Diskussion:Fördermöglichkeiten Marienkirche

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Fördermöglichkeiten Marienkirche




Rang Institution/Förderer Kontakt (Adresse / Mail / Tel.) Bewertung (1=Top) Was müsste Fair‑Image tun / Schwerpunkt setzen? Präzise Begründung + [Links] + (optional) Video
1 Denkmalförderprogramm Baden‑Württemberg (Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen) Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Berliner Straße 12, 73728 Esslingen am Neckar; Tel.: 0711 90445‑666; Fax: 0711 90445‑444; Mail: abteilung8@rps.bwl.de:contentReference[oaicite:0]{index=0} 1 Substanz sichern und denkmalrechtlich abstimmen: Fair‑Image sollte mit der Eigentümergemeinschaft einen denkmalpflegerischen Kostenplan erarbeiten, die bauhistorische Bedeutung der Marienkirche hervorheben und hochwertigen Bild‑ und Video‑Content zur Dokumentation liefern. Wichtig ist eine 50 % Förderung für Privatpersonen und 33 % für Kirchen/Kommunen:contentReference[oaicite:1]{index=1}. Das Landesdenkmalprogramm fördert Maßnahmen zur Erhaltung und Pflege von Kulturdenkmalen, wenn sie den denkmalpflegerischen Erfordernissen entsprechen:contentReference[oaicite:2]{index=2}. Für Privatleute sind 50 % der denkmalbedingten Mehrkosten förderfähig, für Kirchen und Kommunen 33 %:contentReference[oaicite:3]{index=3}. Anwendungen müssen über das Landesamt eingereicht werden:contentReference[oaicite:4]{index=4}; professionelles Material von Fair‑Image unterstützt die Antragstellung.
2 Denkmalstiftung Baden‑Württemberg Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart; Tel.: 0711 226‑1185; Fax: 0711 226‑8790; Mail: info@denkmalstiftung‑bw.de:contentReference[oaicite:5]{index=5} 1 Bürgerschaftliche Initiative betonen: Fair‑Image sollte die Bürgergenossenschaft als gemeinnützige Trägerin hervorheben, eigene Mittel und ehrenamtliche Leistungen darstellen sowie öffentlichkeitswirksame Kampagnen entwickeln (Flyer, Website, Social‑Media‑Spots). Die Denkmalstiftung fördert die Erhaltung von Kulturdenkmalen und adressiert vorrangig private Eigentümer und gemeinnützige Bürgervereine:contentReference[oaicite:6]{index=6}. Sie wird dort tätig, wo staatliche Mittel nicht ausreichen:contentReference[oaicite:7]{index=7}. Voraussetzung sind Eigenbeiträge und öffentliche Zugänglichkeit:contentReference[oaicite:8]{index=8}; die Marienkirche als öffentlicher Begegnungsort passt gut dazu. Kontakt siehe oben:contentReference[oaicite:9]{index=9}.
3 Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (Stiftung KiBa) Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover; E‑Mail: kiba@ekd.de; Tel.: 0511 2796333:contentReference[oaicite:10]{index=10} 2 Kirchlichen Charakter berücksichtigen: Der Antrag muss durch die Kirchengemeinde oder einen kirchlichen Träger erfolgen. Fair‑Image kann eine Nutzungspartnerschaft (Kirche + Genossenschaft) dokumentieren und nachhaltige Lösungen (barrierefreie Zugänge, klimaschonende Haustechnik) visualisieren. Die KiBa‑Stiftung fördert Erhaltungsmaßnahmen an evangelischen Kirchen in Deutschland:contentReference[oaicite:11]{index=11}, insbesondere substanzerhaltende Arbeiten und Nutzbarmachung des Innenraums:contentReference[oaicite:12]{index=12}. Förderfähig sind auch einfache Sanitäreinrichtungen und Barrierefreiheit:contentReference[oaicite:13]{index=13}. Anträge müssen bis 30. Juni online gestellt werden:contentReference[oaicite:14]{index=14}. Nachhaltigkeitsaspekte werden ausdrücklich begrüßt:contentReference[oaicite:15]{index=15}.
4 Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) Ansprechpartnerin für Baden‑Württemberg: Nina Probst, Tel.: 0228 9091‑267; E‑Mail: nina.probst@denkmalschutz.de:contentReference[oaicite:16]{index=16} 2 Frühzeitige Beratung mit der DSD und hohes Baukultur-Niveau darstellen: Fair‑Image sollte die Expertise der Stiftung früh einbinden, detaillierte Baupläne und Kostenpläne erarbeiten und die kulturelle Bedeutung des Projektes mit professionellen Medienkampagnen (Film, Fotodokumentation, 3D‑Visualisierung) unterstreichen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Erhaltungsmaßnahmen an historischen Bauwerken bundesweit. Regionale Ansprechpartner beraten zur Antragstellung; für Baden‑Württemberg ist Nina Probst zuständig:contentReference[oaicite:17]{index=17}. Eine gute Projektvorbereitung und hohe baukulturelle Qualität erhöhen die Chancen.
