Stoffe und ihre Eigenschaften - Aggregatzustände und deren Änderungen beschreiben und erklären - M - Kompetenzraster Chemie 8



Stoffe und ihre Eigenschaften - Aggregatzustände und deren Änderungen beschreiben und erklären - M - Kompetenzraster Chemie 8


Einleitung

In diesem aiMOOC beschäftigen wir uns mit den Aggregatzuständen und deren Änderungen. Aggregatzustände sind die verschiedenen Formen, die Materie annehmen kann, in Abhängigkeit von Temperatur und Druck. Die drei klassischen Aggregatzustände sind fest, flüssig und gasförmig. In diesem Kurs lernst Du nicht nur, diese Zustände zu beschreiben, sondern auch die Übergänge zwischen ihnen – das Schmelzen, Gefrieren, Verdampfen, Kondensieren, Sublimieren und Resublimieren – zu verstehen und zu erklären.


Die drei klassischen Aggregatzustände


Fest

Im festen Aggregatzustand sind die Teilchen in einer regelmäßigen, festen Struktur angeordnet. Sie können nur schwingen und sich nicht frei bewegen. Dies führt zu einer festen Form und einem festen Volumen. Beispiele für feste Stoffe sind Eis, Salz und Eisen.


Flüssig

Im flüssigen Aggregatzustand sind die Teilchen dicht gepackt, aber nicht in einer festen Struktur. Sie können sich umherschieben und haben dadurch ein festes Volumen, aber keine feste Form. Flüssigkeiten nehmen die Form ihres Behälters an. Wasser und Öl sind Beispiele für Flüssigkeiten.


Gasförmig

Im gasförmigen Aggregatzustand sind die Teilchen weit voneinander entfernt und bewegen sich frei in alle Richtungen. Dadurch haben Gase weder eine feste Form noch ein festes Volumen. Sie füllen jeden zur Verfügung stehenden Raum vollständig aus. Luft und Wasserdampf sind Beispiele für Gase.


Übergänge zwischen den Aggregatzuständen


Schmelzen und Gefrieren

Schmelzen ist der Übergang von fest zu flüssig, wenn ein Stoff genügend Wärme aufnimmt. Gefrieren ist der umgekehrte Prozess, bei dem eine Flüssigkeit durch Abkühlung fest wird.

  1. Wasser gefriert bei 0°C zu Eis und schmilzt wieder zu Wasser, wenn es über 0°C erwärmt wird.


Verdampfen und Kondensieren

Verdampfen ist der Übergang von flüssig zu gasförmig, der eintritt, wenn eine Flüssigkeit genügend Wärme aufnimmt. Kondensation ist der umgekehrte Prozess, bei dem ein Gas abkühlt und zu einer Flüssigkeit wird.

  1. Wasser verdampft bei 100°C zu Wasserdampf und kondensiert wieder zu Wasser, wenn es abgekühlt wird.


Sublimieren und Resublimieren

Sublimation ist der direkte Übergang von fest zu gasförmig ohne den flüssigen Zustand dazwischen, bei Zufuhr von Wärme. Resublimation ist der umgekehrte Prozess, bei dem ein Gas ohne den flüssigen Zustand zu durchlaufen, direkt fest wird.

  1. Trockeneis (festes Kohlendioxid) sublimiert direkt zu gasförmigem Kohlendioxid, wenn es erwärmt wird.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was passiert, wenn Wasser bei 0°C gefriert? (Es wird zu Eis) (!Es verdampft zu Wasserdampf) (!Es bleibt flüssig) (!Es sublimiert zu gasförmigem Wasser)

Bei welcher Temperatur verdampft Wasser unter normalem Luftdruck? (100°C) (!0°C) (!-100°C) (!20°C)

Was beschreibt den Übergang von gasförmig zu fest ohne den flüssigen Zustand? (Resublimation) (!Sublimation) (!Verdampfen) (!Kondensation)

Welcher Prozess beschreibt den Übergang von fest zu flüssig? (Schmelzen) (!Gefrieren) (!Kondensieren) (!Verdampfen)

Was passiert mit Trockeneis, wenn es erwärmt wird? (Es sublimiert zu gasförmigem Kohlendioxid) (!Es kondensiert zu flüssigem Kohlendioxid) (!Es gefriert zu festerem Kohlendioxid) (!Es schmilzt zu flüssigem Kohlendioxid)

