Die Bibel als Frage

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Die Bibel als Frage: GENESIS. 10 GEBOTE. DIE BERGPREDIGT. GEFRAGT. ERFRAGT. ZERFRAGT? Gefragte Bücher der Orientierung für Millionen Menschen müssen hinterfragt bleiben, oder nicht? In der Reihe „GEFRAGT? ERFRAGT? ZERFRAGT?“ werden bedeutende Originaltexte und Einzelzitate aus der Geschichte der Menschheit als Fragen formuliert, befragt, hinterfragt und in der Frage bewusst neu erlebbar. Manchmal dauert die Beantwortung einer Frage ein Leben lang. Manche Fragen kommen wie Krankheiten daher, andere sind ein Schlüssel. Wenn die Glaubenssätze als endgültige Antworten auf verlorengegangene mehrdeutige Fragen gesehen werden, dann brauchen wir eine solche Rückführung zum Ursprünglichen. In diesem Band sind drei Ausschnitte aus der Bibel gefragt: Altes Testament, Genesis; 10 Gebote (4 Übersetzungen) und aus dem Neuen Testament die Bergpredigt. Die Frohe Botschaft? Die Antwort auf alle Fragen? Sollten Sie Ergänzungen oder Fragen haben, dann freuen wir uns über Ihren Post.


Anmerkung des Autors zu den Frage-Texten: „Vor Jahren habe ich mir angewöhnt Bücher als Frage zu lesen. Teilweise mit einem Fragezeichen hinter jedem einzelnen Wort. Alle Sätze habe ich in Frage gestellt. Ausführungen mit Folgefragen versehen. Meine Bücher sind voller Fragzeichen. Was herauskommt ist manchmal Bestätigung, häufig Zweifel, Ablehnung, aber immer wieder ein neuer Blick auf alte Texte. Ich lebe in der Frage bis mir eine Antwort begegnet. Diese Reihe der Fragen ist eigentlich nur eine persönliche Antwort auf das Buch Texte der Orientierung bei dem die wichtigsten philosophischen Originaltexte zum öffentlichen Diskurs bereitgestellt werden. Jeder Mensch sollte mindestens einmal im Leben Antworten bzw. Fragen auf diese Texte formulieren.“ (Joblin)

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ALTES TESTAMENT - 1. BUCH MOSE / GENESIS?

Am Anfang war was? Was war im Anfang? Das Wort? Der Satz? Die Frage? Die Propaganda? Wann schaffen wir Licht? Wenn Licht gut ist, ist dann Finsternis zwangsläufig schlecht?

Existiert alles, weil dies dem guten Willen Gottes entspricht? Existiert Gott? Gut? Glaube?

Brauchen wir den Anfang für unsere Orientierung? Brauchen wir Gewissheit über den Anfang? Brauchen wir den Anfang für das Jetzt und Hier? Brauchen wir den Anfang für unser Denken, Reden und Handeln?

Können wir uns selbst Orientierung geben? Können wir Orientierungshilfen annehmen?

Was können, sollen, müssen wir hinterfragen? Welche Fragen sind unnötig?

Sieht Gott das Gute? Ist Gott Gut? Existiert Gott?

Ist das Leben alles, was uns gegeben ist?

Wie gehen wir mit der Erde um? Besitzen Pflanzen und Tiere auch eine unantastbare Würde?

Sind wir König? Sind wir Eitler? Sind wir Säufer? Sind wir Geschäftsmann? Sind wir Geograph? Sind wir Laternenanzünder?

Sehen wir mit den Herzen gut? Ist das Wesentliche für die Augen unsichtbar? Hängen unsere Herzen zu sehr an materiellen Dingen? Haben wir ein Interesse das Vermögen der Erde gerecht zu verteilen?

Sehen wir in allem das Werden, die Wandlung und das Vergehen?

Welches ist uns das sympathischste Element? Aus welchem Grund?

Zu wem sprach Gott: „Lasst uns Menschen machen...“? Wer hörte? Warum nach einem Abbild? War dies das erste Selbstbild? Ein Selbstportrait?

Dürfen Menschen sich ein Portrait machen? Dürfen Menschen sich ein Bild von Gott machen?

Ist Gott ein Bild? Ein Bild vom Bild? Ist ein Bild von uns ein Bild von Gott? Ist ein Bild vom Nächsten ein unerlaubtes Bild?

Bedeutet „ein Bild machen“ etwas festlegen? Bedeutet „ein Bild machen“ jemanden festlegen? Feststellen? Festsetzen? Binden?

