Fördermöglichkeiten Marienkirche



  1. Denkmalförderprogramm Baden-Württemberg – bis zu 33 % der denkmalbezogenen Aufwendungen bei Kirchen
  2. Denkmalstiftung Baden-Württemberg – bis zu 50.000 €
  3. Quartiersimpulse – 20.000 bis 85.000 €
  4. Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – bis zu 40 %, maximal 750.000 €
  5. Städtebauförderung – Lebendige Zentren – bis zu 60 %
  6. Städtebauförderung – Sozialer Zusammenhalt – bis zu 60 %
  7. Gut Beraten! – bis zu 4.000 €
  8. Stiftung KiBa – häufig ca. 5.000 bis 20.000 €
  9. LEADER-Kleinprojekte Oberschwaben – bis zu 12.000 €
  10. Beteiligungstaler – bis zu 2.000 €




Förderung mit Begründung

  1. Denkmalförderprogramm Baden-Württemberg – bis zu 33 % der denkmalbezogenen Aufwendungen bei Kirchen. Das passt zur Marienkirche besonders gut, weil hier die denkmalgerechte Sicherung und Sanierung des historischen Gebäudes im Mittelpunkt steht.
  2. Denkmalstiftung Baden-Württemberg – bis zu 50.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil bürgerschaftlich getragene Denkmalprojekte mit öffentlichem Nutzen hier sehr gut anschlussfähig sind.
  3. Quartiersimpulse – 20.000 bis 85.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil sie als künftiger Begegnungsort für alle Generationen hervorragend als Quartiersprojekt mit Bürgerbeteiligung beschrieben werden kann.
  4. Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) – bis zu 40 %, maximal 750.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil das Projekt im ländlichen Raum liegt und zur Stärkung des Ortskerns sowie der örtlichen Infrastruktur beitragen soll.
  5. Städtebauförderung – Lebendige Zentren – bis zu 60 %. Das passt zur Marienkirche, weil sie als identitätsstiftender Ort das Zentrum von Staig beleben und kulturell sowie sozial neu aktivieren könnte.
  6. Städtebauförderung – Sozialer Zusammenhalt – bis zu 60 %. Das passt zur Marienkirche, weil dort soziale, integrative und generationenübergreifende Angebote mit echtem Mehrwert für die Dorfgemeinschaft entstehen könnten.
  7. Gut Beraten! – bis zu 4.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil für Genossenschaft, Beteiligungsprozess und Projektaufbau professionelle Beratung sehr sinnvoll und förderfähig ist.
  8. Stiftung KiBa – häufig ca. 5.000 bis 20.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil kirchlich geprägte Gebäude mit gemeinwohlorientierter Zukunftsperspektive hier grundsätzlich sehr gut hineinpassen.
  9. LEADER-Kleinprojekte Oberschwaben – bis zu 12.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil kleinere sichtbare Teilmaßnahmen wie Ausstattung, Umfeldgestaltung oder nachhaltige Ergänzungen realistisch über Kleinprojekte finanziert werden können.
  10. Beteiligungstaler – bis zu 2.000 €. Das passt zur Marienkirche, weil sich damit kleinere Beteiligungsaktionen, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Projekt unkompliziert unterstützen lassen.



Ausführliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten

Institution/Förderer Kontakt (Adresse / Mail / Tel.) Was müsste getan werden? Präzise Begründung + [Links] + (optional) Video
Denkmalförderprogramm Baden-Württemberg Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BW; Anträge über das Landesamt für Denkmalpflege im RP Stuttgart, Berliner Str. 12, 73728 Esslingen; Tel. 0711 90445-666; Mail abteilung8@rps.bwl.de Denkmalgerechte Sanierung beantragen: Die Kirchengemeinde bzw. Bürgergenossenschaft muss ein detailliertes Sanierungs- und Nutzungskonzept vorlegen. Fair-Image kann mit Fotos, Filmen, Visualisierungen und Informationsmaterialien die Bedeutung des Gebäudes und die geplante Nutzung professionell sichtbar machen. Das Landesdenkmalprogramm ist für die Marienkirche die wichtigste Basisförderung. Gefördert werden Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege von Kulturdenkmalen. Für private Antragsteller:innen sind bis zu 50 % der denkmalbezogenen Aufwendungen förderfähig, für Kirchen und Kommunen 33 %. Damit ist dieses Programm zentral für Dach, Fassade, statische Sicherung und weitere denkmalrelevante Maßnahmen. Denkmalförderprogramm
Quartiersimpulse – Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten Allianz für Beteiligung, Augustenstraße 15, 70178 Stuttgart; Annabel Stoffel; Mail Annabel.Stoffel@afb-bw.de; Tel. 0711 3422 5606 Kooperative Quartiersentwicklung aufbauen: Die Gemeinde Staig muss als Antragstellerin gemeinsam mit einem zivilgesellschaftlichen Partner auftreten. Es braucht einen verbindlichen Beteiligungsprozess, Gemeinderatsrückhalt, externe Beratung und eine klare generationenübergreifende Ausrichtung. Fair-Image kann dafür Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligungsmedien, Social Media, Flyer und Dokumentation liefern. Dieses Programm passt sehr gut, wenn die Marienkirche nicht nur als Gebäude, sondern als sozialer, generationenübergreifender Begegnungsort im Quartier entwickelt wird. Städte und Gemeinden können pro Quartier 20.000 bis 85.000 € erhalten, kommunale Verbünde und Landkreise 40.000 bis 115.000 €. Bürgerbeteiligung, Kooperation mit Zivilgesellschaft und externe Prozessbegleitung sind ausdrücklich vorgesehen. Quartiersimpulse
Denkmalstiftung Baden-Württemberg Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart; Tel. 0711 226-1185; Mail info@denkmalstiftung-bw.de Bürgerschaftliches Engagement und Kofinanzierung zeigen: Die Initiative sollte Eigenmittel, ehrenamtliche Leistungen, öffentliche Zugänglichkeit und ein überzeugendes Nutzungskonzept darstellen. Fair-Image kann Kampagnen zur Mitgliedergewinnung, Spendenkommunikation und mediale Sichtbarkeit professionell aufbauen. Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg fördert die Erhaltung von Kulturdenkmalen und unterstützt ausdrücklich auch gemeinnützige Bürgervereine und Bürgeraktionen. Sie ist besonders relevant, wenn staatliche Denkmalförderung ergänzt werden muss. Förderungen bewegen sich typischerweise im fünfstelligen Bereich. Für die Marienkirche ist das eine sehr starke ergänzende Förderlinie. Denkmalstiftung BW
Gut Beraten! – Beratungsgutscheine zur Förderung der Zivilgesellschaft Allianz für Beteiligung; Iryna Bril; Mail Iryna.Bril@afb-bw.de; Tel. 0711 3422 5603 Professionelle Beratung finanzieren: Die Initiative sollte gezielt Beratung für Genossenschaftsgründung, Beteiligungsprozess, Strukturaufbau, Projektorganisation und strategische Entwicklung beantragen. Wichtig ist, dass Bürgerbeteiligung im Zentrum steht. Fair-Image kann die Kommunikation und Ergebnisdokumentation übernehmen. Das Programm ist ideal für die Vorphase und Strukturentwicklung. Es fördert Beratungsleistungen mit bis zu 4.000 € pro Projekt. Sachkosten sind ausgeschlossen. Gerade für die Marienkirche ist das sehr sinnvoll, wenn externe Fachleute für Moderation, Genossenschaftsfragen oder Projektorganisation benötigt werden. Gut Beraten!
LEADER-Regionalbudget „Kleinprojekte“ (LAG Oberschwaben) LEADER-Aktionsgruppe Oberschwaben, c/o Landratsamt Sigmaringen, Leopoldstraße 4, 72488 Sigmaringen Nachhaltige Kleinmaßnahmen konkret planen: Es braucht ein klar abgegrenztes Kleinprojekt mit überschaubarem Budget, zum Beispiel barrierefreie Ausstattung, nachhaltige Technik, Gestaltung des Umfelds, Medienausstattung oder Maßnahmen der sozialen und ökologischen Aufwertung. Fair-Image kann dafür Gestaltung, Kommunikation und Projektpräsentation übernehmen. Das LEADER-Regionalbudget ist sehr interessant für kleinere investive Bausteine. Gefördert werden Projekte mit Gesamtkosten bis 20.000 € netto; die maximale Förderung beträgt 12.000 € bei 80 % Förderquote. Besonders stark sind Projekte mit ökologischer oder sozialer Nachhaltigkeit. Für einzelne Teilmaßnahmen an oder um die Marienkirche ist das sehr passend. LEADER Kleinprojekte
Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa) Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover; Mail kiba@ekd.de; Tel. 0511 2796333 Kirchlichen Charakter und nachhaltige Nutzung sichtbar machen: Die Antragstellung muss kirchlich angebunden sein. Wichtig ist, dass die Maßnahme die Kirche substanziell erhält und zugleich ihre zukünftige Nutzung plausibel macht. Fair-Image kann helfen, diese Nutzungspartnerschaft professionell zu kommunizieren. Die Stiftung KiBa fördert Maßnahmen zur Sicherung und Sanierung evangelischer Kirchen. Förderfähig sind insbesondere Dach, Außenwände, Gewölbe, Nutzbarmachung des Innenraums, Barrierefreiheit und in begründeten Fällen auch nachhaltige technische Lösungen. Typische Fördersummen liegen meist im unteren fünfstelligen Bereich, häufig etwa zwischen 5.000 und 20.000 €. Stiftung KiBa
Programm „FreiRäume“ – Kunst- und Kulturförderung für Begegnungsorte Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg; Ausschreibung über das MWK Baden-Württemberg Kulturelle Umnutzung und Begegnungsfunktion stark ausarbeiten: Die Marienkirche müsste als offener Kultur- und Begegnungsort mit belastbarem kulturellem Programm dargestellt werden. Sinnvoll wären Kooperationen mit Vereinen, Schulen, Künstler:innen, Musikgruppen und lokalen Initiativen. Fair-Image kann Konzeption, Mediengestaltung und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Das Programm FreiRäume ist sehr interessant, wenn die Marienkirche zu einem soziokulturellen Treffpunkt entwickelt wird. In der Förderlinie „Offene FreiRäume“ lagen Förderungen bei bisherigen Projekten teils zwischen rund 25.000 € und 100.000 €. Besonders passend ist das Programm für Umnutzungen, kulturelle Beteiligung und neue Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts im ländlichen Raum. FreiRäume
Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) Ansprechpartnerin für Baden-Württemberg: Nina Probst; Tel. 0228 9091-267; Mail nina.probst@denkmalschutz.de Frühzeitig Kontakt aufnehmen und hohe Denkmalqualität darstellen: Benötigt werden ein überzeugendes Restaurierungs- und Nutzungskonzept, gute Bauunterlagen und eine schlüssige Finanzierung. Fair-Image kann die öffentliche Darstellung, Spendenkommunikation und Projektvisualisierung professionell unterstützen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist bundesweit einer der wichtigsten Förderakteure für bedeutende Denkmale. Es gibt keine feste Standardsumme, aber Zuschüsse im fünfstelligen Bereich sind üblich. Für die Marienkirche ist dies besonders relevant als zusätzliche Förderquelle neben Landesprogrammen. Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Gemeinsam engagiert in BW Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg; Anträge an antraegeBE@sm.bwl.de Ehrenamt und Beteiligung im Umfeld der Marienkirche stärken: Beantragt werden sollten Projekte, die das lokale Engagement rund um die Marienkirche ausbauen, etwa Beteiligungsformate, Ehrenamtsqualifizierung, generationsübergreifende Angebote oder soziale Aktivitäten. Fair-Image kann die Sichtbarkeit und Ansprache für solche Projekte übernehmen. Das Programm fördert innovative Projekte von Kommunen und Vereinen zur Stärkung von Bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt. Pro Projekt sind 5.000 bis 15.000 € möglich. Für die Marienkirche eignet sich das weniger für die eigentliche Sanierung, aber sehr gut für das soziale und organisatorische Umfeld des Projekts. Gemeinsam engagiert in BW
Beteiligungstaler – Projektefonds der Allianz für Beteiligung Allianz für Beteiligung, Augustenstraße 15, 70178 Stuttgart; Mail info@afb-bw.de; Tel. 0711 3422 5600 Kleine Beteiligungsprojekte und Öffentlichkeitsarbeit finanzieren: Besonders geeignet sind Flyer, Moderation, Material, Catering, Informationsveranstaltungen oder kleinere Beteiligungsaktionen. Fair-Image kann hier ganz direkt physische und digitale Medienprodukte liefern. Der Beteiligungstaler ist eine pragmatische Mikroförderung für zivilgesellschaftliche Gruppen in Baden-Württemberg. Pro Projekt sind bis zu 2.000 € möglich. Das ist ideal für kleinere Begleitmaßnahmen rund um das Projekt Marienkirche, aber nicht für größere Sanierungs- oder Umbaukosten. Beteiligungstaler
Innovationspreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“ Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BW; Bewerbungen per Mail an wohnraumoffensive@mlw.bwl.de Nur relevant, wenn eine Wohnnutzung mitgedacht wird: Falls kirchliche Grundstücke oder Gebäudeteile für bezahlbares Wohnen umgenutzt werden, sollte ein architektonisch und sozial überzeugendes Konzept erarbeitet werden. Fair-Image kann Visualisierungen, Projektstorytelling und Präsentationsmaterialien beisteuern. Der Innovationspreis ist kein klassisches Förderprogramm für Begegnungsorte, kann aber interessant werden, falls Teile des kirchlichen Bestands für Wohnraum erschlossen werden. Das Gesamtpreisgeld beträgt 50.000 €. Für das aktuelle Marienkirchen-Projekt ist diese Option eher ergänzend und nur unter bestimmten konzeptionellen Voraussetzungen sinnvoll. Innovationspreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“
Nationale Projekte des Städtebaus Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung / BMWSB; zentrales Servicetelefon 030 18 335 0 Nur bei großer Modellhaftigkeit und kommunaler Trägerschaft verfolgen: Hier müsste die Marienkirche zu einem Projekt mit regionaler oder nationaler Strahlkraft entwickelt werden. Das setzt eine starke Kommune, hohe Planungstiefe, ein großes Investitionsvolumen und einen besonderen Innovationscharakter voraus. Fair-Image könnte die Außendarstellung und überregionale Sichtbarkeit unterstützen. Dieses Bundesprogramm ist hochattraktiv, aber sehr anspruchsvoll. Gefördert werden große städtebauliche Vorhaben mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit. Fördervolumen können sehr hoch sein, oft im sechs- oder siebenstelligen Bereich. Für die Marienkirche ist das derzeit eher eine langfristige strategische Option als eine schnelle Realförderung. Nationale Projekte des Städtebaus






