Klang-Maß - Die Orang Utan Fabel



In der Freien Lichtung – jenem modernen Wald, in dem jedes Blatt ein Profil hatte und jedes Tier eine Meinung, bevor es überhaupt Hunger bekam – galt ein Satz als Weisheit, wenn er sich gut teilen ließ. Man nannte das Aufklärung, weil es im Dunkeln so schön leuchtet, wenn man auf „Senden“ drückt. Der alte Gong im Zedernhain stand noch immer da wie ein Denkmal für das Unpraktische: Wahrheit, Maß, Pause. Niemand rührte ihn gern an, denn wer den Gong schlägt, muss kurz still sein – und Stille ist inzwischen verdächtig, weil sie keine Reichweite hat. Über dem Hain hing ein Netz aus Glasfasern, Gerüchten und Gewohnheiten, das man „Cloud“ nannte, obwohl es sich eher wie ein Keller anfühlte. Die Tiere atmeten darin Nachrichten ein, und wer einmal zu tief zog, hielt den eigenen Atem für Argumente. Man traf sich nicht mehr an Wasserstellen, sondern in Kommentarschluchten. Man erkannte Freunde nicht an Blicken, sondern daran, dass sie denselben Feindpost teilten. Eines Morgens schob sich ein Orang-Utan in die Lichtung, als wäre er eine Schlagzeile, die Beine bekommen hat. Er war so orange, dass selbst der Sonnenuntergang kurz überlegte, ob er Konkurrenzrecht anmelden müsse. Sein Fell glänzte wie frisch polierte Empörung, und seine Stimme war eine Mischung aus Jahrmarkt, Gerichtssaal und Werbepause. Er nannte sich Donald Pump, aber die Tiere nannten ihn bald nur noch den bösen Orang-Utan, weil „böse“ im Wald die einzige klare Farbe war und „Orang-Utan“ ohnehin schon nach Obst und Urwald klingt. Er trat auf eine Bühne, die so hoch war, dass man von dort oben sogar Fakten klein wirken lassen konnte. Er hob die Arme, als wolle er die Luft verklagen, und sagte: „Ich bin eure Stimme.“ Das war praktisch, denn wer die Stimme ist, muss nichts mehr hören. Er versprach Größe, ohne zu erklären, wovon; das war klug, denn Unklarheit ist die einzige Ressource, die nie knapp wird. Er versprach Mauern, damit niemand merken musste, dass die größten Löcher im Inneren liegen. Und er versprach einfache Wahrheiten – jene Sorte, die sich wie ein Pflaster anfühlt, bis man merkt, dass darunter ein Stachel steckt. Am Rand der Lichtung lebten die Zitatwölfe. Sie jagten nicht Rehe, sie jagten Resonanz. Sie hatten die seltene Gabe, jeden Satz so zu heulen, dass er wie eine Offenbarung klang und doch nur ein Echo war. Drei waren es: Asche, Silber und Frost – und jeder war eine andere Art von Kälte. Asche heulte gern Sätze, die nach Feuer rochen, obwohl sie nur Rauch waren: „Wenn du es laut genug sagst, wird es wenigstens wahr für die, die müde sind.“ Silber heulte Sätze wie Münzen, die auf harten Boden fallen: „Empörung ist die billigste Währung, aber sie wird überall akzeptiert.“ Frost heulte so leise, dass man glauben konnte, es sei der eigene Gedanke: „Zweifel ist Verrat mit besserem Wortschatz.