Gehen wir verantwortungsvoll mit der Erde um? Gehen wir verantwortungsvoll mit uns um? Wer herrscht? Wer ist beherrscht? Können wir ruhen? Können wir die Arbeit in Körper und Geist ruhen lassen?

Was schaffen wir in unseren Tagen, die uns gegeben sind? Pflücken wir unseren Tag? Was haben wir letzte Woche vollbracht? Was haben wir dafür verdient?

Welche Entstehungsgeschichte ist uns wichtig? Was wollen wir glauben?

Muss alles stimmen, damit wir glauben? Muss alles den Tatsachen entsprechen? Muss alles wahr sein, damit wir daraus erkennen können? Muss alles in jeder Hinsicht perfekt sein, damit wir etwas annehmen?

Ist Wahrheit für unsere Erkenntnis erforderlich? Ist Wirklichkeit für unsere Erkenntnis erforderlich? Ist Wahrhaftigkeit für unsere Erkenntnis erforderlich?

Glauben wir nur an Zahlen und Fakten? Glauben wir nicht, wenn Einzelheiten widersprüchlich sind? Glauben wir nicht, wenn nicht alles der Wahrheit entsprechen kann?

Lehnen wir Unvollkommenes ab? Lehnen wir aufgrund von Ungereimtheiten auch jede weitere Orientierung(-shilfe) ab?

Benutzen wir Widersprüche als Vorwand, um z.B. faul bleiben zu dürfen? Gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes?


GENESIS (Original)

Kapitel 1

Die Erschaffung der Welt 1 Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; 2 die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 3 Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. 4 Gott sah, dass das Licht gut war. Gott schied das Licht von der Finsternis 5 und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag. 6 Dann sprach Gott: Ein Gewölbe entstehe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. 7 Gott machte also das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. So geschah es 8 und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag. 9 Dann sprach Gott: Das Wasser unterhalb des Himmels sammle sich an einem Ort, damit das Trockene sichtbar werde. So geschah es. 10 Das Trockene nannte Gott Land und das angesammelte Wasser nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war. 11 Dann sprach Gott: Das Land lasse junges Grün wachsen, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, und von Bäumen, die auf der Erde Früchte bringen mit ihrem Samen darin. So geschah es. 12 Das Land brachte junges Grün hervor, alle Arten von Pflanzen, die Samen tragen, alle Arten von Bäumen, die Früchte bringen mit ihrem Samen darin. Gott sah, dass es gut war. 13 Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag. 14 Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen Zeichen sein und zur Bestimmung von Festzeiten, von Tagen und Jahren dienen; 15 sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, die über die Erde hin leuchten. So geschah es. 16 Gott machte die beiden großen Lichter, das größere, das über den Tag herrscht, das kleinere, das über die Nacht herrscht, auch die Sterne. 17 Gott setzte die Lichter an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde hin leuchten, 18 über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war. 19 Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag. 20 Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen. 21 Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, dass es gut war. 22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren. 23 Es wurde Abend und es wurde Morgen: fünfter Tag. 24 Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es. 25 Gott machte alle Arten von Tieren des Feldes, alle Arten von Vieh und alle Arten von Kriechtieren auf dem Erdboden. Gott sah, dass es gut war. 26 Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land. 27 Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. 28 Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen. 29 Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. 30 Allen Tieren des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung. So geschah es. 31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.


Kapitel 2

1 So wurden Himmel und Erde vollendet und ihr ganzes Gefüge. 2 Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk der Schöpfung vollendet hatte. 4 Das ist die Entstehungsgeschichte von Himmel und Erde, als sie erschaffen wurden. (...)



4 x 10 GEBOTE?

A) Gottes Zehn Gebote 2. Mose 20:1-17 (Lutherbibel, Standardausgabe 1984)

B) Evangelischer Katechismus Evangelische Kirche Deutschland

C) Katholischer Katechismus Oldenburg Benno / Paulusverlag Veritas 1993

D) Die Zehn Gebote 2. Mose 20:1-21 (Einheitsübersetzung)


>> Die Fragen beziehen sich vor allem auf A <<


Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? (Kantische Fragen)

Ist etwas geboten, erboten, verboten oder erlaubt? Gibt es Normen für ein Handeln? Muss jedes Handeln begründet sein? Gibt es eine Letztbegründung für moralische Normen und Werte? Können die 10 Gebote heute entschärft werden? Wie entscheidend ist uns die Reihenfolge? Wo finden wir das Reich des Guten? Wann treffen wir auf das Reich des Guten? Müssen wir immer uns selbst sein, um in das Reich des Guten eingehen zu können? Welche Werte sind fest? Welche Werte sind variabel? Wann ist ein Diskurs angemessen? Wann ist ein Diskurs fehl am Platz? Wie soll ich handeln? Sind unsere Ansprüche so hoch, dass allein die Gegenwart einer Zielvorstellung einen Anfang zur guten Tat verhindert?

