1. Altruismus: Selbstloses Handeln zum Wohl anderer, oft kontrastiert mit Egoismus.
  2. Angewandte Ethik: Teilgebiet der Ethik, das sich mit spezifischen moralischen Fragen in verschiedenen Lebensbereichen wie Medizin, Wirtschaft und Technik befasst.
  3. Aristoteles: Antiker griechischer Philosoph, dessen ethische Theorien bis heute Einfluss auf die ethische Diskussion haben.
  4. Autonomie: Das Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit, Entscheidungen unabhängig von äußeren Einflüssen zu treffen.
  5. Axiologie: Philosophische Disziplin, die sich mit der Natur von Werten und Werturteilen beschäftigt.
  6. Barmherzigkeit: Mitgefühl oder Gnade gegenüber anderen, insbesondere in der Entscheidungsfindung.
  7. Bentham, Jeremy: Englischer Philosoph und Sozialreformer, bekannt für seine Entwicklung des Utilitarismus.
  8. Bioethik: Studium der ethischen Fragen, die durch Fortschritte in Biologie und Medizin entstehen.
  9. Böswilligkeit: Die Absicht, anderen Schaden zuzufügen oder Leid zu verursachen.
  10. Bürgerrechte: Rechte, die die Freiheit des Einzelnen und die Gleichberechtigung innerhalb einer Gesellschaft schützen.
  11. Care Ethik (Fürsorgeethik): Ethischer Ansatz, der die Bedeutung von Fürsorgebeziehungen und emotionalem Engagement für das moralische Handeln betont.
  12. Categorical Imperative (Kategorischer Imperativ): Zentraler Begriff in der Ethik Immanuel Kants, der besagt, dass Handlungen universellen Gesetzen folgen sollen.
  13. Charakterethik: Ein Ansatz in der Ethik, der die Entwicklung moralischer Tugenden als Grundlage für gutes Leben betrachtet.
  14. Common Good (Gemeinwohl): Konzept, das das Wohl aller Mitglieder einer Gemeinschaft über individuelle Interessen stellt.
  15. Consequentialismus (Konsequentialismus): Eine ethische Theorie, die die moralische Richtigkeit einer Handlung ausschließlich an ihren Folgen misst.
  16. Deontologie: Ethikansatz, der die Einhaltung von Pflichten und Regeln als Basis für Moral betrachtet, unabhängig von den Konsequenzen.
  17. Dilemma: Eine Situation, in der eine Person zwischen zwei oder mehreren moralisch problematischen Alternativen wählen muss.
  18. Diskursethik: Theorie, die argumentiert, dass moralische Wahrheiten durch rationale Diskussion und Konsensbildung gefunden werden können.
  19. Diversität: Die Anerkennung und Wertschätzung von Unterschieden in Ethnizität, Geschlecht, Alter, nationaler Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung, Bildung und Religion unter Menschen.
  20. Dualismus: Die Annahme, dass mentale Phänomene und körperliche Phänomene grundlegend unterschiedlich sind, oft angewendet auf die Diskussion von Körper und Geist in der Ethik.
  21. Empathie: Die Fähigkeit, die Gefühle und Perspektiven anderer Menschen zu verstehen und zu teilen, ein wichtiger Aspekt moralischer Sensibilität.
  22. Equity (Gerechtigkeit): Fairness und Gleichheit im Umgang mit Menschen, oft im Kontext sozialer Gerechtigkeit diskutiert.
  23. Ethikkommission: Gremium, das ethische Richtlinien erstellt und ethische Fragen in bestimmten Bereichen wie Forschung und Gesundheitswesen überprüft.
  24. Eudaimonie: Ein Begriff aus der antiken griechischen Philosophie, der ein gutes und sinnvolles Leben beschreibt.
  25. Existenzialismus: Philosophische Strömung, die die Freiheit des Individuums und die Suche nach Sinn im Vordergrund stellt.
  26. Fairness: Der ethische Grundsatz, dass alle Menschen gleich und gerecht behandelt werden sollten.
  27. Feministische Ethik: Ansatz in der Ethik, der die kritische Untersuchung von Geschlechterungleichheit und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter betont.
  28. Freiheit: Die Möglichkeit, ohne Zwang oder Einschränkungen durch andere handeln zu können.
  29. Frieden: Der Zustand der Harmonie und Abwesenheit von Konflikt, Gewalt oder Krieg.
  30. Fürsorgeprinzip: Ethischer Grundsatz, der besagt, dass Handlungen die Wohlfahrt und das Wohlergehen anderer berücksichtigen sollten.
  31. Gastfreundschaft: Die freundliche und großzügige Behandlung von Gästen oder Fremden, oft als moralische Tugend angesehen.
  32. Gerechtigkeit: Das Prinzip der fairen und gerechten Behandlung von Individuen gemäß ethischen, rechtlichen und moralischen Normen.