“ Die Tiere hörten diese Wölfe gern, weil es angenehm ist, wenn jemand anders die Verantwortung trägt, selbst zu denken. Und Pump hörte die Wölfe gern, weil Wölfe das können, wofür man sonst Institutionen braucht: eine Menge gleichzeitig erregen und beruhigen, indem man ihr Feindbilder serviert wie warme Suppe. In der Lichtung lebte eine Eule namens Bibliothekarin, die nachts las und tagsüber dafür bestraft wurde, dass sie sich erinnerte. Sie roch nach Papier, Geduld und dem leisen Ärger darüber, dass niemand mehr Fußnoten wollte. Sie hatte eine schlechte Angewohnheit: Sie stellte Fragen, die man nicht mit Applaus beantworten konnte. Pump mochte sie nicht, weil Applaus in seinem Weltbild die höchste Form von Beweis war. Es gab auch eine Schildkröte namens Verfassung, alt, langsam, schwer, und gerade deshalb nützlich, wenn man sie als Dekoration missbrauchen wollte. Alle lobten sie, niemand trug sie gern. Sie war das Symbol für Grenzen, und Grenzen sind beliebt, solange sie andere betreffen. Pump streichelte ihren Panzer öffentlich und trat privat nach ihrem Schatten. Ein Biber namens Baumeister lebte am Fluss der Kompromisse, wo das Wasser stets knapp wurde, sobald jemand „Prinzip“ sagte. Er konnte Dämme bauen, Brücken, und manchmal sogar Hoffnung – letztere allerdings nur, wenn niemand in sein Holzlager „Skandal“ rief. Er glaubte, dass jedes Problem ein Bauprojekt sei, und das war sein Fehler: Nicht alles, was einstürzt, will repariert werden; manches will nur Aufmerksamkeit. Ein Fuchs namens Widerhaken lebte im Gebüsch der Widersprüche. Er war klein, schnell, und er wusste: Die Wahrheit ist kein Löwe, sie ist eher ein Igel – sie gewinnt nicht durch Angriff, sondern dadurch, dass man sie nicht schlucken kann. Er sammelte Fakten wie andere Tiere Beeren: nicht, weil sie hübsch sind, sondern weil sie satt machen. Er wurde dafür gehasst, weil Sattheit im Zeitalter der Dauererregung als Unhöflichkeit gilt. Es gab einen Pfau mit metallischem Gefieder, der bei jedem Schritt Funken schlug und behauptete, das sei Fortschritt. Er sagte Dinge wie: „Ich kaufe die Zukunft“, als wäre sie ein Auto mit Lieferverzögerung. Er liebte Raketen, weil Raketen wenigstens eindeutig nach oben zeigen, während Moral immer nach innen zeigt. Wenn er sprach, klang es wie eine Produktdemo mit Größenwahn. Es gab eine Hyäne namens Talkshow, die lachte, bevor sie verstand, und verstand, bevor sie fühlte. Ihr Lieblingssatz war: „Beide Seiten sind schlimm“, weil das der bequemste Weg ist, sich selbst zu entschuldigen, ohne etwas zu ändern. Sie nannte das Neutralität und meinte in Wahrheit: Publikumspflege. Es gab einen Raben namens Archiv, der sich an alles erinnerte und dafür als Spielverderber galt. Er trug alte Geschichten im Schnabel, und jedes Mal, wenn er sie fallen ließ, tat es jemandem weh – meist dem, der behauptete, er habe keine Vergangenheit. Er wurde „negativ“ genannt, weil Realität den Ruf hat, schlechte Stimmung zu machen. Es gab eine Taube namens Frieden, die ständig falsch verstanden wurde: Die einen hielten sie für naiv, die anderen für nützlich, und beide vergaßen, dass Frieden harte Arbeit ist und keine Deko auf Plakaten. Und es gab eine Schlange namens Algorithmus, die nicht böse war, sondern effizient – was im Alltag ungefähr dasselbe ist, nur ohne Gewissen. Sie flüsterte jedem Tier genau das ins Ohr, was es ohnehin hören wollte, damit es länger blieb. Ihr Motto war: „Ich füttere nicht die Wahrheit, ich füttere das Verlangen.