1

Wer oder was ist Gott? Was behandeln wir wie Gott? Was behandeln wir als Gott? Könnte es auch „Du sollst das Gute ehren!“ heißen? Sollen wir an das Gute und an nichts als das Gute glauben? Was gibt es neben dem Guten? Haben wir unseren Glauben?

Können wir in der Bibel das Wort „GOTT“ durch „das GUTE“ ersetzen? Wollen wir „GOTT“ durch das Wort „GUT“ ersetzen? Verändert sich der Inhalt, die Bedeutung, die Wirkung?

  1

A) Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. B) Ich bin der Herr dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben mir haben. C) Du sollst an einen Gott glauben. D) Dann sprach Gott alle diese Worte: Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.  

2

Machen wir uns Bilder? Betrachten wir uns Bilder? Nehmen wir Bilder auf?

Haben wir uns schon zu viele Bilder gemacht? Wie sehen unsere Bilder aus? Können wir diese vergessen? Was bringen die Bilder mit sich?

Welche Drohung weist uns auf den richtigen Weg? Verhindert die Angst vor Strafe Sünde? Lässt uns Furcht richtig handeln? Arbeiten wir mit Angst?

Welche Worte lassen uns gut handeln?




2

A) Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. B) Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen. C) Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. D) Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.

3

Was machen wir im Namen des Guten? Missbrauchen wir den Namen des Guten? Handeln wir im Namen des Guten? Wer sieht das (auch) so?




3

A) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. B) Du sollst den Feiertag heiligen. C) Du sollst den Tag des Herrn heiligen. D) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.


4

Welcher Tag ist uns heilig? Welche Zeit ist uns wichtig?

Arbeiten wir genug? Wie betrachten wir unser Werk? Können wir ausruhen? Finden wir zu uns? Finden wir uns? Werden wir gelassen?

Bestimmen wir klar, wann unser Ruhetag ist? Gönnen wir anderen Ruhe?

Sind wir jetzt hier? JETZT? HIER?






  4

A) Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn. B) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. C) Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe auf Erden. D) Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.

5

Ehren unsere Mütter uns, wie wir sie ehren oder ehren sollten? Ehren unsere Väter uns, wie wir sie ehren oder ehren sollten? Sind oder wären wir gute Mütter? Sind oder wären wir gute Väter? Wollen wir lange leben? Ist dies das Land des Guten?


5

A) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird. B) Du sollst nicht töten. C) Du sollst nicht töten. D) Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

6

Soll nie getötet werden? Soll niemand getötet werden? Gibt es Ausnahmen? Gewähren wir Ausnahmen? Gewaltbereite Diktatoren? Selbstverteidigung?

Soll man auch keine Tiere töten? Was ist, wenn ohne Nutzen Pflanzen getötet werden?

Wie können Krieg und andere Tötungen in unserer Zeit noch Anerkennung finden? Ist Krieg Massenmord?

  6

A) Du sollst nicht töten. B) Du sollst nicht ehebrechen. C) Du sollst nicht Unkeuschheit treiben. D) Du sollst nicht morden.



7

Ist Ehe ein Versprechen? Ist ein Versprechen einem Schwur gleichzusetzen? Soll man schwören?

Lösen wir Freundschaften leichtfertig? Lassen wir uns von einer Vielzahl von möglichen Freundschaften täuschen? Lassen wir uns von der Möglichkeitenflut blenden? Lassen wir uns von einer Ideeenflut lenken?

Was ist Liebe? Was es ist?

Was ist heute unkeusch? Kann denn Selbstbefriedigung Sünde sein? Kann Selbstbefriedigung verhindern, Gedanken an anderen mit Worten oder Taten gegen deren Willen auszuleben?

Kann ein „für-sich-sein“ der beste Weg sein?

Soll man alle Gedanken zulassen, um Bewusstsein und Erkenntnis über uns selbst zu erlangen? Welche Gedanken befreien uns? Zugelassene oder verhinderte Gedanken? Sind Gedanken frei?



  7

A) Du sollst nicht ehebrechen. B) Du sollst nicht stehlen. C) Du sollst nicht stehlen. D) Du sollst nicht die Ehe brechen.


8

Stehlen wir unwissentlich? Wem stehlen wir? Was stehlen wir? Zeit?

Sind wir naiv glücklich? Sind wir leichtgläubig? Unkritisch? Nehmen wir, ohne einen Ausgleich anzustreben? Sollten Hunger, Not und Armut nicht verhindert werden?