5 LEADER‑Regionalbudget „Kleinprojekte“ (LAG Oberschwaben) LEADER‑Aktionsgruppe Oberschwaben, c/o Landratsamt Sigmaringen, Leopoldstraße 4, 72488 Sigmaringen:contentReference[oaicite:18]{index=18}; Einreichungsfrist: 31. März 2025:contentReference[oaicite:19]{index=19}. 2 Nachhaltige Kleinmaßnahmen planen: Fair‑Image kann Projekte bis max. 20 000 € (netto) planen, z. B. digitale und physische Kommunikationsmittel, nachhaltige Veranstaltungen, Begegnungsräume oder Grünflächengestaltung. Schwerpunkt auf Klimaschutz, Ressourcenschutz, Biodiversität oder Soziales/Integration:contentReference[oaicite:20]{index=20}. Die LAG fördert Kleinprojekte, die den Zielen der Regionalentwicklung und dem GAK‑Rahmenplan entsprechen:contentReference[oaicite:21]{index=21}. Förderfähig sind Projekte mit maximal 20 000 € Netto‑Kosten (maximal 12 000 € Zuschuss) und einer Förderquote von 80 %:contentReference[oaicite:22]{index=22}. Die Adresse und Einreichfrist sind angegeben:contentReference[oaicite:23]{index=23}. Projekte müssen ökologische oder soziale Nachhaltigkeit betonen:contentReference[oaicite:24]{index=24}.
6 Förderprogramm „Quartiersimpulse“ (Allianz für Beteiligung & Sozialministerium BW) Allianz für Beteiligung e.V., Augustenstraße 15, 70178 Stuttgart; Projektleitung: Annabel Stoffel, E‑Mail: Annabel.Stoffel@afb‑bw.de, Tel.: 0711 3422 5606:contentReference[oaicite:25]{index=25}. Allgemeine Mail: info@afb-bw.de:contentReference[oaicite:26]{index=26}. 2 Kommunale Kooperation und Bürgerbeteiligung stärken: Fair‑Image muss die Gemeinde Staig als offiziellen Antragsteller gewinnen und einen strukturierten Quartiersentwicklungsprozess planen. Benötigt werden ein Antragsgespräch (Videokonferenz) mit Gemeinde, Berater:in und zivilgesellschaftlichem Partner:contentReference[oaicite:27]{index=27} und ein detailliertes Konzept inklusive Finanzplan. Fair‑Image kann die Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Social‑Media‑Kampagnen) und digitale Beteiligungsformate liefern. Das Programm „Quartiersimpulse“ unterstützt Gemeinden und Landkreise in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern bei der generationengerechten Quartiersentwicklung; ein Antragsgespräch vor Antragstellung ist verpflichtend:contentReference[oaicite:28]{index=28}. Die Allianz für Beteiligung betreut das Programm; Ansprechpartnerin ist Annabel Stoffel:contentReference[oaicite:29]{index=29}. Projekte werden mit Landesmitteln finanziert:contentReference[oaicite:30]{index=30}.
7 Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ Bundesinstitut für Bau‑, Stadt‑ und Raumforschung (BBSR), Deichmanns Aue 31–37, 53179 Bonn; Zentraler Bürgerservice des BMWSB: Tel. 030 18 335‑0:contentReference[oaicite:31]{index=31}. 3 Hohe städtebauliche Bedeutung herausarbeiten: Dieses Premiumprogramm ist sehr kompetitiv und richtet sich an national bedeutsame, investive Projekte. Fair‑Image müsste gemeinsam mit der Gemeinde einen innovativen städtebaulichen Modellcharakter der Marienkirche als Kultur‑ und Bildungszentrum belegen, ein großes Investitionsvolumen (> mehrere Millionen €) darstellen und professionell moderierte Beteiligungsverfahren nachweisen. Das Bundesprogramm fördert investive und konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler oder internationaler Wahrnehmbarkeit und hoher baukultureller Qualität; seit 2014 wurden 228 Projekte mit 721 Mio. € gefördert:contentReference[oaicite:32]{index=32}. Thematische Schwerpunkte reichen von der Sanierung denkmalgeschützten Bestands über Quartiersentwicklung bis hin zu Bildungs‑ und Kulturstätten:contentReference[oaicite:33]{index=33}. Auswahl erfolgt durch eine Expertenjury; betreut durch das BBSR:contentReference[oaicite:34]{index=34}.