“ Pump begann seine Kampagne nicht mit Gesetzen, sondern mit Geschichten, denn Gesetze sind langweilig, aber Geschichten sind Besitz. Er erzählte den Eichhörnchen, die Nüsse seien ihnen gestohlen worden, und sie nickten, weil sie wirklich weniger hatten – nur nicht aus dem Grund, den er nannte. Er erzählte den Hasen, die Wölfe seien in Wahrheit Schafe in Verkleidung, und die Hasen atmeten auf, weil man vor Schafen keine Angst haben muss, außer vor deren Wahlverhalten. Er erzählte den Bibern, der Fluss sei korrupt, und sie bauten ihm dafür einen Damm aus Zustimmung. Die Zitatwölfe liefen inzwischen mitten durch die Menge, als wären sie Haustiere der Empörung. Asche heulte: „Er sagt, was ihr euch nicht traut – also muss es mutig sein.“ Silber heulte: „Wer ihn kritisiert, kritisiert euch – und das fühlt sich persönlich an.“ Frost heulte: „Wenn Fakten ihm widersprechen, sind Fakten parteiisch.“ Die Eule sagte bei einer Versammlung: „Mut ist nicht, zu sagen, was man denkt. Mut ist, zu denken, bevor man sagt.“ Das war eine schöne Wahrheit und deshalb gefährlich. Die Hyäne lachte und rief: „Das ist elitär!“ – als wäre Nachdenken eine Klassenfrage und nicht eine Überlebensfrage. Der Pfau tweetete: „Denken ist überbewertet“, und meinte: Kaufen sei der bessere Verstand. Algorithmus nickte, weil jede Dummheit, die sich selbst bewundert, hervorragende Verweildauer hat. Pump stellte sich vor den Gong und sagte: „Dieser Gong ist alt. Er steht für das Alte. Wir brauchen etwas Neues.“ Niemand fragte, ob „neu“ auch „besser“ bedeutet, denn im Wald ist „neu“ eine Droge. Er brachte eine goldene Glocke mit, klein, handlich, glänzend – eine Wahrheit zum Mitnehmen. Er sagte: „Jeder kann sie schütteln. Das ist Demokratie.“ Die Tiere jubelten, weil sie vergaßen, dass Demokratie nicht das Schütteln ist, sondern das Aushalten. Verfassung, die Schildkröte, kroch langsam näher und sagte: „Ein Gong erklingt nur, wenn alle kurz still werden. Eine Glocke erklingt auch, wenn nur einer zappelt.“ Pump lächelte, denn er liebte zappelnde Einzelne: Sie sind leicht zu steuern und schwer zu vereinen. Er antwortete: „Stille ist Schwäche.“ Das Publikum klatschte, weil es sich im Klatschen selbst bestätigte. Asche heulte: „Seht ihr? Er verteidigt euch gegen die Pause.“ Silber heulte: „Pausen sind sozialistisch.“ Frost heulte: „Stille ist Verrat.“ Der Biber Baumeister, der Dämme für Argumente hielt, sagte: „Vielleicht brauchen wir wirklich etwas Handlicheres.“ Die Eule antwortete: „Handlich ist auch ein Hammer. Die Frage ist nur, was er trifft.“ Das Publikum fand die Metapher hübsch, bis es merkte, dass es selbst das Nagelbrett sein könnte. Der Rabe Archiv krächzte: „Ich erinnere mich an einen anderen Wald, in dem man auch sagte, die Presse sei Feind.“ Er sagte das nicht, um klug zu wirken, sondern weil Erinnerung manchmal die einzige Impfung ist. Die Menge murrte: „Immer diese Vergangenheit.“ Das ist das Schöne an Geschichte: Sie bleibt, auch wenn man sie wegschiebt; sie kommt nur später zurück und nennt sich dann Krise. Pump zeigte auf die Eule und sagte: „Sie sind das Problem. Diese Nachtleser. Diese Fragensteller.“ Er machte aus Bildung eine Bedrohung, weil Bedrohungen seine Lieblingsbausteine waren. Die Zitatwölfe sprangen sofort an: Asche heulte: „Bücher sind Lügen mit Einband.“ Silber heulte: „Wer studiert, stiehlt Aufmerksamkeit.“ Frost heulte: „Wissen ist nur Macht, wenn es bei uns liegt.“ Hier trat Widerhaken, der Fuchs, vor und sagte: „Wenn Wissen gefährlich ist, dann ist Unwissen eine Waffe.