Was können wir geben?

  8

A) Du sollst nicht stehlen. B) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. C) Du sollst kein falsches Zeugnis geben. D) Du sollst nicht stehlen.



9

Lügen wir? Lügen wir unwissentlich? Lügen wir in bestem Wissen und Gewissen?

Soll man nicht lügen, wenn man mit der Lüge einen Unschuldigen vor Ungerechtigkeit bewahren kann?

Was ist uns Wahrheit wert? Ist eine Halbwahrheit auch eine Lüge? Welches Schweigen ist Lüge?

Gehen wir verantwortungsbewusst mit Informationen um? Haben wir einen Überblick über unsere Kommunikation? Können wir uns orientieren?

Tragen wir dazu bei, dass sich Menschen besser verstehen? Was können wir ehrlich denken, sagen, tun?


  9

A) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. B) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. C) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. D) Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

10

Was sollen wir besitzen? Was wollen wir besitzen? Wollen wir Elemente anderer Menschen besitzen?

Sind unsere Handlungen von reiner Liebe gelenkt? Wie abhängig sind wir von anderen?

Wie abhängig sind wir von unseren Trieben? Fangen wir erst an Mensch zu sein, wenn wir aufhören, wie Tiere zu handeln?

Wie hängt für uns Besitz mit Gleichberechtigung zusammen? Wie weit geht unsere Gleichberechtigung? Ist der Mann oder die Frau; ist der Arme oder der Reiche; ist der Kluge oder geistig Arme „gleich“?

Wie wichtig ist uns Besitz? Begehren wir mehr, als wir besitzen? Streben wir nach materiellem Reichtum?

Wo ist Gleichverteilung angebracht? Wann ist Besserverteilung geboten?


10

A) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. B) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat. C) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. D) Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. Das ganze Volk erlebte, wie es donnerte und blitzte, wie Hörner erklangen und der Berg rauchte. Da bekam das Volk Angst, es zitterte und hielt sich in der Ferne. Sie sagten zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören. Gott soll nicht mit uns reden, sonst sterben wir. Da sagte Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht! Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Die Furcht vor ihm soll über euch kommen, damit ihr nicht sündigt. Das Volk hielt sich in der Ferne und Mose näherte sich der dunklen Wolke, in der Gott war.


Hauptgebot Gibt es ein Hauptgebot unserer Zeit? Du sollst nicht gierig sein? Gieren wir nach mehr?

Gieren wir nach mehr (Gutem)? Gieren wir nach Selbsterfüllung? Gieren wir nach einem Bild (des Guten)? Gieren wir nach Missbrauch (des Guten)? Gieren wir nach Verunreinigung (des Guten)? Gieren wir nach Arbeit? Gieren wir nach Überhebung anderer (unserer Eltern) Gieren wir nach unserem (guten) Leben? Gieren wir nach mehr Liebe? Gieren wir nach mehr Gut? Gieren wir nach mehr Eigentum? Gieren wir nach unserer Wahrheit? Gieren wir nach unserer Gerechtigkeit? Gieren wir nach mehr?

Reicht uns, was wir und andere haben? Wann sind wir zufrieden?


NEUES TESTAMENT - DIE BERGPREDIGT?

Matthäus (Kapitel 5-7)

Die Seligpreisungen

Was bedeutet „selig sein“? Wer ist selig? Sind wir geistlich arm? Sind wir geistig arm? Denken wir? Sind wir? Sind wir, weil wir denken? Wo finden wir das Himmelreich? Welches Leid tragen wir? Werden wir getröstet werden? Sind wir sanftmütig? Wollen wir das Erdreich besitzen? Hungert und dürstet uns? Nach der Gerechtigkeit? Sind wir barmherzig? Sind wir auf Barmherzigkeit angewiesen? Sind unsere Hände rein? Ist unser Herz rein? Werden wir das Gute schauen? Versuchen wir friedfertig zu sein? Könnte man uns Kinder des Guten nennen? Ist uns Gerechtigkeit heilig? Wollen wir ein Himmel-, Erden- oder Geldreich? Setzen wir uns für das Gute ein? Erwarten oder begehren wir Lohn? Wie würde sich ein Prophet heute verhalten? Kann Seligkeit zerstören auch Seligkeit sein?


Die Seligpreisungen

(Lk 6,20-49) [5.1] Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.
[5.2] Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
[5.3] Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
[5.4] Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
[5.5] Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
[5.6] Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
[5.7] Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
[5.8] Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
[5.9] Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
[5.10] Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
[5.11] Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
[5.12] Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.




