Elektromotor bauen




Einleitung

Ein Elektromotor wandelt elektrische Energie in mechanische Energie um. Im Technikunterricht ist der Bau eines einfachen Motors ein ideales Projekt, weil Du dabei gleichzeitig Stromkreise, Magnetfelder, Lorentzkraft und grundlegende Konstruktionsprinzipien kennenlernst. Du baust (je nach Variante) einen funktionierenden, kleinen Gleichstrommotor aus Alltagsmaterialien und lernst, warum er sich dreht, welche Fehler typisch sind und wie Du ihn systematisch optimierst.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. einen einfachen Elektromotor bauen und sicher betreiben
  2. die Funktionsweise mit Magnetfeld, Strom und Lorentzkraft erklären
  3. Fehlerquellen erkennen und durch Tests beheben
  4. Verbesserungen planen (z.B. Reibung verringern, Magnetposition optimieren, Stromkontakt verbessern)


Voraussetzungen

Du brauchst keine Vorkenntnisse, aber hilfreich sind Grundlagen zu Strom, Spannung und Magnet.


Sicherheitshinweise (sehr wichtig)

  1. Kurzschluss vermeiden: Batterie nie lange direkt verbinden (wird heiß, entlädt schnell).
  2. Magnete (besonders Neodym-Magnete) nicht an empfindliche Geräte halten und nicht verschlucken.
  3. Drahtenden können scharf sein: vorsichtig arbeiten, ggf. Schutzbrille.
  4. Erwärmung prüfen: Wenn Draht oder Batterie heiß wird, sofort unterbrechen.


Grundwissen: Wie dreht sich ein Elektromotor?

Ein einfacher Motor braucht drei Dinge:

  1. einen stromdurchflossenen Leiter (z.B. eine Spule)
  2. ein Magnetfeld (z.B. von einem Permanentmagneten)
  3. eine Umpolung bzw. eine geschickte Kontakttechnik, damit die Drehung nicht stehen bleibt (Prinzip Kommutator)

Wenn Strom durch einen Leiter im Magnetfeld fließt, wirkt auf den Leiter eine Kraft: die Lorentzkraft. In einer Spule addieren sich diese Kräfte zu einem Drehmoment, das die Spule drehen kann. Damit sie nicht nach einer halben Umdrehung stoppt, muss die Stromrichtung in der Spule passend „umgeschaltet“ werden. Bei großen Motoren erledigt das ein Kommutator mit Bürsten. Bei unserem Schulmotor erzeugst Du diesen Effekt mit einer einfachen Kontakt-Tricktechnik (halb abisolierter Lackdraht).


Zentrale Begriffe

  1. Stator: feststehender Teil, erzeugt oder trägt das Magnetfeld
  2. Rotor: drehender Teil (bei uns die Spule)
  3. Spule: aufgewickelter Leiter, erzeugt ein Magnetfeld bei Stromfluss
  4. Kommutator: Umschaltprinzip für die Stromrichtung im Rotor
  5. Reibung: bremst die Rotation, muss minimiert werden


Bauprojekt A: Einfacher Spulen-Motor (Papierclip-Motor)

Diese Variante ist perfekt für den Technikunterricht, weil sie anschaulich ist und mit wenig Material funktioniert.


Materialliste

  1. Batterie (AA 1,5 V oder besser 9 V Block für manche Aufbauten, empfohlen: AA mit starkem Magneten)
  2. 1 starker Permanentmagnet (am besten Neodym-Magnet)
  3. Kupferdraht mit Lackisolierung (ca. 0,4–0,8 mm; „Magnetdraht“)
  4. 2 Büroklammern oder dicke Paperclips (als Lager und Kontakt)
  5. Gummiband oder Klebeband zum Fixieren
  6. Schmirgelpapier oder Messer (zum Abkratzen der Lackschicht)
  7. Seitenschneider, Zange


Aufbauprinzip (Überblick)

  1. Du wickelst eine Spule (Rotor).
  2. Du baust aus Büroklammern Lagerkontakte.
  3. Du platzierst den Magneten als Stator.
  4. Du sorgst dafür, dass die Spule nur in einer Halbdrehung Strom bekommt (Kontakt-Trick), damit die Drehung weiterläuft.