Fördermöglichkeiten Marienkirche



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Fördermöglichkeiten Marienkirche




Einleitung

Die Marienkirche Staig ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Staig im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Sie ist besonders interessant, weil sich an ihr mehrere Phasen der Orts- und Baugeschichte ablesen lassen: ein spätgotischer Vorgängerbau, ein älterer Turm aus der Zeit um 1470, die Turmerhöhung von 1577, das heutige Langhaus von 1869 im Stil der Neugotik und die spätere Umnutzung als Galerie und Kulturort.

Der Turm stammt aus der Zeit um 1470 und wurde 1577 erhöht. Das heutige Langhaus wurde 1869 nach Plänen von Georg von Morlok errichtet. Seit 1922 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nach der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 wurde die alte Marienkirche als sakraler Bau aufgegeben. Seit 1988 befindet sie sich in Privatbesitz und wurde restauriert sowie umgenutzt.


Warum die Marienkirche Staig ein spannendes Lernobjekt ist

Die Marienkirche Staig eignet sich sehr gut für Unterricht, Ausbildung und Studium, weil Du an ihr mehrere Themen gleichzeitig untersuchen kannst:

  1. Kirchenbau: Wie verändern sich Kirchen im Lauf der Jahrhunderte?
  2. Architekturgeschichte: Woran erkennst Du Gotik und Neugotik?
  3. Denkmalschutz: Warum werden historische Gebäude erhalten?
  4. Umnutzung: Wie kann ein ehemaliger Sakralraum heute neu verwendet werden?
  5. Ortsgeschichte: Welche Rolle spielen Kirchen für das Bild und die Erinnerung eines Ortes?


Historische Entwicklung

Die Baugeschichte der Marienkirche Staig ist nicht nur ein lokales Thema, sondern ein gutes Beispiel für den Wandel von Architektur und Nutzung. Belegt ist ein spätgotischer Vorgängerbau. Besonders sicher fassbar ist der Turm, der aus der Zeit um 1470 stammt. Im Jahr 1577 wurde dieser Turm erhöht.

Das heutige Langhaus entstand 1869 nach Plänen von Georg von Morlok. Damit erhielt die Kirche ihr bis heute prägendes Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts. Die Verbindung aus älterem Turm und neuerem Langhaus zeigt, dass Kirchen oft nicht in nur einer Bauphase entstehen, sondern über Jahrhunderte verändert werden.

Seit 1922 steht die Marienkirche unter Denkmalschutz. Diese Unterschutzstellung unterstreicht, dass das Gebäude nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Bau- und Kulturgeschichte bedeutsam ist.


Die Marienkirche als Bauwerk

An der Marienkirche Staig lassen sich unterschiedliche Zeitschichten erkennen. Der Turm verweist auf die spätmittelalterliche Geschichte des Ortes. Das Langhaus von 1869 gehört dagegen in die Zeit des Historismus, genauer in die Neugotik, also die Wiederaufnahme gotischer Formen im 19. Jahrhundert.

Typische Merkmale, auf die Du bei der Betrachtung achten kannst, sind:

  1. Turm: Er gehört zum älteren Baubestand und verbindet die Kirche mit ihrer spätgotischen Vergangenheit.
  2. Neugotik: Das Langhaus steht für die im 19. Jahrhundert beliebte Rückbesinnung auf mittelalterliche Formen.
  3. Sakralbau: Trotz der veränderten Nutzung ist die ursprüngliche Bauaufgabe als Kirche weiterhin sichtbar.
  4. Ortsbild: Kirchengebäude prägen häufig die Mitte eines Dorfes oder einer Gemeinde.


Georg von Morlok und der Neubau von 1869

Georg von Morlok war ein bedeutender Architekt des 19. Jahrhunderts in Württemberg. Dass das heutige Langhaus der Marienkirche Staig nach seinen Plänen errichtet wurde, verleiht dem Bau zusätzliche architekturgeschichtliche Bedeutung.

Für das Lernen ist das wichtig, weil Du an diesem Beispiel verstehen kannst, wie Architekten des Historismus ältere Stilformen aufgriffen und neu interpretierten. Die Marienkirche ist damit nicht nur ein religiöses Gebäude, sondern auch ein Dokument der Bauauffassung des 19. Jahrhunderts.