Salz und Licht

Welches Bild würden wir für uns finden? Warum? Welche Eigenschaften haben wir wirklich? Sind wir „nütze“? Wann sind wir ein Licht? Wann sind wir ein Licht der Welt? Wem leuchten wir? Lassen wir uns selbst Gutes tun? Sind wir Kinder des Lichts?



Salz und Licht

[5.13] Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten.
[5.14] Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.
[5.15] Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
[5.16] So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.



Jesu Stellung zum Gesetz

Ist mein Glaube ein Buchstabenglaube? Sehen wir das Wesen der Wörter? Erkennen wir das höhere Verständnis im Wort? Leben wir im Schein? Sprechen wir leere Worte? Führen wir eine Scheinpredigt? Stellen wir Scheinfragen? Haben wir Scheinprobleme? Wie groß ist unsere Gerechtigkeit? Glauben wir richtig?







Jesu Stellung zum Gesetz

[5.17] Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
[5.18] Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.
[5.19] Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
[5.20] Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.



Vom Töten

Was ist Töten? Was heißt Gewalt für uns? Setzen wir Trennungen zwischen geistige und körperliche Zwänge? Was heißt für uns Fluchen? Ab wann ist unsere Grenze überschritten? Denken wir an die Grenze des Nächsten?

Können wir vergeben? Können wir Entschuldigung sagen? Können wir Danke sagen? Können wir Nein sagen?

Glauben wir an Vergeltung? Glauben wir an Ausgleich? Glaubt man uns, wenn wir töten?

Was spricht für ein ableben? Welche Gründe für den Suizid lassen sich aufzählen?

Ist Abtreibung Mord? Totschlag?

Wer tötet? Waffe, Maschine, Mensch?

Was tötet? Wissen, Lachen, Hass?

Wen töten? Die Hoffnung? Was wir lieben?



Vom Töten

[5.21] Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2. Mose 20,13; 21,12): "Du sollst nicht töten"; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.
[5.22] Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
[5.23] Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
[5.24] so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.
[5.25] Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest.
[5.26] Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.



Vom Ehe- und Freundschaftbrechen

Was ist Ehebrechen? Brechen wir im Herzen unsere Freundschaften? Bricht man eine Ehe, wenn man keinen Ehevertrag geschlossen hat? Gibt es einen Vertrag für Liebe? Soll man auch keine Freundschaft brechen? Sollen alle Ehen gleichberechtigt sein? Gehen wir in Gedanken Fremd? Welchen Verführungen sind wir erlegen? Können wir Versuchungen mit einem (ablehnenden) Lächeln begegnen? In welchen Bereichen lassen wir uns verführen?

Wünschen wir uns, der Teil des Gehirns, der uns Kummer bereitet, sei „herauszureißen"? Wie sieht das Bild unserer Hölle aus? Körperliche oder geistige Hölle? Gibt es eine Hölle? Die Hölle, sind das die anderen? Sind wir die Hölle? Sind die anderen unser Himmel? Scheitern wir an uns selbst? Was führt uns zum „Abfall“?


Vom Ehebrechen

[5.27] Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 20,14): "Du sollst nicht ehebrechen."
[5.28] Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
[5.29] Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
[5.30] Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.
[5.31] Es ist auch gesagt (5. Mose 24,1): "Wer sich von seiner Frau scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben." [5.32] Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.



Vom Schwören

Was ist schwören? Warum schwört man? Gibt es einen Grund zum Schur? Sind „ja, ja; nein, nein“ Entscheidungen? Wie ist gesicherte Orientierung möglich?

Was bewirkt ein Schwören? Glaubt man uns nur noch, wenn wir schören?



Vom Schwören

[5.33] Ihr habt weiter gehört, dass zu den Alten gesagt ist (3. Mose 19,12; 4. Mose 30,3): "Du sollst keinen falschen Eid schwören und sollst dem Herrn deinen Eid halten."
[5.34] Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron;
[5.35] noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße; noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs.
[5.36] Auch sollst du nicht bei deinem Haupt schwören; denn du vermagst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz zu machen.
[5.37] Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.


Vom Vergelten

Was ist Vergeltung? Wie reagieren wir auf Ungerechtigkeit? Wie reagieren wir auf Gewalt? Agieren wir? Stellen wir uns den Schlimmsten Fall vor? Malen wir uns schlimme Situationen aus? Wie belastbar ist unsere Psyche? In wie weit hemmt uns unsere Kreativität z.B. in der Ausmalung schlimmer Ereignisse? Was ist Würde? Wie sieht Würde aus?


Vom Vergelten

[5.38] Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2. Mose 21,24): "Auge um Auge, Zahn um Zahn."
[5.39] Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.
[5.40] Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel.
[5.41] Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.
[5.42] Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.