Schritt-für-Schritt-Anleitung


Schritt 1: Spule wickeln

  1. Wickle den Lackdraht 15–30 Windungen um einen Filzstift oder Marker.
  2. Ziehe die Wicklung ab und halte sie in Form.
  3. Lasse an beiden Seiten Drahtenden (je ca. 3–5 cm) als „Achse“ stehen.
  4. Fixiere die Spule mit ein paar Umwicklungen oder kleinem Tape, damit sie stabil bleibt.


Schritt 2: „Kommutator-Effekt“ herstellen (entscheidend)

Du brauchst an den Drahtenden eine spezielle Abisolierung:

  1. An einem Drahtende kratzt Du die Lackschicht rundherum komplett ab (360°).
  2. Am anderen Drahtende kratzt Du die Lackschicht nur auf einer Seite ab (nur die obere Hälfte), sodass bei einer halben Umdrehung Kontakt entsteht und bei der anderen halben nicht.

Das sorgt dafür, dass die Spule in einer Position „Schub“ bekommt und in der anderen frei weiterdrehen kann.


Schritt 3: Lager und Kontakte aus Büroklammern

  1. Biege zwei Büroklammern so, dass jeweils eine kleine „Gabel“ entsteht, in der die Drahtachse liegen kann.
  2. Befestige die Büroklammern links und rechts an der Batterie (Tape oder Gummiband), sodass die Spule dazwischen frei drehen kann.
  3. Achte darauf, dass beide Büroklammern guten elektrischen Kontakt zur Batterie haben.


Schritt 4: Magnet platzieren

  1. Lege den Magneten mittig unter die Spule (auf die Batterie oder dicht darunter).
  2. Die Spule sollte möglichst nah am Magneten sein, ohne ihn zu berühren.


Schritt 5: Starten und Feinjustieren

  1. Lege die Spule in die Gabeln.
  2. Gib einen kleinen „Anstoß“ mit dem Finger.
  3. Wenn sie nicht läuft: Kontakte prüfen, Lack weiter abkratzen, Spule zentrieren, Reibung minimieren.


Typische Fehler und schnelle Lösungen

  1. Motor dreht nicht: Lack an Kontaktstellen nicht vollständig entfernt, Büroklammern berühren Batterie schlecht, Spule klemmt.
  2. Motor zuckt nur: Magnet zu weit weg, Spule nicht ausgewuchtet, Kontakt nur kurz.
  3. Motor dreht langsam: Reibung zu hoch, Batterie schwach, Magnet zu schwach, zu wenige Windungen.
  4. Batterie wird warm: Kurzschluss oder zu hoher Strom, sofort unterbrechen und Kontakte kontrollieren.


Optimierungen (Technik-Upgrade)

  1. Erhöhe Windungszahl (bis die Reibung zu groß wird).
  2. Nutze stärkeren Magneten oder zwei Magnete.
  3. Nutze glattere Lager (z.B. kleine Drahtösen) und richte die Achse exakt aus.
  4. Verkleinere Kontaktwiderstände (sauber abkratzen, festere Kontakte).
  5. Teste verschiedene Spulengrößen (kleiner oft schneller, größer oft stärker).


Bauprojekt B: Homopolarmotor (Bonus, sehr schnell)

Der Homopolarmotor ist eine extrem einfache Motorform. Er ist spektakulär, aber funktioniert anders als der Spulenmotor: Ein Leiter bewegt sich direkt im Magnetfeld, ohne klassische Kommutierung.


Materialliste

  1. 1 Batterie (AA)
  2. 1–2 starke Neodym-Magnete (Scheibenmagnet)
  3. 1 Stück starrer Kupferdraht (ohne Lack oder an den Enden blank gemacht)


Bauidee

  1. Magnet an den Minuspol der Batterie (unten) setzen.
  2. Kupferdraht so biegen, dass er oben den Pluspol berührt und unten den Magnetrand streift.
  3. Der Draht beginnt zu rotieren, wenn Kontakt entsteht.