Denkmalschutz und Erhaltung

Die Marienkirche Staig steht seit 1922 unter Denkmalschutz. Das bedeutet, dass ihr geschichtlicher, künstlerischer und kultureller Wert anerkannt wurde. Historische Gebäude werden nicht nur wegen ihres Alters erhalten, sondern auch deshalb, weil sie:

  1. Geschichte sichtbar machen
  2. Architektur anschaulich vermitteln
  3. Identität eines Ortes prägen
  4. Kulturelles Erbe für kommende Generationen bewahren

Gerade bei Kirchen ist der Denkmalschutz oft besonders wichtig, weil sie häufig eine zentrale Stellung im Ortsbild besitzen und über lange Zeiträume hinweg Erinnerungsorte für die Bevölkerung sind.


Aufgabe als Sakralbau und spätere Umnutzung

Mit der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 wurde die alte Marienkirche als sakraler Bau aufgegeben. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Wandel: Das Gebäude verlor seine ursprüngliche liturgische Hauptfunktion, blieb aber als historisches Bauwerk erhalten.

Seit 1988 befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz. Im Zuge der Restaurierung wurde sie umgenutzt. Nach Angaben der Gemeinde Staig entstand im oberen Bereich ein Saal, der als Gemäldegalerie genutzt wird. Dadurch wurde das Gebäude zu einem Ort, an dem Denkmalpflege, Kunst und öffentliche Nutzung zusammenkommen.


Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig

Zur Geschichte der Marienkirche gehört auch die neue katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig. Diese wurde 1974 eingeweiht. Sie steht für eine andere Phase der Kirchengeschichte und für veränderte architektonische Vorstellungen des 20. Jahrhunderts. Außerdem wurden Teile der Ausstattung aus der alten Marienkirche in den Neubau übernommen.

Der Vergleich beider Kirchen ist didaktisch sehr ergiebig:

  1. Mittelalter und Historismus auf der einen Seite
  2. moderne Kirchenarchitektur des 20. Jahrhunderts auf der anderen Seite
  3. historische Kontinuität im alten Bau
  4. neue liturgische und räumliche Konzepte im Neubau


Bedeutung für heutiges Lernen

Die Marienkirche Staig ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein Gebäude mehrere Lernfelder miteinander verbindet. Du kannst an ihr:

  1. Quellenkritik üben, weil unterschiedliche Angaben unterschiedlich sicher belegt sind
  2. Architekturgeschichte nachvollziehen
  3. den Sinn von Denkmalschutz diskutieren
  4. über Umnutzung und Nachhaltigkeit historischer Gebäude nachdenken
  5. lokale Geschichte als Teil größerer kultureller Entwicklungen verstehen

Gerade die genaue Prüfung der Daten zeigt, wie wichtig sorgfältige Recherche ist. Gute historische Arbeit bedeutet nicht, möglichst viele Details zu behaupten, sondern belastbare Informationen sauber von unsicheren Angaben zu trennen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Ort befindet sich die Marienkirche? (Staig) (!Blaustein) (!Laupheim) (!Ehingen)




Welcher Teil der Marienkirche stammt aus der Zeit um 1470? (Der Turm) (!Das gesamte heutige Langhaus) (!Die Galerieebene) (!Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt)




Was geschah mit dem Turm im Jahr 1577? (Er wurde erhöht) (!Er wurde abgetragen) (!Er wurde neu verputzt) (!Er wurde zur Kapelle umgebaut)




Wann wurde das heutige Langhaus errichtet? (1869) (!1577) (!1922) (!1974)




Welcher Architekt wird mit dem Langhaus von 1869 verbunden? (Georg von Morlok) (!Manfred Wacker) (!Peter Rau) (!Rudolf Schmid)




Seit wann steht die Marienkirche unter Denkmalschutz? (1922) (!1869) (!1974) (!1988)




Was geschah 1974 in Staig? (Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht) (!Der Turm wurde erhöht) (!Das Langhaus wurde gebaut) (!Die Marienkirche wurde unter Denkmalschutz gestellt)




Seit wann befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz? (1988) (!1922) (!1969) (!1999)




Welche heutige Nutzung ist für die ehemalige Marienkirche belegt? (Galerie) (!Rathaus) (!Bahnhof) (!Schulgebäude)




Warum ist die Marienkirche für den Unterricht besonders geeignet? (Sie verbindet Baugeschichte, Denkmalschutz und Umnutzung) (!Sie ist ein modernes Hochhaus) (!Sie ist vollständig verschwunden) (!Sie besitzt keine historische Bedeutung)





Memory

Turm Zeit um 1470
1577 Erhöhung
1869 Langhaus
Morlok Architekt
1922 Denkmalschutz
1974 Mariä Himmelfahrt
1988 Privatbesitz





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Turm Zeit um 1470
1577 Erhöhung
Langhaus 1869
Denkmalschutz 1922
Mariä Himmelfahrt 1974




...