Institution/Förderer Kontakt (Adresse / Mail / Tel.) Was müsste getan werden? Begründung
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Innenentwicklung/Wohnen Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW (MLR); Anträge über die jeweiligen Regierungspräsidien; allgemeiner Kontakt: Theodor-Heuss-Straße 4, 70174 Stuttgart; Tel. 0711 123-0; Mail buergerreferent@mlw.bwl.de Kirche als Wohnprojekt im Ortskern entwickeln: Die Gemeinde muss einen Antrag über das zuständige Regierungspräsidium stellen. Im Bereich „Innenentwicklung/Wohnen“ fördert das ELR Umbauten und Sanierungen im Ortskern, die bestehenden Wohnraum erhalten und verdichten. Wichtig: neue Bauprojekte nur mit Holztragwerk oder anderen CO₂-bindenden Materialien; Vorhaben dürfen erst nach Bewilligung beginnen. Das ELR fördert gezielt die innerörtliche Entwicklung, um Flächenverbrauch zu verringern. Für öffentliche Projekte sind Zuschüsse bis zu 40 % (max. 750.000 €), für private Projekte mit „Beihilferelevanz“ bis 20 % (max. 200.000 €) und für übrige Vorhaben bis 30 % (max. 100.000 €) vorgesehen. Innenentwicklung/Wohnen ist ein zentraler Förderschwerpunkt und passt zur Umnutzung der Marienkirche in gemeinschaftlichen Wohn- oder Wohnkombinationsraum. ELR · ELR 2026
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Grundversorgung MLR, Regierungspräsidien; Adresse wie oben; Mail buergerreferent@mlw.bwl.de Nahversorgung und Dienstleistungen integrieren: Im Modul „Grundversorgung“ unterstützt das ELR die Schaffung oder Sicherung von Einkaufsmöglichkeiten, Treffpunkten, Gesundheits- und Versorgungsangeboten. Die Gemeinde sollte Konzepte für ein Café, Lebensmittelpunkt oder Gesundheitsdienst im Kirchengebäude erarbeiten. Die Grundversorgung im ELR zielt auf die Sicherung des täglichen Bedarfs in ländlichen Gemeinden. Gefördert werden auch Gebäude und Einrichtungen, die mehrere Nutzungen verbinden – z. B. Dorfläden, Cafés oder Arztpraxen. Die Zuschussquoten entsprechen denen des ELR. Für die Marienkirche ließe sich eine Nahversorgungsfunktion als Café oder Dorfladen entwickeln. ELR
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Arbeiten (Arbeitsplätze) MLR, Regierungspräsidien; Adresse wie oben Coworking- und Kreativarbeitsplätze schaffen: In der Förderlinie „Arbeiten“ werden Arbeitsplätze im ländlichen Raum unterstützt. Die Gemeinde sollte den Umbau der Kirche zu einem Co-Working-Space, Ateliers oder kleinen Gewerbeflächen prüfen. Voraussetzung ist, dass das Vorhaben nachhaltig und innerörtlich ist; Neubauten müssen CO₂-bindend sein. Der Bereich „Arbeiten“ des ELR fördert die Ansiedlung kleiner Unternehmen, Handwerksbetriebe und Coworking-Räume, um Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen. Förderquoten bis 20–40 % sind möglich. Für die Marienkirche ließe sich damit ein Teil des Gebäudes für kreative oder digitale Arbeitsplätze erschließen, womit junge Menschen im Dorf gehalten werden können. ELR
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Gemeinschaftseinrichtungen MLR, Regierungspräsidien; Adresse wie oben Kulturelle und soziale Nutzung fördern: In dieser ELR-Kategorie werden öffentliche Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäuser, Jugendtreffs oder Mehrgenerationenhäuser unterstützt. Die Gemeinde sollte die Marienkirche als Multifunktionshaus mit Kultur, Begegnung und sozialer Arbeit konzipieren. Gemeinschaftseinrichtungen sind ein weiterer Förderschwerpunkt des ELR. Zuschüsse bis 40 % bzw. 30 % sind möglich. Es wird besonderes Gewicht auf barrierefreie, generationenübergreifende Nutzung und die Belebung des Ortskerns gelegt. Die Marienkirche könnte so zu einem modernen Treffpunkt mit Jugendtreff, Seniorencafé und Kulturprogramm werden. ELR
Städtebauförderung Baden-Württemberg – Sozialer Zusammenhalt Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BW; Bewerbungen über die Gemeinde an das zuständige Regierungspräsidium; allgemeiner Kontakt: Tel. 0711 123-0; Mail buergerreferent@mlw.bwl.de Soziale Integration und Nachbarschaft stärken: Die Gemeinde muss ein integriertes Stadtteilkonzept erarbeiten, das Wohnumfeld, Integration, Bildung und Gesundheit miteinander verknüpft. Die Marienkirche könnte als soziales Zentrum mit Beratungsstellen, Sprachkursen, Treffpunkten und interkulturellen Angeboten dienen. Das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ soll die Lebensbedingungen in benachteiligten Quartieren verbessern, Vielfalt fördern und Nachbarschaften stärken. Seit 2020 stellt der Bund jährlich 200 Mio. € bereit. Gefördert werden bauliche Maßnahmen und soziale Projekte, wobei bis zu 60 % der Kosten übernommen werden. Die Marienkirche als Nachbarschaftszentrum erfüllt diese Ziele. Sozialer Zusammenhalt · Städtebauförderung BW
Städtebauförderung – Lebendige Zentren Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BW; Anträge über Gemeinde/Regierungspräsidium; Kontakt wie oben Ortskern als multifunktionales Zentrum beleben: Die Gemeinde sollte ein Konzept erstellen, das die Marienkirche als kulturellen Anker, Begegnungsraum und identitätsstiftenden Ort im Zentrum integriert. Wichtig sind Maßnahmen zur Aufwertung der öffentlichen Räume, denkmalgerechte Sanierung und Nutzungsmischung. Das Programm „Lebendige Zentren“ bündelt den städtebaulichen Denkmalschutz und aktive Ortszentren. Es will zentrale Lagen als Orte zum Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Kultur und Bildung sichern und weiterentwickeln. Die Gesamtförderquote liegt bei maximal 60 %. Die Marienkirche kann so zum Herzstück eines lebendigen Ortskerns werden. Lebendige Zentren · Städtebauförderung BW
Städtebauförderung – Wachstum und nachhaltige Erneuerung Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen BW; Anträge über Gemeinde/Regierungspräsidium Nachhaltige Stadterneuerung und Klimaanpassung planen: Dieses Programm erfordert Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel, Flächenrecycling und energieeffiziente Gebäude. Die Gemeinde sollte nachhaltige Konzepte für die Marienkirche und das angrenzende Quartier entwickeln. „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Stadt- und Ortskerne bei der Bewältigung von demografischem Wandel, Klimaanpassung und energetischer Sanierung. Die Förderquote beträgt ebenfalls bis zu 60 %. Die Marienkirche kann mit klimafreundlicher Sanierung und umweltverträglicher Nutzung als Modellprojekt in das Programm eingebracht werden. Städtebauförderung BW
