Textbeschreibung - Prosa



Einleitung


Eine Textbeschreibung zu einem Prosa-Text ist eine schulische Schreibform im Deutschunterricht, bei der Du einen erzählenden Text (z.B. Kurzgeschichte, Erzählung, Ausschnitt aus einem Roman) sachlich, strukturiert und gut belegt beschreibst. Du erklärst was im Text passiert, wie es erzählt wird (z.B. Erzählperspektive, Erzählzeit, Erzählverhalten) und welche Wirkung wichtige sprachliche Mittel haben, ohne den Text „nachzuerzählen wie eine spannende Story“. Im Unterschied zur Textinterpretation bleibt die Textbeschreibung näher am Text: Du deutest zwar Aspekte an (z.B. Wirkung von Stilmitteln), aber Du entwickelst keine weitreichenden Thesen, die über den Text hinausgehen.


Der aiMOOC führt Dich Schritt für Schritt durch Planung, Schreiben und Überarbeiten einer Textbeschreibung zu Prosa. Du übst außerdem, Textstellen passend zu belegen und typische Fehler zu vermeiden.



Lernziele


Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. eine Textbeschreibung zu einem Prosa-Text strukturiert verfassen (Einleitung, Hauptteil, Schluss)
  2. eine kurze, sachliche Inhaltsangabe schreiben, ohne zu werten
  3. zentrale Merkmale der Erzählweise beschreiben (z.B. Erzählperspektive, Zeitgestaltung, Raumgestaltung)
  4. Figuren und Figurenkonstellationen textnah charakterisieren
  5. wichtige sprachliche Mittel erkennen und ihre Wirkung knapp erklären
  6. Zitate und Textbelege korrekt einbauen und typische Fehler vermeiden


Vorwissen und Materialien


Du brauchst:

  1. einen kurzen Prosa-Text (z.B. Kurzgeschichte oder Erzähltextauszug)
  2. Markierstifte oder digitale Markierfunktion
  3. ein Heft oder Dokument für Entwurf und Überarbeitung
  4. optional: Wörterbuch oder Rechtschreibprüfung


Input: Was ist eine Textbeschreibung Prosa?


Begriffsklärung: Prosa und Textbeschreibung


Prosa bezeichnet ungebundene Sprache (kein Versmaß, kein Reimzwang) und umfasst u.a. Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten und Sachprosa. Eine Textbeschreibung zu Prosa ist eine geordnete Darstellung zentraler Textmerkmale: Inhalt knapp, Erzählweise präzise, Sprache ausgewählt, Wirkung nachvollziehbar, Belege klar.


Wann schreibt man Textbeschreibungen?


Typische Anlässe im Deutschunterricht:

  1. Klassenarbeiten zu Kurzgeschichten und Erzähltexten
  2. Vorbereitung auf Abschlussprüfungen
  3. Training von Textanalyse und sachlichem Schreiben
  4. Vergleich zweier Prosatexte (z.B. gleiche Themen, unterschiedliche Erzählweise)


Grundprinzipien guter Textbeschreibungen


  1. Textnähe: Jede wichtige Aussage braucht einen Beleg (Zitat oder genaue Textstelle).
  2. Sachlichkeit: Keine „Fanmeinungen“, keine Ich-Erlebnisse, keine unbewiesenen Behauptungen.
  3. Struktur: Klarer Aufbau mit sinnvollen Absätzen.
  4. Fachsprache: Passende Begriffe wie Erzählperspektive oder Stilmittel korrekt verwenden.
  5. Präzision: Lieber wenige, gut erklärte Merkmale als viele unklare Beobachtungen.


Aufbau einer Textbeschreibung (Prosa)


Einleitung: Kontext und Einordnung


In die Einleitung gehören (kurz und vollständig):

  1. Textsorte (z.B. Kurzgeschichte, Erzähltext)
  2. Titel (wenn vorhanden) und Autor oder Autorin (wenn angegeben)
  3. Thema in einem Satz (z.B. „Der Text thematisiert ...“)
  4. Einordnung der Handlung (Ort, Zeit) nur, wenn es klar im Text steht
  5. optional: kurze Aussage zur Erzählform (z.B. Ich-Erzählung)


Beispiel-Formulierungen (ohne Text zu kennen):

  1. „Der Prosatext Kurzgeschichte ‚…‘ von … thematisiert …“
  2. „Im Mittelpunkt steht …, wodurch der Text Fragen nach … aufwirft.“


Hauptteil: Inhalt + Erzählweise + Sprache


1) Inhaltsangabe: kurz, sachlich, vollständig


Eine gute Inhaltsangabe:

  1. erzählt in eigenen Worten
  2. nutzt Präsens
  3. bleibt knapp (nur das Wichtigste)
  4. nennt Figuren/Funktionen statt Details (z.B. „die Erzählerin“, „ein Mitschüler“)
  5. verrät nicht unnötig Spannung, aber verschweigt keine zentralen Wendepunkte


2) Erzählweise beschreiben (Wie wird erzählt?)