“ Der Satz hatte Esprit und deshalb Feinde. Die Hyäne grinste: „So dramatisch.“ Der Pfau meinte: „Ich kann mir Wissen abonnieren.“ Algorithmus schob dem Fuchs drei Hasskommentare und zwei Drohungen in die Timeline, damit er sich allein fühlte – denn Einsamkeit ist das wirksamste Schweigegeld. In jener Nacht brannte das Archiv der Eule. Niemand sah, wer das Feuer legte, doch viele wussten, wem es nützte – und nützliches Nichtwissen ist die bevorzugte Form von Loyalität. Pump trat am Morgen vor die Asche und sagte: „Schrecklich. Wirklich schrecklich. Deshalb müssen wir die Bücher sichern. Bei mir.“ Er sagte „sichern“ und meinte „besitzen“. Die Tiere klatschten, weil das Wort „Sicherheit“ jedes Gehirn weich macht. Verfassung flüsterte: „Wenn einer die Bücher hat, hat er auch die Auslegung.“ Niemand hörte sie, weil Flüstern nicht trendet. Die Eule stand vor verkohlten Regalen und sagte: „So fühlt sich die Zukunft an, wenn man sie von Brandstiftern planen lässt.“ Das war Satire, aber es war auch ein Bericht. Der Rabe Archiv sammelte die letzten Seiten wie Knochen. Die Taube Frieden weinte, weil sie wusste, dass ein Wald, der Bücher verbrennt, irgendwann Menschen verbrennt – nur nennt er sie dann „Feinde“. Am Tag der Erneuerung – so hieß es auf Plakaten, die aussahen wie Einladungen zu einer Party mit Pflichtgefühl – sollte der Gong offiziell ersetzt werden. Pump hatte die Bühne noch höher bauen lassen, weil Höhenrausch auf Balken entsteht. Auf der Bühne hing die goldene Glocke, und darunter stand der Gong, alt, schwer, unbeirrt wie eine unbequeme Tatsache. Pump begann seine Rede mit einem Witz über sich selbst, weil Selbstironie die beste Tarnung für Selbstvergötterung ist. Er sagte: „Man nennt mich orange. Ich nenne mich sonnig.“ Das Publikum lachte, weil es lachen wollte, nicht weil es lustig war. Dann sagte er: „Wir haben zu lange auf diesen Gong gehört. Er sagt uns, wann wir still sein sollen. Aber ich sage euch: Lärm ist Freiheit.“ Das Publikum jubelte, weil es Lärm mit Macht verwechselte, so wie Kinder Zucker mit Nahrung verwechseln. Verfassung kroch vor den Gong und stellte sich zwischen Glocke und Gong, zwischen Glanz und Gewicht. Sie sagte: „Ein Maß ist nicht dazu da, euch zu ärgern. Es ist dazu da, euch zu schützen – vor euch selbst.“ Es war eine Wahrheit, die man nur versteht, wenn man sich einmal im Leben geirrt hat und nicht sofort einen Feind suchte. Widerhaken sprang zu ihr und sagte: „Wer den Gong loswerden will, will nicht leiser werden, sondern unmessbar.“ Der Satz traf, weil er präzise war, und Präzision tut weh. Pump lächelte und sagte: „Ein Fuchs. Immer diese Füchse. Sie stehlen Eier und nennen es Recherche.“ Die Menge lachte, weil sie das Bild mochte. Die Hyäne verstärkte es in einer Sondersendung: „Ist Widerhaken vielleicht gefährlich?“ – und das Publikum verwechselte Frage mit Beweis, weil es den Unterschied verlernt hatte. Da heulten die Zitatwölfe so laut, dass sogar der Himmel kurz zusammenzuckte. Asche heulte: „Wer zweifelt, spaltet!“ Silber heulte: „Wer widerspricht, hasst euch!“ Frost heulte: „Wer verliert, wurde betrogen!