Von der Feindesliebe

Was ist Feindesliebe? Was bedeutet Feindesliebe? Sind wir Kinder des Guten? Hier? Jetzt? Böse oder gut? Gerecht oder ungerecht? Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?
 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?
 Vollkommenheit anstreben? An Vollkommenheit verzweifeln?





Von der Feindesliebe

[5.43] Ihr habt gehört, dass gesagt ist (3. Mose 19,18): "Du sollst deinen Nächsten lieben" und deinen Feind hassen.
[5.44] Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
[5.45] damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er läßt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
[5.46] Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?
[5.47] Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?
[5.48] Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.



Vom Almosengeben

Ist der Himmel in meinem Kopf? Wann sind wir falsch? Wann lügen wir ein Lächeln? Wann ereifern wir Anerkennung? Wollen wir Ruhm? Heucheln wir, um bewundert zu werden?

Was ist unser Reden? Wie ist unser Reden? Posaunen? Flüstern? Geifern? Winseln? Schmollen? Quatschen? Wimmern? Schreien? Jammern? Keifen? Weinen? Verständigen? Klagen? Mahnen? Heulen? Lehren? Plaudern? Predigen? Belehren? Schwatzen? Fragen? Antworten?

Sieht das Gute unser Werk? Werden wir dadurch zufriedener?

Sind wir fromm? Was können wir geben? Was sollten wir geben? Was wollen wir geben? Warum gibt es zwischen dem Können und dem Wollen eine so große Kluft? Nehmen wir uns Zeit für diese, unsere persönliche Antwort des Gebens?





Vom Almosengeben

[6.1] Habt acht auf eure Frömmigkeit, dass ihr die nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.
[6.2] Wenn du nun Almosen gibst, sollst du es nicht vor dir ausposaunen lassen, wie es die Heuchler tun in den Synagogen und auf den Gassen, damit sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
[6.3] Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut,
[6.4] damit dein Almosen verborgen bleibe; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.


Vom Beten. Das Vaterunser

Wollen wir sehen? Wollen wir gesehen werden? Wann sind wir allein? Was denken wir, wenn wir allein sind? Was sieht das Gute in unserem Verborgenen? Machen wir viele Worte? Werden Welten Worte? Werden Worte Welten?

G, wie Gott? G, wie Gut? G, wie Glaube?

Wer, wo, wann, wie, was, warum? Wen? Wem? Wessen?


Vater? Unser? Vater? Unser? Im Himmel? Dein Name? Dein Reich? Dein Wille? Wie im Himmel? Auf der Erde? Unser Brot? Unsere Schuld? Unsere Schuldiger? Unsere Versuchung? Unsere Erlösung? Das Böse? Dein Reich? Deine Kraft? Deine Herrlichkeit? Ewigkeit? Amen?






Vom Beten. Das Vaterunser

[6.5] Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
[6.6] Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.
[6.7] Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.
[6.8] Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.
[6.9] Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.
[6.10] Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
[6.11] Unser tägliches Brot gib uns heute.
[6.12] Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
[6.13] Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. [Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.]
[6.14] Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.
[6.15] Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.



Vom Fasten

Was ist Fasten? Sind wir unserer Gesichtszüge bewusst? Sind wir gewaschen? Mit allen Wassern? Wie sieht die Vergeltung des Guten aus? Was hat uns zu erwarten? Fasten, Denken, Warten?



Vom Fasten

[6.16] Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.
[6.17] Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht,
[6.18] damit du dich nicht vor den Leuten zeigst mit deinem Fasten, sondern vor deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.



Vom Schätzesammeln und Sorgen

Hängt unser Herz an materiellen Dingen? Sammeln wir Schätze des Geistes? Sammeln wir Schätze des Herzens? Ist unser Herz, wo unser Schatz ist? Ist das Wesentliche für die Augen unsichtbar? Sieht unser Herz Gott? Sind wir Licht oder Schatten? Ist Finsternis Schatten? Brauchen wir Dualismen, um zu verstehen? Ehren wir das Geld? Geben wir dem Staat, was dem Staat gehört? Was der Staat verdient? Wann denken wir an Essen, Trinken, Kleidung und Luxus? Können wir gelassen sein? Können wir unsere Lebenslinie verlängern lassen? Gibt uns das Gute im Schlaf? Sehen wir die Natur? Können wir gelassen sein oder sind wir gleichgültig? Haben wir Angst vor Mangel? Wer besorgt uns Ängste?

Wann fragen wir? Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Leben wir in der Zukunft? Verharren wir in der Vergangenheit? Ist genügend Platz für die gute Gegenwart? Haben wir eine gute Zeit? Haben wir jeden Tag unsere Plage? Vergleichen wir unsere Plagen mit anderen?