Beschreibe gezielt:

  1. Erzählperspektive: Ich-Erzähler, personale oder auktoriale Erzählweise
  2. Erzählverhalten: kommentierend, neutral, allwissend, begrenzt
  3. Zeitgestaltung: Chronologie, Rückblenden, Vorausdeutungen, Zeitraffung, Zeitdehnung
  4. Raumgestaltung: Welche Orte? Wie wirken sie? (eng, offen, bedrohlich, vertraut)
  5. Spannung: Informationsverteilung, Cliffhanger, Andeutungen
  6. Erzähltempo: schnelle Handlung vs. detaillierte Schilderung


Merksatz: Inhalt sagt was passiert. Erzählweise zeigt wie Du es erfährst.


3) Figuren beschreiben (Wer handelt?)


Beschreibe Figuren textnah:

  1. Auftreten und Verhalten: Was tut die Figur? Wie reagiert sie?
  2. Sprechen und Denken: Dialoge, innere Gedanken, Wortwahl
  3. Beziehungen: Figurenkonstellation (Konflikte, Nähe, Macht)
  4. Entwicklung: Bleibt die Figur gleich oder verändert sie sich?


Wichtig: Keine „Ferndiagnosen“. Schreibe nicht „sie ist psychisch krank“, wenn der Text das nicht belegt. Besser: „Sie wirkt überfordert, da … (Textbeleg).“


4) Sprache und Stil (Wie klingt der Text?)


Wähle wenige, aber wichtige Beobachtungen:

  1. Wortwahl (umgangssprachlich, gehoben, bildhaft, fachsprachlich)
  2. Satzbau (kurze Sätze erzeugen Tempo, lange Sätze erzeugen Nachdenklichkeit)
  3. Stilmittel (z.B. Metapher, Vergleich, Wiederholung, Ironie)
  4. Dialoggestaltung (realistisch, knapp, konflikthaft)
  5. Erzählton (nüchtern, humorvoll, traurig, distanziert)


Erkläre immer die Wirkung auf Lesende: „Die vielen kurzen Sätze steigern das Tempo und verstärken die Nervosität der Figur.“


Schluss: Abrunden ohne neue Details


Im Schluss kannst Du:

  1. die wichtigsten Merkmale kurz bündeln (Thema, Erzählweise, Wirkung)
  2. eine vorsichtige Deutung andeuten, die textnah bleibt
  3. ggf. eine Botschaft/Frage nennen, die der Text aufwirft


Beispielsatz:

  1. „Insgesamt wirkt der Text durch … und …, wodurch die Lesenden … wahrnehmen.“


Textbelege und Zitate richtig nutzen


Belegarten


  1. Direktes Zitat: kurze wörtliche Stelle in Anführungszeichen
  2. Indirekter Beleg: sinngemäße Wiedergabe mit genauer Textstelle (z.B. Zeilenangabe, falls vorhanden)


Zitierregeln (schulisch)


  1. Zitiere kurz und nur, was Du wirklich brauchst.
  2. Baue Zitate in eigene Sätze ein, statt sie allein stehen zu lassen.
  3. Erkläre nach dem Zitat was es zeigt und warum es wichtig ist.
  4. Vermeide „Zitat-Sammlungen“ ohne Erklärung.


Häufige Fehler und wie Du sie vermeidest


  1. Zu langes Nacherzählen: Kürze Handlung, fokussiere Merkmale.
  2. Unbelegte Behauptungen: Jede Deutung braucht Textbeleg.
  3. Ich-Meinung statt Analyse: Nicht „Ich finde“, sondern „Der Text wirkt …, weil …“.
  4. Fachbegriffe falsch: Lieber wenige Begriffe korrekt als viele falsch.
  5. Zu viele Stilmittel ohne Wirkung: Wähle 2–4 passende und erkläre sie gut.