Sicherheit

  1. Nur kurz betreiben: hoher Strom kann Batterie erwärmen.
  2. Magnet nicht einklemmen, Draht nicht dauerhaft drücken.


Erklärvideo und Anschauung



Elektromotor bauen



Bewegte Medien: Gifs und YouTube-Videos zum Elektromotor

Hier findest Du zusätzliche bewegte Medien (Animationen/GIFs und Videos), die den Elektromotor besonders anschaulich erklären und sich gut in den Technikunterricht einbauen lassen.


GIF-Animationen auf Wikimedia Commons (OER)

Tipp: Diese Dateien sind meistens frei lizenziert (OER) und eignen sich für Arbeitsblätter, Präsentationen und Lernplattformen.


Gleichstrommotor: Prinzip, Bürsten und Kommutator


Wechselstrommotor / Induktionsmotor (Asynchronmotor)


Weitere Motorprinzipien (als Erweiterung / Differenzierung)


YouTube-Videos: Erklärungen und Animationen

Hinweis für den Unterricht: Nutze das Video zuerst als Impuls (30–90 Sekunden), dann stoppe an einer Schlüsselszene und lass die Lernenden die Begriffe Stator, Rotor, Spule, Magnetfeld und Kommutator zuordnen.


Elektromotor-Grundprinzip (Deutsch, schulnah)


Gleichstrommotor (DC): Aufbau und Funktionsweise (Ergänzung)


Homopolarmotor: Lorentzkraft / Rechte-Hand-Regel (super als Experiment-Vertiefung)



Video: Spulen-Motor (Papierclip-Motor)


Video: Einfacher DC-Motor Schritt für Schritt


Video: Science Project – einfacher Elektromotor


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche physikalische Kraft erklärt die Bewegung eines stromdurchflossenen Leiters im Magnetfeld? (Lorentzkraft) (!Gravitationskraft) (!Reibungskraft) (!Kernkraft)

Welche Rolle hat der Stator im Elektromotor? (Er stellt das Magnetfeld bereit oder trägt es) (!Er ist immer der drehende Teil) (!Er erzeugt nur Wärme) (!Er ersetzt die Batterie)

Wie heißt der drehende Teil eines Motors? (Rotor) (!Stator) (!Isolator) (!Generator)

Warum muss bei vielen Motoren die Stromrichtung im Rotor umgeschaltet werden? (Damit das Drehmoment in gleicher Drehrichtung erhalten bleibt) (!Damit die Batterie geladen wird) (!Damit die Reibung steigt) (!Damit der Magnet schwächer wird)

Welche Komponente ersetzt beim Schul-Spulenmotor den Kommutator? (Teilweise abisolierte Drahtenden als Kontakt-Trick) (!Eine zweite Batterie) (!Ein Widerstand im Stromkreis) (!Eine LED zur Kontrolle)

Was verbessert die Drehzahl eines einfachen Schulmotors oft am stärksten? (Reibung an den Lagern verringern) (!Spule mit Kleber komplett bedecken) (!Magnet weit weg legen) (!Batterie absichtlich kurzschließen)

Was passiert, wenn Du die Lackisolierung an den Drahtenden nicht entfernst? (Es fließt kein Strom durch die Spule) (!Die Spule wird automatisch zum Magneten) (!Der Motor läuft schneller) (!Die Batterie lädt sich auf)

Welche Änderung erhöht meist das Drehmoment (bei sonst gleichen Bedingungen)? (Mehr Windungen der Spule) (!Weniger Kontaktfläche an den Lagern) (!Kürzerer Draht ohne Spule) (!Magnetfeld abschirmen)

Was ist ein typisches Warnsignal für einen gefährlichen Aufbau? (Batterie wird schnell warm) (!Spule dreht gleichmäßig) (!Magnet liegt stabil) (!Kontakte sind sauber)

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Spulenmotor und Homopolarmotor? (Beim Homopolarmotor bewegt sich ein Leiter direkt im Magnetfeld ohne klassische Kommutierung) (!Beim Spulenmotor gibt es kein Magnetfeld) (!Beim Homopolarmotor ist keine Batterie nötig) (!Beim Spulenmotor gibt es keinen Strom)





