Sklavenmoral, ein Begriff, den wir aus den philosophischen Diskursen kennen, besonders bei Nietzsche, bezeichnet eine Ethik, die aus der Perspektive der Unterdrückten und Machtlosen entsteht. Sie betont Tugenden wie Demut, Mitgefühl und Geduld. Doch lassen wir uns von den Worten der Heiligen Schrift leiten, um die tiefere Bedeutung dieses Konzeptes zu erkunden.
Im Buch Exodus erfahren wir von der Sklaverei der Israeliten in Ägypten. Ihre Befreiung durch Gottes Hand ist ein zentrales Ereignis: „Ich bin der Herr, und ich werde euch unter der Last der Ägypter herausführen und euch aus ihrer Sklaverei erretten“ (Exodus 6,6). Hier zeigt sich Gottes Gerechtigkeit und sein Eingreifen für die Unterdrückten, ein Thema, das durch die gesamte Bibel fließt.
Jesus selbst spricht oft von den „Letzten“, die die „Ersten“ sein werden. Im Matthäusevangelium sagt er: „So werden die Letzten die Ersten sein, und die Ersten die Letzten“ (Matthäus 20,16). Dies deutet auf eine Umkehrung der weltlichen Machtverhältnisse im Reich Gottes hin.
Paulus schreibt in seinem Brief an die Galater: „Es gibt nicht mehr Juden oder Griechen, es gibt nicht mehr Sklaven oder Freie, es gibt nicht mehr Mann und Frau; denn ihr seid alle eins in Christus Jesus“ (Galater 3,28). In Christus wird eine neue Gemeinschaft geschaffen, die über soziale und wirtschaftliche Klassen hinausgeht und auf Gleichheit und gegenseitiger Liebe basiert.
Die Herausforderung der Sklavenmoral liegt darin, dass sie nicht in Resignation verfallen darf, sondern eine Kraft sein muss, die auf Befreiung und Gerechtigkeit pocht. Sie erinnert uns daran, dass im Herzen des christlichen Glaubens die Liebe steht, die „nicht neidisch, nicht prahlerisch, nicht hochmütig“ ist (1. Korinther 13,4).
Mögen wir alle, angeleitet durch diese göttlichen Prinzipien, eine Gesellschaft fördern, in der jeder Mensch Würde und Gerechtigkeit erfährt, fernab von jeder Form der Unterdrückung. Denn wahrlich, im Reiche Gottes gibt es keine Sklaven und Herren, nur Brüder und Schwestern unter der liebevollen Führung des Allmächtigen.
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Thüringen
Abitur
(keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)
Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.
Mecklenburg-Vorpommern
Abitur
(Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)
Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.