Denkmalschutz-Sonderprogramm XIV Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; Anträge über die zuständige Landesbehörde; allgemeine Auskunft: Graurheindorfer Str. 198, 53117 Bonn; Mail poststelle@bkm.bund.de Bundesmittel für Sanierung einwerben: Die Gemeinde sollte mit dem Land gemeinsam einen Antrag einreichen. Wichtig: hohe Denkmalschutz- und Nutzungssicherung, detaillierter Kosten- und Finanzierungsplan; 50 % Kofinanzierung muss gesichert sein. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm der BKM stellt erhebliche Bundesmittel für die Sanierung bedeutender Baudenkmale zur Verfügung. Der Bund übernimmt bis zu 50 % der förderfähigen Kosten; die andere Hälfte müssen Länder oder Eigentümer tragen. Für eine denkmalgeschützte Kirche wie die Marienkirche ist dies eine wertvolle Zusatzförderung neben dem Landesdenkmalprogramm. Denkmalschutz-Sonderprogramme
Denkmalschutz-Sonderprogramm XV BKM; Antragseinreichung über Land; Kontakt wie oben Frühzeitig auf neue Programmrunde vorbereiten: Die Gemeinde sollte sich über Ausschreibungstermine informieren, Förderbedingungen klären und mit Land und Kirche die Finanzierung abstimmen, um sich rechtzeitig zu bewerben. Auch künftige Programmrunden der Denkmalschutz-Sonderprogramme sind für die Marienkirche relevant. Förderfähig sind bedeutende Baudenkmale mit gesicherter Kofinanzierung. Die frühzeitige Vorbereitung erhöht die Chancen auf Bundesmittel deutlich. Denkmalschutz-Sonderprogramme
Investitionsprogramm Industriekultur BKM; Anträge über die Bundesländer; allgemeiner Kontakt wie oben Industrielles Erbe hervorheben und nachhaltigen Umbau planen: Obwohl die Marienkirche kein Industrieobjekt ist, kann eine Bewerbung Sinn ergeben, wenn sie Teil eines größeren Ensembles mit historischer Wirtschafts- oder Gewerbenutzung ist. Die Gemeinde müsste ein Konzept für Barrierefreiheit, Klimafreundlichkeit und kulturelle Nutzung vorlegen. Das Investitionsprogramm Industriekultur unterstützt die Erhaltung und Weiterentwicklung bedeutender Industriedenkmale. Die BKM legt Wert auf Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und touristische Erschließung. Sollten an der Marienkirche industriell geprägte Nebengebäude oder ein Ensemblebezug bestehen, könnte dieses Programm in Betracht kommen. Investitionsprogramm Industriekultur
Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Deichmanns Aue 29, 53179 Bonn; Hotline 0800 2623 008; Mail beratung@foerderinfo.bund.de Innovatives Modellprojekt für den ländlichen Raum konzipieren: Die Gemeinde sollte das Projekt als innovatives Modell zur ländlichen Entwicklung und regionalen Wertschöpfung darstellen, z. B. als digitales Kulturzentrum, nachhaltiger Begegnungsort und Lernort für Klimaschutz. Fair-Image könnte digitale Medienproduktion und Beteiligungsformate einbringen. BULEplus unterstützt Modellprojekte der ländlichen Entwicklung, Digitalisierung und Daseinsvorsorge. Gefördert werden innovative, übertragbare Ansätze mit hoher Wertschöpfung für die Region. Die Marienkirche könnte als zukunftsweisendes Pilotprojekt für Kultur, Bildung und regionale Identität auf dem Land positioniert werden. BULEplus · Förderinfo Bund
Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn; Tel. +49 228 99401-0; Mail zentrale@bbr.bund.de Klimaanpassung integrieren: Gefördert werden investive Projekte mit hoher Wirkung auf Klimaschutz und Klimaanpassung, etwa Grünflächen, Entsiegelung, Beschattung und Regenwassermanagement. Die Gemeinde sollte für die Marienkirche und ihr Umfeld ein entsprechendes Konzept entwickeln. Das Klimaanpassungsprogramm stellt hohe Bundesmittel aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit. Mehrere Förderrunden mit Gesamtvolumina in dreistelliger Millionenhöhe wurden bereits vergeben. Ausgewählte Kommunen erhalten Unterstützung für grüne Infrastruktur und klimaresiliente Ortsentwicklung. Für die Marienkirche lässt sich damit ein klimafreundliches Umfeld schaffen. Klimawandel-Anpassung
Deutsche Bundesstiftung Umwelt An der Bornau 2, 49090 Osnabrück; Tel. +49 541 9633-0 Umwelt- und Klimaschutzschwerpunkt setzen: Die Gemeinde sollte ein Projekt planen, das ökologische Sanierung, Energieeffizienz, Biodiversität und Umweltbildung vereint. Fair-Image kann Umweltkommunikation, Citizen-Science-Formate oder digitale Umweltbildungskampagnen entwickeln. Die DBU fördert innovative Modellprojekte zum Umwelt- und Naturschutz, zur nachhaltigen Entwicklung und Umweltbildung. Mit nachhaltigen Maßnahmen wie energieeffizienter Sanierung, Photovoltaik, Biodiversitätskonzepten oder Umweltbildungsangeboten lässt sich die Marienkirche für diese Förderung qualifizieren. Deutsche Bundesstiftung Umwelt
LEADER-Kleinprojekte – ökologische und soziale Nachhaltigkeit LEADER-Aktionsgruppe Oberschwaben; c/o Landratsamt Sigmaringen, Leopoldstraße 4, 72488 Sigmaringen Kleines Nachhaltigkeitsprojekt beantragen: Es können Projekte mit bis zu 20.000 € Netto-Gesamtvolumen beantragt werden, z. B. nachhaltige Installationen, barrierefreie Zugänge, Photovoltaik, E-Bike-Ladestationen oder soziale Teilprojekte. Fair-Image sollte die Projektdokumentation und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Die LEADER-Kleinprojekte gewähren 80 % Zuschuss, maximal 12.000 € pro Projekt. Ein erheblicher Teil des Budgets ist Projekten mit ökologischer oder sozialer Nachhaltigkeit vorbehalten. Diese Mittel eignen sich ideal, um kleinere Maßnahmen im Umfeld der Marienkirche zu realisieren. LEADER Kleinprojekte
Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum – Klimaschutz / Holzbau MLR, Regierungspräsidien; Adresse wie oben Holzbau und CO₂-Bindung nutzen: Das ELR honoriert klimafreundliche Bauweisen. Für Neubauten oder Ergänzungsbauten sollten Holz oder andere CO₂-bindende Baustoffe eingesetzt werden, um bessere Förderbedingungen zu erreichen. Fair-Image sollte diese Bauweise kommunikativ begleiten. Die ELR-Richtlinie betont eine Holzbau-Offensive. Klimafreundliche Bauweisen verbessern die Förderfähigkeit und passen zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Marienkirche. Für Ergänzungsbauten wie Sanitär-, Seminar- oder Foyerbereiche kann dies besonders sinnvoll sein. ELR