Memory

Rotor Drehender Teil
Stator Feststehender Teil
Spule Stromdurchflossener Leiter
Magnetfeld Wirkung des Magneten im Raum
Kommutator Umpolung im Betrieb





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Rotor dreht sich
Stator steht fest
Lackdraht Isolierung durch Lack
Lorentzkraft Kraft auf Stromleiter im Magnetfeld
Reibung bremst die Drehung






Kreuzworträtsel

Lorentzkraft Frage 1
Rotor Frage 2
Stator Frage 3
Spule Frage 4
Magnetfeld Frage 5
Kommutator Frage 6





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein Elektromotor wandelt

Energie in

Energie um. Die Drehbewegung entsteht, weil auf einen stromdurchflossenen Leiter im

eine Kraft wirkt. Bei unserem Schulmotor übernimmt die Spule die Rolle des

. Damit die Drehung nicht stoppt, braucht man eine Art

oder eine Kontakttechnik, die den Strom passend unterbricht. Ein zu großer Kontaktwiderstand oder starke

kann den Motor stark verlangsamen. Wird die Batterie schnell warm, liegt oft ein

oder eine zu hohe Stromstärke vor.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Stromkreis: Zeichne einen Stromkreisplan für den Papierclip-Motor und markiere Pluspol, Minuspol und Stromrichtung.
  2. Magnetfeld: Teste die Magnetposition (nah, mittel, weit) und beschreibe, wie sich Startverhalten und Drehzahl ändern.
  3. Reibung: Baue zwei Lagerformen (eng und weit) und vergleiche, bei welcher Variante der Motor leichter anläuft.
  4. Dokumentation: Erstelle ein kurzes Foto-Protokoll (5 Bilder) von Deinem Bauprozess mit Bildunterschriften.

Standard

  1. Spule: Untersuche systematisch den Einfluss der Windungszahl (z.B. 10, 20, 30 Windungen) auf Drehzahl und Startfähigkeit.
  2. Kommutator: Variiere die Abisolierung (halbe Fläche, Drittel, fast ganz) und erkläre, welche Variante am besten funktioniert und warum.
  3. Messung: Miss die Zeit für 20 Umdrehungen (per Video oder Stoppuhr) und berechne die Drehzahl in Umdrehungen pro Minute.
  4. Optimierung: Entwickle ein „Tuning“-Konzept mit drei Maßnahmen (Magnet, Kontakt, Lager) und teste, welche Maßnahme am meisten bringt.

Schwer

  1. Gleichstrommotor: Übertrage das Prinzip auf ein Modell mit einfacher „Bürste“ (z.B. Alufolie als Kontakt) und begründe Deine Konstruktion.
  2. Energieumwandlung: Erstelle ein Erklärposter, das die Energieumwandlung (elektrisch → mechanisch + Wärme) mit Beispielen und Verlusten zeigt.
  3. Fehlersuche: Simuliere drei Fehler (zu schwacher Magnet, schlechte Kontakte, unwuchtige Spule) und schreibe eine Diagnose-Anleitung für andere.
  4. Homopolarmotor: Baue zusätzlich einen Homopolarmotor, vergleiche beide Motoren und erkläre die Unterschiede in Aufbau und Funktionsprinzip.




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Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre, warum ein Motor auch dann nicht läuft, wenn Strom fließt, aber das Magnetfeld zu schwach ist. Nutze die Idee der Lorentzkraft.
  2. Systemdenken: Ordne die Bauteile Batterie, Spule, Magnet, Lager in ein Ursache-Wirkungs-Netz ein: Was beeinflusst Drehzahl, Drehmoment und Erwärmung?
  3. Fehleranalyse: Du beobachtest „Zucken ohne Drehung“. Formuliere drei Hypothesen und entwirf je einen Test, der die Hypothese bestätigt oder widerlegt.
  4. Optimierungsstrategie: Entwickle einen Plan in drei Schritten, wie Du die Leistung erhöhst, ohne den Strom stark zu steigern (Sicherheitsfokus).
  5. Vergleich: Vergleiche Spulenmotor und Homopolarmotor hinsichtlich Wirkprinzip, Sicherheit, Materialaufwand und didaktischem Nutzen im Unterricht.




OERs zum Thema



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