD)
  5. Analysiere einen Film oder eine TV-Serie, inwiefern die Charaktere die Goldene Regel anwenden oder gegen sie verstoßen. (STANDARD)
  6. Erstelle eine kreative Präsentation (z.B. ein Plakat oder ein kurzes Video), in der du die Goldene Regel in verschiedenen Kulturen und Religionen vorstellst. (STANDARD)
  7. Verfasse einen Essay darüber, warum die Goldene Regel eine wichtige Leitlinie für ein friedliches Zusammenleben ist. (SCHWER)
  8. Erstelle ein Rollenspiel, in dem du und deine Mitspieler verschiedene Szenarien durchspielt, in denen die Goldene Regel eine wichtige Rolle spielt. (SCHWER)
  9. Entwickle ein eigenes Projekt, in dem du die Goldene Regel in deiner Gemeinde oder deiner Schule umsetzt. (SCHWER)
  10. Diskutiere mit anderen Schüler*innen, wie man die Goldene Regel im Umgang mit Tieren und der Umwelt anwenden kann. (STANDARD)

Grundlagen der Ethik

Ethik vs. Moral

Ethik und Moral sind zwei Begriffe, die oft synonym verwendet werden, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Ethik bezieht sich auf die philosophische Untersuchung von moralischen Prinzipien, Werten und Normen, während Moral die tatsächlichen Werte und Normen beschreibt, die das menschliche Handeln und Verhalten bestimmen.

Ethische Theorien

Es gibt verschiedene ethische Theorien, die unterschiedliche Ansätze zur Bestimmung von richtigem und falschem Verhalten bieten. Einige wichtige ethische Theorien sind:

  1. Utilitarismus: Der Utilitarismus ist eine Konsequentialismus-Theorie, die besagt, dass eine Handlung moralisch richtig ist, wenn sie das größtmögliche Glück für die größtmögliche Anzahl von Menschen erzeugt.
  2. Deontologische Ethik: Die deontologische Ethik oder Pflichtethik konzentriert sich auf die Einhaltung von moralischen Regeln und Pflichten, unabhängig von den Konsequenzen der Handlung.
  3. Tugendethik: Die Tugendethik betont die Entwicklung guter Charaktereigenschaften oder Tugenden, die dazu beitragen, moralisch richtiges Handeln zu fördern.


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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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