Fördermöglichkeiten Marienkirche




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Fördermöglichkeiten Marienkirche




Einleitung

Die Marienkirche Staig ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Staig im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Sie ist besonders interessant, weil sich an ihr mehrere Phasen der Orts- und Baugeschichte ablesen lassen: ein spätgotischer Vorgängerbau, ein älterer Turm aus der Zeit um 1470, die Turmerhöhung von 1577, das heutige Langhaus von 1869 im Stil der Neugotik und die spätere Umnutzung als Galerie und Kulturort.

Der Turm stammt aus der Zeit um 1470 und wurde 1577 erhöht. Das heutige Langhaus wurde 1869 nach Plänen von Georg von Morlok errichtet. Seit 1922 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nach der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 wurde die alte Marienkirche als sakraler Bau aufgegeben. Seit 1988 befindet sie sich in Privatbesitz und wurde restauriert sowie umgenutzt.


Warum die Marienkirche Staig ein spannendes Lernobjekt ist

Die Marienkirche Staig eignet sich sehr gut für Unterricht, Ausbildung und Studium, weil Du an ihr mehrere Themen gleichzeitig untersuchen kannst:

  1. Kirchenbau: Wie verändern sich Kirchen im Lauf der Jahrhunderte?
  2. Architekturgeschichte: Woran erkennst Du Gotik und Neugotik?
  3. Denkmalschutz: Warum werden historische Gebäude erhalten?
  4. Umnutzung: Wie kann ein ehemaliger Sakralraum heute neu verwendet werden?
  5. Ortsgeschichte: Welche Rolle spielen Kirchen für das Bild und die Erinnerung eines Ortes?


Historische Entwicklung

Die Baugeschichte der Marienkirche Staig ist nicht nur ein lokales Thema, sondern ein gutes Beispiel für den Wandel von Architektur und Nutzung. Belegt ist ein spätgotischer Vorgängerbau. Besonders sicher fassbar ist der Turm, der aus der Zeit um 1470 stammt. Im Jahr 1577 wurde dieser Turm erhöht.

Das heutige Langhaus entstand 1869 nach Plänen von Georg von Morlok. Damit erhielt die Kirche ihr bis heute prägendes Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts. Die Verbindung aus älterem Turm und neuerem Langhaus zeigt, dass Kirchen oft nicht in nur einer Bauphase entstehen, sondern über Jahrhunderte verändert werden.

Seit 1922 steht die Marienkirche unter Denkmalschutz. Diese Unterschutzstellung unterstreicht, dass das Gebäude nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Bau- und Kulturgeschichte bedeutsam ist.


Die Marienkirche als Bauwerk

An der Marienkirche Staig lassen sich unterschiedliche Zeitschichten erkennen. Der Turm verweist auf die spätmittelalterliche Geschichte des Ortes. Das Langhaus von 1869 gehört dagegen in die Zeit des Historismus, genauer in die Neugotik, also die Wiederaufnahme gotischer Formen im 19. Jahrhundert.

Typische Merkmale, auf die Du bei der Betrachtung achten kannst, sind:

  1. Turm: Er gehört zum älteren Baubestand und verbindet die Kirche mit ihrer spätgotischen Vergangenheit.
  2. Neugotik: Das Langhaus steht für die im 19. Jahrhundert beliebte Rückbesinnung auf mittelalterliche Formen.
  3. Sakralbau: Trotz der veränderten Nutzung ist die ursprüngliche Bauaufgabe als Kirche weiterhin sichtbar.
  4. Ortsbild: Kirchengebäude prägen häufig die Mitte eines Dorfes oder einer Gemeinde.


Georg von Morlok und der Neubau von 1869

Georg von Morlok war ein bedeutender Architekt des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Dass das heutige Langhaus der Marienkirche Staig nach seinen Plänen errichtet wurde, verleiht dem Bau zusätzliche architekturgeschichtliche Bedeutung.

Für das Lernen ist das wichtig, weil Du an diesem Beispiel verstehen kannst, wie Architekten des Historismus ältere Stilformen aufgriffen und neu interpretierten. Die Marienkirche ist damit nicht nur ein religiöses Gebäude, sondern auch ein Dokument der Bauauffassung des 19. Jahrhunderts.


Denkmalschutz und Erhaltung

Die Marienkirche Staig steht seit 1922 unter Denkmalschutz. Das bedeutet, dass ihr geschichtlicher, künstlerischer und kultureller Wert anerkannt wurde. Historische Gebäude werden nicht nur wegen ihres Alters erhalten, sondern auch deshalb, weil sie:

  1. Geschichte sichtbar machen
  2. Architektur anschaulich vermitteln
  3. Identität eines Ortes prägen
  4. Kulturelles Erbe für kommende Generationen bewahren

Gerade bei Kirchen ist der Denkmalschutz oft besonders wichtig, weil sie häufig eine zentrale Stellung im Ortsbild besitzen und über lange Zeiträume hinweg Erinnerungsorte für die Bevölkerung sind.


Aufgabe als Sakralbau und spätere Umnutzung

Mit der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 wurde die alte Marienkirche als sakraler Bau aufgegeben. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Wandel: Das Gebäude verlor seine ursprüngliche liturgische Hauptfunktion, blieb aber als historisches Bauwerk erhalten.

Seit 1988 befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz. Im Zuge der Restaurierung wurde sie umgenutzt. Nach Angaben der Gemeinde Staig entstand im oberen Bereich ein Saal, der als Gemäldegalerie genutzt wird. Dadurch wurde das Gebäude zu einem Ort, an dem Denkmalpflege, Kunst und öffentliche Nutzung zusammenkommen.


Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig

Zur Geschichte der Marienkirche gehört auch die neue katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig. Diese wurde 1974 eingeweiht. Sie steht für eine andere Phase der Kirchengeschichte und für veränderte architektonische Vorstellungen des 20. Jahrhunderts. Außerdem wurden Teile der Ausstattung aus der alten Marienkirche in den Neubau übernommen.