Kreuzworträtsel

Staig In welchem Ort steht die Marienkirche?
Turm Welcher Bauteil stammt aus der Zeit um 1470?
Morlok Nachname des Architekten des Langhauses
Galerie Heutige Nutzung im oberen Raum
Denkmal Schutzstatus des Gebäudes seit 1922
Neugotik Baustil des Langhauses von 1869




LearningApps

Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Marienkirche befindet sich in

. Der Turm stammt aus der Zeit um

. Im Jahr

wurde dieser erhöht. Das heutige Langhaus entstand

. Mit den Plänen des Langhauses wird

verbunden. Seit

steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die neue Kirche in Staig wurde

eingeweiht. Seit

befindet sich die ehemalige Marienkirche in Privatbesitz. Heute wird der obere Raum als

genutzt.



Offene Aufgaben

Leicht

  1. Zeitleiste: Erstelle eine übersichtliche Zeitleiste mit den gesicherten Eckdaten 1470, 1577, 1869, 1922, 1974 und 1988.
  2. Bildanalyse: Beschreibe das Foto der Marienkirche und nenne Merkmale, die auf ein historisches Kirchengebäude hinweisen.
  3. Begriffsarbeit: Erkläre in eigenen Worten die Begriffe Denkmalschutz, Neugotik und Umnutzung.
  4. Ortsbild: Untersuche, warum Kirchen oft das Bild eines Ortes besonders stark prägen.

Standard

  1. Quellenkritik: Vergleiche zwei Quellen zur Marienkirche und notiere, welche Angaben sicher und welche vorsichtiger zu formulieren sind.
  2. Architekturgeschichte: Beschreibe, warum die Verbindung aus älterem Turm und jüngerem Langhaus architektonisch interessant ist.
  3. Vergleich: Vergleiche die alte Marienkirche mit der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Hinblick auf Alter, Nutzung und historische Aussagekraft.
  4. Denkmalpflege: Formuliere Argumente dafür, warum ehemalige Kirchen als Kulturorte erhalten werden können.

Schwer

  1. Projektarbeit: Entwickle ein Ausstellungskonzept für die ehemalige Marienkirche, das ihre Baugeschichte für Jugendliche verständlich macht.
  2. Urteilsbildung: Schreibe einen begründeten Text dazu, ob die Umnutzung historischer Sakralräume eher Chance oder Problem ist.
  3. Interview: Erstelle einen Fragenkatalog für ein Interview mit Personen aus Staig zur Bedeutung der Marienkirche für den Ort.
  4. Medienproduktion: Plane ein kurzes Lernvideo, das gesicherte Daten und quellenkritisches Arbeiten an der Marienkirche verbindet.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen


Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre, warum die Marienkirche Staig sowohl ein religiöses als auch ein kulturhistorisches Zeugnis ist.
  2. Quellenkritik: Begründe, warum man bei historischen Gebäuden zwischen sicher belegten Angaben und unsichereren Aussagen unterscheiden muss.
  3. Vergleichendes Lernen: Vergleiche die Funktionen der alten Marienkirche und der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt.
  4. Bewertung: Beurteile, ob die Umnutzung eines ehemaligen Sakralbaus als Galerie eine gute Form des Gebäudeerhalts ist.
  5. Nachhaltigkeit: Erläutere, warum die Weiternutzung historischer Gebäude zur kulturellen und baulichen Nachhaltigkeit beitragen kann.



OERs zum Thema


Links


Einleitung

Die Marienkirche Staig ist ein bedeutendes Kulturdenkmal in Staig im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Sie zeigt, wie sich ein Kirchengebäude im Lauf der Zeit verändern kann: von der spätmittelalterlichen Dorfkirche über einen neugotischen Neubau bis hin zur denkmalgeschützten Umnutzung als Kultur- und Veranstaltungsort. Gerade deshalb eignet sich das Thema sehr gut für einen aiMOOC, denn Du kannst daran Kirchenbau, Denkmalpflege, Neugotik, Säkularisierung, Umnutzung und lokale Geschichte gemeinsam verstehen.

Die wichtigsten gesicherten Eckdaten sind: Eine erste Kirche wurde um 1470 errichtet. 1577 wurde der Turm erhöht. 1869 wurde die alte Kirche wegen baulicher Probleme abgebrochen; der Turm blieb erhalten. Danach entstand bis 1876 ein Neubau im neugotischen Stil nach einem Entwurf von Georg von Morlok. Seit 1922 steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Nach dem Bau der neuen katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig, die 1974 eingeweiht wurde, verlor die alte Marienkirche ihre ursprüngliche Funktion. Seit 1988 befindet sich das Gebäude in Privatbesitz, wurde restauriert und kulturell umgenutzt.