“ Der Chor war perfekt, weil Perfektion immer dann entsteht, wenn niemand mehr widersprechen darf. In der Menge hob ein Eichhörnchen die goldene Glocke und schüttelte sie, weil Handlung befriedigender ist als Nachdenken. Die Glocke klingelte hell, schnell, süß – ein Ton wie Instant-Kaffee: sofort da, aber nie wirklich wach. Die Tiere jubelten, weil sie endlich etwas hören konnten, das ihnen nicht abverlangte, still zu sein. Der Gong schwieg. Vielleicht, weil niemand ihn schlug. Vielleicht, weil man ihn nicht mehr verstand. Vielleicht, weil man ihn verstanden hatte und es zu unbequem war. Pump breitete die Arme aus, als hätte er die Stille besiegt, und sagte: „Hört ihr das? Das ist Fortschritt.“ Das Publikum klatschte so laut, dass es den eigenen Verlust nicht hörte. Der Pfau postete ein Video in Zeitlupe und nannte es „historisch“. Algorithmus machte es viral, weil Tragödien die beste Bindung haben. Die Eule stand am Rand und sagte leise: „Es ist nicht schlimm, dass sie die Glocke mögen. Schlimm ist, dass sie vergessen, dass sie auch den Gong brauchen.“ Der Rabe Archiv krächzte: „Wenn man die Wahrheit gegen Komfort eintauscht, hat man am Ende weder das eine noch das andere.“ Die Taube Frieden flüsterte: „Frieden ohne Wahrheit ist nur eine Pause vor dem nächsten Streit.“ Pump stieg von der Bühne und ging durch die Menge, und die Tiere wichen zurück, nicht aus Angst, sondern aus Verehrung, was eine elegantere Form von Angst ist. Die Zitatwölfe folgten ihm wie Schatten, die sich selbst für Licht halten. Asche murmelte: „Sie lieben ihn, weil er ihnen erlaubt, sich nicht zu schämen.“ Silber knurrte: „Scham ist teuer, Stolz ist gratis.“ Frost hauchte: „Wenn sie einmal die Glocke gewählt haben, werden sie den Gong hassen, weil er sie erinnert.“ Später, als die Bühne leer war und das goldene Metall im Abendlicht aussah wie ein Versprechen, das man nicht einklagen kann, saßen Widerhaken und Verfassung im Staub. „Was machen wir jetzt?“, fragte der Fuchs, und seine Stimme klang zum ersten Mal müde, was selten ist bei denen, die kämpfen müssen, während andere nur kommentieren. Verfassung antwortete: „Wir tragen weiter, auch wenn sie uns nur als Fotomotiv benutzen.“ Sie sagte das ohne Pathos, weil Pathos im Wald inzwischen als Marketing gilt. Dann fügte sie hinzu: „Und wir warten nicht darauf, dass die Wölfe aufhören zu heulen. Wir warten darauf, dass die Tiere wieder lernen, zu unterscheiden.“ In der Ferne heulte ein Wolf, aber diesmal war es kein Zitat, sondern nur ein Laut – roh, echt, fast traurig. Vielleicht war das die Wahrheit: Selbst Wölfe werden müde, wenn sie ständig die Dummheit der anderen tragen müssen. Vielleicht war es auch nur Wind. Und irgendwo, im Schatten des Hains, ging eine kleine Gestalt auf den Gong zu – nicht geschniegelt, nicht groß, nicht orange, eher unscheinbar wie ein Gedanke, der noch nicht fertig ist. Sie hob eine Pfote, zögerte, und man konnte nicht sagen, ob sie gleich schlagen oder doch nur streicheln würde. Denn in modernen Fabeln ist das Ende offen, weil die Moral nicht mehr vom Autor kommt, sondern vom Publikum – und das Publikum ist leider oft damit beschäftigt, die Glocke zu schütteln. Moral: Wer sich von einer Glocke regieren lässt, bekommt Lärm statt Maß; wer den Gong vergisst, verwechselt Bequemlichkeit mit Freiheit; und wer Wölfe zitiert, ohne hinzuhören, wird irgendwann merken, dass das Echo auch beißt.







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