Bewertungsraster (Orientierung für Dich)


  1. Aufbau (Einleitung–Hauptteil–Schluss klar erkennbar)
  2. Inhaltliche Richtigkeit (Inhaltsangabe korrekt, nichts erfunden)
  3. Erzählanalyse (Perspektive, Zeit, Raum, Figuren sinnvoll beschrieben)
  4. Sprachbeschreibung (Stilmittel passend und Wirkung erklärt)
  5. Textbelege (kurz, passend, sinnvoll eingebaut)
  6. Sprache (sachlich, korrekt, verständlich)


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Hauptziel einer Textbeschreibung zu einem Prosatext? den Text sachlich beschreiben und Merkmale belegen (!eine eigene Fortsetzung erfinden) (!den Text auswendig wiedergeben) (!nur die eigene Meinung zum Text schreiben)

Welche Zeitform ist in einer schulischen Inhaltsangabe meist passend? Präsens (!Präteritum) (!Futur) (!Plusquamperfekt)

Was gehört typischerweise in die Einleitung einer Textbeschreibung? Textsorte, Titel, Autor oder Autorin, Thema (!alle Stilmittel in einer Liste) (!eine sehr lange Nacherzählung) (!ein persönliches Erlebnis zum Thema)

Was beschreibt die Erzählperspektive am besten? aus welcher Sicht die Ereignisse vermittelt werden (!wie viele Seiten der Text hat) (!in welchem Land der Autor geboren wurde) (!welche Schriftart verwendet wird)

Welche Aussage ist für Textbelege richtig? Aussagen sollten durch Zitate oder genaue Textstellen gestützt werden (!Zitate sind unnötig, wenn man überzeugt schreibt) (!je länger das Zitat, desto besser die Analyse) (!Zitate dürfen ohne Erklärung stehen bleiben)

Welche Wirkung haben oft viele kurze Hauptsätze hintereinander? sie können Tempo und Spannung erhöhen (!sie machen den Text automatisch lyrisch) (!sie zeigen immer eine auktoriale Erzählweise) (!sie sind grundsätzlich falsch)

Was unterscheidet Textbeschreibung und Textinterpretation am deutlichsten? Textinterpretation geht stärker über die Beschreibung hinaus und deutet umfassender (!Textbeschreibung benutzt immer Reime) (!Textinterpretation ist immer kürzer als die Textbeschreibung) (!Textbeschreibung darf keine Fachbegriffe enthalten)

Was ist bei der Figurenbeschreibung besonders wichtig? Textnähe und belegte Aussagen über Verhalten, Sprache und Entwicklung (!Diagnosen über die Psyche ohne Beleg) (!nur das Aussehen zu beschreiben) (!nur die Lieblingsfigur zu loben)

Welche Auswahl ist für Stilmittel-Analyse am sinnvollsten? wenige zentrale Mittel auswählen und ihre Wirkung erklären (!alle Mittel aufzählen, ohne Wirkung zu nennen) (!nur Fremdwörter verwenden) (!Stilmittel grundsätzlich ignorieren)

Was gehört eher in den Schluss einer Textbeschreibung? kurze Zusammenfassung der Wirkung und der wichtigsten Merkmale (!neue Figuren erfinden) (!einen komplett neuen Handlungsstrang erzählen) (!eine Liste aller Zeilenangaben wiederholen)





Memory

Erzählperspektive Blickwinkel der Erzählung
Inhaltsangabe knappe Wiedergabe der Handlung
Stilmittel sprachliche Gestaltungsmittel
Textbeleg Nachweis durch Zitat oder Stelle
Zeitgestaltung Ordnung und Tempo der Ereignisse





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einleitung Kontext und Thema nennen
Inhaltsangabe Handlung knapp im Präsens wiedergeben
Erzählweise Perspektive und Zeit beschreiben
Sprache Wortwahl und Stilmittel mit Wirkung erklären
Schluss Wirkung bündeln und abrunden




...


Kreuzworträtsel

Erzaehler Wie heißt die Instanz, die die Geschichte vermittelt?
Prosa Wie nennt man ungebundene Sprache ohne Versform?
Metapher Welches Stilmittel arbeitet mit bildhaftem Übertragen?
Praesens Welche Zeitform wird in Inhaltsangaben meist genutzt?
Perspektive Welcher Begriff beschreibt den Blickwinkel der Erzählung?
Beleg Wie heißt der Nachweis durch Textstelle oder Zitat?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Textbeschreibung zu einem Prosatext bleibt

und arbeitet eng am Text. In der Einleitung nennst Du die

sowie das Thema des Textes. Die Inhaltsangabe wird meist im

geschrieben und bleibt knapp. Im Hauptteil beschreibst Du unter anderem die

und die Zeitgestaltung. Aussagen über Figuren oder Sprache müssen durch einen

gestützt werden. Statt viele Stilmittel aufzuzählen, erklärst Du die

ausgewählter Mittel. Im Schluss fasst Du die wichtigsten Beobachtungen zusammen, ohne