In welchem Aggregatzustand haben Teilchen die höchste Bewegungsfreiheit? (Gasförmig) (!Flüssig) (!Fest) (!Plasma)

Was ist eine charakteristische Eigenschaft von Flüssigkeiten? (Sie nehmen die Form ihres Behälters an) (!Sie haben eine feste Form) (!Sie haben ein variables Volumen) (!Sie können nicht fließen)

Welcher Prozess beschreibt den Übergang von flüssig zu gasförmig? (Verdampfen) (!Gefrieren) (!Schmelzen) (!Resublimieren)

Was ist eine charakteristische Eigenschaft fester Stoffe? (Sie haben eine feste Struktur) (!Sie nehmen die Form ihres Behälters an) (!Sie haben ein variables Volumen) (!Sie können frei im Raum verteilen)

Wie wird der Prozess genannt, bei dem ein Gas zu einer Flüssigkeit wird? (Kondensation) (!Verdampfen) (!Gefrieren) (!Schmelzen)





Memory

Fest Teilchen sind in einer festen Struktur angeordnet
Flüssig Teilchen können sich frei umherschieben
Gasförmig Teilchen bewegen sich frei in alle Richtungen
Schmelzen Übergang von fest zu flüssig
Kondensation Übergang von gasförmig zu flüssig





Kreuzworträtsel

schmelzen Übergang von fest zu flüssig
gefrieren Übergang von flüssig zu fest
verdampfen Übergang von flüssig zu gasförmig
kondensieren Übergang von gasförmig zu flüssig
sublimieren Direkter Übergang von fest zu gasförmig
resublimieren Direkter Übergang von gasförmig zu fest




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Lückentext

Vervollständige den Text.

Aggregatzustände sind die verschiedenen Formen, die Materie annehmen kann: fest,

und gasförmig. Beim

geht ein Stoff von fest zu flüssig über, beim

umgekehrt.

beschreibt den Übergang von flüssig zu gasförmig, während

den umgekehrten Prozess darstellt. Ein besonderer Fall ist die

, der direkte Übergang von fest zu gasförmig, und

, von gasförmig zu fest.


Offene Aufgaben

Leicht

  1. Recherchiere im Internet nach Beispielen für Sublimation und Resublimation in der Natur und beschreibe zwei davon.
  2. Beobachte und dokumentiere das Schmelzen von Eiswürfeln bei Raumtemperatur. Notiere die Zeit und die Veränderungen.
  3. Experimentiere mit Salzwasser: Gefriere eine Schale mit Salzwasser und eine mit normalem Wasser und vergleiche, ob und wie sich die Gefrierpunkte unterscheiden.

Standard

  1. Erstelle ein kurzes Video, in dem Du den Prozess des Verdampfens und Kondensierens mit einem Wasserkocher demonstrierst.
  2. Untersuche und dokumentiere, wie verschiedene Flüssigkeiten (Wasser, Alkohol, Öl) bei unterschiedlichen Temperaturen reagieren.
  3. Erkläre, warum Trockeneis (festes CO2) direkt von fest zu gasförmig übergeht, ohne flüssig zu werden.

Schwer

  1. Entwerfe ein Experiment, um die Sublimation von Trockeneis zu demonstrieren, und führe es durch. Dokumentiere Deine Beobachtungen.
  2. Untersuche die Abhängigkeit des Siedepunkts von Wasser vom Luftdruck. Du kannst dies tun, indem Du Wasser auf einem Berg und auf Meereshöhe kochst.
  3. Führe ein Experiment durch, bei dem Du die Kristallisation von Salzwasser beim langsamen Verdunsten beobachtest und dokumentierst.




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Lernkontrolle

  1. Erkläre, wie der Aggregatzustand eines Stoffes von Temperatur und Druck beeinflusst wird.
  2. Beschreibe, was passiert, wenn du ein offenes Gefäß mit Wasser für mehrere Tage bei Raumtemperatur stehen lässt.
  3. Vergleiche die Partikelbewegung in den drei Aggregatzuständen und erkläre, wie sich diese auf die Eigenschaften der Materie auswirkt.
  4. Diskutiere die Bedeutung des Siedepunkts und des Gefrierpunkts für das alltägliche Leben und die Industrie.
  5. Entwickle ein Konzept für einen Versuch, um zu zeigen, dass die Masse eines Stoffes bei einem Phasenübergang erhalten bleibt.



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