Vom Schätzesammeln und Sorgen

[6.19] Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. [6.20] Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.
[6.21] Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
[6.22] Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.
[6.23] Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!a
[6.24] Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
[6.25] Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
[6.26] Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? a
[6.27] Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?
[6.28] Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
[6.29] Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
[6.30] Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
[6.31] Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?
[6.32] Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
[6.33] Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
[6.34] Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.


Vom Richtgeist

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?
 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen? Richten wir? Werden wir gerichtet? Richten wir uns selbst? Sind wir unserem Maß gewachsen? Bewerten wir vermessen? Haben wir einen Splitter im oder einen Balken vor unserem Herzen? Was ist gut? Was ist ethisch? Für wen? Wo? Wann?



Vom Richtgeist

[7.1] Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
[7.2] Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr meßt, wird euch zugemessen werden.
[7.3] Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?
[7.4] Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge.
[7.5] Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.
[7.6] Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.




Von der Gebetserhörung

Wer? Wo? Wann? Wie? Was? Warum? Bitten? Empfangen? Suchen? Finden? Klopfen? Offene Türen? Öffnen? Tun? Lassen? Gibt das Gute Gutes?

Was ist wahr? Was ist schön? Was ist gut?

Was können wir wissen? Was werden wir glauben? Was dürfen wir hoffen? Was werden wir tun?

Wohin gehen wir? Woher kommen wir?

Was sind wir? Was ist der Mensch? Sind wir an sich? Aus sich? Für sich? Ich? Es? Überich? Übermensch? Ist Gott tot? Ist das Gute tot? Kann jeder Gott sein?

Nützt die Liebe zur Erkenntnis? Befreit die Liebe zur Weisheit?



Von der Gebetserhörung

[7.7] Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
[7.8] Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
[7.9] Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
[7.10] oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
[7.11] Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!




Vom Tun des göttlichen Willens

Handeln wir nur nach derjenigen Maxime, durch die wir zugleich wollen können, dass sie ein allgemeines Gesetz werde? Handeln wir so, als ob die Maxime unserer Handlung durch unseren Willen zum allgemeinen Naturgesetze werden sollte? Handeln wir so, dass wir die Menschheit, sowohl in unserer Person als auch in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchen? Erstreben wir den Ausgang unserer selbstverschuldeten Unmündigkeit? Können wir unseren Verstand ohne die Leitung eines anderen bedienen? Gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes? Erkennen wir den Unterschied des äußeren Glanzes und des inneren Werts? Welchen Willen tue ich? Welche Früchte bringen wir? Sind wir nicht verpflichtet, die Welt zu verbessern? Was ist gut? Weiß jeder was gut ist? Ist das Gut a priori gegeben? Haben wir das Gute bereits zuvor geschaut? Ist mein Gedächtnis gut? Für mich? Ist meine Erinnerung gut? Für mich? Ist meine Vernunft gut? Für mich? Ist meine Liebe gut? Für mich?



Vom Tun des göttlichen Willens

[7.12] Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
[7.13] Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen.
[7.14] Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!
[7.15] Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
[7.16] An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
[7.17] So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
[7.18] Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
[7.19] Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
[7.20] Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
[7.21] Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
[7.22] Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
[7.23] Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!


Vom Hausbau

Hören wir die Rede? Ist unser Halt ausreichend? Sind wir klug? Was bedroht uns? Wo ist unser Sturm? Welches ist unser Wasser? Ist unser Fall groß?




Vom Hausbau

[7.24] Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
[7.25] Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
[7.26] Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.
[7.27] Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.
[7.28] Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre;
[7.29] denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.







DIE FRAGE

Welches ist unsere Frage? Gibt es eine immer wesentliche Frage?

Wer ist die Mutter unserer Fragen? Wer ist der Vater unserer Fragen? Wer sind die Kinder unser Fragen?

Welchen Inhalt hat die Frage? Was stellt sie dar? Welche Bedeutung hat die Frage? Was drückt sie aus? Welche Wirkung hat die Frage? Was gibt sie uns als Appell mit auf den Weg?

Was führt uns aus dem Labyrinth der Fragen? Antworten? Gedankenstriche? Mehr Fragen?

Gibt es ein Recht auf die Frage? Ein Recht auf Antwort?

Behandeln wir Fragen wie Krankheiten? Ist Fragen ein Schlüssel zur Weisheit?

Ist jedes Fragen ein Suchen? Ist fragen auch ein Finden? Ist Fragen ein Anklopfen? Ein Bitten?