Warum die Marienkirche Staig interessant ist

Die Marienkirche Staig ist mehr als ein einzelnes Bauwerk. Sie macht sichtbar, wie sich ein Dorf verändert, wie sich religiöse Nutzung wandelt und wie historische Gebäude neue Aufgaben erhalten können. An ihr lassen sich Fragen stellen wie:

  1. Denkmalpflege: Warum werden manche Gebäude trotz Funktionsverlust erhalten?
  2. Architekturgeschichte: Woran erkennt man Gotik und Neugotik?
  3. Kirchengeschichte: Warum entstehen neue Kirchen, während ältere Gebäude aufgegeben werden?
  4. Kulturelles Erbe: Wie kann ein historischer Ort heute sinnvoll genutzt werden?


Historischer Überblick

Die Geschichte der Marienkirche Staig lässt sich in mehreren Phasen verstehen. Zunächst stand an diesem Ort eine Kirche aus dem späten Mittelalter, die um 1470 erbaut wurde. Der Turm wurde 1577 erhöht, was auf eine Weiterentwicklung und Aufwertung des Bauwerks hinweist.

Im 19. Jahrhundert war die alte Kirche offenbar nicht mehr ausreichend standsicher. Deshalb wurde sie 1869 abgebrochen. Der ältere Turm blieb jedoch erhalten. In den folgenden Jahren entstand bis 1876 ein Neubau im neugotischen Stil. Der Entwurf wird Georg von Morlok zugeschrieben, einem württembergischen Baubeamten und Architekten, der für mehrere Kirchenbauten bekannt ist.

Seit 1922 steht die Marienkirche unter Denkmalschutz. Das ist bedeutsam, weil dadurch nicht nur die religiöse, sondern auch die baugeschichtliche und ortsgeschichtliche Bedeutung des Gebäudes anerkannt wurde.

Mit der Einweihung der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt im Jahr 1974 verlagerte sich das kirchliche Leben der katholischen Gemeinde an einen neuen Ort. Die alte Marienkirche wurde säkularisiert und verlor ihre liturgische Funktion. Seit 1988 ist sie in Privatbesitz. In den Jahren 1988 bis 1992 wurde sie restauriert und anschließend umgenutzt. Heute wird sie unter anderem als Galerie, Veranstaltungsraum und kultureller Ort wahrgenommen.


Architektur und Baustil

Die heutige Gestalt der Marienkirche Staig ist wesentlich vom Neubau des 19. Jahrhunderts geprägt. Dieser entstand im neugotischen Stil, einer Stilrichtung des 19. Jahrhunderts, die Formen der mittelalterlichen Gotik wieder aufgriff. Typisch dafür sind:

  1. Spitzbogen: Öffnungen und Fenster wirken nach oben gestreckt.
  2. Turm: Der erhaltene ältere Turm verbindet ältere Baugeschichte mit dem späteren Neubau.
  3. Kirchenfenster: Hohe Fenster betonen die Vertikale und das Licht.
  4. Sakralbau: Das Gebäude folgt weiterhin dem Typus eines christlichen Kirchenraums, auch wenn die Nutzung heute verändert ist.

Der Bau ist deshalb besonders spannend, weil er mehrere Zeitschichten vereint: spätmittelalterliche Anfänge, frühneuzeitliche Veränderungen, neugotischen Neubau und moderne Umnutzung. So wird Architektur hier zu einer Art lesbarem Geschichtsbuch.


Denkmalwert und kulturelle Bedeutung

Dass die Marienkirche Staig bereits seit 1922 unter Denkmalschutz steht, zeigt ihre überörtliche Bedeutung. Denkmalwert entsteht nicht nur durch Alter, sondern auch durch:

  1. Geschichte: Das Gebäude dokumentiert die Entwicklung des Ortes Staig über Jahrhunderte.
  2. Architektur: Der neugotische Kirchenbau und der ältere Turm sind bauhistorisch relevant.
  3. Identität: Kirchen prägen Ortsbilder und gehören oft zur lokalen Erinnerungskultur.
  4. Umnutzung: Die Erhaltung trotz veränderter Funktion ist ein wichtiges Beispiel für nachhaltige Baukultur.

Gerade die Umnutzung macht das Gebäude für heutige Lernende interessant. Statt Abriss wurde ein Weg gesucht, um historische Substanz zu erhalten. So wird aus einem ehemaligen Sakralraum ein Ort für Kunst, Kultur und öffentliche Begegnung.


Von der Dorfkirche zum Kulturort

Die Marienkirche Staig zeigt einen Wandel, den viele historische Kirchen in Europa erleben. Früher war sie Teil des religiösen Alltags der Gemeinde. Später wurde eine neue Kirche gebaut, weil sich Anforderungen, Gemeindegröße und Bauzustand verändert hatten. Die alte Kirche verlor dadurch ihre ursprüngliche Aufgabe.