Der Vergleich beider Kirchen ist didaktisch sehr ergiebig:

  1. Mittelalter und Historismus auf der einen Seite
  2. moderne Kirchenarchitektur des 20. Jahrhunderts auf der anderen Seite
  3. historische Kontinuität im alten Bau
  4. neue liturgische und räumliche Konzepte im Neubau


Bedeutung für heutiges Lernen

Die Marienkirche Staig ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Gebäude mehrere Lernfelder miteinander verbindet. Du kannst an ihr:

  1. Quellenkritik üben, weil unterschiedliche Angaben unterschiedlich sicher belegt sind
  2. Architekturgeschichte nachvollziehen
  3. den Sinn von Denkmalschutz diskutieren
  4. über Umnutzung und Nachhaltigkeit historischer Gebäude nachdenken
  5. lokale Geschichte als Teil größerer kultureller Entwicklungen verstehen

Gerade die genaue Prüfung der Daten zeigt, wie wichtig sorgfältige Recherche ist. Gute historische Arbeit bedeutet nicht, möglichst viele Details zu behaupten, sondern belastbare Informationen sauber von unsicheren Angaben zu trennen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Ort befindet sich die Marienkirche? (Staig) (!Blaustein) (!Laupheim) (!Ehingen)




Welcher Teil der Marienkirche stammt aus der Zeit um 1470? (Der Turm) (!Das gesamte heutige Langhaus) (!Die Galerieebene) (!Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt)




Was geschah mit dem Turm im Jahr 1577? (Er wurde erhöht) (!Er wurde abgetragen) (!Er wurde neu verputzt) (!Er wurde zur Kapelle umgebaut)




Wann wurde das heutige Langhaus errichtet? (1869) (!1577) (!1922) (!1974)




Welcher Architekt wird mit dem Langhaus von 1869 verbunden? (Georg von Morlok) (!Manfred Wacker) (!Peter Rau) (!Rudolf Schmid)




Seit wann steht die Marienkirche unter Denkmalschutz? (1922) (!1869) (!1974) (!1988)




Was geschah 1974 in Staig? (Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht) (!Der Turm wurde erhöht) (!Das Langhaus wurde gebaut) (!Die Marienkirche wurde unter Denkmalschutz gestellt)




Seit wann befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz? (1988) (!1922) (!1969) (!1999)




Welche heutige Nutzung ist für die ehemalige Marienkirche belegt? (Galerie) (!Rathaus) (!Bahnhof) (!Schulgebäude)




Warum ist die Marienkirche für den Unterricht besonders geeignet? (Sie verbindet Baugeschichte, Denkmalschutz und Umnutzung) (!Sie ist ein modernes Hochhaus) (!Sie ist vollständig verschwunden) (!Sie besitzt keine historische Bedeutung)





Memory

Turm Zeit um 1470
1577 Erhöhung
1869 Langhaus
Morlok Architekt
1922 Denkmalschutz
1974 Mariä Himmelfahrt
1988 Privatbesitz





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Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Turm Zeit um 1470
1577 Erhöhung
Langhaus 1869
Denkmalschutz 1922
Mariä Himmelfahrt 1974




...


Kreuzworträtsel

Staig In welchem Ort steht die Marienkirche?
Turm Welcher Bauteil stammt aus der Zeit um 1470?
Morlok Nachname des Architekten des Langhauses
Galerie Heutige Nutzung im oberen Raum
Denkmal Schutzstatus des Gebäudes seit 1922
Neugotik Baustil des Langhauses von 1869




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Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Marienkirche befindet sich in

. Der Turm stammt aus der Zeit um

. Im Jahr

wurde dieser erhöht. Das heutige Langhaus entstand

. Mit den Plänen des Langhauses wird

verbunden. Seit

steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die neue Kirche in Staig wurde

eingeweiht. Seit

befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz. Heute wird der obere Raum als

genutzt.



Offene Aufgaben

Leicht

  1. Zeitleiste: Erstelle eine übersichtliche Zeitleiste mit den gesicherten Eckdaten 1470, 1577, 1869, 1922, 1974 und 1988.
  2. Bildanalyse: Beschreibe das Foto der Marienkirche und nenne Merkmale, die auf ein historisches Kirchengebäude hinweisen.
  3. Begriffsarbeit: Erkläre in eigenen Worten die Begriffe Denkmalschutz, Neugotik und Umnutzung.
  4. Ortsbild: Untersuche, warum Kirchen oft das Bild eines Ortes besonders stark prägen.

Standard

  1. Quellenkritik: Vergleiche zwei Quellen zur Marienkirche und notiere, welche Angaben sicher und welche vorsichtiger zu formulieren sind.
  2. Architekturgeschichte: Beschreibe, warum die Verbindung aus älterem Turm und jüngerem Langhaus architektonisch interessant ist.
  3. Vergleich: Vergleiche die alte Marienkirche mit der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Hinblick auf Alter, Nutzung und historische Aussagekraft.
  4. Denkmalpflege: Formuliere Argumente dafür, warum ehemalige Kirchen als Kulturorte erhalten werden können.

Schwer

  1. Projektarbeit: Entwickle ein Ausstellungskonzept für die ehemalige Marienkirche, das ihre Baugeschichte für Jugendliche verständlich macht.
  2. Urteilsbildung: Schreibe einen begründeten Text dazu, ob die Umnutzung historischer Sakralräume eher Chance oder Problem ist.
  3. Interview: Erstelle einen Fragenkatalog für ein Interview mit Personen aus Staig zur Bedeutung der Marienkirche für den Ort.
  4. Medienproduktion: Plane ein kurzes Lernvideo, das gesicherte Daten und quellenkritisches Arbeiten an der Marienkirche verbindet.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen


Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre, warum die Marienkirche Staig sowohl ein religiöses als auch ein kulturhistorisches Zeugnis ist.
  2. Quellenkritik: Begründe, warum man bei historischen Gebäuden zwischen sicher belegten Angaben und unsichereren Aussagen unterscheiden muss.
  3. Vergleichendes Lernen: Vergleiche die Funktionen der alten Marienkirche und der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt.
  4. Bewertung: Beurteile, ob die Umnutzung eines ehemaligen Sakralbaus als Galerie eine gute Form des Gebäudeerhalts ist.
  5. Nachhaltigkeit: Erläutere, warum die Weiternutzung historischer Gebäude zur kulturellen und baulichen Nachhaltigkeit beitragen kann.



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Einleitung

Die Marienkirche Staig ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Staig im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Sie zeigt, wie sich ein Kirchengebäude im Lauf der Zeit verändern kann: von der spätmittelalterlichen Dorfkirche über einen neugotischen Neubau bis hin zur denkmalgeschützten Umnutzung als Kultur- und Veranstaltungsort. Gerade deshalb eignet sich das Thema sehr gut für einen aiMOOC, denn Du kannst daran Kirchenbau, Denkmalpflege, Neugotik, Säkularisierung, Umnutzung und lokale Geschichte gemeinsam verstehen.