  33. Gewissen: Die innere Stimme eines Menschen, die ihn leitet, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.
  34. Gleichheit: Das ethische Prinzip, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Chancen haben sollten.
  35. Güterabwägung: Der Prozess des Abwägens zwischen verschiedenen Werten oder Interessen in einer ethischen Entscheidungsfindung.
  36. Hedonismus: Die Auffassung, dass Vergnügen das höchste Gut und das Hauptziel im Leben ist.
  37. Hilfspflicht: Die moralische Verpflichtung, anderen in Not zu helfen.
  38. Honesty (Ehrlichkeit): Die Qualität, wahrheitsgetreu, transparent und frei von Betrug oder Täuschung zu sein.
  39. Humanismus: Eine philosophische und ethische Haltung, die die Würde und Wert des Menschen hervorhebt und Rationalität und Autonomie als Grundlagen menschlicher Interaktion betrachtet.
  40. Identität: Das Gefühl, das jemand über seine eigene Persönlichkeit und seine Beziehung zur Welt hat.
  41. Immanuel Kant: Deutscher Philosoph, bekannt für seine Beiträge zur Deontologie und zum kategorischen Imperativ.
  42. Instrumentalismus: Die Ansicht, dass Wissen und Werkzeuge nach ihrem Nutzen bewertet werden sollten.
  43. Integrität: Die Eigenschaft, ethischen und moralischen Prinzipien treu zu bleiben.
  44. Jugendethik: Betrachtet die spezifischen ethischen Herausforderungen und Situationen, die Jugendliche betreffen.
  45. Justice (Gerechtigkeit): Das Prinzip der fairen und gerechten Behandlung aller Individuen.
  46. Kantianismus: Ethischer Ansatz basierend auf den Lehren Immanuel Kants, der Pflicht und Vernunft betont.
  47. Kompromiss: Eine Vereinbarung zwischen Parteien, bei der jede Seite Zugeständnisse macht.
  48. Konfliktlösung: Methoden und Prozesse zur friedlichen Beilegung von Streitigkeiten.
  49. Konsens: Allgemeine Zustimmung oder Übereinstimmung in einer Gruppe.
  50. Lebensrecht: Das grundlegende Recht eines jeden Individuums, zu leben.
  51. Liberalismus: Politische und moralische Philosophie, die Freiheit und Gleichheit betont.
  52. Liebe: Eine tiefe, affektive Bindung zu anderen, oft als Grundlage ethischen Handelns angesehen.
  53. Loyalität: Die Eigenschaft, treu und zuverlässig in Beziehungen oder Verpflichtungen zu sein.
  54. Mäßigung: Die Praxis der Selbstkontrolle und Vermeidung von Exzessen.
  55. Menschenrechte: Rechte, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von Staatsangehörigkeit, Geschlecht, nationaler oder ethnischer Herkunft, Religion, Sprache oder anderen Status.
  56. Mitgefühl: Die Fähigkeit, das Leid anderer zu fühlen und den Wunsch zu haben, es zu lindern.
  57. Moral: Prinzipien, die bestimmen, was gutes oder schlechtes Verhalten ist.
  58. Nachhaltigkeit: Handlungsprinzipien, die die Bewahrung natürlicher Ressourcen und die langfristige ökologische Balance betonen.
  59. Naturrecht: Die Idee, dass es universelle moralische Prinzipien gibt, die durch die menschliche Vernunft erkennbar sind.
  60. Nihilismus: Die Überzeugung, dass alle Werte grundlos sind und dass das Leben keinen Sinn hat.
  61. Non-Konformität: Ablehnung oder Widerstand gegen vorherrschende Normen oder Konventionen.
  62. Objektivität: Die Fähigkeit, Dinge ohne Einfluss von persönlichen Gefühlen oder Vorurteilen zu beurteilen.
  63. Obligation: Eine moralische oder rechtliche Verpflichtung, etwas zu tun oder zu unterlassen.
  64. Opferbereitschaft: Die Bereitschaft, persönliche Nachteile für das Wohl anderer oder für eine höhere Sache zu akzeptieren.
  65. Optimismus: Die Tendenz, die positive Seite der Dinge zu sehen und eine positive Zukunft zu erwarten.
  66. Pflichtethik: Ein Ansatz in der Ethik, der betont, dass Handlungen aufgrund von Pflichten und nicht aufgrund ihrer Konsequenzen moralisch sind.
  67. Pluralismus: Die Anerkennung und Akzeptanz einer Vielfalt von Meinungen, Überzeugungen und Werten in einer Gesellschaft.