Geht jeder Revolution eine Frage voraus, voran oder hinterher? Erkennt man an den Fragen den Menschen? Ist der Fragende unsicher oder mutig? Ist die Frage ein mehrdeutiger Satz? Sucht der Fragende die Wahrheit? Macht Fragen weise? Ist unser Ende eine Frage?

Wann fragen wir: „Was habe ich mir nur dabei gedacht?“ Wann denken wir: „Was habe ich mich dabei gefragt?“

Was fragen? Welche Fragen sind zu stellen? Liegt in der Frage mehr als eine Antwort? Liegt in einer Frage mehr als in der Antwort? Müssen wir fragen?

Welche Fragen sind zu beantworten? Wer? Wo? Wann? Wie? Warum?

Glauben wir, dass der Koran, die Bibel oder eine andere Schrift die Antwort auf unsere Fragen in sich trägt?

Kann man uns antworten? Wollen wir antworten? Bekommen wir Bescheid? Erlangen wir Auskunft? Gibt uns Stille Antwort? Gibt denn keiner, keiner Antwort?

Haben wir heute schon eine Frage gestellt? Haben wir heute schon eine gute Frage gestellt?

Was würde Jesus, Mohamed oder X heute fragen? Wen würde Jesus, Mohamed oder X heute fragen? Wie würde Jesus, Mohamed oder X heute fragen?

Wie würde Jesus, Mohamed oder X heute entscheiden? Wie würde Jesus, Mohamed oder X heute wählen? Wie würde Jesus, Mohamed oder X zur aktuellen Vielfalt stehen? Wie würde Jesus, Mohamed oder X über Wettrüsten denken? Wie würde Jesus, Mohamed oder X mit Mördern reden? Wie würde Jesus, Mohamed oder X einen Gottesbeweis beurteilen? Was würde Jesus, Mohamed oder X über unsere Fragen denken?  


Hinterfragt

Was war vor dem Leben? Wie kommt der Mensch auf die Welt? Gut? Schlecht? Neutral? Anders? Als unbeschriebenes Blatt? Als verkritzelter Zettel?

Wie gleich sind wir? Worin unterscheiden wir uns? Wann müssen wir bewerten? Welche Bücher würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen? Welche Bücher würde ich benutzen, um eine unbefleckte Gesellschaft zu bilden?

Findet eine Rückbesinnung zur Religion statt? Erleben wir eine Renaissance des Glaubens? Kehrt ein Fundamentalismus ein? Gibt es einen Religionsverlust?

Kann Europa einen Frieden der Religionen einleiten? Wie kann die Welt dem Misstrauen gegenüber anderer Religionen begegnen? Wie kann jeder von uns dem Frieden zwischen Menschen entgegenwirken?

Müssen wir missionieren? Haben wir Angst vor dem Fremden? Haben wir Angst vor anderen Religionen? Wer hat Angst vor uns? Sehen wir ein uns? Ist Angst berechtigt?

Sind interessante Fragen gute Fragen? Sind zeitlose Fragen gute Fragen?

Leben wir einen gefühlten Glauben? Ist unser Glaube ein Auslaufmodell? Ist unser Glaube ein Synkretismus? Ist unser Glaube eine Best-of-Zusammenstellung? Muss sich unser Glaube an die Zeit anpassen?

Ist Vernunft ein Zentrum unseres Glaubens? Ist der Diskurs ein Maß unserer Entscheidung? Verändert die Globalisierung unseren Glauben? Verändert Orientierungslosigkeit unsere Entscheidungen? Hat das, was wir als Terror empfinden, Auswirkungen auf unseren Glauben? Könnte ein Kampf der Kulturen meine Entscheidungen beeinflussen? Was bringt eine Säkularisierung und Pluralisierung für meinen Glauben mit sich? Wie kann eine öffentliche Verweltlichung der Religion meine Entscheidungen beeinflussen?

Wie darf man feiern? Überlegen wir genug? Handeln wir richtig? Handeln wir verantwortungsbewusst?

Leben wir in einem Postreligiösen Zeitalter? Ist ein schwinden der (herkömmlichen) Religion ein Verlust? Wie stehen Religion und Kapitalismus zueinander? Können Glaube, Vernunft und Zweifel nebeneinander bestehen? Welche Systeme passen zueinander? Passt ein politisches zu einem religiösen System? Welche Systeme nehmen wir in unserem Leben an? Welche Systeme lehnen wir ab? Müssen wir unsere aktuelle Haltung zu Systemen offen bekunden?

Ist es Bildung oder Intelligenz? Ist es Bewunderung oder Begeisterung? Verwechseln wir Liebe mit etwas anderem?

Ist der Mensch gut? Sind wir gut?

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