Die wichtigsten gesicherten Eckdaten sind: Eine erste Kirche wurde um 1470 errichtet. 1577 wurde der Turm erhöht. 1869 wurde die alte Kirche wegen baulicher Probleme abgebrochen; der Turm blieb erhalten. Danach entstand bis 1876 ein Neubau im neugotischen Stil nach einem Entwurf von Georg von Morlok. Seit 1922 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nach dem Bau der neuen katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig, die 1974 eingeweiht wurde, verlor die alte Marienkirche ihre ursprüngliche Funktion. Seit 1988 befindet sich das Gebäude in Privatbesitz, wurde restauriert und kulturell umgenutzt.


Warum die Marienkirche Staig interessant ist

Die Marienkirche Staig ist mehr als ein einzelnes Bauwerk. Sie macht sichtbar, wie sich ein Dorf verändert, wie sich religiöse Nutzung wandelt und wie historische Gebäude neue Aufgaben erhalten können. An ihr lassen sich Fragen stellen wie:

  1. Denkmalpflege: Warum werden manche Gebäude trotz Funktionsverlust erhalten?
  2. Architekturgeschichte: Woran erkennt man Gotik und Neugotik?
  3. Kirchengeschichte: Warum entstehen neue Kirchen, während ältere Gebäude aufgegeben werden?
  4. Kulturelles Erbe: Wie kann ein historischer Ort heute sinnvoll genutzt werden?


Historischer Überblick

Die Geschichte der Marienkirche Staig lässt sich in mehreren Phasen verstehen. Zunächst stand an diesem Ort eine Kirche aus dem späten Mittelalter, die um 1470 erbaut wurde. Der Turm wurde 1577 erhöht, was auf eine Weiterentwicklung und Aufwertung des Bauwerks hinweist.

Im 19. Jahrhundert war die alte Kirche offenbar nicht mehr ausreichend standsicher. Deshalb wurde sie 1869 abgebrochen. Der ältere Turm blieb jedoch erhalten. In den folgenden Jahren entstand bis 1876 ein Neubau im neugotischen Stil. Der Entwurf wird Georg von Morlok zugeschrieben, einem württembergischen Baubeamten und Architekten, der für mehrere Kirchenbauten bekannt ist.

Seit 1922 steht die Marienkirche unter Denkmalschutz. Das ist bedeutsam, weil dadurch nicht nur die religiöse, sondern auch die baugeschichtliche und ortsgeschichtliche Bedeutung des Gebäudes anerkannt wurde.

Mit der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 verlagerte sich das kirchliche Leben der katholischen Gemeinde an einen neuen Ort. Die alte Marienkirche wurde säkularisiert und verlor ihre liturgische Funktion. Seit 1988 ist sie in Privatbesitz. In den Jahren 1988 bis 1992 wurde sie restauriert und anschließend umgenutzt. Heute wird sie unter anderem als Galerie, Veranstaltungsraum und kultureller Ort wahrgenommen.


Architektur und Baustil

Die heutige Gestalt der Marienkirche Staig ist wesentlich vom Neubau des 19. Jahrhunderts geprägt. Dieser entstand im neugotischen Stil, einer Stilrichtung des 19. Jahrhunderts, die Formen der mittelalterlichen Gotik wieder aufgriff. Typisch dafür sind:

  1. Spitzbogen: Öffnungen und Fenster wirken nach oben gestreckt.
  2. Turm: Der erhaltene ältere Turm verbindet ältere Baugeschichte mit dem späteren Neubau.
  3. Kirchenfenster: Hohe Fenster betonen die Vertikale und das Licht.
  4. Sakralbau: Das Gebäude folgt weiterhin dem Typus eines christlichen Kirchenraums, auch wenn die Nutzung heute verändert ist.

Der Bau ist deshalb besonders spannend, weil er mehrere Zeitschichten vereint: spätmittelalterliche Anfänge, frühneuzeitliche Veränderungen, neugotischen Neubau und moderne Umnutzung. So wird Architektur hier zu einer Art lesbarem Geschichtsbuch.


Denkmalwert und kulturelle Bedeutung

Dass die Marienkirche Staig bereits seit 1922 unter Denkmalschutz steht, zeigt ihre überörtliche Bedeutung. Denkmalwert entsteht nicht nur durch Alter, sondern auch durch:

  1. Geschichte: Das Gebäude dokumentiert die Entwicklung des Ortes Staig über Jahrhunderte.
  2. Architektur: Der neugotische Kirchenbau und der ältere Turm sind bauhistorisch relevant.
  3. Identität: Kirchen prägen Ortsbilder und gehören oft zur lokalen Erinnerungskultur.
  4. Umnutzung: Die Erhaltung trotz veränderter Funktion ist ein wichtiges Beispiel für nachhaltige Baukultur.

Gerade die Umnutzung macht das Gebäude für heutige Lernende interessant. Statt Abriss wurde ein Weg gesucht, um historische Substanz zu erhalten. So wird aus einem ehemaligen Sakralraum ein Ort für Kunst, Kultur und öffentliche Begegnung.


Von der Dorfkirche zum Kulturort

Die Marienkirche Staig zeigt einen Wandel, den viele historische Kirchen in Europa erleben. Früher war sie Teil des religiösen Alltags der Gemeinde. Später wurde eine neue Kirche gebaut, weil sich Anforderungen, Gemeindegröße und Bauzustand verändert hatten. Die alte Kirche verlor dadurch ihre ursprüngliche Aufgabe.

Doch der Verlust einer Funktion muss nicht das Ende eines Bauwerks bedeuten. In Staig wurde die ehemalige Kirche restauriert und neu genutzt. Dadurch blieb das Gebäude im Ortsbild erhalten. Solche Beispiele helfen Dir zu verstehen, dass Denkmalschutz nicht nur konserviert, sondern auch Zukunft gestaltet.

Die Umnutzung als Galerie und Veranstaltungsort eröffnet neue Perspektiven:

  1. Kulturvermittlung: Historische Räume können neue Zielgruppen ansprechen.
  2. Nachhaltigkeit: Erhalt ist oft ressourcenschonender als Neubau.
  3. Gemeinschaft: Alte Gebäude können neue Treffpunkte werden.
  4. Ästhetik: Der besondere Raumeindruck einer Kirche bleibt auch bei neuer Nutzung spürbar.


Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig

Zum Verständnis der alten Marienkirche gehört auch die neuere katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig. Diese wurde auf Betreiben von Pfarrer Rudolf Schmid gebaut und 1974 eingeweiht. Der Architekt Manfred Wacker entwarf einen sechseckigen Grundriss, der an Waben erinnern soll. Damit steht die neue Kirche architektonisch deutlich für die Zeit des 20. Jahrhunderts.

Der Vergleich beider Kirchen ist didaktisch besonders ergiebig:

  1. Neugotik und moderne Kirchenarchitektur zeigen unterschiedliche Vorstellungen von Sakralraum.
  2. Die alte Marienkirche steht für historische Kontinuität im Ortskern.
  3. Die neue Kirche spiegelt liturgische und gesellschaftliche Veränderungen des 20. Jahrhunderts.
  4. Beide Gebäude zusammen erzählen die Religions- und Baugeschichte von Staig.