Informationen einzuführen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Inhaltsangabe: Schreibe zu einem kurzen Prosatext eine Inhaltsangabe mit maximal 6 Sätzen im Präsens und streiche anschließend alle unwichtigen Details.
  2. Erzählperspektive: Markiere in einem Text alle Stellen, die zeigen, aus wessen Sicht erzählt wird, und formuliere danach zwei Sätze zur Perspektive.
  3. Figur: Erstelle eine Mini-Charakterisierung einer Figur mit drei belegten Aussagen (Handeln, Sprechen, Wirkung).
  4. Wortwahl: Sammle 10 Wörter, die die Stimmung im Text prägen, und erkläre in einem Satz, welche Grundstimmung dadurch entsteht.


Standard

  1. Textbeschreibung: Verfasse eine vollständige Textbeschreibung (Einleitung–Hauptteil–Schluss) zu einer Kurzgeschichte und nutze mindestens drei Textbelege.
  2. Zeitgestaltung: Untersuche, ob der Text chronologisch erzählt wird oder ob es Rückblenden gibt, und erkläre die Wirkung an einer Stelle.
  3. Stilmittel: Wähle zwei Stilmittel (z.B. Metapher und Wiederholung) und erkläre jeweils in 3–4 Sätzen, wie sie die Wirkung beeinflussen.
  4. Dialog: Analysiere einen Dialogabschnitt: Was verrät er über Beziehung und Konflikt? Belege Deine Aussagen mit zwei kurzen Zitaten.


Schwer

  1. Vergleich: Vergleiche zwei Prosatexte zum gleichen Thema (z.B. Streit, Angst, Freundschaft) und zeige, wie unterschiedliche Erzählweisen die Wirkung verändern.
  2. Erzählverhalten: Untersuche, ob der Erzähler kommentiert oder neutral bleibt, und formuliere eine begründete Einschätzung mit passenden Belegen.
  3. Raumgestaltung: Beschreibe, wie ein Ort im Text gestaltet wird und welche symbolische Bedeutung er haben könnte, ohne den Text zu verlassen.
  4. Überarbeitung: Tausche Deine Textbeschreibung mit einer anderen Person, gib Feedback nach dem Bewertungsraster und überarbeite anschließend gezielt drei Schwachstellen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle


  1. Transfer: Wähle einen Prosatext und erkläre, wie eine Veränderung der Erzählperspektive (z.B. von Ich zu personal) die Wirkung verändern würde, ohne die Handlung zu ändern.
  2. Argumentation: Begründe, warum ein bestimmtes Stilmittel an einer Schlüsselstelle besonders wirksam ist, und zeige, welche Leserreaktion dadurch plausibel wird.
  3. Struktur: Nimm eine zu lange Inhaltsangabe und kürze sie auf die Hälfte, ohne dass der Kern der Handlung verloren geht; erkläre Deine Kürzungsstrategie.
  4. Deutung: Formuliere zwei mögliche Themen-Aussagen zum Text und entscheide Dich dann für die textnähere; begründe die Entscheidung mit Belegen.
  5. Qualitätscheck: Erstelle eine Checkliste mit 8 Kriterien für eine sehr gute Textbeschreibung und wende sie auf Deinen eigenen Text an (mit kurzer Reflexion).




OERs zum Thema



Links



Textbeschreibung - Prosa





In diesem Mini-MOOC geht es um die Textbeschreibung. Eine Aufsatzart, welche in der schriftlichen Prüfung im Fach Deutsch (Klasse 10) eine wichtige Rolle spielt. Mach mit. MOOCit.

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MOOCit: Dein Bild zum Thema


 


 

Aufbau einer Textbeschreibung: Prosa

Suche im Netz nach passenden Videos, welche den Sachverhalt gut erklären oder erstelle ein eigenes Lernvideo mit Fragen.

Der Aufbau einer Textbeschreibung orientiert sich an der Aufgabenstellung.


Einleitung

  • Einleitungssatz: Nennung von Titel, Autor, Quelle, Erscheinungsjahr
  • Geraffte Inhaltsangabe / Thema bzw. den "Kerngedanken"
  • Überleitung zum Hauptteil z.B. Gliederung der Textbeschreibung


Hauptteil

  • Inhaltsangabe
  • Aufbau des Textes
  • Handlung
  • Personen
  • Raum
  • Zeit
  • Sprachlich-stilistische Gestaltung
  • Erzählperspektive
  • Merkmale der Textsorte
  • Zitate, Textverweise, Titel
  • Deutungsmöglichkeiten: z.B. Deutung der auffälligen Textpassagen, Biographisches, historische Einordnung, ...