Doch der Verlust einer Funktion muss nicht das Ende eines Bauwerks bedeuten. In Staig wurde die ehemalige Kirche restauriert und neu genutzt. Dadurch blieb das Gebäude im Ortsbild erhalten. Solche Beispiele helfen Dir zu verstehen, dass Denkmalschutz nicht nur konserviert, sondern auch Zukunft gestaltet.

Die Umnutzung als Galerie und Veranstaltungsort eröffnet neue Perspektiven:

  1. Kulturvermittlung: Historische Räume können neue Zielgruppen ansprechen.
  2. Nachhaltigkeit: Erhalt ist oft ressourcenschonender als Neubau.
  3. Gemeinschaft: Alte Gebäude können neue Treffpunkte werden.
  4. Ästhetik: Der besondere Raumeindruck einer Kirche bleibt auch bei neuer Nutzung spürbar.


Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig

Zum Verständnis der alten Marienkirche gehört auch die neuere katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Staig. Diese wurde auf Betreiben von Pfarrer Rudolf Schmid gebaut und 1974 eingeweiht. Der Architekt Manfred Wacker entwarf einen sechseckigen Grundriss, der an Waben erinnern soll. Damit steht die neue Kirche architektonisch deutlich für die Zeit des 20. Jahrhunderts.

Der Vergleich beider Kirchen ist didaktisch besonders ergiebig:

  1. Neugotik und moderne Kirchenarchitektur zeigen unterschiedliche Vorstellungen von Sakralraum.
  2. Die alte Marienkirche steht für historische Kontinuität im Ortskern.
  3. Die neue Kirche spiegelt liturgische und gesellschaftliche Veränderungen des 20. Jahrhunderts.
  4. Beide Gebäude zusammen erzählen die Religions- und Baugeschichte von Staig.


Was Du an diesem Beispiel lernen kannst

Am Beispiel der Marienkirche Staig kannst Du mehrere Kompetenzbereiche trainieren:

  1. Historisches Lernen: Du ordnest Bauphasen und Nutzungswandel zeitlich ein.
  2. Architektur lesen: Du erkennst Merkmale von Gotik und Neugotik.
  3. Urteilsbildung: Du bewertest, ob und wie historische Gebäude erhalten werden sollten.
  4. Kulturelle Bildung: Du verstehst, warum lokale Denkmale für eine Gemeinde wichtig sind.
  5. Projektarbeit: Du kannst aus dem Thema Ausstellungen, Karten, Interviews oder Medienprodukte entwickeln.


Medien und vertiefende Anregungen

Nutze Bilder der Marienkirche auf Wikimedia Commons, um das Gebäude von außen zu untersuchen. Das eingebundene Video zur Nutzung als Klangraum zeigt, wie ein ehemaliger Kirchenraum kulturell neu belebt werden kann. So lernst Du nicht nur Fakten, sondern siehst den Wandel des Ortes anschaulich.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

In welchem Ort befindet sich die Marienkirche Staig? (Staig) (!Ulm) (!Ehingen) (!Biberach)




Um welches ungefähre Baujahr der ersten Kirche geht es in den Quellen? (1470) (!1270) (!1670) (!1870)




Was geschah 1577 mit der Kirche? (Der Turm wurde erhöht) (!Das Gebäude wurde vollständig abgetragen) (!Die Kirche wurde zur Galerie umgebaut) (!Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht)




Welcher Baustil prägte den Neubau des 19. Jahrhunderts? (Neugotik) (!Barock) (!Romanik) (!Bauhaus)




Was blieb beim Abbruch von 1869 erhalten? (Der Turm) (!Der Chorraum) (!Die gesamte Dachkonstruktion) (!Die Orgel)




Mit welchem Architekten wird der neugotische Neubau verbunden? (Georg von Morlok) (!Manfred Wacker) (!Rudolf Schmid) (!Peter Rau)




Seit wann steht die Marienkirche unter Denkmalschutz? (1922) (!1876) (!1974) (!1988)




Was geschah 1974 im Zusammenhang mit dem kirchlichen Leben in Staig? (Die neue Kirche Mariä Himmelfahrt wurde eingeweiht) (!Die Marienkirche wurde erstmals gebaut) (!Der Turm wurde abgerissen) (!Die Kirche wurde unter Denkmalschutz gestellt)




Seit wann befindet sich die alte Marienkirche in Privatbesitz? (1988) (!1922) (!1974) (!1999)




Welche heutige Nutzung passt zur ehemaligen Marienkirche Staig? (Galerie und Veranstaltungsort) (!Industriehalle) (!Bahnhof) (!Rathaus)





Memory

1470 Erste Kirche in Staig
1577 Turmerhöhung
1869 Abbruch der alten Kirche
Georg von Morlok Entwurf des Neubaus
1922 Denkmalschutz
1974 Neue Kirche Mariä Himmelfahrt
1988 Privatbesitz und Restaurierung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
1470 erste Kirche
1577 Turmerhöhung
1869 Abbruch und Neubauphase beginnt
1922 Denkmalschutz
1974 Einweihung der neuen Kirche




...