Was Du an diesem Beispiel lernen kannst

Am Beispiel der Marienkirche Staig kannst Du mehrere Kompetenzbereiche trainieren:

  1. Historisches Lernen: Du ordnest Bauphasen und Nutzungswandel zeitlich ein.
  2. Architektur lesen: Du erkennst Merkmale von Gotik und Neugotik.
  3. Urteilsbildung: Du bewertest, ob und wie historische Gebäude erhalten werden sollten.
  4. Kulturelle Bildung: Du verstehst, warum lokale Denkmale für eine Gemeinde wichtig sind.
  5. Projektarbeit: Du kannst aus dem Thema Ausstellungen, Karten, Interviews oder Medienprodukte entwickeln.


Medien und vertiefende Anregungen

Nutze Bilder der Marienkirche auf Wikimedia Commons, um das Gebäude von außen zu untersuchen. Das eingebundene Video zur Nutzung als Klangraum zeigt, wie ein ehemaliger Kirchenraum kulturell neu belebt werden kann. So lernst Du nicht nur Fakten, sondern siehst den Wandel des Ortes anschaulich.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Ort befindet sich die Marienkirche Staig? (Staig) (!Ulm) (!Ehingen) (!Biberach)




Um welches ungefähre Baujahr der ersten Kirche geht es in den Quellen? (1470) (!1270) (!1670) (!1870)




Was geschah 1577 mit der Kirche? (Der Turm wurde erhöht) (!Das Gebäude wurde vollständig abgetragen) (!Die Kirche wurde zur Galerie umgebaut) (!Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht)




Welcher Baustil prägte den Neubau des 19. Jahrhunderts? (Neugotik) (!Barock) (!Romanik) (!Bauhaus)




Was blieb beim Abbruch von 1869 erhalten? (Der Turm) (!Der Chorraum) (!Die gesamte Dachkonstruktion) (!Die Orgel)




Mit welchem Architekten wird der neugotische Neubau verbunden? (Georg von Morlok) (!Manfred Wacker) (!Rudolf Schmid) (!Peter Rau)




Seit wann steht die Marienkirche unter Denkmalschutz? (1922) (!1876) (!1974) (!1988)




Was geschah 1974 im Zusammenhang mit dem kirchlichen Leben in Staig? (Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht) (!Die Marienkirche wurde erstmals gebaut) (!Der Turm wurde abgerissen) (!Die Kirche wurde unter Denkmalschutz gestellt)




Seit wann befindet sich die alte Marienkirche in Privatbesitz? (1988) (!1922) (!1974) (!1999)




Welche heutige Nutzung passt zur ehemaligen Marienkirche Staig? (Galerie und Veranstaltungsort) (!Industriehalle) (!Bahnhof) (!Rathaus)





Memory

1470 Erste Kirche in Staig
1577 Turmerhöhung
1869 Abbruch der alten Kirche
Georg von Morlok Entwurf des Neubaus
1922 Denkmalschutz
1974 Neue Kirche Mariä Himmelfahrt
1988 Privatbesitz und Restaurierung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
1470 erste Kirche
1577 Turmerhöhung
1869 Abbruch und Neubauphase beginnt
1922 Denkmalschutz
1974 Einweihung der neuen Kirche




...


Kreuzworträtsel

Staig In welchem Ort steht die Marienkirche?
Morlok Nachname des Architekten des neugotischen Neubaus
Turm Welcher Bauteil blieb 1869 erhalten?
Gotik Welche historische Stilrichtung wurde im 19. Jahrhundert wiederaufgenommen?
Galerie Eine heutige Nutzung des Gebäudes
Denkmal Wofür steht die Kirche seit 1922 unter Schutz?




Lückentext

Vervollständige den Text.

Die erste Kirche an diesem Ort wurde um

errichtet. Im Jahr

wurde der Turm erhöht. Wegen baulicher Probleme wurde die ältere Kirche

abgebrochen. Der Neubau entstand im Stil der

. Mit dem Entwurf des 19. Jahrhunderts wird

verbunden. Seit

steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die neue katholische Kirche in Staig wurde

eingeweiht. Seit

ist die alte Marienkirche in Privatbesitz. Heute dient das Gebäude unter anderem als

und Veranstaltungsort.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Ortsgeschichte: Erstelle eine kurze Zeitleiste mit den wichtigsten Stationen der Marienkirche Staig von 1470 bis heute.
  2. Architektur: Beschreibe auf der Grundlage eines Bildes mindestens fünf Merkmale, die auf einen Kirchenbau hinweisen.
  3. Denkmalschutz: Formuliere in einem kurzen Text, warum ein Gebäude auch nach dem Ende seiner ursprünglichen Nutzung erhalten werden kann.
  4. Vergleich: Vergleiche in wenigen Sätzen die Begriffe Gotik und Neugotik.

Standard

  1. Bildanalyse: Untersuche ein Foto der Marienkirche Staig und erkläre, welche Wirkung Fassade, Fenster und Turm auf Dich haben.
  2. Recherche: Recherchiere zu Georg von Morlok und stelle dar, warum seine Arbeit für die württembergische Architekturgeschichte wichtig ist.
  3. Kirchenraum: Erkläre, was sich für Menschen verändert, wenn ein Kirchenraum vom Sakralraum zum Kulturraum wird.
  4. Lokalgeschichte: Befrage Menschen aus Deiner Umgebung dazu, welche historischen Gebäude im Ort besonders wichtig sind, und vergleiche ihre Antworten mit dem Beispiel Staig.

Schwer

  1. Projektarbeit: Entwirf ein Nutzungskonzept für ein historisches Kirchengebäude, das Kultur, Bildung und Denkmalpflege miteinander verbindet.
  2. Urteilsbildung: Schreibe einen argumentativen Text dazu, ob ehemalige Kirchen eher religiös, kulturell oder multifunktional genutzt werden sollten.
  3. Digitale Bildung: Entwickle ein Storyboard für ein kurzes Lernvideo über die Marienkirche Staig, das Baugeschichte, Stil und Umnutzung erklärt.
  4. Exkursion: Plane eine denkmalpädagogische Exkursion zur Marienkirche Staig oder zu einem vergleichbaren Bauwerk und formuliere Arbeitsaufträge für eine Lerngruppe.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre, warum die Marienkirche Staig nicht nur ein religiöses, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis ist.
  2. Vergleichendes Lernen: Vergleiche die alte Marienkirche mit der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt und leite daraus Veränderungen in Architektur und Gemeindeleben ab.
  3. Bewertung: Beurteile, welche Chancen und Grenzen die Umnutzung eines ehemaligen Kirchengebäudes als Kulturort mit sich bringt.
  4. Denkmalpflege: Begründe, warum der Erhalt eines Bauwerks manchmal wichtiger sein kann als ein vollständiger funktionaler Neubeginn.
  5. Raumanalyse: Erläutere, wie Architektur die Wahrnehmung eines Ortes beeinflusst, selbst wenn sich seine Nutzung verändert hat.
  6. Nachhaltigkeit: Diskutiere, inwiefern die Umnutzung historischer Gebäude ein Beitrag zu kultureller und ökologischer Nachhaltigkeit sein kann.



OERs zum Thema


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