  68. Pragmatismus: Eine philosophische Tradition, die die praktischen Auswirkungen des Denkens betont.
  69. Privatsphäre: Das Recht, frei von unerwünschter oder unbefugter Einmischung in das persönliche Leben zu sein.
  70. Qualitätsleben: Konzept, das darauf abzielt, nicht nur die Länge, sondern auch die Lebensqualität zu maximieren.
  71. Quantifizierung: Der Prozess der Umwandlung von qualitativen Daten in quantitative Daten, oft in der ethischen Bewertung von Handlungen angewendet.
  72. Rationalität: Die Fähigkeit, logisch und kohärent zu denken und zu handeln.
  73. Relativismus: Die Ansicht, dass moralische Prinzipien und Werte kulturell bedingt sind und variieren können.
  74. Respekt: Achtung und Würdigung der Rechte, Gefühle und Eigenschaften anderer.
  75. Reziprozität: Gegenseitigkeit im Geben und Nehmen, ein fundamentales Prinzip sozialer Interaktion.
  76. Selbstbestimmung: Das Recht und die Fähigkeit, über das eigene Leben und Handlungen frei zu entscheiden.
  77. Sittlichkeit: Die Übereinstimmung mit den moralischen und ethischen Prinzipien einer Gesellschaft oder Gruppe.
  78. Solidarität: Ein Gefühl der Einheit und gegenseitigen Unterstützung innerhalb einer Gruppe oder Gesellschaft.
  79. Soziale Gerechtigkeit: Ein Zustand, in dem gerechte Beziehungen innerhalb der Gesellschaft gefördert werden, basierend auf Gleichheit, Rechten und Chancen für alle.
  80. Teleologie: Ein Ansatz in der Ethik, der die Zielgerichtetheit oder den Zweck von Handlungen als grundlegend für ihre moralische Bewertung ansieht.
  81. Toleranz: Die Akzeptanz und das Respektieren von Meinungen, Überzeugungen und Verhaltensweisen, die sich von den eigenen unterscheiden.
  82. Transparenz: Offenheit und Klarheit in Handlungen und Entscheidungen, um Vertrauen und Verständnis zu fördern.
  83. Tugendethik: Eine philosophische Theorie, die die Entwicklung von guten Charaktereigenschaften oder Tugenden als Basis für ein moralisches Leben betrachtet.
  84. Umweltethik: Ein Bereich der Philosophie, der sich mit der moralischen Beziehung des Menschen zur Umwelt und nicht-menschlichen Wesen befasst.
  85. Universalismus: Die Idee, dass es universelle ethische Prinzipien gibt, die für alle Menschen gelten, unabhängig von Kultur oder Kontext.
  86. Unparteilichkeit: Die Fähigkeit, ohne Vorurteile oder Bevorzugung zu urteilen oder zu handeln.
  87. Utilitarismus: Eine ethische Theorie, die vorschlägt, dass die beste Handlung diejenige ist, die den größten Nutzen für die größte Zahl von Menschen erzeugt.
  88. Verantwortung: Die moralische oder ethische Pflicht, für die eigenen Handlungen Rechenschaft abzulegen und deren Konsequenzen zu tragen.
  89. Vernunft: Die Fähigkeit des Menschen, logisch zu denken und moralische Entscheidungen zu treffen.
  90. Vertrauen: Die Erwartung, dass andere sich moralisch korrekt verhalten und ihre Versprechen halten.
  91. Virtue (Tugend): Eine Charaktereigenschaft oder Qualität, die als moralisch gut betrachtet wird.
  92. Weisheit: Tiefe Einsicht und Verständnis, oft im Kontext ethischer und moralischer Urteile.
  93. Wertekonflikt: Eine Situation, in der zwei oder mehr Werte in Konflikt stehen, was die Entscheidungsfindung erschwert.
  94. Wohlwollen: Der Wunsch und die Praxis, das Gute für andere zu tun oder zu fördern.
  95. Würde: Der inhärente Wert und die Achtung, die jedem Individuum zukommen, unabhängig von Umständen oder Leistungen.
  96. Xenophilie: Die Liebe oder Vorliebe für Fremdes oder Unbekanntes, im Gegensatz zu Xenophobie.
  97. Yin und Yang: Ein Konzept aus der chinesischen Philosophie, das komplementäre Kräfte beschreibt, die in der natürlichen Welt existieren und Gleichgewicht und Harmonie fördern.
  98. Zivilcourage: Der Mut, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, besonders in sozialen oder öffentlichen Kontexten.
  99. Zufriedenheit: Ein Zustand des Wohlbefindens und der Erfüllung, der aus ethischem und moralischem Handeln resultieren kann.
  100. Zuverlässigkeit: Die Qualität, verlässlich und beständig in moralischen Prinzipien und Handlungen zu sein.
  101. Zweckmäßigkeit: Die Eigenschaft, effektiv und zweckdienlich zu sein, oft im Hinblick auf ethische Entscheidungsfindung.