Schluss

  • Intention des Textes
  • Mögliche Autorenintention (Was wollte er / sie uns damit sagen?)
  • Möglicher Transfer oder offene Fragen
  • Persönliche Stellungnahme, z.B. stimmt der Inhalt mit eigenen Erfahrungen überein?




Vorbereitung: Beschreibung

Bevor Du eine Textbeschreibung verfassen kannst, musst Du einiges erledigen:

  • Text mehrfach durchlesen
  • Schlüsselbegriffe markieren
  • Unklare Begriffe aufschreiben und versuchen die Bedeutung aus dem Kontext heraus (bzw. mit Deinen Hilfsmitteln) zu klären
  • Konzept schreiben: Wie könnte Dein Aufsatz aufgebaut sein?



 



Prosa ist eine Form der schriftlichen oder mündlichen Erzählung, die sich von der Lyrik und dem Drama unterscheidet. Prosa besteht aus unstrukturierten, ungebundenen Sätzen und Absätzen, im Gegensatz zu Versen, die eine festgelegte Struktur und rhythmische Muster haben. In der Schule lernt man die verschiedenen Aspekte der Prosa kennen, wie z.B. Erzählperspektive, Stil, Figuren und Handlung. [1]

Erzählperspektive

Erzähler und Erzählperspektive

In der Prosa gibt es verschiedene Erzählperspektiven, die bestimmen, wie die Geschichte erzählt wird. Die wichtigsten Erzählperspektiven sind:

  1. Auktoriale Erzählperspektive: Der Erzähler ist allwissend und kann in die Gedanken aller Figuren eindringen. Er bleibt jedoch außerhalb der Handlung.
  2. Personale Erzählperspektive: Der Erzähler berichtet aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren, ohne allwissend zu sein.
  3. Ich-Erzählperspektive: Die Geschichte wird aus der Perspektive einer der Figuren erzählt, die die Handlung miterlebt und ihre eigenen Gedanken und Gefühle schildert.

Stil

Sprache und Stil

Der Stil ist die Art und Weise, wie der Autor seine Geschichte erzählt und seine Gedanken ausdrückt. Ein Autor kann verschiedene Stilmittel verwenden, um seine Prosa interessant und lebendig zu gestalten. Einige Beispiele für Stilmittel sind:

  1. Metaphern
  2. Vergleiche
  3. Alliterationen
  4. Anaphern
  5. Ironie

Figuren und Handlung

Charaktere und Handlungsstruktur

In der Prosa spielen die Charaktere eine zentrale Rolle. Sie treiben die Handlung voran und sind oft die Hauptquelle für Konflikte und Spannungen. Die Handlungsstruktur einer Geschichte kann in verschiedenen Teilen gegliedert werden:

  1. Exposition: Einführung der Charaktere, der Umgebung und der Ausgangssituation
  2. Steigende Handlung: Entwicklung der Handlung und der Konflikte
  3. Höhepunkt: Wendepunkt der Geschichte, an dem die Spannung am höchsten ist
  4. Fallende Handlung: Auflösung der Konflikte und Vorbereitung auf das Ende
  5. Ende: Abschluss der Geschichte, in dem die Handlung und die Charaktere ihre endgültige Entwicklung erreichen

Beispiel

Der Schritt zurück (Annette Rauert)

Text: Prüfung - Deutsch - Aufgabe 3 - Textinterpretation - "Der Schritt zurück" (Annette Rauert)


Textbeschreibung zu "Der Schritt zurück"

In der Kurzgeschichte „Der Schritt zurück“ von Annette Rauert geht es vermutlich um einen Jungen, der Angst hat, von einem Zehnmeterbrett zu springen. Als ich den Text das erste Mal gelesen habe, wurde mir noch nicht ganz klar, was die Autorin mit den Hinrichtungen meint und in welchem Zusammenhang dies mit der restlichen Geschichte steht.