Kreuzworträtsel

Staig In welchem Ort steht die Marienkirche?
Morlok Nachname des Architekten des neugotischen Neubaus
Turm Welcher Bauteil blieb 1869 erhalten?
Gotik Welche historische Stilrichtung wurde im 19. Jahrhundert wiederaufgenommen?
Galerie Eine heutige Nutzung des Gebäudes
Denkmal Wofür steht die Kirche seit 1922 unter Schutz?




Lückentext

Vervollständige den Text.

Die erste Kirche an diesem Ort wurde um

errichtet. Im Jahr

wurde der Turm erhöht. Wegen baulicher Probleme wurde die ältere Kirche

abgebrochen. Der Neubau entstand im Stil der

. Mit dem Entwurf des 19. Jahrhunderts wird

verbunden. Seit

steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die neue katholische Kirche in Staig wurde

eingeweiht. Seit

ist die alte Marienkirche in Privatbesitz. Heute dient das Gebäude unter anderem als

und Veranstaltungsort.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Ortsgeschichte: Erstelle eine kurze Zeitleiste mit den wichtigsten Stationen der Marienkirche Staig von 1470 bis heute.
  2. Architektur: Beschreibe auf der Grundlage eines Bildes mindestens fünf Merkmale, die auf einen Kirchenbau hinweisen.
  3. Denkmalschutz: Formuliere in einem kurzen Text, warum ein Gebäude auch nach dem Ende seiner ursprünglichen Nutzung erhalten werden kann.
  4. Vergleich: Vergleiche in wenigen Sätzen die Begriffe Gotik und Neugotik.

Standard

  1. Bildanalyse: Untersuche ein Foto der Marienkirche Staig und erkläre, welche Wirkung Fassade, Fenster und Turm auf Dich haben.
  2. Recherche: Recherchiere zu Georg von Morlok und stelle dar, warum seine Arbeit für die württembergische Architekturgeschichte wichtig ist.
  3. Kirchenraum: Erkläre, was sich für Menschen verändert, wenn ein Kirchenraum vom Sakralraum zum Kulturraum wird.
  4. Lokalgeschichte: Befrage Menschen aus Deiner Umgebung dazu, welche historischen Gebäude im Ort besonders wichtig sind, und vergleiche ihre Antworten mit dem Beispiel Staig.

Schwer

  1. Projektarbeit: Entwirf ein Nutzungskonzept für ein historisches Kirchengebäude, das Kultur, Bildung und Denkmalpflege miteinander verbindet.
  2. Urteilsbildung: Schreibe einen argumentativen Text dazu, ob ehemalige Kirchen eher religiös, kulturell oder multifunktional genutzt werden sollten.
  3. Digitale Bildung: Entwickle ein Storyboard für ein kurzes Lernvideo über die Marienkirche Staig, das Baugeschichte, Stil und Umnutzung erklärt.
  4. Exkursion: Plane eine denkmalpädagogische Exkursion zur Marienkirche Staig oder zu einem vergleichbaren Bauwerk und formuliere Arbeitsaufträge für eine Lerngruppe.




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Lernkontrolle

  1. Transferleistung: Erkläre, warum die Marienkirche Staig nicht nur ein religiöses, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis ist.
  2. Vergleichendes Lernen: Vergleiche die alte Marienkirche mit der neuen Kirche Mariä Himmelfahrt und leite daraus Veränderungen in Architektur und Gemeindeleben ab.
  3. Bewertung: Beurteile, welche Chancen und Grenzen die Umnutzung eines ehemaligen Kirchengebäudes als Kulturort mit sich bringt.
  4. Denkmalpflege: Begründe, warum der Erhalt eines Bauwerks manchmal wichtiger sein kann als ein vollständiger funktionaler Neubeginn.
  5. Raumanalyse: Erläutere, wie Architektur die Wahrnehmung eines Ortes beeinflusst, selbst wenn sich seine Nutzung verändert hat.
  6. Nachhaltigkeit: Diskutiere, inwiefern die Umnutzung historischer Gebäude ein Beitrag zu kultureller und ökologischer Nachhaltigkeit sein kann.



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