Die Geschichte beginnt mit einem Vergleich („Wie geschmolzenes Blei sah es aus.“), der in der zweiten Zeile fortgeführt wird. Durch diesen Vergleich und den vorherigen Satz („gleißende Wasseroberfläche“) wird deutlich, wie bedrohlich und erschreckend der Junge die Wasseroberfläche von seinem Standort aus, dem Sprungbrett, wahrnimmt. Die darauffolgende Metapher („In seinen Schläfen hämmerte es.“) verstärkt dies noch mehr, weil man dadurch merkt, unter welchem Drucker steht und wie ihn diese Situation belastet. Durch die Wiederholung in Zeile 2 („Angst..., ...Angst“) und die Metapher („nackte Angst“) spürt man richtig, dass ihn diese Situation sehr belastet und er keinen Ausweg weiß. Durch die Aufforderung des Trainers („Spring!“) verstärkt sich seine Angst nur noch mehr. Die Hyperbel in Zeile 3/ 4 („das Pochen nahm zu, gleich musste es seinen Kopf sprengen“) zeigt noch einmal, wie stark seine Angst ist und wie diese Angst seine ganzen Gedanken einnimmt. In Zeile 4/ 5 beschreibt die Autorin , dass „zwischen ihm und der Wassermenge“ es nur noch „dieses kleine, schwankende Brett“ gibt. Ich finde, dadurch wird deutlich, wie ernst er diese Situation empfindet und wie hilflos er sich doch fühlt. In Zeile 6 „starren ihn die Leute von unten an“. Durch den sehr knappen Satz in Zeile 6 („Sie warteten.“) wird betont, dass die Leute langsam ungeduldig werden und sie ihre Sensationsgier durch seinen Sprung befriedigt sehen möchten. Der Junge nimmt die Gesichter der Leute als „feindlich“ wahr und fühlt sich ihnen „verpflichtet“. Durch die Anapher in Zeile 7 und 8 (“Er“) drehen sich die Gedanken nur um ihn. Er denkt nur noch daran, dass er es nicht schaffen wird. Er empfindet plötzlich noch mehr Versagensängste. Seine Gedanken schlagen dann wieder um und er fühlt sich zu dem Sprung verpflichtet, da er „ein Mann“ ist. In den darauffolgenden Zeilen denkt er darüber nach, „lieber tot zu sein, als sich vor diesen Gesichtern zu blamieren“. Ich finde, die Autorin möchte damit ausdrücken, wie viel ihm die Meinung der Anderen bedeutet und wie wichtig es ihm ist, wie sie über ihn denken beziehungsweise urteilen. Durch die rhetorischen Fragen, die er sich in Z 11 („Warum lächelte niemand?“) und in Z 13 („Warum rief ihn niemand zurück?“) stellt, merkt man, wie sehr er sich wünscht, dass einer dieser Menschen den Mut hat, etwas zu sagen und somit das Ganze zu beenden. In Z 11 beschreibt er die Leute als „ lauter angespannte, weiße Ovale mit harten Augen“. Durch die darauffolgende Anapher („Sie wissen...“) findet wieder ein Gedankenwechsel bei ihm statt. Er denkt nicht mehr daran, was mit ihm selbst ist, sondern daran, dass die Leute wissen, dass er eigentlich nicht springen möchte, aber dass er durch deren Blicke teilweise dazu gezwungen wird. In Z 14 – 18 kommt ihm der Gedanke an Hinrichtungen von Millionen von Menschen und er stellt sich weitere Fragen. „Aber was werden sie nachher tun?“ Ich denke, dass er sich mittlerweile so in die Situation hineingesteigert hat, dass er sich dadurch wie bei einer Hinrichtung fühlt. Er fühlt sich immer hilfloser und empfindet die Leute nicht mehr als Schaulustige, sondern vielleicht als jene, die für die Hinrichtung der Juden zuständig waren. Der Satz in Zeile 18 („Wenn etwas passiert ist, will niemand etwas dafür können“) bestärkt mich in meiner Vermutung, da, als die Hitlerzeit vorbei war, genauso wenig jemand für die Hinrichtungen der Juden verantwortlich gemacht werden wollte. Im 4. Abschnitt der Geschichte möchte der Junge sich gegen die Leute wehren, bekommt aber vor lauter Übelkeit kein Wort heraus. Immer wieder betont er, dass niemand das Recht hat, so etwas zu tun, dass niemand das Recht hat, ihn in sein“Unglück“ zu stürzen.Dadurch wird meiner Meinung nach deutlich, dass er langsam so etwas wie Hass gegenüber den Menschen verspürt. In Zeile 24 wird durch den Vergleich „wie eine Herde blöder Schafe standen sie da unten und warteten“ verdeutlicht,dass sie wie Schafe sind, die ohne ihren Hirten verloren sind. Dieser Vergleich soll meiner Meinung nach zeigen, dass – wenn nur einer etwas gesagt hätte oder gegangen wäre – ihm vielleicht noch andere gefolgt wären und er nicht mehr so viel Angst vor dem Versagen gehabt hätte. In Zeile 26 versucht er sich Mut zuzureden durch die Wiederholung „Ein Schritt nur, ein Schritt“. Er wünscht sich nichts anderes, als dass einer sein Schweigen brechen wird, um ihm zu helfen. Die Metapher in Zeile 27 („Seine Verachtung stieg bis ins Unermessliche“) zeigt, dass er von den Leuten dort unten nichts mehr hält, dass er sie nicht mehr sehen will. Die Textstelle in Z 28 („...forschte er in seinem Gewissen“) deutet daraufhin, dass er alles noch einmal überdenkt und nach einer passenden Lösung sucht. In Zeile 28 – 30 folgen mehrere rhetorische Fragen, die diese Auseinandersetzung zeigen. Aber in Z 31 kommt der Wendepunkt der Geschichte („Dann ging ein Ruck durch seine Gestalt“), durch diese Metapher wird deutlich, dass sich in ihm etwas getan hat und er somit seine Meinung geändert hat. Durch die Ellipse in Zeile 32 („Ganz bewusst“) wird die vorherige Metapher noch verstärkt. Für den Jungen ist die Entscheidung gefallen, keiner wird ihn mehr davon abbringen. Durch diese Entscheidung ist „der Druck“ und seine „Unsicherheit“ verschwunden. Ebenso „trug er zum ersten Mal seinen Kopf hoch“; diese Metapher zeigt, dass er stolz darauf ist, diese Entscheidung getroffen zu haben, und dass er kein Problem mehr damit hat, was andere von ihm denken. Der Vergleich in Zeile 37 („als hätte er gerade die wichtigste Prüfung in seinem Leben bestanden“) zeigt nochmals, wie stolz er auf sich selbst ist und wieviel ihm diese wichtige Entscheidung bedeutet.

Ich finde, die Geschichte zeigt, dass man immer zu sich selbst und seinen Entscheidungen stehen sollte. Man sollte eben nicht immer auf die Anderen und deren Meinung achten, sondern das tun, was einen glücklich macht. Ich glaube auch, dass jeder schon einmal in so einer Situation war, in der er wichtige Entscheidungen treffen musste und sich danach besser gefühlt hat, als die Entscheidung schließlich gefallen ist.


Interaktive Aufgaben

Kreuzworträtsel

Prosa Textform ohne festgelegte Struktur und rhythmische Muster
Auktoriale Erzählperspektive, bei der der Erzähler allwissend ist
Personale Erzählperspektive, bei der der Erzähler aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren berichtet
Stil Art und Weise, wie der Autor seine Geschichte erzählt und seine Gedanken ausdrückt
Metapher Sprachbild, bei dem ein Begriff auf einen anderen übertragen wird
Exposition Einführung der Charaktere, der Umgebung und der Ausgangssituation
Höhepunkt Wendepunkt der Geschichte, an dem die Spannung am höchsten ist
Ende Abschluss der Geschichte, in dem die Handlung und die Charaktere ihre endgültige Entwicklung erreichen




Offene Aufgaben

  1. Beschreibe eine Alltagssituation in verschiedenen Erzählperspektiven (LEICHT)
  2. Beschreibe eine Alltagssituation in verschiedenen Erzählperspektiven (LEICHT)
  3. Analysiere einen kurzen Prosatext und erkläre die verwendeten Stilmittel (STANDARD)
  4. Entwickle eine eigene Geschichte mit einer klaren Handlungsstruktur und interessanten Charakteren (SCHWER)
  5. Identifiziere und erkläre verschiedene Figurenkonstellationen in einem ausgewählten Prosatext (STANDARD)
  6. Vergleiche zwei Prosatexte unterschiedlicher Autoren hinsichtlich Stil und Erzählperspektive (SCHWER)
  7. Erstelle eine schriftliche Analyse der Charakterentwicklung einer Figur in einem Prosatext (STANDARD)
  8. Schreibe einen Dialog zwischen zwei Figuren aus einem bekannten Prosatext (LEICHT)
  9. Untersuche einen Prosatext auf seine symbolische Bedeutung und die Verwendung von Metaphern (SCHWER)
  10. Verfasse eine alternative Handlung oder ein alternatives Ende für einen bekannten Prosatext (STANDARD)
  11. Untersuche die Wirkung verschiedener Erzählgeschwindigkeiten in einem Prosatext (STANDARD)
  12. Wähle einen Prosatext und diskutiere die Funktion der Umgebungsbeschreibung in Bezug auf die Atmosphäre und die Handlung (SCHWER)
  13. Analysiere einen kurzen Prosatext und erkläre die verwendeten Stilmittel (STANDARD)
  14. Entwickle eine eigene Geschichte mit einer klaren Handlungsstruktur und interessanten Charakteren (SCHWER)

Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Textform hat keine festgelegte Struktur und rhythmische Muster? (Prosa) (!Lyrik) (!Drama) (!Essay)

Was beschreibt die auktoriale Erzählperspektive? (Allwissender Erzähler) (!Erzählung aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren) (!Erzählung aus der Perspektive einer der Figuren) (!Erzählung ohne Erzähler)

In welchem Teil der Handlungsstruktur werden die Charaktere, die Umgebung und die Ausgangssituation eingeführt? (Exposition) (!Steigende Handlung) (!Höhepunkt) (!Fallende Handlung)




Großes Quiz

Welche Textform hat keine festgelegte Struktur und rhythmische Muster? (Prosa) (!Lyrik) (!Drama) (!Essay)

Was beschreibt die auktoriale Erzählperspektive? (Allwissender Erzähler) (!Erzählung aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren) (!Erzählung aus der Perspektive einer der Figuren) (!Erzählung ohne Erzähler)

In welchem Teil der Handlungsstruktur werden die Charaktere, die Umgebung und die Ausgangssituation eingeführt? (Exposition) (!Steigende Handlung) (!Höhepunkt) (!Fallende Handlung)

Welche Erzählperspektive beschreibt die Geschichte aus der Sicht einer der Figuren? (Ich-Erzähler) (!Auktoriale Erzählperspektive) (!Personale Erzählperspektive) (!Neutraler Erzähler)

In welchem Teil der Handlungsstruktur erreichen die Handlung und die Charaktere ihre endgültige Entwicklung? (Ende) (!Exposition) (!Steigende Handlung) (!Höhepunkt)

Was ist eine Metapher? (Sprachbild, bei dem ein Begriff auf einen anderen übertragen wird) (!Vergleich zweier Begriffe mit "wie" oder "als") (!Wiederholung von Anfangsbuchstaben in aufeinanderfolgenden Wörtern) (!Übertreibung zur Betonung einer Aussage)

In welchem Teil der Handlungsstruktur ist die Spannung am höchsten? (Höhepunkt) (!Exposition) (!Steigende Handlung) (!Fallende Handlung)

Welcher Begriff beschreibt die Art und Weise, wie der Autor seine Geschichte erzählt und seine Gedanken ausdrückt? (Stil) (!Erzählperspektive) (!Handlungsstruktur) (!Charakterisierung)

Was beschreibt die personale Erzählperspektive? (Erzähler aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren) (!Allwissender Erzähler) (!Erzählung aus der Perspektive einer der Figuren) (!Erzählung ohne Erzähler)

Welches Stilmittel ist eine Übertreibung zur Betonung einer Aussage? (Hyperbel) (!Metapher) (!Alliteration) (!Vergleich)




Memory 1

Auktoriale Allwissender Erzähler
Personale Erzähler aus Sicht einer Figur
Ich-Erzähler Erzählung aus der Perspektive einer Figur




Memory 2

Exposition Einführung von Charakteren und Umgebung
Höhepunkt Höchste Spannung in der Handlung
Auktoriale Erzählperspektive Allwissender Erzähler
Personale Erzählperspektive Erzähler aus der Sicht einer oder mehrerer Figuren
Ich-Erzähler Erzählung aus der Perspektive einer der Figuren
Prosa Textform ohne feste Struktur und rhythmische Muster
Stilmittel Sprachliche Mittel, um Texte interessanter und ausdrucksstarker zu gestalten
Metapher Sprachbild, bei dem ein Begriff auf einen anderen übertragen wird
Hyperbel Übertreibung zur Betonung einer Aussage
Alliteration Wiederholung von Anfangsbuchstaben in aufeinanderfolgenden Wörtern




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Lückentext

Vervollständige den Text.

Prosa ist eine

der schriftlichen oder mündlichen Erzählung, die sich von der Lyrik und dem Drama unterscheidet. In der Prosa gibt es verschiedene

, die bestimmen, wie die Geschichte erzählt wird. Der Stil ist die Art und Weise, wie der Autor seine

erzählt und seine Gedanken ausdrückt. In der Prosa spielen die

eine zentrale Rolle. Die Handlungsstruktur einer Geschichte kann in verschiedenen
info@glanz-verlag.de
Weiter
Phasen unterteilt werden, wie

,

,

,

und

.


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  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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